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Bluthochdruck und Schweißausbrüche

clarmeJn11l21197x0 hat geantwortet


Liebe Zapperlott, Lieber Cha-Tu,

ich danke Euch beiden von ganzem Herzen. :)* Zapperlott, ich muss immer wieder daran denken, das ich Dir noch nicht auf Dein unheimlich liebes Angebot geantwortet habe. Das ist total lieb von Dir. :)_ Ich werde noch antworten, aber in der letzten Zeit bleibt irgendwie alles liegen, weil mir nach ein, zwei Posts die Kraft ausgeht. |-o

Ich bin heute bis etwa 18.00Uhr in der bekannten Herz-Lungenklinik gewesen, die auch die Ablation gemacht hat. Ich hatte dort eine sehr nette Ärztin. Es wurde ein EKG gemacht, Blutdruck gemessen, Blut abgenommen und ein CT. Die meißte Zeit warte ich auf die Blutwerte und dann auf´s CT, wobei sich Blutabnehmen und Flexüle legen zu einer Tortour gestalteten. Mein ganzer Arm ist nach 7-8 Versuchen grün und blau. Blutwerte und EKG waren dann wohl ähnlich, wie beim Hausarzt, nur das hier jetzt der D-Dimere normal war. Der Blutzucker, trotz nüchtern, wieder zu hoch, LDH jetzt auch zu hoch.

Ich sprach mit der Ärztin, das dann doch keine Embolie vorliegen würde, aber sie meinte, sie hätte mit ihrem Oberarzt geredet und dieser meinte, da sie die Kurzatmigkeit schon beim An- und Ausziehen selbst deutlich gesehen hätte, die anderen Symptome passen und schon ein erhöhter Wert vorliegen würde, müsse man trotzdem eine signifikante Embolie ausschließen. Das Erlebniss vom Samstag könnte passen. Außerdem hätte man in der Klinik doch schon länger den Verdacht, das ich immer mal wieder kleine Embolien habe, weil man es an der Herzsituation sehen würde. Im ersten Teil des Entlassungsbriefes, den sie noch schrieb, steht dann auch - Schon länger bestehender Verdacht auf rezivierende Lungenembolien. :-o Mir hat nie jemand etwas davon gesagt. Müßte man dann nicht anders behandeln?

Ich sprach jedenfalls mit ihr, wie es dann weiter geht, wenn das CT in Ordnung wäre, ob man mich dann entlassen würde und ich müßte zurecht kommen. Sie sagte, ihr und dem Oberarzt würde die Luftnot und die anderen Symptome gar nicht gefallen, dann müßten Lunge und Herz nochmal genauer angeschaut werden. Dann warte ich lange auf das CT, weil die Vorbereitungen mit den Allergiemedikamenten wegen der Kontrastmittelallergie solange dauerte. Während des Wartens hat es mich dann noch einmal ein bissel ausgeknockt.

Einige Zeit nach dem CT, kam dann eine andere Ärztin ins zimmer, die vorige hatte wohl Dienstschluss. Diese andere Ärztin bat mich, ich möchte ihr kurz den Zusammenhang erklären. Wiso überhaupt der Verdacht bestünde, ach ja da würde sie ja einen einmal erhöhten D-Dimerewert sehen. Dieser könne auch mal so zu hoch sein, aus anderen Gründen. Jedenfalls wäre das CT in Ordnung und ich könne nach Hause. Ich fragte sie, ob meine Probleme auch vom Herz kommen könnten, das ich mich in der letzten Zeit einfach überanstrengt hätte. Sie fragte mich, was ich denn bitte mit dem Herz hätte und von mir angesprochen auf die Viren die möglicherweise noch da sind, meinte sie, ja das könne vielleicht sein. Ich solle mich einfach jetzt 2 Wochen schonen. Wenn es dann besser wird, sind es die Viren im Herz als Ursache und ich war überanstrengt, wenn nicht, könne man ja bei der Lunge nochmal weiter schauen.

