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Bluthochdruck und Schweißausbrüche

Clhal-Tu hat geantwortet


Liebe Carmen.

nun, der Körper speichert ja nicht nur in den Füssen Wasser...

Ich würde auf jeden Fall mal versuchen, die TU München zu konktaktieren. Und ich denke, bei so seltenen Erkrankungen muss man weite Wege einplanen bzw. sie sind zu befürchten. Ich denke, die Mastozytose gehört zu den seltenen Krankheiten...

Zu den Blutwerten kann ich Dir leider nichts sagen. Das ist so speziell, da kenne ich mich nicht aus...

Lieben Gruss

Cha-Tu

g*este]rnwwarxs hat geantwortet


Hallo und einen schönen Tag an alle :-) ,

da hatte ich doch gestern den ultimativen Blutdruck: 120/80, mein Arzt war begeistert und sooo stolz auf mich. Aber eigentlich machen das doch die Medis und nicht ich. Allerdings war ich gestern und vorgestern dermassen entspannt und zufrieden, solche Gefühle kenne ich garnicht mehr. Lieber cha-tu, in einem anderen Faden schreibst Du, das C allein bei Dir nicht gereicht hat (auch viele andere berichten darüber), also bin ich mal gaaanz leise beim Jubeln und warte erstmal ab ob ich wirklich mit 16mg C auskomme.Zur Unterstützung der Medis mampfe ich ordentlich Gemüse und Obst, Haferflocken, Haferkleie, Lachs, Schwarzbrot, Magerquark und alles aus Tofu, gehe kilometerweit spazieren und räume innerlich mal ordentlich auf. Das mit den Lebensmitteln fällt mir nicht schwer, weil ich alles auch gern mag. Würzen tu ich nicht mehr mit Salz, sondern nehme Kräuter und Olivenöl. Mein Bauch sagt immer: egal, was du reingibst, hauptsache voll ;-D .

Meine Blutdruckkrise kam nach 5 Wochen psychischem und physischem Stress im familiären Kreis, darum erachte ich es als dringend notwendig, mich innerlich von allem zu distanzieren. Wohl ein gutes Stück Arbeit. Dass ich so zart besaitet bin, habe ich nicht gewusst.

Der Mediwechsel scheint aber zu wirken, zwar nicht permanent, aber besser ist mir schon.

Meiner bitteren Erfahrung nach darf man Fuoxetin (Prozac) nicht mit BB zusammen einnehmen sondern muss auf einen anderen Senker ausweichen.

Carmen, hast Du sM oder cM? Hab jetzt schon viel darüber gelesen und bin ganz verwirrt ??? Könnte der Druck auf der Brust evtl. auch von der Thymusdrüse kommen? Die kann wohl etliches durcheinander bringen. Geht es Dir Gut ??? ?? :°_

Viele liebe Grüsse

cZarmegn112=119|70 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu, liebe gesternwars,

Cha-Tu, danke für Deine Mail. :)_

Ich würde auf jeden Fall mal versuchen, die TU München zu konktaktieren.

Bin mir im Moment da selbst nicht mehr sicher, da mir von einer Münchner Freundinn gesagt wurde, im Bezug auf so seltene Erkrankungen wäre es dort auch nicht so dolle. Dann wäre es schade um den Weg. :-(

Zu den Blutwerten kann ich Dir leider nichts sagen. Das ist so speziell, da kenne ich mich nicht aus...

Danke Dir trotzdem. @:) Ich muß am Freitag ganz früh wieder zum Hausarzt und hoffe, ich kann ihn dann fragen.

Bin letzten Donnerstagnachmittag schon bei ihm gewesen, weil es mir schlechter ging. Es war zwar schon ca. 17.00Uhr weil ich vorher kein Auto hatte, aber ich war der Meinung, als Hausarztpatient könnte ich noch drankommen, wenn er bis 20.00Uhr Sprechstunde hat und fuhr also extra die ganze Strecke. Dort war es aber wieder brechend voll und die Schwester maulte mich an, warum ich nicht früh in der halben Stunde Notfallsprechstunde käme, die für Hausarztpatienten wäre. Naja, ohne Auto geht das schlecht.

