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Bluthochdruck und Schweißausbrüche

c0armen51|1211x970


Lieber Jan, auch Dir ein ganz liebes Dankeschön! :-)

Lieber Cha-Tu, ich drück Dich zurück. :)_

es wird höchste Zeit, dass Du in die Klinik gehst....

Darüber habe ich vorhin gerade mit meinem Mann gesprochen. Auch er zeigt auf einmal seine Sorge, spricht sie aus, er ruft mich sogar von der Arbeit aus an. :-o Ich werde mit Sicherheit am Donnerstag in die Klinik gehen (ich hoffe das ich von meinem Hausarzt einen Transportschein für die ganze Strecke bekommen kann, denn im jetzigen Zustand schaffe ich die Fahrt mit dem Zug nicht), aber ich möchte dort auch nichts einschleppen. ":/

Ich hatte jetzt noch einmal meine Regel, mit 3Tagen wirklich wahnsinnigen Schmerzen. Die sind zum Glück weg, aber ich hänge nun seit über 2Wochen extrem durch. Ich kann fast NICHTS :°( mehr vor Schwäche. Immer wieder ist es so, als sticht mir ein Messer vorn links unter die Rippen, Nachts bin ich klatschnass geschwitzt, das ich mich umziehen muss. Die Erkältung ist weg, aber seit heute schmerzen die Rippen wenn ich nochmal husten muss und auch beim tiefen Atmen. Beim Laufen zittern die Knie, es flimmert vor den Augen.

Ich habe mich so sehr auf unsere süße Maus gefreut, konnte es nicht abwarten, jetzt habe ich nichtmal richtig Interesse an ihr |-o :°( , mein anderer enkel ist mir zuviel. :°( Ich bin einfach nur froh, wenn ich meine Ruhe habe. Diese totale Kraftlosigkeit, der Schwindel, das Flimmern... es macht mir Angst. Komisch oder? Angst? Wovor? ":/ Ich kenne mich so nicht, konnte bisher immer gegensteuern. Jetzt nicht. Vielleicht deshalb? ":/

Seid ganz lieb gegrüßt Carmen

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Hallo,

ich bin nun wieder aus Leipzig zurück. Gestern morgen 10.30 Uhr dort angekommen, durchlief ich die Aufnahmeformalitäten bei einer sehr netten Schwester und bei einem ausländischen Arzt. Dies war bei meiner komplexen Geschichte nicht sehr hilfreich, da er wohl meine Antworten zu Schmerzcharakter u.s.w. geradeso verstand, die zusätzlichen Infos von mir, bezüglich ursächlicher Mastozytose/Viren ??? , schlichtweg ignorierte, weil er sie einfach nicht verstand. Nach Rücksprache mit seinem Oberarzt, sollte ich dann in der Klinik bleiben. (davon war ich, da stationäre Aufnahme in Brief stand, von vornherein ausgegangen, schleppte Gepäck mit ":/ )

Da Schmerzcharakter und Beschreibung meiner Probleme auf eine KHK passten, wurde gleich nach der Anmeldung eine Ergometrie gemacht, diese war bei nicht erreichter Zielfrequenz und hochgradig eingeschränkter Belastbarkeit, bei vorbestehendem Rechtschenkelblock elektrokardiographisch nicht verwertbar. Um 17.30 Uhr kam ich dann auf die Tagesstation, endlich in ein Bett, wo ich mit einigen anderen Patienten auf einen Herzkatheter wartete, der gleich gemacht werden sollte. Der wurde dort wie an Fliessband den ganzen Tag gemacht. Ich sprach bei den Schwestern dort an, das dieser vor nichtmal 2Jahren gemacht wurde, aber es würde alles passen, es muss gemacht werden.

19.30 Uhr war ich dann endlich dran und wie erwartet, war alles in Ordnung, zum Glück keine KHK. Der Katheter wurde über den Arm gemacht und war durch Gefässspasmen sehr schmerzhaft. Die Gefässe zogen sich so zusammen, das ein Vorschieben, oder Herrausziehen des Katheters fast unmöglich war. Am Ende bekam ich einen Druckverband für 3Stunden und wenn es nicht schon so spät gewesen wäre, hätte ich am selben Abend nach Hause gekonnt. Bis 22.00 Uhr wäre das möglich gewesen. So landete ich auf einer Station, in einem Behelfsbett und kam um 16.30 Uhr, nachdem ich so lange auf den Brief gewartet hatte, nach Hause. Genauso schlau wie vorher, weil dort wirklich NUR das Herz abgeklärt wird und das ich keine KHK habe, das wusste ich ja.