Ich weiß nicht was los ist. Mir haben noch nie meine Beine von oben bis unten so sehr wehgetan. Habe nach der Klinik lange geschlafen und vorhin nur etwas zum Abendbrot gemacht. Mir schlägt das Herz dann so sehr, das ich denke, mir zerfliegt die Brust. Dieser Druck und Schmerz dabei ist unheimlich und ich schwitze dann aus allen Poren. Hinterher sitze ich da und habe das Gefühl, das mein Herz in Ruhe nochmal richtig loslegt. Mag sein, das ich es da aber auch nur deutlicher spüre. Es dauert Stunden, bis ich von einem Ruhepuls von 130 runter auf 110 bin. Kaum belaste ich mich wieder etwas, geht es von vorne los. Auch jetzt bin ich wieder über 130. In der Klinik, als ich die kurze Zeit am EKG in Ruhe auf der Pritsche lag, war alles in Ordnung, nur halt beim An- und Ausziehen, sobald ich etwas mache. %-|

Anscheinend, habe ich mein Herz in den letzten Wochen doch ein bissel geärgert. Aber wenn jetzt etwas gravierendes wäre, hätte man das doch sicher vorhin in der Klinik gemerkt oder?

Ganz liebe Grüße Carmen

JVan7C4 hat geantwortet


*ratlos aber mal alles Gute wünschen will!

C!ha`-xTu hat geantwortet


Aber wenn jetzt etwas gravierendes wäre, hätte man das doch sicher vorhin in der Klinik gemerkt oder?

Liebe Carnmen,

leider kann man das so nicht sagen. Oder wurde ein Belastungs-EKG gemacht? Wie ich ja schon mehrfach hier im Forum schrieb, war bei mir noch 11 Stunden vor meinem ersten Infarkt das Ruhe-EKG völlig in Ordnung...

Was ich bei Dir nicht verstehe: Die erste Ärztin sagt, sie und ihr Oberarzt seien sehr besorgt. Die zweite Ärztin meint, alles halb so schlimm. Das verstehe ich nicht. Das lief bei Dir schon Dutzende Male ab, der erste Arzt befundet ein Ergebnis katastrophal, der zweite als harmlos. Sprich doch mal die Ärzte ganz gezielt auf diese ständigen widersprüchlichen Reaktionen der Ärzte an. Das ist einfach zu oft bei Dir passsiert, als dass das Zufall ist..........

Liebe Grüsse

Cha-Tu

Z#apperxlott hat geantwortet


Kein Problem, Carmen. Ich laufe nicht weg :-).

Zum Krankenhaus weiß ich leider nichts. Da kann ich mich nur Cha-Tu anschließen.

cSarmen6112,119x70 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu, Lieber Jan,

danke Euch für Eure lieben Wünsche.

leider kann man das so nicht sagen. Oder wurde ein Belastungs-EKG gemacht?

Nein, es wurde nur ein kurzes Ruhe-EKG von ein paar Sekunden, Blutabnahme, eine kurze körperliche Untersuchung und das CT gemacht. Dies alles machte die erste Ärztin, die dann dabei auch meine Luftprobleme beobachten konte und diese Ärztin war es auch, die mit dem Oberarzt die Symptome und die bisherigen Befunde (bis auf das CT) besprach. Sie sagte mir auf Nachfrage, das beide, auch bei negativem CT, aufgrund der bekannten Herzbefunde und der jetzigen Symptome dann totzdem weiter schauen würden. Sie sagte wortwörtlich zu mir, solche Luftprobleme sind doch, mit oder ohne Embolie, nicht normal und Ihnen geht es doch elend. Diese Ärztin lies mich nichtmal wie die anderen Patienten, weil man die Betten in der Notaufnahme brauchte, im Vorraum auf dem Stuhl warten. Ihr wäre es lieber, ich läge dort. Die Schwester die mir die Medikamente wegen der Allergie, wegen dem CT spritze, sah mich immer wieder an, fragte immer wieder ob alles okay wäre und bat mich auch liegen zu bleiben. Sogar beim Weg vom Bett zur CT-Liege stütze sie mich. Zu Hause sah ich warum, ich war wirklich kreideweiß wie ein Gespenst.