So saß ich nach 20.00Uhr noch und auf Nachfrage bejate die Schwester, das es besser wäre, die Blutwerte zu nehmen, nach Hause zu gehen und bei Verschlechterung in eine Klinik. Bei nochmaliger Nachfrage, bekam ich dann noch eine Einweisung, die mein Hausarzt hinter dem Tresen unterschrieb und der Schwester wiedergab. Er hatte weder die Blutwerte gesehen, weil sie noch nicht in der Praxis waren, nicht mit mir gesprochen, noch wußte er, wofür die Einweisung ist. :-/ Ich hätte mir bei sowas schon ein kurzes Gespräch gewünscht, aber naja...

Am Freitag früh hielt ich es dann doch nicht mehr aus und lies mich von einer Freundin in die Klinik fahren, wo ich 2006 zur psychosomatischen Reha war. Wo soll ich auch sonst hin? :(v Bei einem Puls von über 140, Luftproblemen, Schwindel und Brustschmerzen (wegen gleicher Beschwerden war ich schon einmal dort, habe da auch meine Lage geschildert und fragte, ob ich, wenn, dann wieder kommen dürfe) wurde ein EKG geschrieben und Blut abgenommen. Dann sollte ich wieder raus, um auf die Blutwerte zu warten.

Nach über 3Stunden konnte ich mich fast nicht mehr auf den Beinen halten, klingelte und bat mich legen zu dürfen. Der Puls war immer noch so hoch, es wurde nochmal Blut abgenommen, dann kam ein Oberarzt der Kardiologie, fragte mich über alles aus und meinte, da könne man mit Sicherheit etwas tun. Ich sollte stationär bleiben, diskutierte mit ihm das dies doch sowiso nichts bringt, das dies schon mehrere versucht hätten, versprachen zu helfen. Er sagte, doch ich solle mal bleiben, es gebe doch noch andere medikamentöse Möglichkeiten den Puls zu senken, als die bereits versuchten Medikamente und Betablocker die ich nicht nehmen dürfe, oder die Ablation. Er würde sich mit meinem Hausarzt, dem Hämatologen aus der anderen Klinik und den Rhythmologen der Klinik des Hämatologen, die zur Ablation rieten, es aber nicht taten, abstimmen. Dann verabschiedete er mich mit den Worten, Frau B., wir sehen uns auf alle Fälle, ich tue etwas, damit es ihnen besser geht und ich ging auf Station, hatte wieder Hoffnung.

Auf Station war ich dann bis gestern am Monitor zur Überwachung und bekam BETABLOCKER. Ich wußte dies nicht und mir ging es hundeelend. Wie war das mit dem Betablocker? Ich hatte es so oft gesagt. ]:D

Später trat dieses Herzrasen mehrmals bei/nach Belastung auf. Das erste Mal, wurde versucht, es mit einer Cordarexinfussion zu senken, ohne Erfolg, es blieb dann halt einfach so und beruhigte sich nach Stunden irgendwann. Diese Infusion bekam ich von der Dienstärztin, die "glücklicherweise"-dachte ich- Hämatologin war. Sie versprach mir das blaue vom Himmel. :(v

Beim nächsten Herzrasen, bekam ich gegen die Schmerzen Morphin intravenös, was mir etwa eine Stunde unglaubliche Schmerzen im ganzen Körper, am ehesten, wie wenn man zu lange Rad fährt und alle Muskeln werden sauer, bereitete, dann wurde ich wieder mir selbst überlassen. Ich hatte wegen den Schmerzen beim Morhpin gefragt, es konnte sich keiner erklären. Beim nächsten Mal bekam ich es in den Bauch gespritzt, da man keine Flexüle mehr legen konnte7wollte ":/ . Es sollte länger dauern, bis es wirkt und so hatte ich auch länger was von den Schmerzen des Medikamentes. Danach war ich wieder vollkommen abgeschossen und irgendwann trat Schmerzfreiheit ein.

Da die Entzündungswerte weiter angestiegen waren, bekam ich Antibiotika als Infussion, dann, aus Mangel einer Fexüle, als Tabletten. Gestern meinte die Stationsärztin, es wäre alles okay, nur das Langzeit-EKG würde Pulshöhen bis 160 zeigen. Das käme von der Mastozytose. Sie würde mich ja verstehen, aber machen kann man da nix, auch nicht die Hämatologin des Hauses. Es wäre doch nur eine Allergie, keine Entzündung. Sie hätte sich mit den Rhythmologen der anderen Klinik in Verbindung gesetzt, ich könnte nach Hause, würde dann Bescheid bekommen, ob die etwas machen wollen. Eine sonstige Entzündung hätte ich nicht, weder am Herz noch sonst im Körper. Man hätte es wegen den Blutwerten gedacht, aber dem wäre nicht so, das Antibiotikum könne weg.

