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Bluthochdruck und Schweißausbrüche

Cfha-Txu hat geantwortet


Liebe Carmen,

ich sehe ja seit langem das Hauptproblem bei Dir, dass sich kein Arzt findet, der mal alle Unterlagen aller bisherigen Ärzte anfordert und das mal in einer Gesamtschau betrachtet und dann mit Kollegen zusammen (!) arbeitet, um Dir zu helfen. Jeder arbeitet für sich, jeder ist dadurch überfordert, aber niemand fordert auch von den anderen mal deren Meinung oder Befunde oder spricht sie von Arzt zu Arzt durch. Meine Hausärztin ist da mein "Stützpunkt", bei ihr laufen alle Fäden zusammen, sie fragt auch bei den Fachärzten nach, telefoniert auch mit denen, und von meinen drei Ärzten, die mich regelmässig sehen, weiss jeder, was der andere macht und was der andere befundet hat. Tragischerweise ist Dein Hausarzt ein guter Arzt, aber ein Chaot, der einfach keine Systematik in Deine Sache hinein bekommt... Ich weiss nicht, was man da noch tun könnte. Eine Alternative zu diesem Hausarzt gibt es ja nicht...

Liebe Grüsse

Cha-Tu

c$armQen11D211x970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

ja, genauso sehe ich das auch. Habe ja nun endlich diesen Hämatologen und den Kardiologen -zu diesen beiden und zum Hausarzt gehe ich regelmäßig - und die Bitte zur Zusammenarbeit war so ziemlich das Erste, was ich fragte. Aber ich kann mich auf den Kopf stellen, bekomme immer großspurig die Zusage zur Zusammenarbeit, für mich überhaupt mit ausschlaggebend ist, bei diesem Arzt zu bleiben und dann....... :(v Mein Hausarzt ist mir da leider auch keine Hilfe.

Zumindest darf ich wohl jetzt im Notfall wieder in die Klinik hier im Ort kommen. Wie schon gesagt, ich weiß das man meine Erkrankung dort nicht heilen kann, aber mir kam es auf Hilfe in Notsituationen, wie diese metabolische Alkalose z.B. an, genauso wie ich es vor Jahren mit dem dortigen Chefarzt besprochen und wie es mir dieser damals, ohne Zögern, zugesagt hatte. Und es gibt ja auch noch andere Erkrankungen wie diese verfl.... Mastozytose. Nun musste ich mich ja dort, auch bei ihm, immer wieder rechtfertigen, mir dumme Kommentare anhören, auf die ich, wenn es mir elend ging, gar nicht adäquat reagieren konnte, sollte dem Notarzt sagen, das ich auf keinen Fall in diese Klinik gebracht werden darf. Im November wurde mir von der Stationsärztin, bei der ich diesen unerträglichen Zustand, nach der Behandlung bei der metabolischen Alkalose :(v ansprach, gesagt wenn ich denke, es wäre das Herz solle ich eben in die nächste Herzklinik fahren. In allen anderen Fällen wüßte sie halt auch nicht und zuckte mit den Schultern.

Da ich nun nicht viele andere Auswahlmöglichkeiten habe, weil es andere Kliniken ähnlich sehen, hatte ich regelrecht Panik vor einem etwaigen nächsten Zwischenfall, oder davor einmal nicht ansprechbar zu sein und mit dem Notarzt reden zu können. Fast jeden Tag muss ich, auf dem Weg in die Stadt, an der Klinik vorbei und in meinem schlechten derzeitigen Zustand dachte ich dann immer, hoffendlich brauche ich keine Hilfe. Es ist eigendlich traurig, das man obwohl man so schon nicht mehr kann, noch Kilometerweit fahren soll, obwohl man eine Klinik, die sich Akutkrankenhaus nennt, vor der Haustür hat.

Nun hat eine Freundin von mir, sich für mich an den Leiter für Unternehmenskommunikation der Klinikgruppe gewand, damit das Problem angesprochen und ohne großes Aufsehen geklärt wird. Nach seiner Aussage, dürfe das Verhalten der Klinik nicht sein, ich könnte natürlich wieder dorthin kommen, man würde darüber reden. Ob dies nun auch so passiert und ob ich, sollte ich noch einmal in die Situation kommen dort Hilfe zu brauchen, dann unter Repressalien leiden müßte, weiß ich nicht.