Die andere Ärztin, die dann am Abend nach dem CT kam, meinte sie hätte kurz auf das CT geschaut, etwas was sie vergessen hatte nachzuschauen, fiel ihr im Nachhinein bei mir dann noch ein. Das CT wäre in Ordnung, ich könne nach Hause. Sie konnte die Vorgeschichte/-befunde nicht kennen, da sie ja fragte, warum überhaupt der Verdacht bestünde und erst dann kurz auf die mitgebrachten Blutbefunde vom Hausarzt schaute. Nichtsdestotrotz könne ich gehen, der Wert könne auch aus anderen Gründen erhöht gewesen sein. Auf meine Nachfrage sagte sie dann eben, ich solle mich halt mal schonen, dann würde ich sehen, ob es vielleicht vom Herz ist.

Es waren einfach zwei verschiedene Ärztinnen, von denen die zweite die Zusammenhänge gar nicht kannte. Sie war auch zu kurz angebunden, schon wieder auf dem Sprung, meine Geschichte zu komplex, das ich gar nicht gross zum erklären kam. Die erste Ärztin hatte sich meine Vorbefunde besorgt, mit dem Oberarzt gesprochen, das konnte ich alles gar nicht auf die Schnelle nachholen. Zumal ich da dann, wohl durch den langen Tag, völlig fertig war, zu dem Zeitpunkt nur noch fast apatisch auf der Liege lag. Diese zweite Ärztin machte halt einfach das, was auf der Einweisung stand. Ausschluss Lungenembolie. Und diese war mit den Untersuchungen ausgeschlossen. Alles weitere war keine Fragestellung und damit ein weiterer Kostenfaktor.

Mir gehts nicht besonders, die Luft, der Puls, meine Füße werden dick, aber ich bin ratlos. Mir spukt jetzt immer wieder die Aussage der ersten Ärztin von dem Verdacht auf die rezidivierenden Lungenembolien im Kopf herum. Sie entnahm es den Unterlagen. Wenn dieser Verdacht, so wie sie sagte schon länger besteht, warum sagt man mir das dann nicht? Auch mein Hausarzt äußerte diesen Verdacht ja schon. Gestern sagte sie, auch der jetzt veränderte Herzechobefund würde dazu passen. Warum ist auch auf einmal der BNP-Wert der bisher immer sehr niedrig normal war, zu hoch? Ich habe nur noch Fragezeichen im Kopf. ???

Liebe Grüße Carmen

d kesxt hat geantwortet


Liebe Carmen,

was war denn der veränderte Echobefund? Zu wiederholten Lungenembolien würde ein vergrößertes und daher eingeschränkt pumpendes rechtes Herz passen.

Als weitere Untersuchung könnte man noch eine Lungenszintigraphie machen, dort sieht man auch kleinere Gefäßverstopfungen und Hindernisse im Blutkreislauf der Lunge.

Behandeln müsste man das Ganze mit Blutverdünnern, denn so einen Lungenstau (falls es denn einer ist) ist auf Dauer sehr schlecht für Herz und Pulmonalarterie!

Komisch auch dass deine Dimere von 5fach erhöht auf normal abfallen. Auslöser für erhöhte Dimere kanns viele, auch viele harmlose geben, aber diese massive Erhöhung ist schon bemerkenswert.

Alles Gute!

c\armenU11211x970 hat geantwortet


Lieber dkest,

du hattest auch eine Embolie?

Vielen Dank für Deinen Tip. Die Vetretungsärztin hat dummerweise ab Montag auch eine Woche Urlaub. Zu einer dritten Ärztin möchte ich nicht, das wird dann nur ein Durcheinander. Wenn diese Ärztin aber wieder da ist, werde ich mit ihr reden und wegen einer Szintigraphie fragen.

