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Bluthochdruck und Schweißausbrüche

RMosc<heexe


Hallo liebe Carmen,

ich habe nicht alle 26 Seiten gelesen, aber ich meine Deine Historie bzgl. Bluthochdruck mit der meines Vaters vergleichen zu können. Er hatte einen oberen Wert von 180 während der Aktivitätsphase. Nachts einen absolut normalen Blutdruck. Ein Kardiologe verschrieb ihm Entwässerungstabletten (wofür auch immer; er ist gertenschlank für sein Alter) und Ramipril. Erst mit der Gabe der Medis ging es ihm schlecht. Schwindel, Sehirritationen, Depri (wie er nie war!) und allgemeiner Leistungsabfall. Nach ca. 6 Wochen hab ich ihm einen Arzt empfohlen, der auch Naturheilkundler ist. Dieser hat ihm gesagt er solle alles sofort absetzen und hat ihm ein Naturheilpräparat verschrieben, was in BRD verboten ist, aber in Österreich oft verschrieben wird. Mein Vater hatte Angst die Ramipril abzusetzen, weil es heißt der Blutdruck könne dann überproportional in die Höhe schießen. Bei meinem Vater war nichts. Nun nimmt er das neue Mittel seit 2 Wochen, hat einen oberen Wert von 150 und fühlt sich bombig. Wichtig war seinem Arzt auch, dass er so weit wie möglich auf das salzen von Speisen verzichtet. Jetzt kocht seine Frau die Kartoffeln ohne Salz (schmeckt auch) und überhaupt wird Salz nur sehr dezidiert angewendet. In der heutigen Zeit missbrauchen wir Salz und versalzen regelrecht unsere Speisen- Bluthochdruck hin oder her! Und ich bin kein Öko ;-D

J~an?74


(was die Mastozytose betrifft – generell alles vermeiden was Histamin freisetzen könnte, oder?)

pLraxxa


dass er so weit wie möglich auf das salzen von Speisen verzichtet.

Allerdings, wird dies etwas überbewertet.

Die Senkung beträgt etwa 5 mmHg, wenn wann weitgehendst auf Salz verzichtet, bei "Salzempfindlichen" Menschen können es auch 10 mmHg sein.

Um die Blutdruckbehandlung zu unterstützen, kann eine Einschränkung des Salzkonsums, aber sicherlich nicht schaden.

Jwan74


grad gefunden

Salz ist ein sehr starkes Antihistaminikum. Das serotonerge System reguliert die Wasseraufnahme des Körpers, das histaminerge System reguliert die Kaliumaufnahme, wobei sich diese Systeme gegenseitig hemmen. Wird also das serotoerge System durch Salzaufnahme stimuliert, so wird das histaminerge unterdrückt. Eine übermäßige Histaminproduktion wird damit verhindert.

Ist die Frage was schwerer wiegt bei Carmen. Ich denke, lieber nicht auf Salz verzichten.

R;osc)heee


Hello again,

das Thema Bluthochdruck ist nicht gerade mein Fachgebiet. Allerdings wollte ich mich einschalten, weil ich gesehen habe, wie mein sehr sportlicher Vater durch die Schulmedizin zwischenzeitlich kaputt gemacht wurde. Er ging mit einem Bluthochdruck zum angeblichen Top-Kardiologen mit modernster Technik. Hat alles hinter sich gebracht: 2 mal 24Std-EKG, Belastungs-EKG und noch mehr. Der Super-Spezialist, der sich nichtmal meinem wirklich Vater annahm (5 Minuten Gespräch muss reichen...) sondern nur Pillen verschrieb und ihn immer bis zum nächsten Termin vor sich her schob, entpuppte sich eigentlich als ziemliche Lusche. x% so sagte er, haben dieses Muster; während der Aktivitätsphase Bluthochdruck und während der Schlafphase einen Normalen. Als mein Vater sich über die vermeintlichen Nebenwirkungen der Ramipril beklagte, meinte er das gibt sich wieder und tata das damit ab wie bei einem Hypochonder. Es wurde aber immer schlimmer, so dass mein Vater handeln musste. Arbeitsfähig war er so nicht mehr. Nochmals: Ich entspringe nicht einer Öko-Familie die übersteigerten Wert auf ordentliche Ernährung legt oder die Schulmedizin ablehnt. Eher im Gegenteil. Aber im Falle meines Vaters hat in der Tat nur dieses Naturheilmittel angeschlagen und ist erfreulicherweise zudem Nebenwirkungsfrei. Ich frage ihn einfach mal wie das heißt und kann das hier ja mal posten. Ich will ja nur "Inspiration" geben und veranschaulichen, dass Carmen mit diesem Problem bei weitem nicht die Einzige ist. Kann ja nur helfen...