2 Fragen habe ich aber trotzdem. |-o Kann mir vielleicht jemand sagen, was das für Gefässspasmen waren? In der Tagesklinik hatte ich Probleme mit dem Kreislauf und bekam eine Infussion. Dabei wurde extra auf die bestehende Aortenstenose hingewiesen, weil die Infussion dann nur langsam laufen dürfe. Weiß jemand warum?

Liebe Grüße Carmen

A_vimxoth


Hey Carmen,

Schade zu hören, dass man dir da NULL geholfen hat!

Ich bin in Gedanken bei dir @:)

csarme n1!12119x70


Liebe Avimoth,

dankeschön. :)*

Schade zu hören, dass man dir da NULL geholfen hat!

Ja, ich bin um ein Belastungs-EKG und einen Herzkatheter reicher, aber weiter hilft mir das nicht. Sicher ist es gut, jetzt diesbezüglich noch einmal abgesichert zu sein, aber das beides hätte man auch hier in der Klinik machen können, da hätte ich nicht so weit fahren müssen. Ich hatte mir soviel erhofft, aber die Gesamtsituation hat dort gar nicht interessiert. Selbst wenn eine KHK zum Glück nun wieder ausgeschlossen ist, die Schmerzen, die Luftnot sind trotzdem da. Was ist mit Mastozytose oder Viren als Ursache. Ich hatte gar keine Chance diesbezüglich.Die Katheter gingen bis spät abends wie am Fliessband und danach konnte ich gehen.

Heute habe ich den Entlassungsarzt gesehen, der die Briefe schreibt und ihn angesprochen. Ich habe ihm gesagt, warum ich überhaupt da bin. Er konnte auch nicht helfen. Danach kamen noch 3junge Ärztinnen zur Visite bei meiner Bettnachbarin. Als sie mich kurz ansprachen, konnte ich endlich meine Situation erklären und was sich mein Hausarzt und ich dort überhaupt erhofft hatten. Ich hatte schon die Sorge, dass das wieder in die Hose geht, weil es die Zusammenarbeit der Ärzte untereinander braucht, von denen dort nur Kardiologie gegeben ist , aber ich hatte Hoffnung, das vielleicht doch auch andere Fachrichtungen dort in der Nähe sind, oder das man wenigstens symptomatisch etwas tun könnte und das sagte ich den 3Ärztinen auch. Sie waren interessiert, aber sie konnten nicht helfen, mein Fall war wiedermal zu komplex.

Liebe Grüße Carmen

Clh"a-xTu


Liebe Carmen,

meiner Meinung nach wird es DRINGEND Zeit für mehrere Dinge:

Erstens brauchst Du eine Schmerztherapie. Die kann man wohl auch machen, ohne genau die Ursachen zu kennen bzw. zu diagnostizieren. Setze jetzt bitte alles daran, Deinen Hausarzt in diesem Punkt mit ins Boot zu holen. Du musst aus diesen Schmerzen raus, bzw. sie müssen gelindert werden.

Zweitens (und das klingt jetzt sehr hart) musst Du akzeptieren lernen, dass Du eine unheilbare Krankheit hast, die niemand behandeln kann. Es sind doch nicht nur alles bösartige Ärzte, die Dich quälen wollen, und das weisst Du ja auch. Ich sehe sie mittlerweile vielmehr als völlig ratlos und überfordert an. Und ich weiss eben, dass es solche Krankheiten gibt, die unbehandelbar sind, bzw. wo niemand wagt, sie zu behandeln, weil Nebenwirkungen da tödlich sind (Was wurde eigentlich aus der Chemo, die ja schon mehrfach angedacht war?).

Und drittens suche Dir bitte einen Psychotherapeuten, der Dich durch diese Zeit des Akzeptieren-lernen-müssens begleitet. Das ist eine so schwere Aufgabe, dass man sich diese durch einige therapeutische Gespräche erleichtern kann.

Mehr kann ich leider nicht mehr sagen. Mir fällt einfach NICHTS mehr ein, selbst tröstende Worte klingen leer und hohl...

Liebe Grüsse

Cha-Tu

c3armeTn112,11970


Lieber Cha-Tu,

ich danke Dir für Deine Antwort.

Erstens brauchst Du eine Schmerztherapie.

