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Bluthochdruck und Schweißausbrüche

d:kest


Liebe Carmen,

die Lungenembolie und die daraus folgende "Panikphase" habe ich beide gut überstanden, danke! :)

Nur diese EF-Verminderung irritiert mich noch, weil ich gar nicht weiß ob das jetz alles ein großes Missverständnis oder eine ernste Erkrankung ist. Aber momentan sieht es eigtl ganz gut aus.

Leider weiß ich sehr wenig über eine andere Erkrankungen, nur über DCM&co weiß ich ein bisschen was, da ich ja eben auch schon diagnostiziert wurde.

Zuerst einmal: Wurde die Echos denn immer vom gleichen Arzt gemacht? Falls Nein und du vielleicht auch noch etwas übergewichtig ist, kannst du auf die EF-Werte wenig geben, da bringt dann jeder Kardiologe ein bissl was anderes raus.

Bei mir wurde übrigens ein BNP < 25 gemessen, passt also auch nicht wirklich zu einer DCM.

Dein BNP ist ja nur leicht erhöht, könnte also schon auf eine DCM oder pulmonale Hypertonie hinweisen, auch die Beschwerden würden passen, aber andrerseits ist eine gute EF ganz und gar untypisch dafür und so hoch ist der BNP nun nicht, dass er zwingend darauf hinweisen würde.

Mal sehen was die Kardiologin sagt wenn du sie nach den rezividierenden Lungenembolien fragt, vllt macht sie ja dann auch nochmal ein Echo, dann wird man evtl klüger sein.

Lieb Grüße!

g este:rnw!ar|s


Liebe Carmen,

da hast Du ja ein Päckchen zu tragen :°_ . Die PA kann sich ja auch im ganzen Körper einnisten, was zur Frage führt: PA oder M? Deine vielen Schmerzen kommen also von der PA oder hat man bei M auch Schmerzen? Wenn Du nun Medis gegen PA einnehmen würdest, würde die M dann "explodieren" oder erst, wenn Du auch dagegen Medis nimmst? Ich habe Psoriasis Arthritis und durfte eigentlich schon von Anfang an keinen Betablocker nehmen. Bei mir schwellen gern die Finger und Handrücken und Zehen und Füssrücken wurstartig an, meine obersten Fingergelenke haben schon alle Knubbel, Körperschmerzen kann ich gut nachfühlen, die Schuppenflechte zeigt sich bis jetzt nur an den Ellenbogen und auf dem linken Handrücken und Unterarm. Lästig ist es, wenn ich mal einen Putzanfall bekomme, könnte ich mir hinterher die Haut (überall) abkratzen >:( und es dauert lange, bis es wieder aufhört. Und dann sehe ich aus wie eine Tomate und habe überall Quaddeln.

Zu Deinem Herzvirus fällt mir der Coxsackie ein, ist es der und man kann nix machen?

Die Sache mit dem Blutdruck ist wirklich nervend. Ich hab ja auch meine Lebensmittel geändert. Ich leb fast ohne Salz ;-D , trinke tägl. 2 Pfefferminz- und Malventee (natürlich ohne Zucker), kippe dazu noch Rote-Bete-Saft, Wasser und Koffeinfreuíen Kaffee hinein. Naja, draussen spaziere ich, wenn ich kann, mindestens 40 Min. flott durch unsere Gegend und finde das auch noch gut. Aber im Moment häng ich ja daneben und trippel so nur ein wenig herum.

Carmen, kann man bei Dir nicht wenigstens eine Deiner Krankheiten in Agriff nehmen? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es nicht geht.

Einen ratlosen Gruss :)z

c\arm,en112i119x70


Lieber dkest, Liebe gesternwars,

die Lungenembolie und die daraus folgende "Panikphase" habe ich beide gut überstanden, danke! :)

Das freut mich für Dich. :)^

Nur diese EF-Verminderung irritiert mich noch, weil ich gar nicht weiß ob das jetz alles ein großes Missverständnis oder eine ernste Erkrankung ist.

Das glaube ich Dir. Ich weiß, wie belastend eine solche Unsicherheit ist, wenn man nicht weiß, woran man ist. :-( Bist Du denn bei einem Kardiologen in Kontrolle? Was sagt der dazu?

Wurde die Echos denn immer vom gleichen Arzt gemacht?