J*an7x4


Naja, auch das Beispiel Deines Vaters zeigt – der Patient muss, soweit möglich, Eigenverantwortung übernehmen und möglichst selber ein bisschen Kompetenz entwickeln, und nicht einfach nur blind dem Arzt vertrauen.

Carmens Fall ist allerdings zu komplex, als das die meisten hier viel dazu sagen könnten. Das können eigentlich nur einige wenige, die sie schon lange und gut kennen.

Nur der Hinweis mit dem Salz ist halt eher kontraproduktiv, wenn eine Mastozytose vorliegt, so scheint es mir. Denn da gehts eigentlich darum, Histaminausschüttung möglichst zu verhindern (was bedeutet, lieber zu viel als zu wenig Salz zu sich zu nehmen).

R_osc)heexe


Lieber Jan,

mit Verlaub, Eure Hilfestellung scheint ja nicht all zu viel gebracht haben. Ich habe den Thread zwar nur überflogen, aber ich stelle mir eine Carmen vor, die körperlich seit der Therapie abgebaut hat und sich bzgl. ihres Allgemeinbefindens vor Ramipril bestimmt besser fühlte. Bluthochdruck hin oder her. Zudem sagt die deutsche Herzliga, dass ein Bluthochdruck erst ab 170 oder 180 überhaupt behandlungsbedürftig ist. Sie ist somit sicherlich nicht akut Herzinfarkt gefärdet oder so. Ich habe eher den Eindruck, wie bei meinem Vater damals, dass man bei Carmen die Spatzen mit einer Kanone zu erschießen versucht!?

Ich merke, Du bist Fachmann und hast Recht. Ich verabschiede mich aus dem Thread, weil ich Carmen nicht lange genug kenne und eben nur einige, wenige helfen können.

Cuha-Txu


Roscheee,

man sollte sich immer erst dann zu etwas äussern, wenn man ALLES gelesen hat, und wenn man weiss, wovon man spricht.

Und dann auch noch beleidigt zu sein und andere abwerten... Das brauchen wir hier wirklich nicht, dafür geht es Carmen zu schlecht...

JAan74


da fällt mir ja rein gar nix mehr zu ein

puraxxa


Zudem sagt die deutsche Herzliga, dass ein Bluthochdruck erst ab 170 oder 180 überhaupt behandlungsbedürftig ist.

Das sagt weder die Deutsche Hochdruckliga noch die Deutsche Herzstiftung. Werte ab 140/90 sind behandlungsbedürftig.

REos%ch~eee


Ich weiß gerade selber nicht warum ich mich in diesem sympathischen Forum nochmal melde. Aber vielleicht erkennt ihr einfach an, dass es DIE Grenze eines behandlungsbedürftigen Bluthochdruck einfach nicht gibt. Die Grenzen werden von Jahrzehnt zu Jahrzehnt immer mehr nach unten gesenkt. Vielleicht auch, damit Pharmahersteller wachsenden Umsatz verzeichnen können. Es gilt immer die Nebenwirkungen einer Therapie mit deren Nutzen abzuwägen. Wenn es der TE so schlecht geht, seit Einnahme von Ramipril, dann stimmt was nicht und muss geändert werden. Bei meinem Vater halfen sie damals auch gar nicht, haben ihn aber wie einen Zombie durch die Gegend laufen lassen.

