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Bluthochdruck und Schweißausbrüche

Z>appe~rlxott


Zum Medizinischen weiß ich – natürlich – nichts. Möchte euch allen aber ein schönes Wochenende wünschen. Trotz allem, was euch das Leben schwer macht. :)* @:)

CWha-xTu


Liebe Carmen,

das alles wird ja immer abstruser... Also, so langsam fällt mir wirklich nichts mehr ein., und eigentlich sind meiner Phantasie meist keine Grenzen gesetzt... Tut mir leid, ich kann dazu nichts sagen, nur fassungslos den Kopf schütteln...

Ich wünsche Dir ein erträgliches Wochenende

Cha-Tu

P.S. Ja, mein LZ-EKG war unerwartet gut, wenn man unter "gut" versteht, dass es nicht schlechter geworden ist. Aber das ist schon sehr viel, auch die Ärztin hat damit nicht gerechnet.

ciarm1en1r12119x70


Liebe Zapperlott,

dankeschön! :)_ Das wünsche ich Dir auch. :)* :)*

Lieber Cha-Tu,

wenn man unter "gut" versteht, dass es nicht schlechter geworden ist. Aber das ist schon sehr viel,

Ja, so muß man es sehen. Ich habe bei Dir immer sehr große Sorge, das sich bei den Untersuchungen irgendetwas verschlechtert hat und bin dann halbwegs erleichtert, wenn so ein, den Umständen entsprechend, "gutes" Ergebniss rauskommt. :)_ Für die weiteren Untersuchungen drück ich Dir ganz fest die Daumen und denke an Dich. Ich hoffe und wünsche mir für Dich, dass die Befunde sich auch dort wenigstens nicht verschlechtert haben, das man noch mehr gegen Deine Luftnot und den Husten tun kann. Jetzt im neblig feuchten Herbst ist es sicher besonders schlimm. So einen Inhalator haben wir auch und sind sehr zufrieden damit. :)^

das alles wird ja immer abstruser... Also, so langsam fällt mir wirklich nichts mehr ein.Tut mir leid, ich kann dazu nichts sagen, nur fassungslos den Kopf schütteln...

Ja, auch ich frage mich in den letzten Tagen immer mehr, ob das alles überhaupt wahr ist. Kann das sein? Darf das sein? Ich kann es nicht glauben, fühle mich überhaupt nicht ernst genommen/verar..... :-( Ganz abgesehen von den Lügen, dem Durcheinander, was gewesen wäre, wenn ein schlimmes Ergebniss für mich rausgekommen wäre - ich schreibe in der Zeit von September, wo das Ergebniss schon vorlag, bis jetzt 2Mails an den Hämatologen, schreibe ihm, das ich kaum noch kann, er weiß es, weil ich ganz zu Anfang lange mit ihm sprach, ich schleppe mich selbst in die Praxis, frage dort wegen einem Ergebniss nach und erhalte immer Lügen als Antwort ??? ??? Was ist, wenn man vielleicht schon fast 2Monate hätte irgendetwas tun, wenigstens überlegen könnte, wie es weiter geht?

Ich sitze hier, werde immer schwächer. Die Gelenke sind dick und schmerzen und auch vorn rechts unter den Rippen ist ein drückender störender Schmerz. Am schlimmsten ist für mich aber, das es nach immer leichterer Belastung stolpert und das diese verdammten Brustschmerzen :°( immer schneller kommen. Ich muss mir genau überlegen, was ich mir erlauben kann und trotzdem sitze ich z.B. nach einer Tasse Kaffee, von den paar Metern vom Haus bis in die Garage, nach Luft japsend und mit unheimlichen Brustschmerzen die über die linke Schulter bis in den Ellenbogen ziehen im Auto, brauche Minuten, bis ich überhaupt in der Lage bin loszufahren. Selbst beim kurzen einkaufen, brauche ich immer wieder Pausen, wo ich mich kreideweiß setzen und warten muss, bis die Schmerzen nachlassen.