Nein, die letzten beiden nicht. Das erste wurde in der Klinik gemacht, die für mich in der anderen Klinik den Ablationstermin machte und dieses war, wie alle anderen in den vergangenen Jahren- "Normal". Egal welcher Arzt in den vergangenen Jahren ein Echo durchführte, sie waren immer so. Das letzte, mit den "Auffälligkeiten" wurde in der Ablationsklinik gemacht. In dieser Klinik lag ich allerdings in der Vergangenheit schon auf der ITS, wo auch ein Echo gemacht wurde und vor nicht allzulanger Zeit in der Hämatologie, auch dort wurde ein Echo gemacht. Auch diese Echos, glichen denen der ganzen Jahre und jetzt beim letzten, hatte ich auch die gleiche Untersucherin, wie damals als ich auf der Hämatologie lag. Ich hatte mich jetzt nur gewundert, das sie lange immer wieder kontrollierte, zum Schluss den Blutdruck maß (was dort noch nie gemacht wurde) und dann grübelnd irgendwas meinte, mit "Hmm, der Blutdruck ist doch aber sehr niedrig." ":/

was zur Frage führt: PA oder M?

Das stimmt leider. Oder doch Viren, oder.... :-( Da legt sich keiner fest, was leider auch zur Folge hat, das keiner richtig behandelt, irgendwo ansetzt.

Wenn Du nun Medis gegen PA einnehmen würdest, würde die M dann "explodieren"

Ja, so in etwa kann man es beschreiben und viele Medikamente gehen auch aufs Herz, weshalb mir mein Hausarzt (Internist/Rheumatologe) sich nichts weiter zu verschreiben wagt.

Körperschmerzen kann ich gut nachfühlen,....wenn ich mal einen Putzanfall bekomme, könnte ich mir hinterher die Haut (überall) abkratzen und es dauert lange, bis es wieder aufhört. Und dann sehe ich aus wie eine Tomate und habe überall Quaddeln.

Das klingt ja heftig. :-( Kannst Du gegen die Schmerzen wenigstens etwas nehmen?

fällt mir der Coxsackie ein, ist es der und man kann nix machen?

Nein, es sind Parvoviren. Behandeln könnte man mit Virostatika, die aber derartige Nebenwirkungen haben, das es mir noch schlechter gehen muss, damit der Nutzen das Risiko überwiegt. Und dann ist da ja auch noch die Mastozytose, durch die ich vielleicht noch heftiger als andere auf die Medikamente reagiere.

Aber im Moment häng ich ja daneben und trippel so nur ein wenig herum.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, das sich das bald bessert. :)* Hast Du bei Deinem Hausarzt jetzt etwas erreicht, außer diesen anderen Tabletten?

Ich hatte mich heute auf den 50km langen Weg zu der Kardiologin gemacht. Da ich gestern wieder eine Synkope kurz nach Belastung hatte, hoffte ich, Sie könnte mir irgendwie helfen. Außerdem klang die Auskunft der Schwestern am Telefon- einfach vorbeikommen, die Ärztin sieht sich die Befunde an, es wird EKG und Blutdruck gemacht und dann entscheidet sie, nach einem kurzen Gespräch, wie eilig ein Termin nötig ist- so toll. Die Realität war die, das die Schwester meine letzten Blutbefunde vom Hausarzt und den Kurzbrief aus der Notaufnahme von letzter Woche (mehr hatte ich keine Chance, weil es zu komplex war) an der Anmeldung kurz unter die Nase hielt, dann hörte ich die Ärztin bis ins Wartezimmer wettern, es wäre nicht dringend. Ich wurde gerufen, bekam einen Termin in 6 Monaten! und durfte gehen. Sämtliche Erklärungsversuche meinerseits, das ich diese Synkope hatte, das es mir nicht gut ginge, ob nicht ein zeitnaher Termin möglich wäre, wurden mit hektischer Betriebsamkeit und Gernervtheit der Schwestern, das ich mich wagte zu diskutieren, beantwortet. Die Ärztin lies sich überhaupt nicht dazu herab kurz mit mir zu reden.