Bei den Blutwerten vom Hämatologen gestern, war der Blutzucker, wie immer in letzter Zeit, zu hoch. Leider habe ich es erst zu Hause gesehen. Ich habe es immer noch vor mir hergeschoben, auch weil ich mir einen etwaigen Diabetes nun noch zusätzlich zu haben, ganz ganz schlimm vorstelle. :°( Dann lieber davor "weglaufen". |-o Aber nun muss ich wohl doch danach gehen. :-/

Wegen dem Herzstolpern soll ich ein Kalium-Magnesiumpräparat aus der Drogerie nehmen und bekam eine Überweisung zum LZ-EKG. Er sagte, er hätte selbst mal ganz schlimm ES gehabt und würde mich verstehen. Das LZ-EKG könnte ich ausnahmsweise beim Kardiologen dort in der Praxis machen lassen, man dürfe sonst nicht untereinander überweisen. ":/ Ich habe nicht weiter nachgefragt, gestern war alles zuviel. Im Blut wurde der Magnesiumwert mit kontrolliert.

Ich fragte, ob der Nachweis von den vielen Mastzellen und den Eosinophilen auch etwas ganz anderes, wie eine "einfache" Entzündung z.B. im Darm sein könnte, was er verneinte. Er sagte, er würde es seinen Patienten immer anhand von Menschen erklären. Ich konnte mir nicht alles merken, aber grob gäbe es in unseren Körpern von einer Sorte Mensch viel zu viele, die Rentner (bei mir sind diese Rentner die Mastzellen und Eosinophilen). Sie sterben nicht mehr. Sie tun eigendlich nichts schlimmes, gehen weiter zur Arbeit, wollen essen...... Bald sind es aber so viele, das es zu viel ihrer Arbeit ist, das sie zuviel essen wollen. Ich muss nochmal nachfragen beim nächsten Mal.

Gegen die ständigen Durchfälle soll ich mir jetzt 3mal tgl. Sandostatin spritzen. Auch über den Einsatz von Interferon haben wir gesprochen, wollen aber erstmal noch abwarten.

Alles in allem, fühle ich mich von ihm gerade sehr ernst genommen und er versucht wirklich zu helfen. Schön wäre eben nur noch die Zusammenarbeit.

Liebe Grüße, Carmen

c0armeLn1121m1970 hat geantwortet


Hallo,

ich nochmal. |-o Muss nochmal etwas fragen. |-o

Ich hatte mich vorhin noch etwas hingelegt. Gegen zwölf kamen meine beiden Großen mit den Enkeln. Ich wurde wach, stand auf und mit einem Mal schwankte und drehte sich alles. Gleichzeitig holperte und stolperte der Puls total und ich bekam Brustschmerzen/-druck. Mir war so schwindlig, das ich mich kaum auf den Beinen halten konnte. Ich war kreidweiß, hatte Schweißausbrüche, obwohl mir eisigkalt war und mir war unheimlich übel, das ich mich übergeben musste. Ich legte mich wieder und es wurde etwas besser, aber jedesmal wenn ich aufstand, ging es von Neuem los. Jetzt ist es besser. Es sind immer noch Phasen, wo alles auftritt, aber nicht mehr so anhaltend, wie heute Mittag.

Mir ist klar, das niemand sagen kann, was das war/ist, aber kann sich jemand einen Reim darauf machen? Wenn es nicht besser wird, gehe ich morgen früh zum Arzt. Heute müßte ich ohne Auto laufen, was ich nicht schaffe und Mittwochnachmittag ist auch niemand mehr da.

Liebe Grüße, Carmen

C*ha-xTu hat geantwortet


Liebe Carmen,

so etwas ist mir zweimal passiert, da ist mein Kreislauf völlig abgesackt. Mein Puls war über 160, mein Herz stolperte wie blöd, und mein Blutdruck war auf 76:39 gesackt. Meiner Meinung nach deutet das auf eine massive Kreislaufproblematik hin. Auch das Frieren und zugleich Schwitzen war damals bei mir vorhanden.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

c`armehn112@11970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

ich danke Dir für Deine Hilfe. @:) Wodurch wurde das bei Dir damals ausgelöst und konntest Du etwas dagegen tun?

Ich bin heute doch beim Hausarzt gewesen, inzwischen ist es so, das ich morgens die Augen aufmache und es stolpert und stolpert und stolpert...... Bin dann heute um 10.30Uhr beim Hausarzt gewesen und war um 17.00Uhr zu Hause. %-| Ich bin etwas weiter gekommen, aber es war auch wieder großes Chaos. Er fragte mich, wie es mir geht und als ich meinte, es könne besser sein, fragte er mit seinem bekannten Sarkasmus "Was, es könnte besser sein?" " Ich staune, das sie überhaupt noch leben, bei dem was sie alles am Hals haben und wie man sie behandelt." Einmal sind sie ein Hypochonder, dann wieder sterbenskrank und es kann sich keiner erklären oder macht etwas.