Ich habe dem netten Arzt in Marburg alles so geschrieben, wie es sich zugetragen hat, das ich nicht weiter komme, nicht mehr weiß was ich tun soll. Er konnte es von Anfang an kaum glauben, auch das ich zu tun habe, hier seine Vorschläge umzusetzen, mit meinem Hausarzt immer nur kurz reden kann,das da soviel unter geht. Ich habe ihn gebeten, ob es nicht die Möglichkeit gibt, persönlich einmal in einer dortigen Ambulanz vorzusprechen, damit ich dann einen Ansatz hätte, mit dem ich dann hier weiter komme. Er hat nicht geantwortet. In Aachen wird auch nichts anderes herrauskommen.

Ich finde das alles gerade so aussichtslos, weiß nicht wie es weiter gehen soll.

Ich wünsche Dir auch ein schönes Wochenende :)_ :)*

Ganz liebe Grüße an Euch beide, Carmen

cZarmJen1121L1970


Hallo,

bin nun heute doch noch einmal beim Hausarzt gewesen. Er sagte er könne doch nur aufnehmen wie es mir geht, aber nicht helfen. Er würde immer schon den Kopf einziehen, wenn ich käme. Ich müsse ihn verstehen, wir würden uns schon so lange kennen und er hätte mir bisher kein Stück helfen können.

Ich verstehe ihn schon und weiß was er meint, aber wer versteht denn mich? Was soll ich denn sonst tun? Mich zu Hause einschließen. Nach seinen Worten brauche ich doch gar nicht zu kommen.

Die Blutwerte wurden nicht kontrolliert, aber er rang sich, aufgrund der rechtsseitigen Bauchschmerzen, zu einem Ultraschall durch. Die Schmerzen kommen von einem Harnstau Grad 2, durch sehr große Nierenzysten. Habe jetzt eine Überweisung zum Urologen bekommen. Mal sehen, wann ich einen Termin bekomme. Wartezeit 6Monate.

Weiterhin sei die Bauchspeicheldrüse gereizt/entzündet, irgendwas wäre erweitert oder so... Wie ich mich aber diesbezüglich nun verhalten soll, hat er nicht gesagt. Irgendwie kommt immer mehr. Mir reicht´s. :(v

Liebe Grüße Carmen

C-ha-3TFu


Liebe Carmen,

Du kannst nicht 6 Monate warten. Das musst Du dem Urologen klipp und klar sagen. Und wenn das nichts nutzt, ruf die Krankenkasse an, sage den Befund, die MÜSSEN Dir helfen, schneller einen Facharzttermin zu bekommen. Das tun die auch! Aber 6 Monate mit Harnstau II, das geht nicht.

Zur Bauchspeicheldrüse müsste man mehr wissen als nur "gereizt/entzündet", auch da müsste mal durch eine FACHARZT geschallt werden, da reichen die Kenntnisse Deine Hausarztes vermutlich nicht aus. Ich vermute, das kommt von dieser Insulinresistenz, aber es kann auch eine echte Entzündung sein und die MUSS behandelt werden.

Ja, ich verstehe gut, dass es Dir reicht... Aber Du hast keine Wahl, es sei denn, Du gibst Dich vollends auf, und das kann es auch nicht sein.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

d_keLsct


Liebe Carmen,

medizinisch kann ich leider nichts beitragen, wie auch.

Aber ich hoffe wirklich sehr dass du ja vielleicht mal aus Marburg eine Antwort bekommst und endlich mal an jemanden gerätst, der dir wirklich helfen kann.

Ich denke irgendwie das Beste wäre wenn du da mal stationär in diese Klinik könntest und mal von oben bis unten auf den Kopf gestellt wirst.

Ich drück dir alle Daumen!

LG dkest

T~hyjBa7x7


Liebe Carmen,

ich würde es auch als sehr dringend ansehen, den Harnstau zu behandeln.

Ob er allein von den Zysten kommt ist sicherlich per Ultraschall kaum auszumachen, da diese ja nicht erst eben entstanden sind.

Ich wurde vor einiger Zeit mit o. g. Diagnose SOFORT ins KH überwiesen...dort stellte sich dann nach Kontraströntgen noch ein winziger Nierenstein als Ursache heraus.

Mich wundert wirklich, dass dein Arzt da nicht mehr unternommen hat. :(v

Hast du ein Antibiotikum erhalten? Im Regelfall sollte ja auch dafür gesorgt werden, dass der Harn jetzt zunächst unbehindert abfliesen kann, z. B. mit Katheder o. ä., zumindest sollte es überwacht werden, daraus können sich schlimmstenfalls noch andere Infektionsherde entwickeln...