Der Echobefund lautet: Insgesamt hyperdyname Linksventrikuläre Pumpfunktion bei septaler Hypokinesie. Septum zudem biphasisch. EF 65%. DCM Grad1. Rechter Ventrikel ebenso hyperdynam konztraktil, Tapse jedoch mit 17mm reduziert. Dann steht da noch Aortensklerose/ und -insuffizienz 1-2, alle anderen Herzklappen unaufällig. Das Echo wurde vor etwa 3Wochen in der Klinik gemacht, vor der Ablation. Gestern in der gleichen Klinik wurde keines gemacht.

Der D-Dimere wurde am Montag dieser Woche beim Hausarzt bestimmt und betrug dort 2,31mg/l bei einer Norm von 1,7-0,5. Gestern in der Klinik betrug er 0,135mg/l bei einer Norm von 0-0,23.

Alles Gute auch für Dich.

Liebe Grüße Carmen

c)armejn112i11970 hat geantwortet


Liebe Zapperlott,

lieb von Dir. Dankeschön. :)_

Liebe Grüße Carmen

ciarmen1e1211p9x70 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

Das ist einfach zu oft bei Dir passsiert, als dass das Zufall ist...

Was mach ich falsch? :°(

Liebe Grüße Carmen

d!k'est hat geantwortet


Lieber dkest,

du hattest auch eine Embolie?

Vielen Dank für Deinen Tip. Die Vetretungsärztin hat dummerweise ab Montag auch eine Woche Urlaub. Zu einer dritten Ärztin möchte ich nicht, das wird dann nur ein Durcheinander. Wenn diese Ärztin aber wieder da ist, werde ich mit ihr reden und wegen einer Szintigraphie fragen.

Der Echobefund lautet: Insgesamt hyperdyname Linksventrikuläre Pumpfunktion bei septaler Hypokinesie. Septum zudem biphasisch. EF 65%. DCM Grad1. Rechter Ventrikel ebenso hyperdynam konztraktil, Tapse jedoch mit 17mm reduziert. Dann steht da noch Aortensklerose/ und -insuffizienz 1-2, alle anderen Herzklappen unaufällig. Das Echo wurde vor etwa 3Wochen in der Klinik gemacht, vor der Ablation. Gestern in der gleichen Klinik wurde keines gemacht.

Der D-Dimere wurde am Montag dieser Woche beim Hausarzt bestimmt und betrug dort 2,31mg/l bei einer Norm von 1,7-0,5. Gestern in der Klinik betrug er 0,135mg/l bei einer Norm von 0-0,23.

Liebe Carmen,

ja ich hatte vor ziemlich einem Jahr eine recht fulminante Embolie nach ausgeprägter Thrombose.

Nach Absetzen der Blutverdünner wurde bei mir ein vergrößertes Herz festgestellt und auch zunächst rezidivierende Embolien angenommen. Nachdem aber CT und Szinti normal waren, lautete die Diagnose wie bei dir auch beginnende DCM. Momentan ist das Herz aber nicht mehr (?) vergrößert laut Kardiologin und arbeitet reeelativ normal.

Auf jeden Fall ist es deinem Fall finde ich auch kein klares Bild. Deinen Echobefund finde ich sehr kompliziert geschrieben. ":/

Die TAPSE könnte auf die rezidivierenden LE hinweisen, ehrlich gesagt weiß ich nicht genau was hyperdynam bedeutet. Kannst du das erklären?

Hat denn mal jemand was zum Pulmonalarteriendruck gesagt?

Aber zumindest war dein CT unauffällig, also müssen es wenn dann viele kleine Lungenembolien sein, aber sehr wahrscheinlich finde ich das eigentlich nicht.

Ich finde auch dass eine EF von 65% nicht so recht zu einer DCM passt. Mein EF-Wert war immer 65% (also nach der Embolie, vorher wurde der natürlich nie gemessen) und damit völlig normal.

