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Bluthochdruck und Schweißausbrüche

7&7ergr'eixs


%:| das Thema Autofahren haben wir in meinem Faden durch.

Lass es . Behandlung beginnt im Krankenwagen und nicht beim Dok. Wenn keiner was weiß dann besser 112 zuviel als zu spät. Bei Stiftung Herz findest du wann man das sollte.

C;ha-xTu


ja cha :)z oft traut man sich eben nicht 112 zu wählen weil man Angst hat nicht ernst genommen zu werden, aber man lernt dazu ;-)

Hallo, Greis,

ich verstehe das gut. Ich zögerte auch viel zu lange, erstens, weil man nicht umsonst den Dienst rufen will, während er anderswo eher gebraucht wird, und zweitens, weil man es selbst oft nicht wahrhaben will, wie schlimm es um einen steht. Gerade bei drohenden und abgelaufenen Infarkten ist die Verdrängung enorm, man WILL einfach nicht glauben, was da in einem wütet. Nicht zuletzt aufgrund dieses Zögerns stirbt ein grosser Teil von Infarktbetroffenen, bevor sie das Krankenhaus überhaupt erreichen, und das, obwohl ein grosser Teil von denen gerettet werden könnte, wenn sie nicht zögern würden.

Liebe Carmen,

dass Dich das erschlagen hat, Deinen Zustand mal zu "hören" (in dem, was der HA der Studentin sagte), verstehe ich sehr gut. Ich weiss nicht, ob es bei Dir ähnlich ist, aber ich habe lieber Klartext, egal wie schlimm es ist. Dieses Schönreden, Hoffnung machen und dann doch wieder Kleinreden ertrage ich überhaupt nicht. Dann sollen die Ärzte lieber klar sagen "Wir können Ihnen nicht helfen" als zu sagen "Sie haben nichts", obwohl sie GENAU wissen, wie krank Du bist, zumal man es Dir ja auch ansieht.

Ich habe mich als gleichwertiger "Partner" gefühlt.

Das freut mich wirklich ganz doll! Und es wird Dein Vertrauen zu dem ollen Chaoten stärken, der ja wirklich hochkompetent ist, der Dich ernst nimmt, auch wenn er das eine oder andere Mal sich im Ton vergriffen hat. Aber er ist der einzige, der 100% zu Dir steht, auch das hat er jetzt durch diesen Klartext gezeigt. Er würde Dich an liebsten nicht mehr sehen, aber das ist klar, denn Du zeigst ihm die Grenzen seiner ärztlichen Macht. ER erträgt das aber, während die KH-Ärzte und auch Deine frühere Ärztin das NICHT ertragen können und darum sagen "Du hast nix". Ist ja auch klar: Dem Patienten die Schuld zu geben oder ´sein problem zu banalisieren, ist leichter als sich einzugestehen, rat-, hilf- und machtlos zu sein.

*

Ruf mal Deine Krankenkasse an und frag mal, ob Du das Krankenhaus ablehnen kannst, wenn man Dich dort hinbringen will, bzw. ob die Kasse den Transport dann auch bezahlt.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

7h7ergrKeis


:)z die Idee mit der Kasse ist gut.

Cha: Manchmal wenn man "nix" hat ist es der einzige Weg um gescheit untersucht zu werden. Und wenn man dann wirklich nix hat so tut das wenigstens der Seele gut.

Das gilt aber nur für besagte Symptome nicht aus Juxx+Dallerei ;-)

cearmenW112$119x70


Lieber Greis, Lieber Cha-Tu,

habe eine Nacht hinter mir. %-|

Das mit dem Autofahren hatte ich nur für diesen Moment gemeint. Insgesamt kann es mein Hausarzt noch beführworten, da achtet er sehr drauf. Wenn ich nachdenke, ist er der erste überhaupt der daran denkt. Am Mittwoch sagte er zu der Studentin "Das einzige was sie noch hat, ist das Autofahren um einen längeren Weg von A nach B zu kommen. Wenn ich ihr das noch nehme, solange ich es verantworten kann, hat sie gar nichts mehr, kommt nichtmal mehr zum Arzt."

Ich weiss nicht, ob es bei Dir ähnlich ist, aber ich habe lieber Klartext, egal wie schlimm es ist. Dieses Schönreden, Hoffnung machen und dann doch wieder Kleinreden ertrage ich überhaupt nicht.