LG

gcester*nwarxs


Ach Carmen,

was ist das für eine Welt ??? ???

Viele :)* :)* :)* :)* für Dich.

Liebe Grüße

cfarmRen112x11970


Lieber Cha-Tu, dkest, Thyja und gesternwars,

ich danke Euch für Eure so lieben Wünsche und die Kraftsternchen. :-)

Du kannst nicht 6 Monate warten. Das musst Du dem Urologen klipp und klar sagen.

Ich denke, mein Hausarzt weiß gar nicht, wie lang die Wartezeiten sind. Ich werde versuchen, mit dem Urologen zu reden, rechne mir aber nicht viele Chancen aus. Dieser Harnstau wurde beginnend schon Anfang des Jahes festgestellt, Ursache wohl auch da, die großen Nierenzysten. Es sollte beobachtet werden, naja da bei blieb es auch. :-/

auch da müsste mal durch eine FACHARZT geschallt werden,

Wo geht man da hin? Zu einem Gastroenterologen? Auch da bestehen hier lange Wartezeiten.

Ich vermute, das kommt von dieser Insulinresistenz,

Ich habe da auch schon an einen Zusammenhang zu den Blutzuckerwerten gedacht.

aber es kann auch eine echte Entzündung sein und die MUSS behandelt werden.

Ich kann ja seit Wochen schon kaum mehr etwas essen, mir ist oft übel, Bauchweh, Verstopfung, die ich gar nicht von mir kenne und starke Blähungen |-o , aber ich hätte nie gedacht, das auch die Bauchspeicheldrüse die Ursache sein könnte. ":/

Ja, ich verstehe gut, dass es Dir reicht... Aber Du hast keine Wahl, es sei denn, Du gibst Dich vollends auf, und das kann es auch nicht sein.

Ja da hast Du recht, aber es ist soviel. Immer wieder etwas neues, was mir so an den Kopf geklatscht wird und wo ich sehen muss, wie ich zurecht komme, wo ich da Hilfe bekomme, die ich doch so schon nicht bekomme. Es wird immer mehr, immer konfuser, wenn nichtmal jemand an der Basis ansetzt. Da das keiner tut und so auch alle abblocken, habe ich doch immer weniger Chancen.

Aber ich hoffe wirklich sehr dass du ja vielleicht mal aus Marburg eine Antwort bekommst und endlich mal an jemanden gerätst, der dir wirklich helfen kann.

Ich habe regen Kontakt mit diesem Arzt. Er hält viel vom Vitamin D, das dieser Spiegel, (der bei mir teilweise als Wert gar nicht mehr im Labor aufgeführt wird, sondern nur mit --) aufgefüllt wird, das es mir dann vielleicht schon etwas besser geht. Aber auch andere Dinge, Blutuntersuchungen schlägt er vor. Aber wo soll ich die machen lassen, ohne einen Arzt, der alles zusammenhält, den Überblick hat, mit den anderen Ärzten kooperiert. Sicher tut das mein Hausarzt teilweise, aber eine Zusammenarbeit und die Umsetzung der Vorschläge war doch damals bei dem Prof. aus Bonn nicht möglich, nicht mit der Charité möglich...... Deshalb habe ich in Manheim angefragt, ob ich mich nicht, um erstmal eine Basis zu haben, ambulant dort vorstellen und auch mit denen mal richtig reden kann. Über Mail mit abgetippten Befunden, das ist alles schön und gut, aber es ersetzt nicht die persönliche Vorstellung, erst recht nicht bei dem Durcheinander hier. Er schrieb zurück**Eine ambulante Vorstellung können wir - wenn es garnicht anders geht - gerne machen, aber um alles gut zu planen was wir dann an diesem Tag

machen müssen, bräuchten wir im Vorfeld die ganzen Befunde (in Kopie).

Ich hoffe ja noch immer, dass es Ihnen mit etwas mehr Vitamin D

deutlich besser geht, so dass wir Ihnen die Fahrerei ersparen können** Ich schrieb ihm zurück, das ich die Fahrerei gern in Kauf nehme, schilderte noch einmal meine Lage und warte seitdem auf Antwort.

Mich wundert wirklich, dass dein Arzt da nicht mehr unternommen hat.

Für ihn ist es mit einer Überweisung immer erledigt.