Heute kam sie, ich hätte sehr viele und zwei verschiedene Bakterien im Urin und ich bekam wieder Antibiotika. Dann wurde heute auf einmal 2mal der Blutzucker überprüft. Der Langzeitzucker ist ja schon länger erhöht, der Nüchternzucker jetzt in der Klinik auch deutlich. Eine Konsequenz ergibt sich für mich dadurch aber wohl nicht. Der TSH ist zu niedrig, Gerinnung stimmt nicht, Albumin- und Eisenmangel, in der Blutgasanalyse p02 zu niedrig, bei völliger Bettruhe.

Tja und nu? Keine Abstimmung mit dem Hämatologen, oder Hausarzt. Ich hatte zu dem Oberarzt extra noch gesagt, das dies bisher nie geschehen wäre, aber doch notwendig wäre, worauf er sagte, das Ärzte eben nur auf ihrem Gebiet behandeln. Er würde sich aber trotzdem in Verbindung setzen. Dann-er würde sich kümmern, wir würden uns sehen. Er hatte ab dem nächsten Tag Urlaub. Hat er wohl noch nicht gewusst. :-X

Ganz liebe Grüße an Euch :)_ Carmen

clarmen_112119x70 hat geantwortet


P.S. Als ich mit meiner Krankenakte im Arm vor dem Röntgen stand, habe ich natürlich |-o vorn mal reingeillert. Gleich auf der ersten Seite stand in größeren Buchstaben als alles andere - war hier in psychosomatischer Behandlung. Das ich danach, vor 3 oder 4 Jahren noch einmal dort in der Neurologie war, stand da nicht, aber das mit der Psychosomatik scheint wohl so wichtig gewesen zu sein, das man es gleich großbuchstabig für alle auf der ersten Seite erwähnen muß. :=o

C,ham-xTu hat geantwortet


Liebe Carmen,

ich habe das gelesen, bin wieder wütend, aber ich kann nichts sagen. Mir fällt einfach nichts mehr ein. Ich würde Dir so gerne irgendwas sagen, das Hofnfung gibt, aber mir fällt NICHTS mehr ein...

Und gerade in diesem Moment fällt mir ein, ob es den Ärzten nicht genauso geht wie mir. Sie sehen Dich leiden, sie wollen helfen, erkennen dann, dass sie nicht helfen können, weil sie die Zusammenhänge bei Dir nicht verstehen, und schalten dann auf "Nichts-Tun". Bei Dir passt ja vieles nicht zusammen, gewisse Blutwerte und Reaktionen dürften so gar nicht sein oder stattfinden, manches widerspricht diesem Symptom, das andere bestätigt es. Vielleicht hast Du gar nicht nur eine oder zwei Krankheiten, sondern vier, fünf, zehn?! Und das verstehen die Ärzte nicht. Und schalten auf "Das kann nicht sein, also ist es nicht".

Ich KANN einfach nicht glauben, dass so viele Ärzte aus Bösartigkeit oder völliger Inkompetenz nichts tun. Ich meine damit nicht, dass ich Dir nicht glaube. Ich glaube Dir absolut! Aber ich meine das allgemein. Es kann nicht sein, dass Du immer nur an Ärzte gerätst, die sich keine Mühe geben oder nicht wollen. Ich glaube, die können nicht. Und das wollen oder können sie sich nicht eingestehen.

Also, ICH würde auf jeden Fall nach München fahren. Ich würde jede Chance nutzen, und hätte sie nur 1% Wahrscheinlichkeit, dass es eine Hilfe wird. Du hast doch keine andere Wahl als alles zu nutzen. Oder eben NICHTS zu tun. Wo das enden würde, weiss ich nicht, aber ich glaube nicht, dass das ein gutes Ende hätte.

Lieben Gruss, völlig rat- und hilflos:

Cha-Tu

c1aorme;n112N11>970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

ich danke Dir. :)_

Und das verstehen die Ärzte nicht. Und schalten auf "Das kann nicht sein, also ist es nicht".