Ja, genauso ist es bei mir auch. Deshalb bin ich meinem Hausarzt ja so dankbar dafür und der Studentin, das sie da war. ;-) Jemand sagte mir mal klipp und klar was los ist und ich weiß woran ich bin, anstatt die Hälfte unter den Tisch zu kehren weil man hilflos ist. Ich habe das noch gar nicht so gesehen, aber Du hast recht, das die Reaktionen mancher Ärzte aus Hilflosigkeit, oder des sich nicht eingestehen wollen eben dieser, geschieht. Ich bin meinem Hausarzt dankbar, weil er als einziger bisher, von meinen Ärzten hier, EHRLICH war, denn es nimmt mir etwas Schuldgefühle. Ich suche die Schuld doch immer bei mir, bin unsicher, klein. Eine Feundinn hat gestern zu mir gesagt, so ginge ich auch in die Klinik. Man würde mir quasi ansehen- hier da bin ich wieder, wo ist mein Anschiss? Ich dürfe mich gar nicht auf Diskussionen einlassen. Ich könne nichts für meine Erkrankung und die Hilflosigkeit der Ärzte. Ich wäre hier weil ich akut Hilfe bräuchte, auf diese hätte ich ein Anrecht, dafür wären sie Arzt geworden. Es geht nicht von heute auf morgen, soviel Selbsvertrauen zu haben, aber ich weiß jetzt, das mein Hausarzt 100% hinter mir steht.

Ruf mal Deine Krankenkasse an und frag mal, ob Du das Krankenhaus ablehnen kannst

Ich würde, wenn notwendig, ja sogar lieber in dieses Krankenhaus gehen, weil es wohnortnah und somit auch für meine Kinder ohne Auto jederzeit zu erreichen ist. Ich hatte ja damals extra dort mit dem Chefarzt gesprochen, mir seine Zusage geholt, im Notfall (und darum würde es ja nur gehen, weil eine Behandlung nicht möglich ist) eine Anlaufstelle zu haben. Das gab mir Sicherheit. Jetzt sagt dieser Chefarzt "Finger weg."

Das Krankenhaus lehnt MICH ab. Mir wurde gesagt, ich solle bei Beschwerden einen Krankenwagen rufen, aber gleich sagen, NICHT in diese Klinik hier gebracht zu werden. Deshalb meine Frage-Darf ich das denn überhaupt?

Liebe Grüße Carmen

Chha-VTu


Liebe Carmen,

ob Du das darfst, kann Dir nur Deine Krankenkasse beantworten. Schildere ihnen ganz offen, was man Dir dort gesagt hat, und dränge darauf, dass man Dir sagt, was Du im Notfall tun sollst.

Deine Freundin ist eine kluge Frau. Du solltest Dir einen wichtigen Text einprägen, den teilweise Deine Freundin gesagt hat, und den ich etwas ergänzte. Und der dann wie aus der Pistole geschossen kommen soll, wenn Dir mal wieder ein Arzt blöde kommt: "Ich kann nichts für meine Erkrankung und ich kann nichts für die Hilflosigkeit der Ärzte. Ich bin hier weil ich akut Hilfe brauche, und auf diese habe ich ein Anrecht, dafür sind Sie Arzt und ich nicht. Wenn ich mir selbst helfen könnte, würde ich das tun, denn diese Demütigungen, denen ich hier immer wieder ausgesetzt bin, sind nichts, was ich freiwillig auf mich nehmen würde, wenn ich ein "nur" Hypochonder wäre, als den Sie mich anscheinend sehen."

Lern diesen Text auswendig, präge ihn Dir ein, damit er jederzeit, sofort abrufbar ist...

Liebe Grüsse

Cha-Tu

N0atur0heilkün stler


Hallo,

beim Hausarzt per Bluttest die – Entzündungswerte – checken lassen.

Oft ist ein versteckter Infekt die Ursache für den Bluthochdruck.

CGha-xTu


Naturheilkünstler,

das hat sie alles schon gemacht, ich kenne sie seit vielen Jahren. Carmen ist eine schwerkranke Frau, sie hat eine Mastozytose, die systemisch ist, d.h. den ganzen Körper befallen hat. Das Herz ist angegriffen, die Haut, innere Organe. Solche Dinge wie Bluttest etc. hat sie zu Hunderten hinter sich... [[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/629229/ HIER]] steht etwas mehr zu ihrer Krankengeschichte, die eine wahre Odyssee ist.