Mein Hausarzt hatte schon einmal etwas deswegen gesagt, ich glaube da gibt es so ein Komité aus Ärzten, wo man erst einen Termin zur Vorsprache bekommt. Er hatte es dann aber wieder verworfen. Ich werde ihn darauf ansprechen. Diese Gelenkschmerzen und das immer schlechter laufen können, belasten mich gar nicht so sehr, ich habe mich daran "gewöhnt". Es ist die Luftnot und die Brustschmerzen, die immer mehr sinkende Belastbarkeit und da hätte ich mir eben, jetzt auch in Leipzig (und sei es durch irgendwelche Tabletten |-o ) Linderung erhofft. Ich weiß, dass das Unsinn ist...

Es sind doch nicht nur alles bösartige Ärzte, die Dich quälen wollen, und das weisst Du ja auch.

Ja, so sehe ich das auch. Deshalb schrieb ich ja, das dort "nur" das Herz behandelt wird und das ist bei mir nunmal nicht URSÄCHLICH. Ich hätte mir nur gewünscht, man hätte mir mal zugehört und, wie gesagt, eine kleine Hoffnung, dort wäre doch irgendeine Zusammenarbeit möglich und man könnte gegen die für mich belastendsten Symptome, auch wenn sie nicht direkt durchs Herz kommen, war ja da. :-(

Und drittens suche Dir bitte einen Psychotherapeuten, der Dich durch diese Zeit des Akzeptieren-lernen-müssens begleitet.

Da bin ich dran, stehe inzwischen auf 3Wartelisten. Mehr ist hier leider nicht möglich. Ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll, aber auf der einen Seite, denke ich, ich bin dabei die Erkrankung zu akzeptieren, dazu zu stehen und mich zu behaupten, egal was manche Ärzte sagen (obwohl ich dankbar für psychologische Hilfe dabei wäre), auf der anderen Seite, weigere ich mich, den Teil zu akzeptieren, das man überhaupt nichts tun kann, solange ich hin- und hergeschickt werde, immer nur zu einem Fachgebiet und es anscheinend keine Möglichkeit gibt %-| Kardiologen, Hausarzt und Onkologen an einen Tisch zu bekommen. Vielleicht sind ja für Luftnot und Schmerzen die Viren noch mit verantwortlich und mit Behandlung würde es mir etwas besser gehen. Was dann? :-( Nein, es sind keine bösen Ärzte, das denke ich auch nicht, aber warum müssen sie sofort abblocken? Auch wenn das die eigene Hilflosigkeit ist, die sie so ausdrücken, so stehe ich dann doch wieder allein da. Mir geht es körperlich, besonders wegen Luftnot und Brustschmerzen und Schwäche immer schlechter, es flimmert vor den Augen, jeden Abend sitze ich hier mit Hustenanfällen, es wird immer schlechter. Ich bin auch hilflos und ich will einfach nicht verstehen, das mir bleibt nur das Akzeptieren, das Zusehen bleibt das es immer schlechter wird, obwohl man vielleicht etwas tun könnte, wenn man zuhören, zusammenarbeiten und über den Tellerrand schauen würde? Das geht nicht. Warum sieht jeder nur stur sein Gebiet?

Liebe Grüße Carmen

c_armyen11211C97x0


Lieber Cha-Tu,

sorry |-o

Was wurde eigentlich aus der Chemo, die ja schon mehrfach angedacht war?).

Nichts :-(

Weißt Du vielleicht, wie lange die Hand, nach so einem Katheter über das Handgelenk, angeschwollen sein "darf"? In der Nacht wunderte sich schon die Schwester darüber, als sie den Druckverband entfernen wollte (es blutete aber nach), das die Hand so dick war. Das ist jetzt auch noch so. Es schmerzt noch, aber ich denke das ist normal und das Handgelenk und der untere Teil der Handinnenseite sind geschwollen. ":/

Liebe Grüße Carmen

CMha-TMu


Liebe Carmen,

ich denke, das ist normal. Ein Handgelenk kann man ja nie so ruhig halten wie die Leiste, daher dauert das wohl etwas länger. Wenn es bis Montagmorgen nicht DEUTLICH besser ist, dann zum Arzt, am besten in eine Klinik, denn bei Deinem Hausarzt dauert das ja immer ewig, bis Du dran kommst...

Liebe Grüsse

Cha-Tu

ARvi8mxoth


:)_ :)_ :)_ :)_ :)_

Virtuelles Carmen Gruppenknuddeln... ;-D :)* @:)

c armyen1121p1x970


Lieber Cha-Tu,

lieben Dank für Deine Hilfe.