Als die DCM diagnostiziert wurde, war die EF ca 50% und damit leichtgradig eingeschränkt. Jetzt bin ich so bei 55% und damit am unteren Ende des Normbereichs, aber wie gesagt deine EF ist ja recht gut, von dem her passt das auch nicht so richtig zur DCM.

Liebe Grüße!

C3ha-xTu hat geantwortet


Was mach ich falsch?

Liebe Carmen,

DU machst gar nichts falsch. Falls doch, dann eher, dass Du zu gutmütig bist. Ich würde das Krankenhaus in ein Tollhaus verwandeln, wenn man mir derart widersprüchlich käme. Aber ich habe ja schon öfter geschrieben: Du bist zu lieb.

Mein Verdacht (den ich natürlich nicht belegen kann), ist, dass Du in Eurer gesamten Gegend irgendeinen Stempel intus hast oder auf einer "Schwarzen Liste" stehst, vielleicht untere "psychosomatisch" oder so. Oder simpel ausgedrückt: Vielleicht bist Du in der "Psychokiste". Ich würde das einfach mal fragen, wenn so etwas wieder passiert. Ich würde sagen "Hören Sie mal, ich erfahre jetzt zum x-ten Mal, dass ein Arzt aufgrund meiner Symptome, Werte, EKGs und was weiss ich, der Meinung ist, dass ich dringend behandlungsbedürftig-krank bin, und dass dann innerhalb von ein paar Stunden ein Zweitarzt mit den gleichen Ergebnissen kommt und mir erzählen will, ich hätte nichts oder so gut wie nichts. Gibt es hier eine Schwarze Liste in Ihrem PC, auf der steht, dass ich nicht behandelt werden darf, oder nur simuliere oder was weiss ich?" Das würde ICH fragen. Du hast doch bei diesen sogenannten Ärzten sowieso nichts mehr zu verlieren, da würde ich viel frecher sein...

Liebe Grüsse

Cha-Tu

c<arumen1152119x70 hat geantwortet


Lieber dkest,

ja ich hatte vor ziemlich einem Jahr eine recht fulminante Embolie nach ausgeprägter Thrombose.

Das tut mir sehr leid. :-( Wie geht es Dir jetzt?

Deinen Echobefund finde ich sehr kompliziert geschrieben.

Das stimmt.

weiß ich nicht genau was hyperdynam bedeutet. Kannst du das erklären?

Mir wurde erklärt, mein Herz würde wie verrückt pumpen, mehr als es muss. :-/

Hat denn mal jemand was zum Pulmonalarteriendruck gesagt?

Der war vor, glaub ich (weiß nicht mehr genau, wann es war |-o ), 2 Jahren erhöht, ich habe Sildenafil genommen, mit dem es mir mit der Luft deutlich besser ging. Etwa ein Jahr später wurde der Druck kontrolliert. Vorher wurde für gewisse Zeit das Sildenafil abgesetzt. Der Druck war wieder normal und das Sildenafil wurde nicht wieder angesetzt.

Ich finde auch dass eine EF von 65% nicht so recht zu einer DCM passt.

Ja, das sehe ich auch so. ":/ Vor einiger Zeit betrug mein EF-Wert auch "nur" knapp 50%, aber da war das restliche Echo in Ordnung. Jetzt ist er wieder gestiegen, aber es gibt jetzt diese Veränderungen. Was ich auch nicht verstehe ist, dieser EF-Wert vor etwa 3Wochen und jetzt Montag der erhöhte BNP-Wert. Auch wenn dieser nur minimal zu hoch ist, kann das dann mit einer normalen EF korrelieren?

Am Dienstag werde ich, wegen einem Termin, zu der Kardiologin gehen und hoffe, dann bald etwas schlauer zu sein.

Liebe Grüße Carmen

g:est5ernxwars hat geantwortet


Hallo, liebe Carmen :)= ,

es tut mir alles so leid, was mit Dir passiert. Ich frage mich, was passieren würde, wenn ein sonst gesunder Mensch mit all Deinen Diagnosen ins Krankenhaus käme ??? ? Was würden die Ärzte zun? Warum wird bei Dir nichts getan? Hängt das mit der M zusammen?