Ja, genau das habe ich gestern auch gedacht, als ich in diesem Zustand entlassen wurde und die Stationsärztin mit meiner Bettnachbarin redete, schwere Geschütze wegen einem "Pups" |-o (Sorry ist aber so) auffahren wollte. Da könne man soviel machen. Die Frau kam sämtliche Treppen hochgeflitzt, konnte sich normal belasten, ich bin froh wenn ich ohne Schmerzen bis zum Auto in die Garage komme. :(v Sorry, ich möchte nicht ungerecht sein, das wäre das letzte, aber ich dachte gestern auch, es kann gar nicht anders sein, die Ärzte WOLLEN einfach nicht glauben, weil es halt nicht reinpasst in ihr Schema. Dann sagte ich mir aber, was nicht sein kann, ist doch nicht gleichzusetzen mit- da ist nichts. Sie verschließen doch die Augen vor dem was sie ganz offensichtlich sehen. Sie sehen doch, das es das gibt. :(v :°(

Ich habe jetzt noch eine Anfrage nach Aachen geschickt und hoffe, dort Hilfe zu bekommen. Andere Betroffene haben dort gute Erfahrungen gemacht. Mal sehen, muss ich halt wieder durch ganz Deutschland. :-(

Wie ich das im derzeitigen Zustand machen soll, weiß ich aber noch nicht. Die Brustschmerzen, das Brennen kommt eindeutig vom Herz, in Verbindung mit leichter Belastung und auch sonst geht es mir nicht sehr gut.

Ganz liebe Grüße Carmen

gses3te"rnWwaxrs hat geantwortet


Hallo, liebe Carmen,

schön, dass Du wieder hier bist ;-D

Ich habe bei Dir schon ziemlich viel "rückwärts" gelesen, habe also auf meine Fragen auch viele Antworten gefunden. Muss zugeben, ich verstehe immer weniger :-(

Liebe Grüße, viel Kraft und Mut und einen sonnigen Freitag @:)

cjarmen)11211G97x0 hat geantwortet


Hallo gesternwars,

dank Dir für Deine lieben Grüße. :)*

habe also auf meine Fragen auch viele Antworten gefunden. Muss zugeben, ich verstehe immer weniger

Wenn Du magst, frag einfach. Ich werde versuchen, soweit ich kann, zu erklären. Manche Zusammenhänge verstehe zwar selbst ich nicht, aber wie soll ich auch, wenn selbst Ärzte das nicht können. Schade nur, das ich dann nicht auch einfach die Augen davor verschließen kann, wie es die meißten Ärzte machen. :-(

Sei ganz lieb gegrüßt Carmen *:)

c_armen1#12119W70 hat geantwortet


Hallo,

ich bin in den letzten Tagen so ziemlich ratlos. ":/ Ich kann mich kaum mehr belasten.

Beispiel gestern, Geburtstag meiner Mutter. Wir gehen ein Stück spazieren, vieleicht 600m bergab bis zum Spielplatz, wegen den Kindern. Schon da, immer wieder Brennen, Luftprobleme. Auf dem Spielplatz dann gehe ich wirklich langsam mit meinem Enkel zur Schaukel, setzt ihn drauf, schubs an, gehe zur Rutsche, halte ihn beim hochklettern, gehe rum und fang ihn unten auf. Mein Herz klopft, nicht schnell, aber wie verrückt, es brennt im ganzen Brustkorb als wenn innerlich alles wund wäre, der Rücken, über linke Schulter, Oberarm bis zum Ellenbogen. Mir drückt es die Luft ab, ich krieg keine Luft, muss husten, das einatmen tut weh. Setz ich mich, ruh mich aus, ist innerhalb weniger Minuten alles wieder weg, aber ich muss inzwischen bei einfachen häuslichen Belastungen deswegen immer wieder pausieren. Es lässt sich, in immer der gleichen Art, immer leichter auslösen.

Es tut weh, ich mach mir Gedanken. Klingt das jetzt eher nach Lunge, oder Herz als Auslöser? In der Klinik jetzt war der CKMB- Wert erhöht. Ich weiß nicht, was ich machen soll. :°(

Liebe Grüße Carmen

CIha-Txu hat geantwortet


Liebe Carmen,

ich kann Dir das nicht beantworten. Meiner Meinung nach klingt es eher wie Herz, aber auch die Lunge kann "brennen" (dann aber meistens eher im Rücken). Aber wie schon mehrfach gesagt, Du bist so stark und vielfach erkrankt, da kann man das eine kaum vom anderen eindeutig trennen....