Liebe Grüße Carmen

g;es^teIrKnwPar"s


Hallo liebe Carmen :)*

Da fährst Du nun 50km um so behandelt zu werden. Ich kann es nicht fassen dass die Ärztin sich so benommen hat. Hätte sie nicht gleich wieder ein EKG oder etwas anderes machen müssen? Wenn Du eine Ohnmacht hattest und sie Dich ein halbes Jahr vertröstet, ist das ja fast unterlassene Hilfeleistung :(v . Aber ich glaube, wenn die Ärztin weiterhin so pöbelt fällt sie wahrscheinlich selber um ]:D

Wie lebst Du mit alldem, wenn Du schreibst, es geht Dir schlecht, was fühlst Du dabei? Hast Du keine Angstgefühle? Deine Berichte klingen für mich immer so cool, weil ich doch soooo ein Angsthase bin. Ich habe ja Melperon bekommen um die NW von AD und Blutdrucksenker zu unterdrücken, aber seit ich die Medis nehme fühle ich mich immer kränker, habe keine Kraft mehr aufzustehen, zittere und japse mich so durch den Tag. Habe mindestens 2-mal tägl. eine Panikattacke und der Rest des Tages ist eine einzige weniger heftige Panikattacke. Wenns geht, gehe ich raus und gehe meine Runden ums Haus, weiter traue ich mich nicht. Wenn ich darüber nachdenke, zum Arzt oder einkaufen zu gehen drehe ich durch. Obwohl die Melperon wohl als Schlafmittel gehandelt werden, merke ich gar nichts. Selbständig erhöhen mag ich die Dosis nicht, ich nehm auch schon 3 am Tag. Kann ich da wohl einen Psych anrufen? Mit einem Termin muss ich noch warten, weil mein Mann leider noch keinen Urlaub kriegt. Und wenn, wie komme ich überhaupt dahin bei den Angstattacken. Zwischenzeitlich, bevor das so massiv losging, war ich im LKH und wollte zwecks Mediumstellung aufgenommen werden. Da hab ich eine Tavor bekommen und die Aussage, es gibt Schlimmeres, das ginge nur ambulant. Von meinem Dok fühle ich mich im Stich gelassen, ich glaube, er kann gar nichts mit mir anfangen. Sollte ich den Arzt wechseln? Ich weiss nicht mehr weiter, hatte schon schlimme Gedanken. Von meinem Mann kommt auch nicht viel, ich glaube, ich nerve ihn.

Noch mal was Positives: gestern habe ich Kiefer- und Nackenentspannung gemacht (zuhause mit Audio) und mich reinfallen lassen, da wurde ich so schwer und traurig und habe die Gefühle auch zugelassen. Durch die ewige Panik kann ich mich nicht mehr richtig bewegen.

Wünsche Dir eine gute Nacht und schicke ein :)*

d,kesxt


Liebe Carmen,

ja, ich hab zum Glück einen sehr netten und kompetenten Kardiologen und bin sehr froh darüber.

Auch an dich die Frage: Wo wohnst du denn?

Dein Ausflug war ja echt schrecklich, das tut mir sehr leid für dich! Auch wenn rezividierende LE recht unwahrscheinlich sind verstehe ich nicht wieso man sich mit der Diagnostik dann 6 Monate Zeit lässt.

Alles ein großes Durcheinander.

Mein Kardiologe ist hier noch der am besten gebuchteste, Wartezeit rund 3 Wochen für normale Termine. Ansonsten gibt es noch einige Kardiologen hier mit Wartezeit meist unter einer Woche.

Liebe Grüße!

CqhaM-Tu


Liebe Carmen,

ich lese mit, fühle auch mit, aber ich weiss momentan nichts Hilfreiches zu sagen.

Liebe Grüsse :)_

Cha-Tu

c\arme@nM11211T9x70


Hallo Ihr Lieben,

ich danke Euch für Eure Antworten, auf die ich bitte später eingehen möchte. |-o

Ich bin jetzt 7 Tage mit einer metabolischen Alkalose in 2 Kliniken gewesen und fühle mich noch absolut wie durch den Wolf gedreht.

Ich musste mich, vor 6 Tagen, abends erbrechen, ging zu Bett und wurde gegen 5.00 Uhr morgens, durch wahnsinninge Krämpfe in allen möglichen Muskeln des Körpers wach. Es tat überall so unheimlich weh, ich konnte nicht liegen, nicht sitzen, habe mich vor Schmerzen gekrümmt, bin durch den Flur hin- und hergelaufen obwohl ich mich maum auf den Beinen halten konnte, habe versucht Magnesium zu nehmen, es half alles nichts. Ich hätte die Wände hochgehen können, war kreideweiß, der kalte Schweiß lief in Strömen.