Ein Handgelenk kann man ja nie so ruhig halten wie die Leiste,

Ja, besonders das rechte nicht. Der Schmerz ist heute mehr geworden. Wenn ich das Gelenk ganz gerade halte, geht es, dann "reisst" es nur in kürzeren Abständen durch den Arm bis zur Schulter. Bewegen nach oben oder unten, oder drehen des Handgelenks, ist sehr schmerzhaft, besonders kurz hinterm Handgelenk. Der Schmerz ist so reissend und kramfpfartig durch den Arm, wie bei der Untersuchung am Donnerstag selbst. Gestern war es nur ein Stück, in einer Linie, von der Punktionsstelle am Unterarm aus, wo ich nicht raufkommen durfte, heute geht es fast bis zum Ellenbogen. Runterhängen des Armes verursacht einen Schmerz, als wenn es mir den Unterarm zu Boden reisst. Ist es besser, heute noch, hier in der Notaufnahme (einzige Möglichkeit) jemanden drauf schauen zu lassen? Möchte auch nicht hin, wenn gar nichts ist. Bin dort ja eh schon bekannt, %-| und kann mir irgendwie nicht vorstellen, was da nach einem normalen Katheter so weh tun soll.

Zu meinem vorigen Posting, sind meine Ansichten "falsch", muss ich komplett umdenken/aushalten lernen? Aber dann bleibt mir ja wirklich nur noch das, was mein Hausarzt zu meinem Mann gesagt hat. :°(

Liebe Avimoth,

ich danke Dir. :)* @:)

Ich knuddel Euch beide zurück :)_ , Seid ganz lieb gegrüßt Carmen

CKha--9Txu


Liebe Carmen,

und kann mir irgendwie nicht vorstellen, was da nach einem normalen Katheter so weh tun soll.

Nein, normal ist das nicht, das klingt schon extrem. Ich rate Dir, morgen zum Arzt oder Klinik zu fahren. Nicht, dass sich da innerlich was entzündet.

Zu meinem vorigen Posting, sind meine Ansichten "falsch", muss ich komplett umdenken/aushalten lernen? Aber dann bleibt mir ja wirklich nur noch das, was mein Hausarzt zu meinem Mann gesagt hat. :°(

Ich weiss gerade nicht, was er denn nochmal genau gesagt hat...?!

Sei lieb gegrüsst

Cha-Tu

Ckha*-Txu


Ich habe gerade nochmal geschaut, der Arzt sagte zu Deinem Mann:

"Ihre Frau ist schwer krank. Sie hat eine schwere Erkrankung, die Gelenke, Haut, Lunge, Magen/Darm und Herz befallen hat und sie wird daran sterben. Eine Chemotherapie, die behandeln könnte, wäre lebensgefährlich, diese Verantwortung übernimmt niemand. Also wartet man auf das Worst-Case-Szenario, wenn sie gar nicht mehr kann" :-o :°("

Ja, das sehe ich auch ein wenig so. Aber man sollte dieses "sie wird daran sterben" nicht so verstehen, dass Du in akuter Gefahr bist. Ich denke, das ist langfristig gemeint, in etwa so, dass ich auch an meiner Herzkrankheit oder der COPD sterben werde. Du bist nun einmal chronisch schwer krank. Und ich sehe mittlerweile keine Möglichkeit mehr, wie Dir geholfen werden könnte, wenn niemand diese Chemo riskiert.

LG

Cha-Tu

cyarlmen1412x11970


Lieber Cha-Tu,

danke für Deine Antwort. @:) Habe die Schmerzen nicht mehr ausgehalten und bin doch hier zur Notaufnahme. Diagnose per Sonografie: verminderte Perfussion und deutliche Erweiterung des Kalibers der A. radialis. V.a. (in)kompletten Verschluss der A. radialis.

Muss jetzt in die Gefässchirurgie der Klinik, wo ich am Mittwoch den nochmaligen Termin beim Onkologen habe und weiss nicht, was mich dort erwartet. :-(

Sei einstweilen lieb gegrüsst Carmen

ZDappver)lotxt


Ach Mensch Carmen :)_

Was schlaues weiß ich nicht, aber jetzt, wo ich wieder da bin aus dem Urlaub, wollte ich nicht ohne Gruß an euch alle verschwinden. @:)

C{han-Txu


Liebe Carmen,

ich weiss da jetzt auch nichts zu sagen. Da müssen wir abwarten.

Ich habe übermorgen eine extrem wichtige und sehr unangenehme Untersuchung, vielleicht drückst Du mir die Daumen?!

Liebe Grüsse, auch an Zapperlott,

Cha-Tu

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