Hast du ein Antibiotikum erhalten?

Nein. Gar nichts weiter. Ich konnte noch wegen den Rhythmusstörungen bei und nach Belastung fragen, bekam zur Antwort, das bei Stolpern in diesem Zusammenhang oft eine eigenständige Erkrankung vorliegen würde, ich solle es beim Kardiologen unbedingt sagen, wie ich mich aber bei Belastungen nun verhalten soll, dürfe ich ihn nicht fragen.

Im Regelfall sollte ja auch dafür gesorgt werden, dass der Harn jetzt zunächst unbehindert abfliesen kann,

Ich kann eigendlich zur Toilette, aber wenn ich etwas länger nicht war, drückt und schmerzt es bis hoch in die rechte hintere Seite. Das wird aber wieder besser, wenn ich dann zur Toilette gehe und ist nach dem Toilettengang wieder ganz weg.

Muss erstmal Schluss machen, mir ist auf einmal so unheimlich übel, muss mich übergeben, Schweißausbrüche... Melde mich später nochmal. Habe heute Nachmittag einen Termin beim Hämatologen und hoffe, das ich dort dann auch nähere Aussagen zum Genetikbefund bekomme.

Alles Liebe auch für Euch :)* :)* :)* :)* , Carmen

cDarmTen112e11970


So, da bin ich nochmal kurz. ;-)

Mir gehts nicht besonders. Seit heute morgen ist es mit viel Schlaf etwas besser, aber es ist alles noch da und es wankt alles beim Gehen. :-/ Irgendetwas stimmt da nicht.

Der Termin beim Hämatologen verlief, entgegen meiner Befürchtungen, positiv. Mein Termin war doch nicht bei der Ärztin, sondern bei dem Hämatologen, der die genetische Untersuchung so lange "verschlampt" hatte. Er sagte, er hätte den Eingang des Befundes nicht sehen und mir Bescheid sagen können, weil dieser in diese Praxis ging und da könne er auf dem PC, von der Klinikpraxis, aus nichts einsehen. Das erklärt aber nicht, warum der Untersuchungsauftrag von Mai bis September dauerte, warum mir immer die Unwahrheit gesagt wurde und er war ja inzwischen schon mehrmals wieder in DIESER Praxis, da er dort jede Woche auch Sprechstunde macht..... Naja, ich habs dabei belassen.

Auf jeden Fall fragte er heute, wie es mir geht, was meine schlimmsten Beschwerden sind, ich erklärte ihm, was der Hausarzt jetzt festgestellt hat. Er fragte noch einmal nach, wie der Prof. in Bonn damals behandeln wollte, darüber hatte wir ja im Mai schon ausführlicher gesprochen, und verordnete mir dann Azathioprin 50mg, 3 mal 1. Er sagte, wir versuchen es. Wer heilt, hat recht. Wir werden sehen, was übrig bleibt und wenn es nichts bringt, beenden wir es wieder. Herausbekommen, was nun von was kommt, würde man sowiso nie. Das hatte ich absolut nicht erwartet. :-o

Da es heute schon zu spät war, wird am Freitag Blut abgenommen und dann in 4 Wochen wieder. Ich soll jetzt aufpassen, wegen kranken Personen, weil das Immunsysthem runtergefahren wird und ob ich Nebenwirkungen bekomme.

Ganz genau sollte ich mir noch einmal den Beipackzettel durchlesen. Dort steht, unter anderem, das man das Medikament nicht bei Bauchspeicheldrüsenentzündung nehmen darf. Mit meinem Bauch ist etwas absolut nicht in Ordnung, ich hatte ihm aber davon und von der Diagnose des Hausarztes erzählt. Weiß jetzt nicht so recht, was tun.

Liebe Grüße Carmen

c9armUenP1121x1970


Hallo,

sorry, ich nochmal. Kann ich wegen den Bauchschmerzen zum Gastroenterologen gehen? :°( Mir gehts nicht so dolle. Ich habe morgen früh den Kontrolltermin zur Ablation in der Rhythmusambulanz, daneben ist die Praxis einer Gastroenterologin, bei der ich vor Jahren einmal zur Magenspiegelung war. Kann man dort auch mit sowas hingehen?

Liebe Grüße Carmen

Ccha-Txu


Liebe Carmen,

ja, klar. Bauchspeicheldrüse ist auch dort "zuhause"...