Ich habe dann meinen Mann gebeten, den Notarzt zu rufen, welcher nach einer gefühlten Ewigkeit dann kam. Er war sehr nett, wußte aber auch nicht, was mir fehlt und nahm mich mit in die Klinik. Aufgrund von Herzrhythmusstörungen und Brustschmerzen, entschied er sich für die nächstliegende Klinik hier im Ort. Dort wurde ich von einer, mir bekannten, Ärztin sarkastisch grinsend mit den Worten empfangen, als sie mich an die Überwachung anschloss "Na Fra..., da sind wir aber höhere Werte von ihnen gewöhnt. Sie waren doch zur Ablation. Was macht ihnen daran denn jetzt etwas aus? Wie oft waren wir denn jetzt hier?" Und zum Notarzt sagte sie abwertend tuschelnd "Das ist normal, das ist ihre Mastozytose, sie war damit schon in ganz Deutschland." :(v Der Notarzt warf nur einen Blick auf mich und meinte zu ihr "Naja, ihr müßt trotzdem mal abklären". Ich war so unheimlich wütend, aber ich wand mich auf der Liege, sprang zwischendurch vor Krämpfen auf, kippte fast aus den Latschen......

Die Ärztin versuchte mir dann eine Flexüle zu legen, was nirgendwo gelang, zwischendurch raunzte sie mich an, ich solle doch liegen bleiben, sie hätte keine Lust mich auf dem Boden aufzusammeln, beim Versuch eine Flexüle zu legen raunzte sie " Frau... , so können wir nicht arbeiten.", weil meine Hand, mein Arm alles zuckte vor Krämpfen. Ich versuchte mich zu erklären, aber ich konnte einfach nicht mehr, ich hatte solche Schmerzen..... :°(

Auf Station dann hüpfte ich immer wieder wie Rumpelstilzchen ums Bett, hatte Krämpfe in Muskeln, wo ich gar nicht wußte, dass das möglich ist. Beim wieder hinlegen ins Bett, konnte ich mich vor Schmerz nicht abstützen, fiel ins Bett hinein, streifte dabei eine Schwester, die gerade gebückt das Betttuch glatt zog und wurde von ihr laut angeraunzt, ich könne sie doch nicht einfach schlagen......... Ich konnte nur noch weinen, wollte das doch gar nicht. :°( Etwas später ergaben dann die Blutwerte eine metabolische Alkalose, Kalium, Calzium, alles wäre viel zu niedrig. Ich bekam eine Kalziumbrausetablette und die Auffoderung mehr und tiefer zu atmen, weil die Überwachung nicht stimmte. Ich erbrach mich, krümmte mich, es half alles nichts. Dem Oberarzt der mir sonst immer so Vorwürfe macht, gelang es dann mir eine Flexüle zu legen, er spritzte mir Morphium, ich bekam eine Infusion mit Calzium. Zur Schwester meinte er "Wenn ich ihr jetzt noch Magnesium spritze ( gegen die Krämpfe), dann bleibt ihr Herz stehen." und mich fragte er, warum ich schon wieder in dieser Klinik wäre. %-| Die Ärztin von früh habe ich nicht wieder gesehen.

Wenig später wurde ich mit Blaulicht in die große Herz- Lungenklinik (Ablation) auf die Onkologische Station verlegt, wo der Hämatologe Chefarzt ist, der mir seit Monaten zu behandeln verspricht. Leider hatte dieser Urlaub. Ich erbrach mich dort weiter, hatte Krämpfe, bekam beim Erbrechen, zu allem Überfluss, noch das Finalgongel zur Blutgasanalyse ins Auge %-| , aber nach Stunden war endlich die Calziuminfusion durch und es wurde etwas besser. Es wurden LZ-EKG und Echo gemacht, um eine Herzbeteiligung auszuschließen. Beides wäre vollkommen in Ordnung, der LZ-EKG- Befund, steht nun im Brief, steht aber noch aus. ":/ Gekommen wäre ich wegen einer neuerlichen Sinusknotenmodulation (nicht wegen den Krämpfen ???) , die nach guter Frequenzregaluraisierung (Ruhepuls 120, einmalig Bereischaftsärztin wegen Herzrasen und Schmerzen und ohnene Befund vom LZ-EKG ":/ ) nun nicht nötig wäre. Die Mastozytose müße erst noch bestätigt werden. Ich dreh hier noch durch. Das stimmt doch alles gar nicht. :(v