Meine Rücken- und Bauchschmerzen könnten eine Nierenentzündung sein, aber er hat kein Blut abgenommen. Auch den Zucker konnte ich nicht ansprechen. Naja, nehm ich weiter Schmerztabletten. Aber er hat einen Ultraschall gemacht. Kann man damit vielleicht auch eine derartige Entzündung ausschließen? Beim Ultraschall schaut er immer auch nach der Schilddrüse. Ein Knoten ist gewachsen und hat, nicht sicher, ein Halo. Was ist das? ":/ Nun soll ich ihn punktieren lassen.

Mein gestriges Erlebniss war, nach dem dortigen EKG, am ehesten eine rhythmogene Präsynkope. Beim nächsten Mal soll ich den Notarzt rufen. Soll jetzt wieder zum Rhythmologen. Zu guter Letzt stellte er, als er Ultraschall vom Bauch machte, einen Perikarderguss fest. Sieht man das denn da überhaupt? ":/ Nun kann es also sein, das die Viren wieder aktiv und die Ursache meiner derzeitigen Probleme sind. Mal sehen, wann ich nun einen Termin beim Rhythmologen bekomme. Sicher nicht unter 3Monaten.

Auf dem Heimweg bin ich noch zur Apotheke, dieses Spritzenmedikament wegen dem Durchfall holen, da sagte mir die Apothekerin, das es das gar nicht mehr gibt. :-o Also auch nochmal zum Hämatologen.

Ich bin einfach fix und alle und es stolpert wie verrückt.

Sei lieb gegrüßt, Carmen

ZNap7perJlott hat geantwortet


Oh man, da hast du heute auch einen Trip hinter dir :)_ .

Hoffentlich beruhigt sich dein Herz und du findest etwas Ruhe.

CPha-cTu hat geantwortet


Liebe Carmen,

ein Halo ist eine Art "weisser Ring" um einen Knoten in der Schilddrüse. Er hat etwas mit der Durchblutung zu tun, deutet aber meist auf einen GUTARTIGEN Knoten hin (meine Frau hat das auch, bzw. sie hat ganz viele solcher Knötchen und Halos, alle gutartig). Dennoch sollte man das abklären.

Wie man Nierenentzündungen feststellt, weiss ich nicht genau. Als bei mir mal der Verdacht einer Nierenbeckenentzündung bestand, reichte ein Ultraschall aus, um das auszuschliessen.

Und ein Perikarderguss wird mittels Ultraschall festgestellt. Das ist das Diagnosemittel der Wahl.

Ich muss jetzt leider sehr kurz bleiben, da ich gleich weg muss.

Lieben Gruss

Cha-Tu

c%armenI11211x970 hat geantwortet


Lieber CHa-Tu,

ich danke Dir. @:)

ein Halo ist eine Art "weisser Ring" um einen Knoten in der Schilddrüse. Er hat etwas mit der Durchblutung zu tun, deutet aber meist auf einen GUTARTIGEN Knoten hin

Ich habe auch ganz viele, auch große, Knoten und Zysten in der Schilddrüse. Aber wenn ein solches/r Halo auf etwas gutartiges hinweist, mag ich eigendlich jetzt nicht auch noch danach laufen. Alles andere reicht mir gerade.

Als bei mir mal der Verdacht einer Nierenbeckenentzündung bestand, reichte ein Ultraschall aus, um das auszuschliessen.

Dann denke ich, dass das auch bei mir gestern damit ausgeschlossen wurde. Nichtsdestotrotz, schmerzen Bauch und Rücken ganz schön. :-(

Und ein Perikarderguss wird mittels Ultraschall festgestellt. Das ist das Diagnosemittel der Wahl.

Ja, aber beim Ultraschall vom Bauch? Ist das nicht ein ganz anderer Bereich und ganz andere Technik? Sieht man das Herz da auch im US? Und ist ein Perikarderguss den man bei diesem Bauchultraschall dann schon sieht, als groß einzustufen? Kann man das überhaupt, oder kann er sich auch getäuscht haben?

Den Ultraschall machten gestern zwei Medizinstudenten. Er selbst kam dann, schaute nach Schilddrüse, nochmal kurz auf den Bauch, meinte dann "Ach, einen Perikarderguss hat sie auch noch." und war wieder weg zum nächsten Patienten. Nichts zur Größe, ob groß oder klein (was ja wohl dann nichts macht), nichts wie ich mich jetzt weiter verhalten soll. Und nun?