Auf die Psychoschiene schiebe ich Dich nicht, es sind ja Beweise schwarz auf weiss da. Bei Deinen Beinschmerzen fällt mir ein dass ich die auch massiv in den vorderen Oberschenkeln hatte und manchmal nach drei Schritten anhalten musste. Das kam von meinem ersten Betablocker Bisoprolol. Nach Mediwechsel ist das aber wieder ganz weg.

Wie wird denn eine Ablation gemacht und wo war sie bei Dir?

Ich denk viel an Dich und Deinen Mut, drück Dir alle Daumen und wünsch Dir Gesundheit :)z

c~ar.men1i1211t970 hat geantwortet


Liebe gesternwars,

lieben Dank für Deine Wünsche und für´s Daumen drücken. :-)

Wie geht es Dir inzwischen? Haben sich die Wechselwirkungen der Medikamente gebessert, bringt das neue Medikament etwas? Wann könnte Dein Mann Urlaub nehmen, um mit Dir zum Arzt zu fahren?

Ja, die chron. Virusmyokarditis (von der ich aber gar nicht weiß, auf welchem Stand sie derzeit und ob sie überhaupt noch ist), eine chron. Polyarthritis und die Mastozytose sind drei verschiedene Dinge, die sich in der Behandlung aber grundsätzlich "beißen". Dann muss ich vorsichtig mit jedweden Medikamenten sein. Diese beiden Tatsachen "schrecken" manche Ärzte wohl so ab, das ich von Kardiologe zu Hämatologe und wieder zurück geschickt wurde und keiner tut etwas, weil es könnte ja etwas passieren. Von dem Hämatologen habe ich seit Mai kein Ergebniss der Knochenmarkproben, obwohl er am Anfang so überzeugt war, er könne mir helfen. Erst schrieb er mir 3Monate auf Nachfrage, die angeforderten Bioptate würden nicht kommen, jetzt hat er seit neuerlichen 3Monaten noch keinen Befund aus dem Labor der Klinik, in der er selbst arbeitet. Da kann er nicht mal nachfragen? %-| Ich komme mir, wohl zu recht, vera...... vor und ähnlich läuft es bei anderen Ärzten.

Ich danke Dir für den Hinweis wegen dem Betablocker @:) , aber ich darf wegen der Mastozytose keine nehmen. Die Muskelschmerzen müßen woanders her kommen. ":/ Ja, meine Schilddrüse wurde schon untersucht. Ich habe eine Struma multinodosa, die Werte waren immer normal, verändern sich aber jetzt immer mal wieder zur kurzzeitigen Überfunktion. Eine Behandlung ist aber noch nicht notwendig.

Die Mastozytose wurde auch bei mir anhand der Hautflecken festgestellt. Ich habe schon seit ich denken kann, einen etwa Handgroßen braunen Fleck am rechten Unterarm und viele kleine, ähnlich Sommersprossen. In der Kindheit war die große Stelle immer wieder mit schmerzhaften Blasen bedeckt, die schrecklich juckten, aufgingen, abheilten und wiederkamen. Man hat sich nichts dabei gedacht, weil man annahm, es würde mit der Narbe einer Verbrühung aus der Kindheit, an gleicher Stelle zusammenhängen und die Medizin war auf dem Gebiet da noch nicht so weit.