Mir gehts im Moment total elend, ich seh aus wie ein Geist, zittere und kann mich kaum auf den Beinen halten. Mein Blutdruck ist wunderbar normal, aber der zweite Wert ist mit um die 50 sehr niedrig und der Puls so hoch. Die Harnsäure ist noch deutlich zu hoch, Kalium noch zu niedrig, Thrombozyten zu hoch, CRP ist von einem Wert von 13,4mg/l auf einen gestrigen Wert von 41,7mg/l bei einer Norm unter 5 gestiegen. Was sagt ein so hoher Wert aus? Mi wurde gesagt, es wäre alles in Ordnung. Ich fühle mich aber nicht so. :-/

Liebe Grüße Carmen

Crha-xTu


Liebe Carmen,

ich kriege allmählich unendliche Wut...! Diese Ärzte lassen Dich krepieren!!!!!! Es ist unfassbar, auch wie diese Ärztin in der Aufnahme Dich behandelt hat. Warum lässt Du Dir so etwas gefallen? Warum steht Dein Mann nicht neben Dir und brüllt diese Ärztin in Grund und Boden ??? ICH wüsste, was ich zu tun hätte, wenn das meiner Frau ständig passiert, aber das schreibe ich hier lieber nicht auf, weil ich sonst verwarnt oder gesperrt werde...

Aber mir fällt einfach nichts mehr ein. Ich begreife nicht, dass Du Symptome hast, die jeden Arzt in Panik versetzen müssten, aber Du hörst immer nur "Alles in Ordnung". Ich fasse das nicht. Aber ich habe keine Idee mehr. Ausser, dass diese Leute Dich WISSENTLICH vor die Hunde gehen lassen...

Sorry, aber für mich (!) wäre jetzt langsam der Zeitpunkt, mit an die Medien zu wenden...

Liebe total wütende Grüsse

Cha-Tu

CFha-Txu


..., Zeitpunkt, MICH an die Medien zu wenden. Sorry, Tippfehler.

c`armen*112h119x70


Lieber Cha-Tu,

ganz ganz lieben Dank für Deine Worte. :)_

Warum steht Dein Mann nicht neben Dir und brüllt diese Ärztin in Grund und Boden

Der Notarzt sagte, er könne in etwa 2Stunden hinterher kommen, solle jetzt nicht mit, aber er musste dann gleich zur Frühschicht.

wäre jetzt langsam der Zeitpunkt, mit an die Medien zu wenden...

Das würde ich sehr gern, aber wo? Und interessiert das überhaupt jemanden? Kann da überhaupt jemand etwas tun, wen es sogar für die Ärzte zu komplex ist?

Ich kann das was in den letzten Tagen geschehen ist, nicht verstehen. WARUM ??? ?? Ich kann es nicht glauben, nicht an mich ranlassen.

Es ist so ein Durcheinander, im Brief der letzten Klinik stimmt gerademal mein Name, den wir extra kontrolliert haben, weil alles so unfassbar erscheint. Wie kann ich von Befunden behaupten, das sie vollkommen, die Betonung liegt auf vollkommen, in Ordnung sind, wenn ich den Befund noch gar nicht habe. Es steht doch nicht umsonst im Brief, das noch gar nicht befundet wurde. Ich bin den ganzen Klinikauffenthalt geradeso nicht weiter als vom Bett bis zum Tisch oder Bad gekommen und das auch erst die letzten beiden Tage. Ich hatte nichtmal die Kraft, mich in einem Stück zu waschen. Wie kann man damit jemanden entlassen, dessen Blutwerte sich dann noch während des Krankenhausauffenthaltes, einen Tag vor Entlassung so verschlechtert haben und sagen, es ist alles okay?

Im Brief der zweiten Klinik steht, ich hätte einen Harnwegsinfekt, hätte AB bekommen. Nichts stimmt, ich habe gar kein AB bekommen. Das war beides vor einigen Monaten. Dann, ich wäre wegen der Ablation verlegt worden, nichts von den Krämpfen die doch die Ursache waren.

Ich hätte nebenbefundlich eine metabolische Alkalose aufgrund HYPERVENTILATION gehabt. Bei eindeutigen Blutgaswerten, viel zu niedrigen Elektrolytwerten und immer wieder dem Hinweis einer Schwester in der ersten Klinik, ich solle doch tiefer und schneller atmen, weil ich nur 9mal in der Minute geatmet habe?? ??? Heißt Hyperventilation nicht, ich hätte zu schnell geatmet und da wären doch dann nicht die Blutwerte dazu passend. Ich bin Laie, aber durch Googel habe selbst ich den Zusammenhang verstanden. Sollte das nicht dann auch ein Arzt? Diese Krämpfe sind im Net überall dazu erwähnt. Mir glaubte man sie nicht und deshalb wurde ich auch so behandelt. Ich lag über 6 Stunden mit unglaublichen Schmerzen.