Wer meinen Beitrag auf "iss mal weniger Salz" reduziert, hat nicht richtig gelesen. Ein Bluthochdruck lässt sich auch noch durch Sport senken. Und Homöopathie belächelt man hier sowieso... Hier 5 Punkte, da 10 Punkte. Und schon bin ich ohne chemische Keule bald dem Ziel näher. Aber man scheint hier in diesem Thread der Ansicht zu sein, dass man am besten nur eine Pille vom Doc schluckt und man selber nichts leisten muss.

[[http://www.gesundheitsinformation.de/merkblatt-bluthochdruck-was-sie-dagegen-tun-koennen.972.de.html#Werte]]

Ich tue mich hier nicht als Fachmann hervor und sage nochmals, ich verstehe nichts von diesem Thema. Aber ist es da nicht nachteilhaft für die TE mir hier den Mund verbieten zu wollen und wäre es nicht vorteilhafter für Carmen meine individuelle Erfahrung hier einzubringen? Entscheiden, welchen Therapieweg sie geht muss sie ohnehin selber.

C#ha-Txu


Roschee,

niemand will Dir den Mund verbieten. Aber nochmal: Lies ALLES, was Carmen hier geschrieben hat, und DANN äussere Dich, falls Du es noch willst oder kannst. Carmen hatte eine Myokarditis, vermutlich nicht ausgeheilt, sie hat eine Mastozytose (systemisch), die ihren ganzen Körper befallen hat, die inneren Organe, die Haut, auch das Herz. Da hilft weder Salzreduktion noch hilft Sport, zumal sie den nicht machen KANN, weil sie kaum noch die wenigen Stufen in ihr Schlafzimmer hoch kommt. Es geht nicht um lächerlichen Hochdruck von 160:80 oder so, es geht um eine systemische Krankheit, die neben dem Herzen den ganzen Körper befallen hat. Carmen leidet da seit Jahren drunter, bisher konnte kein Arzt helfen, entweder, weil er diese Krankheit nicht kennt, oder weil er sich nicht traut, denn die einzig mögliche Therapie ist eine Art Chemotherapie wie bei Krebskranken, und diese Therapie kann GANZ schlimm enden. Und da zögern halt bisher alle.

Nochmal: In so einem Fall sollte man den GESAMT-Thread lesen, bevor man sich irgendeine Meinung bildet.

Gruss

p,rEaxxa


Die Grenzen werden von Jahrzehnt zu Jahrzehnt immer mehr nach unten gesenkt.

Natürlich werden die Grenzen nach unten gesenkt. Der Mensch wird immer älter und somit entsteht auch mehr Zeit, wo der Bluthochdruck sich negativ auswirken kann. Zumal ein BHD auch immer öfters, schon in jungen Jahren entsteht.

Es ist nun mal ein Unterschied, ob man 10 Jahre mit zb. 150 mmHg rumläuft oder ob es 30 Jahre und mehr sind.

....und was Carmen betrifft, dazu hat Cha-Tu ja schon alles soweit erklärt.

Z^app\erlxott


Zu medizinischen Sachverhalten kann ich – mal wieder – nichts beitragen, aber ich möchte euch viel Sonnenschein schicken.

:)* @:)

R6oscmheee


Sorry an die Beteiligten. In der Tat wusste ich nicht, dass man die Urasche des Bluthochdrucks bei Carmen kennt. Bei meinem Vater weiß man bis heute nicht die Ursache und ich dachte das Carmens Vorerkrankung nichts mit dem Bluthochdruck zu tun hat. Insofern ENTSCHULDIGUNG an die Bemühten!!!! Ich verfolge den Thread aus Interesse weiter und hoffe mich hier und da mal konstruktiv äußern zu können...

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