Gruss

7M7ergrxeis


ir wurde gesagt, ich solle bei Beschwerden einen Krankenwagen rufen, aber gleich sagen, NICHT in diese Klinik hier gebracht zu werden. Deshalb meine Frage-Darf ich das denn überhaupt?

also ich hatte nen Mitpatienten .... der hat dem Sani immer gesagt: Nicht ins Kreiskrankenhaus sondern in die Kerckhoff.... aber der ist seit Jahren dort ;-) ":/

csarmDen1U121_197x0


Lieber Cha-Tu, Greis und Naturheilkünstler,

danke für Eure Hilfe.

Deine Freundin ist eine kluge Frau.

Cha-Tu, sie war Psychologin wie Du. ;-)

beim Hausarzt per Bluttest die – Entzündungswerte – checken lassen.

Wie Cha-Tu schreibt-Danke @:) - werden diese Werte (CRP, Leukozyten...) immer wieder überprüft. Sie sind immer zu hoch, wie auch diverse andere Werte.

Lern diesen Text auswendig, präge ihn Dir ein, damit er jederzeit, sofort abrufbar ist...

Das mache ich. Hoffendlich habe ich, in entsprechender Situation, dann auch das Selbstvertrauen das durchzuziehen. Eigendlich bin ich in solchen Situationen einfach nur fertig und das was ich am wenigsten möchte, ist dann mit irgendeinem Arzt zu diskutieren. :-( Und ich stelle mir auch die Frage, ob das KRANKENHAUS mich eigendlich so ablehnen darf. Ich habe das schon in den Medien mal gehört, aber ist das wirklich so? Naja, ich hoffe, das ich niemals in eine solche Notfallsituation komme. Inzwischen hat sich leider noch nichts gebessert. Ich frage mich immer öfter, wo ich noch die Kraft hernehme, denke jetzt geht nichts mehr, aber irgendwie stehe ich doch immer wieder auf, kann wieder weiter machen.

Liebe Grüße Carmen

Zlappe3rlxott


Liebe Carmen,

wäre es eine Möglichkeit, den kleinen Text auszudrucken und mitzunehmen, z.B. im Portemonnaie, wo du ihn immer griffbereit haben kannst?

Dass du in Notsituationen nicht diskutieren magst, ist völlig nachvollziehbar, da hast du andere Sorgen, als dich noch über an sich von Ärzten selbstverständlich sein sollende Dinge rumzustreiten.

Aber einfach den Text notfalls zeigen, wenn du nicht sprechen kannst? Und als kleine positive Bestärkung dafür, dass du das Recht hast, behandelt und angehört zu werden, ohne, dass dir direkt Hypochondertum unterstellt wird.

:)_

clarmen11.2119x70


Lieber Cha- Tu, Greis und Zapperlott,

ich wurde gestern mit instabiler AP auf die ITS unserer Klinik hier eingeliefert. Nach Ausschluss eines Infaktes, befinde ich mich nun unter Überwachung auf Normalstation wurde ich besser empfangen als gedacht, vieles was du Cha- Tu gesagt hast, sagten die Ärzte auch von Verantwortung, Angst vor der Behandlung. (Schäden) Jedenfalls übernimmt ein anderer Oberarzt hier jetzt die Behandlung und Chemo. Hoffendlich bleibt er dabei auch wenn ich bammel davor habe. Mit Bonn soll Rücksprache gehalten werden, mit Berlin wegen dem Herz. Ich soll jetzt Geduld haben, aber Tochter und Enkel haben Donnerstag Geburtstag :-(

Liebe Grüße

Carmen (Florian)

Z1anpperilott


Ganz viele gute Gedanken zu dir, Carmen. :)*

C-ha-Txu


Lieber Florian,

bitte sage Deiner Mama die allerliebsten Grüsse von mir. Und sage ihr auch, dass ich eine IRRE Wut auf ihre Ärzte haben, die sie jahrelang in einem Zustand herumlaufen liessen, der unverantwortlich war, und NICHTS getan haben. Ich habe grosse Wut, und wenn Deine Mama aus dem Krankenhaus kommt, werde ich mal mit ihr überlegen, ob wir gegen diese Ärzte nicht was unternehmen sollten! Vorerst aber soll sie sich erholen und hoffentlich endlich Hilfe bekommen. Und Tochter und Enkelin haben auch noch im nächsten Jahr Geburtstag. Ist zwar blöd, dass sie nicht dabei sein kann, aber jetzt ist erst einmal wichtig, dass es Deiner Mama besser geht!!!