Alles Gute für morgen...! :)_

Liebe Grüsse

Cha-Tu

ctarmeOn1;1211\970


Lieber Cha-Tu,

danke Dir. @:) Dann werde ich es morgen dort versuchen. Ich hoffe nur, mein Hausarzt überweist mich dann auch. Muss ihn nächste Woche ja dann nochmal nerven. Aber ich denke, es ist sowiso besser, ich berichte ihm baldmöglichst über die neue Therapie jetzt. Ich habe ein bisschen Angst, das sich die Anämie noch weiter verschlimmert, sie könne auch in eine "aplastische Anämie" umschlagen. :-/ Ich fühle mich so schwach, völlig ausgelaugt. Nichtmal mehr durch schlafen, bekomme ich neue Kraft. Vielleicht kontrolliert mein Hausarzt ja zwischendurch mal, wenn es beim letzten Mal angeblich so schlecht war. ":/

Alles Gute für morgen...!

Das wünsche ich Dir auch von ganzem Herzen für die nächsten beiden Tage. Wenn ich mich recht erinnere, hast Du noch wichtige Untersuchungen. Habe gelesen, das es Dir auch nicht so gut geht. :°_ Ich drücke Dir für die Untersuchungen ganz fest die Daumen und denke an Dich. :)_ :)* :)*

Ganz liebe Grüße Carmen

T"hyjxa77


Liebe Carmen,

naja, ist immer etwas schwierig als medizinischer Laie zu beurteilen...

Vielleicht kannst du ja morgen nochmals den Gastroenterologen wg. deiner Bedenken zu dem Medikament befragen...? Hast du denn schon damit begonnen?

Ich denke schon, dass es v. a. akutmedizinisch wichtig ist, überhaupt erst einmal eine Behandlung zu forcieren, die nachhaltig deine Beschwerden bessert. Und da deine Erkrankung ja insgesamt sehr "kompakt" scheint und sich sicher noch dazu manches gegenseitig beeinflusst wäre es gut erst einmal eine Ausgangsbasis zu haben, mit der du dich vllt. etwas stabiler fühlst...

Wenn du schon so lang Probleme mit dem Harnstau hast und dieser sich ja auch verschlimmert hat dann ist's wohl umso wichtiger auch dort dran zu bleiben. Ein Urologe sollte ja dahingehend auch mal dringend entscheiden, ob die Nierenzysten weiter behandlungsbedürftig sind, wenn sie schon derartige Beschwerden hervorrufen...?

LG und gute Besserung :)*

cvarGmen1G12119x70


Liebe Thyja, Lieber Cha-Tu,

danke für Deine lieben Wünsche. :)_ Ich hoffe, es geht Euch gut? :)_

Zu der Gastroenterologin konnte ich heute leider nicht, keine Sprechstunde. :-( Muss irgendwie nächste Woche nochmal zum Hausarzt, es wird nicht besser. :(v Auch die Muskel- und Gelenkschmerzen sind inzwischen so stark, das ich mich nur noch unter Schmerzen bewegen kann.

Hast du denn schon damit begonnen?

Ja, ich sollte gleich Dienstag abend die erste Tablette nehmen, habe bisher also 6 Tabletten eingenommen.

Ein Urologe sollte ja dahingehend auch mal dringend entscheiden, ob die Nierenzysten weiter behandlungsbedürftig sind, wenn sie schon derartige Beschwerden hervorrufen...?

Bisher hat es leider niemanden weiter interessiert. :-(

wäre es gut erst einmal eine Ausgangsbasis zu haben, mit der du dich vllt. etwas stabiler fühlst...