Vor einigen Jahren lies ich diese Stelle aber doch einmal bioptieren und die Mastozytose bestätigte sich. Ich war hier in der Hautklinik ein ganz seltener, besonderer Fall, wurde sogar in den Hörsaal bestellt, aber behandeln.... :(v Immerhin folgten dann Untersuchungen, ob auch andere Organe als die Haut befallen sind. Magen- und Darmspiegelung waren unauffällig, Skelettszintigraphie auffällig, Bauchultraschall unauffällig. 2012 folgten dann noch einmal, in einer anderen Klinik, Magen-und Darmspiegelung, jetzt mit signifikantem Befall aller Abschnitte. Damals ging es mir hundeelend, man machte diese Spiegelung extra nur, wie mir versprochen wurde, um festzustellen, ob Magen und Darm auch befallen wären. Dann würde man die Mastozytose behandeln. Wenn nicht, dann wäre es das Herz und man würde das behandeln. Gemacht hat man nichts. Ich darf nun nicht mehr in diese Klinik, weil man Angst hat etwas falsch zu machen, weil doch alles von der Mastozytose kommt, man diskutiert, das auch noch andere Organe befallen sind. Ich soll in eine Uniklinik, aber die Uniklinik teilt diese Meinung nicht und behandelt nicht. So laufe ich hin und her, bis man etwas tun MUSS.

Die Ablation wurde in Bad Berka gemacht, wo ich auch schon, bezüglich Mastozytose..., negative Erfahrungen sammeln durfte, aber da sehr zufrieden war. Die Ablation ist ähnlich einem Herzkatheter, nur das dabei Fasern im Herz verödet werden, damit es nicht mehr so schnell schlägt. Ich war früh um sieben Uhr gleich die erste, hatte somit gar keine Zeit groß aufgeregt zu werden. Ich hatte gedacht, es liefe wie bei meiner ersten Ablation ganz kurz ab. Diese dauerte nichtmal eine Stunde und ich verfolgte alles mit. Diesmal wurde ich so verkabelt und mit Sensoren verpflastert, das wohl keine Stelle am Körper mehr frei war. Dann wurde mir, zu meiner großen Überraschung ein Schlafmedikament gespritzt und ich konnte gar nicht so schnell schauen, wie ich schlief. Die Ablation dauerte dann 6Stunden und hiterher musste ich dann noch 6Stunden flach, mit Druckverband, liegen.

Ich wünsche Dir auch alles Liebe und drücke Dir die Daumen, das es Dir bald besser geht.

Ganz liebe Grüße Carmen

cvar_men:11E211x970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

ich denke, Du hast recht. Ich hatte auch schon sehr sehr oft den Gedanken, das ich hier schon gewisse Stigmata habe, unter denen ich eingeordnet werde. Dazu kommt, diese verfluchte unbekannte Mastozytose, die die einen so verschreckt, das ich nicht mehr kommen soll, bei den anderen heißt unbekannt gleich gibt es nicht und wieder bei anderen ist sie Ursache für ALLES-was ich selbst nicht glauben kann-, aber man kann sowiso nichts tun.

Diese zweite Ärztin in der Klinik hatte ja nichtmal meine Akte gelesen und ich denke, sie wusste auch nichts von der Absprache mit dem Oberarzt, ging nur nach dem CT. Ich selbst war so fertig und ich kann doch viel erzählen. Vielleicht war der Oberarzt auch gar nicht mehr da. Es war ja nichts dokumentiert :-/ und ich kenne diese Diskussionen doch. Habe schon meine Stempel und wollte nun nicht noch diskutieren, weil ich unbedingt dort bleiben wolle, was mir vielleicht wieder falsch ausgelegt würde. Der Wert war wieder normal, Luftprobleme habe ich immer. Auch wenn sie jetzt deutlich schlimmer sind. :-(

Die Ärztin blickte nur noch kurz vorm Gehen in meine Akte, meinte ach ich hätte ja auch eine Polyarthritis, die könne auch eine Lungenbeteiligung haben und damit Luftprobleme machen. Weg war sie. ???

Gestern war belastungsmäßig ein etwas besserer Tag, heute wieder Schweißausbrüche und Schmerzen bei jeder Belastung. :(v

Ich habe in den letzten Wochen Ignoriert, Verdrängt, gelebt als hätte ich nichts. Jetzt habe ich wohl die Quittung dafür. :-( Aber ich war rundum glücklich, bin es heute noch und stolz. Es tat gut für die Seele.

Liebe Grüße Carmen

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