Ich würde von mir nicht behaupten, das ich in einer depressiven Phase bin ??? , aber ich hatte in der Klinik ein ganz komisches Erlebniss. Ich hatte Besuch, fast alle waren da, mir ging es hundeelend, mir war so schlecht, die Schmerzen, aber auf einmal war alles so hell, so schön, leicht..., alle waren da und ich hatte das Gefühl, ich habe mich verabschiedet und jetzt zu Gehen ist ganz einfach, ganz leicht. Es war ein leichtes, glückliches Gefühl, sorglos, ohne Schmerzen.... Was war das ??? ? ???

Ich werde nochmal in die erste Klinik gehen, von der ich mir soviel Hilfe erhoffte. Ich möchte einfach nur sagen, was mir auf der Seele liegt, nur reden, will gar keine Antwort. Aber das muss ich einfach FÜR MICH tun. Dann möchte ich mit dem Notarzt reden, richtigstellen, mich bedanken. Sicher müßte ich das vielleicht nicht, aber irgendwie brauche ich das.

Zunächst muss ich aber wieder etwas auf die Beine kommen. Ich weiß nicht, ob meine Blutwerte jetzt noch so sind, aber mir geht es überhaupt nicht gut. Mein Herz macht überhaupt nicht das was ich gern hätte. :(v

Liebe Grüße Carmen

C;ha-vTxu


Liebe Carmen,

es geht nicht darum, ob Dir ein Arzt helfen kann. Jedenfalls ist die Hilflosigkeit der Ärzte nicht der Grund meiner Wut. Ich bin wütend darüber, wie man Dich behandelt, so herablassend, so arrogant. Die tun so, als würdest Du wegen jedem Fitzelchen sofort ins Krankenhaus gehen, die tun so, als hättest Du nichts, obwohl andere Ärzte der Meinung sind, dass Du schwerst krank bist. Und sie schreiben auch LÜGEN in die Berichte, wie das mit den AB. Das geht nicht. Das geht einfach nicht. Und dass man Dich mit Schmerzen liegen lässt, das geht erst recht nicht.

Dieses helle Glückserlebnis in der Klinik. Was das gewesen ist, weiss ich nicht genau. Aber von mir kenne ich das, wenn das Leid und die Angst zu gross werden. Das ist mir nach dem Infarkt einmal passiert, da waren Schmerz, Angst und Bedrohung plötzlich wie aus heiterem Himmel weg, ich war unendlich ruhig, gelassen, und wenn ich damals gestorben wäre, hätte ich keinerlei Angst gehabt. Später habe ich dann mal mit Psychologen und Traumatologen drüber geredet, und ich denke, es gibt einen Punkt an Leid, da geht nichts mehr weiter, da "pausiert" auch der Körper und schüttet massiv "Glückshormone" aus. Ich kann mir vorstellen, dass so etwas bei Dir der Fall gewesen ist. Aber ich weiss es nicht.

Ich werde nochmal in die erste Klinik gehen, von der ich mir soviel Hilfe erhoffte. Ich möchte einfach nur sagen, was mir auf der Seele liegt, nur reden, will gar keine Antwort. Aber das muss ich einfach FÜR MICH tun. Dann möchte ich mit dem Notarzt reden, richtigstellen, mich bedanken. Sicher müßte ich das vielleicht nicht, aber irgendwie brauche ich das.

Ja, das verstehe ich. Dann tu das auch... Und vielleicht solltest Du das alles, Dein Leid, Deine Verzweiflung auch noch mal Deinem Hausarzt sagen. Er ist ein Muffelkopp, aber er glaubt Dir wenigstens.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

c'ar(me5n11211x970


Lieber Cha-Tu,

ich habe gelesen, das es Dir nicht gut geht :°_ . Umso mehr, danke ich Dir für Deine Hilfe. Ich möchte mich Jürgens Frage anschließen, kannst Du nicht notfallmäßig eher zu Deinem Pulmologen? Das ist doch so kein Zustand. :-(

Ja, Du hast recht, ich bin auch sauer, wie man mich behandelt, jetzt wieder behandelt hat. Ich möchte auch, das es jeder liest, habe deshalb im Net so ausführlich geschrieben. Es kann jeder wissen, warum nicht? Es ist die Wahrheit und es ist einfach nicht richtig. Es macht mich so unheimlich traurig, hilflos. Ich würde auch gern mehr an die Öffentlichkeit damit, es sollen alle wissen. Vielleicht ändert sich dann etwas? Aber ich finde keinen Weg, habe keine Kraft mehr.