Ich habe gestern gedacht, nagut dann frage ich eben den Rhythmologen dann, hab also gleich heute früh angerufen. Die Schwester dort sagte mir aber, mit der Überweisung - Rhythmusstörungen, rhythmogene Präsynkope - könne sie mir keinen Termin geben, da man eine normale Hausarztpraxis wäre, ohne kardiologische Ausrüstung. Der Freund meines Hausarztes kennt sich dann wohl "nur" besonders gut mit Rhythmologie aus.

Nun weiß ich nicht, was ich tun soll. Sicher kann ich nochmal zum Hausarzt, aber bei dem Chaos dort und meinen Erfahrungen bei der Beschaffung von anderen, unter anderem Kardiologenterminen? :(v Von Montag zu Dienstag habe ich das LZ-EKG. Es wird zwar nicht viel ergeben, weil das Stolpern, wohl als Vorführeffekt, heute etwas besser geworden ist. Vielleicht sollte ich trotzdem, mit dem Ergebniss der Internistin, dann am Dienstag nochmal zum Hausarzt gehen? Aber er sagte gestern schon, er kann es nicht auswerten, kann mir nicht helfen, ist kein Kardiologe. Der Freund von ihm kann das, im Bezug auf den Perikarderguss, ja aber dann auch nicht. ":/

Soll ich den Hämatologen schon wieder nerven ? |-o Muss er das, unter der Therapie wissen, wenn sowas auftritt? Aber ich habe ja gar keine genaueren Angaben. ":/ Kann es sein, das die Viren im Herz durch die Immunsuppression jetzt leichtes Spiel hatten, das Stolpern, der Erguss daher kommt? Vorher war da definitiv ja nichts, laut Echo der Klinik.

Wenn es mir nicht schlechter gehen würde, wäre mir das alles halbwegs egal, aber so habe ich jetzt nur ??? im Kopf.

Sei ganz lieb gegrüßt, Carmen

TXhyoja7x7 hat geantwortet


Liebe Carmen,

tut mir echt leid, dass du wieder nur so "halbherzige Diagnosen" ohne konkretere Behandlungsansätze bekommen hast. :°_

Vllt. wäre es aber für dich generell günstiger doch mal den "Freund" deines Hausarztes zu kontaktieren oder sogar ganz in hausärztlicher Behandlung dahin zu wechseln? Wenn er auch kein Kardiologe ist aber vllt. erkennt er ein paar der Zusammenhänge besser und könnte somit die gesamte Behandlung nachhaltiger koordinieren?

Dein Hausarzt scheint ja wirklich gar keine Hilfe für dich zu sein, wenn er nicht mal Behandlungsoptionen bzgl. des Perikardergusses mit dir bespricht. :(v

Den Hämatologen könntest du ja zumindest nochmal zu deinen Bedenken informieren, weil es sicher durchaus realistisch ist, dass mit den Medikamenten auch die Viren wieder verstärkt aktiv sind...zumal die Herzproblematik in letzter Zeit ja auch immer weiter in den Vordergrund rückte.

Ich würde dir so gern weiterhelfen aber weiß echt nicht wirklich wie...Ich wünsche dir erst einmal, dass du etwas mehr Ruhe mit deinem Herzen bekommst! :)* :)*

LG

c3ar%men/112119x70 hat geantwortet


Liebe Thyja,

danke für Deine lieben Worte. Geht es Dir gut? :)_

Vllt. wäre es aber für dich generell günstiger doch mal den "Freund" deines Hausarztes zu kontaktieren

Ich weiß nicht, ob ich da einfach so hinkann. Einen Termin habe ich ja nun nicht bekommen. Ich werde am Dienstag erstmal beim Hausarzt nachfragen.

oder sogar ganz in hausärztlicher Behandlung dahin zu wechseln?

Er kennt mich ja gar nicht und ich glaube, auch er würde bei mir nichts tun wollen. Ich wäre ihm, wie allen anderen auch, zu komplex. Ich habe schon so oft überlegt, was ich tun kann, weil es so nicht optimal ist, aber mein Hausarzt nimmt mich wenigstens mit meinem Chaos, kämpft zur Not für mich (wenn es nicht gerade im Stress untergeht), redet nicht viel, hat auch seine "Macken" und ist mir oft wirklich keine Hilfe, aber die anderen wollen mich ja gar nicht. Da überwiegen die positiven Seiten meines Hausarztes.