Liebe Grüsse

Cha-Tu

cgarmenz112111970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

ich danke Dir. @:)

da kann man das eine kaum vom anderen eindeutig trennen....

Ja, da hast Du wohl recht. Das kommt mir auch so vor.

Im Rücken brennt es nur in der Mitte und auch "nur", wenn ich mich bei Auftreten der Schmerzen nicht gleich ausruhe. Es fängt im ganzen Brustkorb an und breitet sich dann in Rücken, Schulter und dann in den Oberarm, manchmal auch in den Hals, aus. Es gibt "unterschiedliche Stärken", je nachdem, wie stark ich mich belaste. Festgestellt habe ich auch, das es diese ganz schlechten Tage, wie jetzt vergangenes Wochenende gibt, wo es bei jeder Belastung auftritt, beim ausruhen weg geht, bei der nächsten Belastung wiederkommt... und dann Tage, wo es etwas besser ist, an denen ich mir etwas mehr zumuten kann. Gibt es denn sowas bei Herzerkrankungen? Wäre es da nicht immer gleich stark? Ich verstehe auch die Leichtigkeit nicht, mit der es an den "ganz schlechten" Tagen ausgelöst wird. Dann denke ich, wenn es vom Herz wäre, müßte etwas gravierendes vorliegen, wenn es so leicht auftritt. Das ist ja nicht. Auf der anderen Seite sind die Symptome für mich, der Zusammenhang zu Belastung.... sooo offensichtlich. Ich weiß es nicht. Es macht mich unsicher, gerade wenn die Schmerzen da sind. Ich weiß ja nicht was, ob überhaupt, etwas passiert. :-/ Mir wurde mehrmals gesagt, zwischendurch auch mal wiederrufen %-|, der Schmerz wäre ein Warnsignal, bis dahin und nicht weiter. Aber es liegt doch keine Verengung oder dergleichen vor und dann dürfte ich, an der Mehrzahl der Tage, nichtmal spazieren gehen. ":/

Ich bin gestern wieder beim Hausarzt gewesen. Er hatte mal wieder einen "guten" Tag. Angesprochen auf Aachen sagte er sofort, ich solle das machen. Habe inzwischen von der Ärztin dort auch ganz liebe Antwort erhalten. Ich soll meine Befunde hinschicken und werde dann einen Termin erhalten.

Mein Hausarzt hat gestern noch einmal EKG und Lufu gemacht, es an einen Kardiologen gefaxt, wollte im Laufe des gestrigen Tages mit ihm telefonieren, ob er mir helfen kann. Ich soll heute anrufen, was rausgekommen ist. Als ich die Schilddrüsenwerte und den Blutzucker ansprach, meinte er, er wüßte, das diese nicht in Ordnung wären. Wurde gestern kontrolliert. Mal sehen.

Aufgrund seit einer Woche anhaltender Wadenschmerzen "durfte" ich dann gestern sofort zum Ultraschall, zum Ausschluss einer Thrombose. Der Ultraschall war zum Glück in Ordnung, im Zweifel müße man auch nach dem D-Dimerewert gehen. Ob den mein Hausarzt gestern mitbestimmt hat und ob der heute schon da ist, weiß ich nicht.

Alles in allem, habe ich gestern von 7.30Uhr bis 16.00Uhr beim Arzt verbracht.

Ganz liebe Grüße Carmen

CFhax-Tu hat geantwortet


Liebe Carmen,

ich drücke Dir ganz doll die Daumen, dass man Dir in Aachen helfen kann...

Im Rücken brennt es nur in der Mitte und auch "nur", wenn ich mich bei Auftreten der Schmerzen nicht gleich ausruhe.

Das klingt sehr nach Herz. Meine Angina-P-Beschwerden vor dem Herzinfarkt, spielten sich ja auch brennend mit dem Rücken als Schwerpunkt ab. Das heisst aber jetzt NICHT, dass Du akut infarktgefährdet bist! Bitte nicht missverstehen. Ich möchte damit nur sagen, dass Brennen im Rücken durchaus auch mal vom Herz kommen kann.