Dieses Gespräch in der Klinik muss ich für mich führen. Ich muss denen sagen, wie das alles für mich war. Hätte es z.B. im Bezug auf die Flexüle nicht auch noch andere Lösungen gegeben? Ich möchte keine Antwort von denen, ich möchte nicht diskutieren, möchte mich einfach erleichtern und erhoffe mir, das sie vielleicht nachdenken. Ich muss doch im Notfall irgendwo hinkönnen. :-( Mein Mann meinte, die Entlassung war zu früh, er gibt mir ein paar Tage, bis es wieder eskaliert. Mit dem Notarzt möchte ich aus Scham reden, richtigstellen. Ich weiß nicht, ob ich ihn nicht vielleicht irgendwann noch einmal brauche und dann würde ich mich schämen, wenn er dann genauso wie die anderen denkt.

ich war unendlich ruhig, gelassen, und wenn ich damals gestorben wäre, hätte ich keinerlei Angst gehabt.

Ja, genauso war es bei mir. Ich denke, Du hast recht mit Deiner Vermutung. Es war einfach zuviel.

Ich habe in den letzten beiden Tagen bei Belastung zusätzlich starke ausstrahlende Magenschmerzen. Wenn ich am Tag auf den Beinen war, sind sie am Abend fast unerträglich. Gibt es denn irgendwelche Hausmittel?

Komischerweise ist auch die Frequenz, wie oft ich Nachts raus muss, davon abhängig, wie anstrengend der Tag war, wie ich auf den Beinen war. ???

Gibt es denn für die Zukunft, für mich zu Haue, wenn es mal wieder so eskaliert durch die Durchfälle, Elektrolytpräparate mit denen ich es abfangen könnte?

@ gesternwars,

geht es Dir inzwischen etwas besser? Hast Du einen Psychologen angerufen? Nein, Angst habe ich komischerweise ganz ganz selten. Ich verdränge viel, will vieles nicht wahrhaben, kämpfe dagegen an. Vielleicht deshalb.

@ dkest,

ich hoffe, auch Dir geht es den Umständen entsprechend "gut". Ich komme aus Thühringen, in der Nähe von Weimar.

Ganz liebe Grüße an alle, Carmen

Cqha-xTu


Liebe Carmen,

ich bin kein Notfall. Meine Lungensituation verschlechtert sich seit 2 Jahren kontinuierlich, und das ist für meine Krankheit nichts Ungewöhnliches. Mein Termin Ende November wird der 4. LUFA-Termin dieses Jahr sein, das reicht mir, ich mag nicht mehr.

Ja, Du hast recht, ich bin auch sauer, wie man mich behandelt, jetzt wieder behandelt hat. Ich möchte auch, das es jeder liest, habe deshalb im Net so ausführlich geschrieben. Es kann jeder wissen, warum nicht? Es ist die Wahrheit und es ist einfach nicht richtig. Es macht mich so unheimlich traurig, hilflos. Ich würde auch gern mehr an die Öffentlichkeit damit, es sollen alle wissen. Vielleicht ändert sich dann etwas? Aber ich finde keinen Weg, habe keine Kraft mehr.

Ja, das verstehe ich. Aber ich denke, dem Hausarzt würde ich das dennoch erzählen, wenn ich das nächste Mal dort wäre...

Dieses Gespräch in der Klinik muss ich für mich führen. Ich muss denen sagen, wie das alles für mich war. Hätte es z.B. im Bezug auf die Flexüle nicht auch noch andere Lösungen gegeben? Ich möchte keine Antwort von denen, ich möchte nicht diskutieren, möchte mich einfach erleichtern und erhoffe mir, das sie vielleicht nachdenken.

Ja, ich finde das gut. Ich würde das dort so erzählen, so verzweifelt, wie Du es auch hier beschreibst.

Ich muss doch im Notfall irgendwo hinkönnen. :-( Mein Mann meinte, die Entlassung war zu früh, er gibt mir ein paar Tage, bis es wieder eskaliert.