Liebe Grüsse

Cha-Tu

CZh3a-Txu


Hallo, Florian,

gibt es etwas Neues von Deiner Mama ???

Alles Gute Euch

Cha-Tu

cZarcmen1~12x11970


Liebe Zapperlott, Lieber Cha-Tu,

ganz ganz lieben Dank für Eure herzlichen Wünsche.

Ich bin seit heute aus der Klinik zu Hause, kann wieder selbst schreiben. Letzten Donnerstag wurde ich nachts etwa 4.00Uhr von starker Übelkeit und Brustschmerzen wach, mußte mich immer wieder übergeben, hatte Schweißausbrüche, konnte mich nicht mehr auf den Beinen halten. Ich wartete ab, rief dann aber, weil es sich überhaupt nicht besserte gegen 9.30Uhr die 112 an. Ich hatte den Höhrer noch nicht wieder richtig aufgelegt, standen 5min später schon Notarzt und Krankenwagen vor der Tür. Mein Wohnzimmer fükkte sich mit 5Mann, ich war völlig perplex, so schnell ging das. Nachdem ein Blutdruck von über 190/ 130, im EKG ein Puls von 160 festgestellt wurde, wurde mir noch versucht einen Zugang zu legen und dann entschied der Notarzt vor Ort keine Experimente mehr, auf schnellstem Weg in die Klinik.

Dort kam dann ein neuer Oberarzt mit dazu, der dann alles neu aufrollte und ernst nahm. Aber auch die anderen Ärzte sind wie umgewandelt. An die ersten beiden Tage habe ich, wohl durch die Medikamente, kaum Erinnerungen. Später wurden dann Echo (mittelgradige diastolische Funktionsstörung, mittelgradige Hypertrophie), Magen- Darmspiegelung (Normalbefunde) mit Biopsien und gestern eine Knochenmarkspunktion gemacht, um entweder die Mastozytose als systhemische auszuschließen, oder zu bestätigen. Werden keine weiteren Mastzellen gefunden, ist es das Herz selbst.

Heute wurde ich dann entlassen. Die Stationsärztin war zwar nicht glücklich mit der Situation, das ich in unverändertem Zustand jetzt wieder zu Hause bin, aber die Befunde der Biopsien dauern noch etwa eine Woche und so bin ich wenigstens am Geburtstag bei meinen Lieben. Kuchen und alles andere haben meine Kinder vorbereitet, ich muß nichts mehr tun. Ich soll ich zu Hause wenn möglich nur liegen und ausruhen, bei Belastungen wäre die Ärztin wenn sie an meiner Stelle wäre, auch wenn man nach den Herzuntersuchungen keinen Infarkt befürchten müsse, zweimal vorsichtig, sagte sie heute. In der Klinik durfte ich zum Tisch und zur Toilette aufstehen, gestern war nach dem Waschen nochmal ein Einbruch. Mir gehts insgesamt nicht so dolle. :-( Nach den Blutwerten vom Hausarzt, die ich gestern per Post erhielt, arbeiten auch die Nieren nicht richtig (Eiweißausscheidung stark erhöht, Creatinin imUrin erhöht), erstmals sind erhöhte wieder ANA-Werte aufgetreten, immer noch eine virale Infektion festgestellt (Elektrophorese, CRP)....wie mir die Stationsärztin heute alles erklärte. :-/

Ich habe jetzt für nächsten Freitag einen Termin zum Stressecho in der Klinik und zur Besprechung der austehenden Befunde. Bestätigt sich die systh. Mastozytose als Ursache wird mit einer Cyclosporinbehandlung angefangen. Wenn nicht werden die Viren im Herz mit Interferon behandelt. Als Ultima ratio steht dann noch eine völlige Ablation mit Schrittmacher in Aussicht um das Herz zu schützen.

Ein ganz besonderer Satz der Stationsärztin war "Damit das sie so in der Luft hängen gelassen werden, damit hören wir jetzt auf." Ich habe große Hoffnungen.

Liebe Grüße Carmen

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