Es fängt im ganzen Brustkorb an und breitet sich dann in Rücken, Schulter und dann in den Oberarm, manchmal auch in den Hals, aus. Es gibt "unterschiedliche Stärken", je nachdem, wie stark ich mich belaste.

Ja, das klingt SEHR nach Herz, meine Liebe...

Ich finde, ganz schlimm ist, dass Du kein Nitro nehmen darfst, weder Langzeit noch Akut. Das würde exakt diese Symptome mildern...

Sei lieb gegrüsst

Cha-Tu

c*armenb11211y970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

danke Dir fürs Daumen drücken. :-)

Es ist bei AP also wirklich so, das sich der Schmerz, je nach Stärke des Anfalls, vom Brustkorb weiter ausbreitet?

Das heisst aber jetzt NICHT, dass Du akut infarktgefährdet bist! Bitte nicht missverstehen.

Nein, da habe ich keine Angst, mach Dir da keine Sorgen. Wenn es kommt, dann kommt es. Ich kann da sowiso nichts verhindern.

Ich reagiere bei den Schmerzen, aber wie oben geschrieben, dürfte ich dann ja seeehr oft fast gar nichts mehr machen, das geht nicht und das kann ich nicht. Da bin ich nicht der Typ. Ich lebe doch und ich möchte auch Spaß haben. Zum Beispiel unser Musical jetzt, ist ein wunderbarer Ausgleich für mich. :-) :-) :-)

Aber ich mache mir auch Gedanken. Der Zusammenhang ist auch für mich mehr als deutlich, auch mit dem Puls. Die Schmerzen treten mehrmals täglich auf und zwingen mich irgendwann, ob ich will oder nicht, immer zum pausieren. Wenn ich es "übertreibe" ( und zu diesem Übertreiben gehört, wie gesagt, absolut nicht viel) kommen dann auch Schwäche, Gummibeine, Schwindel, Luftnot und Husten dazu, bin dann bleich wie eine Wand und mir ist übel. Kennst Du das auch? ??? Mir geht es bei diesen Symptomen so schlecht, das ich mich frage, ob ich es richtig mache, so wie ich es mache und immer wieder die Frage nach dem Warum. :-/

Ich habe vorhin mit meinem Hausarzt ganz kurz telefonieren können. Er hat mit dem Kardiologen geredet. Gestern war davon die Rede, das er einen Termin macht. ":/ Ich soll nun wieder Procoralan oder Betablocker (Nebivolol)nehmen. Procoralan habe ich jetzt 4mal versucht und absolut nicht vertragen.Dann eben den Betablocker. Der ist bei Mastozytose aber absolut kontraindiziert. Er wurde mir mehrmals gegeben in der Vergangenheit, zuletzt letzte Woche in der Klinik und mir ging es immer hundeelend. Ich soll ihn trotzdem nehmen. :-/ Ich hatte mir andere/richtige Hilfe erhofft. Die Blutwerte waren noch nicht da.

Liebe Grüße Carmen

C1hta-Tru hat geantwortet


Liebe Carmen,

Es ist bei AP also wirklich so, das sich der Schmerz, je nach Stärke des Anfalls, vom Brustkorb weiter ausbreitet?

Es kann sein. Muss nicht. Es kann auch wie ein Feuerring sein, der sich immer enger um den Brustkorb schliesst. Und Diabetiker spüren den AP-Anfall manchmal gar nicht, was die Sache noch gefährlicher macht, denn wenn man einen Schmerz (AP oder gar Infarkt) gar nicht spürt, dann holt man ja auch keine Hilfe...

Ich reagiere bei den Schmerzen, aber wie oben geschrieben, dürfte ich dann ja seeehr oft fast gar nichts mehr machen, das geht nicht und das kann ich nicht. Da bin ich nicht der Typ.

Dann musst Du Dir aber bewusst sein, dass das brandgefährlich werden kann. Wenn man wirklich einen AP-Anfall hat, MUSS man sofort aufhören mit dem, was man gerade tut.

Ich lebe doch und ich möchte auch Spaß haben. Zum Beispiel unser Musical jetzt, ist ein wunderbarer Ausgleich für mich. :-) :-) :-)

Du sollst da ja auch hingehen. Aber eben sehr langsam und falls es bergauf geht, würde ich mir das dreimal überlegen. Oder mich hochfahren lassen.