Ja das denke ich auch. Dann wäre vieles einfacher, durchschaubarer, vor allem fehlt es ja auch an der Zusammenarbeit. Ich erhoffe mir, in dieser Richtung, unheimlich viel (ich hoffe, es ist nicht falsch soviel Hoffnung zu haben :-/ ) von Marburg. Erst gestern bekam ich folgende sehr nette Mail ****Sehr geehrte Frau..., Sie können die Befunde (in Kopie) gerne an mich direkt oder mein Sekretariat z.Hd. Frau.... schicken. Da wir im Moment leider

sehr viele Anfragen erhalten und kaum mit der Aufarbeitung hinterher kommen, würde ich Sie bitten meiner Sekretärin unter unserer neuen

Tel.-Nummer ....... HELP mitzuteilen, wann genau Sie uns die Befunde

zuschicken. Wir müssen die Befunde dann hier in Ruhe durchgehen und

uns überlegen, was wir an Untersuchungen noch brauchen und ob wir dies

wirklich alles auch ambulant hinbekommen oder ob nicht ein kurzer

stationärer Aufenthalt sinnvoller sein mag. Das würden wir dann noch

vorab besprechen. Wichtig ist uns auch, dass Sie nicht mit zu hohen

Erwartungen nach Marburg kommen, - auch wenn es in der Presse oftmals

anders dargestellt wird, - wir sind hier keine Dr. Houses sondern nur

ganz normale Ärzte in einer ganz normalen Universitätsklinik. Nur

manchmal ist es eben wichtig unvoreingenommen an Probleme heranzugehen und das machen wir hier ganz bestimmt (dafür haben wir leider schon viel zuviel gesehen).

MIt den besten Grüßen aus Marburg,**** Besonders den letzten Abschnitt, diese Einstellung, finde ich absolute Spitze :)^ und habe deshalb soviel Hoffnung.

Aber auch insgesamt kann ich zur Zeit fast nicht glauben, was ich in den letzten Tagen hier mit den Ärzten positives erlebt habe. Angefangen beim Hämatologen der bereit war, mir zu helfen, über den Arzt in Marburg, haben sich diese positiven Erlebnisse heute fortgesetzt.

Ich war bisher oft in dieser Ablationsklinik, eben auch in der dortigen Hämatologie und niemals habe ich so etwas wie heute erlebt. Ich hatte einen Termin zur Kontrolle der Ablation bei einem Professor der Chefarzt der Ablationsstation ist. Nach dem EKG erklärte er mir, das die Ablation wohl nicht so erfolgversprechend war. Am Sinusknoten könne man nun, ohne Auftreten von Komplikationen, nichts mehr tun. Man müßte andere, in Frage kommende, Ursachen abklären und behandeln, um noch etwas Besserung zu erreichen und solche andere Baustellen gebe es bei mir noch einige. An denen müßte man parallel ansetzen.

Zum einen wäre mein Blutdruck ganz schlecht eingestellt. Wenn Medikamente nicht optimal greifen, könne man an den Nieren irgendwas machen. Man könne medikamentös die Durchblutung in den kleinen Gefäßen verbessern die nachgewiesen durch die Viren verändert wären, weil man da ja nichts mit Herzkatheter tun könne, die Anämie müßte ganz streng kontrolliert werden. Das Azathioprin würde jetzt negativ mit eingreifen, aber da es für die andere Erkrankung absolut notwendig wäre, die ja auch als Ursache für die Herzprobleme mit in Betracht kommt (er ist über alles im Bild), müße man jetzt eben am Herz noch mehr gegensteuern und kontrollieren.

Meine Schmerzen und die Luftnot könnten von den kleinen Gefäßen kommen, vom Blutdruck.... Er sagte, am jetzt steigenden BNP-Wert würde man sehen, dass das Herz bisher kompensieren konnte, aber nun am Limmit angekommen ist. Und deshalb muss man etwas tun.

Er hat sich alles aufgeschrieben und wird noch heute dem ambulanten Kardiologen, wo ich morgen hingehe, einen Brief faxen, mit dem was er sich vorstellt und auch mit Medikamentenvorschlägen. :-o

Ich bin echt sprachlos. Das habe ich so bisher nie hier erlebt. Ich bin in den letzten Tagen nicht einmal, wie bisher abgefertigt, einfach weitergereicht worden. Es wurde IMMER etwas getan, versucht zu helfen, von den Ärzte die vorher ganz anders waren. ":/ Diese Ärzte reden jetzt mit mir, nehmen mich ernst, machen Vorschläge, behandeln, arbeiten zusammen. Ich merke das ich Rückhalt habe, das sich jemand kümmert, etwas tut, das ich nicht mehr allein da stehe und das ist ein herrliches beruhigendes Gefühl. Ich weiß nicht was auf einmal los ist, kann mein Glück kaum glauben, aber ich hoffe inständig, es bleibt so.

Ganz liebe Grüße Carmen

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