So sehe ich das auch. Und warum tut ER nichts, warum hilft ER Dir nicht, indem er dort auf den Tisch haut?! Ich weiss ja die Antwort von Dir, aber ich frage es trotzdem. Man DARF einen so schwer kranken, erschöpften Menschen wie Dich diesen Kampf nicht alleine führen lassen.

Mit dem Notarzt möchte ich aus Scham reden, richtigstellen. Ich weiß nicht, ob ich ihn nicht vielleicht irgendwann noch einmal brauche und dann würde ich mich schämen, wenn er dann genauso wie die anderen denkt.

Ja, ich denke, das ist gut.

Ich habe in den letzten beiden Tagen bei Belastung zusätzlich starke ausstrahlende Magenschmerzen. Wenn ich am Tag auf den Beinen war, sind sie am Abend fast unerträglich. Gibt es denn irgendwelche Hausmittel?

Ich bin nicht sicher, dass es der Magen ist. Du weisst, dass sich bei Frauen das Herz auch inform von Magenproblem zeigen kann (Oberbauch, Magen), besonders, wenn sie über 40 sind.

Komischerweise ist auch die Frequenz, wie oft ich Nachts raus muss, davon abhängig, wie anstrengend der Tag war, wie ich auf den Beinen war. ???

Das kann ich leider nicht erklären.

Gibt es denn für die Zukunft, für mich zu Haue, wenn es mal wieder so eskaliert durch die Durchfälle, Elektrolytpräparate mit denen ich es abfangen könnte?

Elektrolytpräparate gibt es natürlich, aber ich weiss nicht, wie sinnvoll das ist, denn ein Zuviel z.B. von Kalium kann verheerend wirken... Sprich da mal mit dem Hausarzt drüber, ob er da eine Empfehlung hat.

Einen lieben Gruss

Cha-Tu

ZXappe_rlott


Hallo...

oh weh, was ist bei dir denn los, Carmen, das ist ja unfassbar, was bei dir abgeht und was du dir in einer solchen Notsituation von den Ärzten noch gefallen lassen musst. :|N

Ich bin – genau wie Cha-Tu – sprachlos, was das angeht.

":/

Dass du mit dem Notarzt noch reden möchtest, finde ich eine gute Idee. :)z

Ich wünsche dir/euch einfach so sehr, dass es sich bei euch stabilisiert oder vllt. sogar (etwas) bessert. @:)

Auf jeden Fall denke ich oft an euch, muss mich teilweise aber aus dem Forum fernhalten, weil es mich dann doch arg triggert, hier zu lesen (nicht unbedingt in deinem Faden, Carmen, sondern in anderen Fäden im Herz-Forum oder generell).

Ganz ganz liebe Grüße. Haltet durch! :)_

cHarme*n(11211x970


Lieber Cha-Tu, Liebe Zapperlott,

Mein Termin Ende November wird der 4. LUFA-Termin dieses Jahr sein, das reicht mir, ich mag nicht mehr.

Du hast, verständlicherweise, auch die Nase voll, gell? :°_ Pass bitte auf Dich auf. :)* :)* Ich denk an Dich. :)_

Aber ich denke, dem Hausarzt würde ich das dennoch erzählen, wenn ich das nächste Mal dort wäre...

Ja, das werde ich auf alle Fälle tun, d.h. ich hoffe, ich komme dazu. Ich werde morgen früh zu ihm fahren und hoffe, ich habe dann dort etwas mehr als 5min zum unterhalten.

So sehe ich das auch. Und warum tut ER nichts, warum hilft ER Dir nicht, indem er dort auf den Tisch haut?!

Ich würde es mir auch wünschen, aber ich glaube, er wird sich da nie ändern. :-(

Du weisst, dass sich bei Frauen das Herz auch inform von Magenproblem zeigen kann

Ja, aber ich hoffe einfach, das es der Magen ist. Werde es morgen beim Hausarzt ansprechen, kann derzeit so gar nicht mehr. :-(

denn ein Zuviel z.B. von Kalium kann verheerend wirken...

Stimmt, das habe ich gar nicht bedacht. Ich könnte das ja in dem Moment dann gar nicht einschätzen. ":/ Auf der anderen Seite, möchte ich das so wie es jetzt lief, aber auch ncht noch einmal erleben. Und ich wüßte ja dann auch gar nicht wohin. :-(

Liebe Zapperlott, danke Dir für Deine lieben Wünsche. @:) Wie geht es Dir? Wegen Aachen hat sich noch nichts neues ergeben.

Seid beide ganz lieb gegrüßt Carmen

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