Aber ich mache mir auch Gedanken. Der Zusammenhang ist auch für mich mehr als deutlich, auch mit dem Puls. Die Schmerzen treten mehrmals täglich auf und zwingen mich irgendwann, ob ich will oder nicht, immer zum pausieren.

Da solltest Du etwas früher "wollen"... Ganz knallhart (ich finde, es nutzt nix, sich da was vorzumachen): Du musst irgendwann wählen, ob Du endlich auf die Signale Deine Körpers schnell und direkt achten willst (für den Preis der niedrigeren Lebensqualität) oder ob Du riskieren willst, dass Deine Kinder und Enkel irgendwann in absehbarer Zeit ohne Mutter und Oma sind. Das geht nicht mehr lange gut, Carmen. Ich sehe das mit grosser Sorge, kann es aber verstehen, wenn Du die Lebensqualität vorziehst, auch für den Preis eines deutlich verkürzten Lebens.

Wenn ich es "übertreibe" ( und zu diesem Übertreiben gehört, wie gesagt, absolut nicht viel) kommen dann auch Schwäche, Gummibeine, Schwindel, Luftnot und Husten dazu, bin dann bleich wie eine Wand und mir ist übel. Kennst Du das auch? ???

Ja, natürlich. Und bei mir kommt dann wesentlich auch kalter Schweiss hinzu, besonders im Gesicht.

Hast Du denn schon Nebivolol probiert oder bisher nur die anderen Betablocker? Ich darf ja "eigentlich" mit meinem Asthma/COPD auch keine Betablocker nehmen, mein "geliebtes" Metoprolol, das ich fast 20 Jahre genommen habe, wurde sofort abgesetzt. Und es wurde ein Versuch mit Nebivolol gemacht, ein Betablocker, der recht oft von Asthmatikern/COPDlern vertragen wird. Und siehe da, es hat bei mir sehr gut geklappt...

Liebe Grüsse

Cha-Tu

cBarmen1F121197x0 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

Dann musst Du Dir aber bewusst sein, dass das brandgefährlich werden kann.

Diese Gedanken habe habe ich ja im Hinterkopf, auch wie lange das gut geht. :-( Deshalb versuche ich irgendwie zu eruieren, woher es kommt. Das Herz, wofür nun einiges spricht, wäre das Worst case.

Mit reagieren, meinte ich oben, das ich mich wirklich, sobald es die Situation zulässt, dann setze und ausruhe, aber es tritt bei so leichten Belastungen auf, das ich dann oft nichteinmal hoch in die zweite Etage könnte, es tritt doch oft selbst beim normalen Gehen auf. :°( Einen Tag geht es mal, dann kommen wieder eher Probleme.

Aber eben sehr langsam und falls es bergauf geht, würde ich mir das dreimal überlegen. Oder mich hochfahren lassen.

Ja das mache ich. Bin jetzt schon am planen für die Uraufführung (www.jesus-musical.de), weil ich es sonst nicht schaffe.

Ja, natürlich. Und bei mir kommt dann wesentlich auch kalter Schweiss hinzu, besonders im Gesicht.

Ich muss zugeben, es erschreckt mich, das Du das alles genauso kennst. Ist das bei Dir dann ein "normaler" AP-Anfall, oder wenn Du Dich absolut übernommen hast? Sorry, wenn das eine eigenartige Frage ist, aber ich versuche irgendwie meine Lage einzuschätzen. |-o Diesen kalten Schweiß kennne ich dann auch. Er ist dann hauptsächlich im Gesicht, aber auch am ganzen Körper. Ich bin schweißgebadet, klatschnass geschwitzt, die Haut ist aber total kalt und ich friere.

Hast Du denn schon Nebivolol probiert

Ich habe so ziemlich alles durch. Deshalb sollte schlussendlich die Ablation gemacht werden. Nebivolol hatte ich, mit null Wirkung, Anfang diesen Jahres schonmal, sagte vorhin die Schwester am Telefon. Ich soll es trotzdem nehmen. Metroprolol wurde letzte Woche in der Klinik versucht.

Gerade eben rief die Herz- und Lungenklinik an, die die Klinik von letzter Woche kontaktiert hatte. Dort sitzt auch der Hämatologe. Habe jetzt einen Aufnahmetermin für den 16.09. in die dortige Rhythmologie. Ich verspreche mir nichts davon, bin ja schonmal dort gewesen, aber ich versuche es.

Liebe Grüße Carmen

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