Den Hämatologen könntest du ja zumindest nochmal zu deinen Bedenken informieren, weil es sicher durchaus realistisch ist, dass mit den Medikamenten auch die Viren wieder verstärkt aktiv sind...

Ja das stimmt, das werde ich tun. Vielleicht schaffe ich es am Dienstag noch, dann kann ich gleich das Ergebniss des LZ-EKG´s mitnehmen. Ich habe nun doch das Medikament zum Spritzen geliefert bekommen - warum jetzt auf einmal, weiß ich nicht - , aber es waren keine Spritzen dazu aufgeschrieben. Schon allein deshalb muss ich nochmal hin.

Vielleicht ist dieser Erguss ja gar nicht so wild, zumal auch das Stolpern etwas nachgelassen hat - da wäre das EKG jetzt gar nicht notwendig |-o - aber ich bin so müde und kaputt, verschlafe sehr viel, Schmerzen, hatte heute/gestern einen Nüchternblutzucker von 210 mmol/l . %-|

Sei ganz lieb gegrüßt und gedrückt, Carmen

C|hax-Tu hat geantwortet


Liebe Carmen,

ich würde mir die Frage, ob ich die Ärzte nerve bzw. ob ich sie nerven soll, gar nicht mehr stellen... Du hast doch nichts zu verlieren!

Einen lieben Gruss

Cha-Tu

c;a,rm;en1121x1970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

wie geht es Dir? :)_

Ja, Du hast recht. Ich habe dennoch immer ein ungutes, nervendes Gefühl. Schäme mich, weil bei mir wohl nichts ohne irgendwelche Komplikationen zu gehen scheint, merke immer nach einiger Zeit - und glaube nicht, dass das meine selektive Wahrnehmung ist -, das allein schon die Schwestern genervt sind. Da habe ich nun z.B. in dem Hämatologen jemanden, der wirklich die Behandlung wie vorgeschlagen, trotz der Risiken (auch für ihn selbst) versucht und immer wieder habe ich irgendwelche Probleme. |-o |-o :°(

Ich werde mich trotzdem überwinden und Dienstag zu ihm gehen. Weiß nur noch nicht, was besser ist - er oder zum Hausarzt? ":/ Muss ja früh erst das LZ-EKG abgeben, dann wären es 30km zum Hausarzt, 30km zurück, zum Hämatologen 25km in die andere Richtung und wieder nach Hause. Wartezeit von vielen Stunden, allein schon beim Hausarzt, mit eingerechnet. Beide werde ich nicht schaffen.

Ich bin immer mehr müde und kaputt, mag selbst nach 12Stunden Schlaf nicht mehr aufstehen, komische Schmerzen am Herz tief drin. ":/ Kann einem denn von zu hohem Blutzucker, wie der gestrige Wert, übel und schwindlig werden? Kann da aber auch an "Belastung" gelegen haben, aber es war vergleichbar mit meinem Erlebniss am 08.01.14. Würde man einen relevanten Perikarderguss daran merken, das man weniger Luft als sonst bekommt und wenn nicht, ist er nicht rellevant - dann ist auch keine Entzündung?

Liebe Grüße, Carmen

Crha-Txu hat geantwortet


Liebe Carmen,

Kann einem denn von zu hohem Blutzucker, wie der gestrige Wert, übel und schwindlig werden?

Nein, denn der Wert war ja keinesfalls dramatisch hoch. Ich gehe davon aus, dass es keine 210 mml, sondern 210 mg gewesen sind, denn 210 mmol wäre sofort tödlich, ich vermute, ein solcher Werte wurde weltweit noch nicht gemessen (das entspräche nämlich ca. 4000 mg/dl, und das geht nicht). Darum gehe ich von 210 mg aus. Das ist hoch, aber nicht so hoch, dass es irgendwelche Symptome auslöst. Symptome sind erst ab 350-500 mg zu erwarten, aber selbst ich hatte schon mal 420 mg und habe es per Zufall entdeckt, gemerkt habe ich nichts.

Kann da aber auch an "Belastung" gelegen haben, aber es war vergleichbar mit meinem Erlebniss am 08.01.14. Würde man einen relevanten Perikarderguss daran merken, das man weniger Luft als sonst bekommt und wenn nicht, ist er nicht rellevant – dann ist auch keine Entzündung?

Nein, solche Schlüsse kann man da nicht ziehen, bei NIEMANDEM, und am allerwenigsten bei Dir.

Manchmal denke ich, dass Du mit Deinen Versuchen, solche "Horror-Symptome" zu "beschönigen" einen GANZ falschen Weg einschlägst. Anstatt die WUT zu entwickeln, weil man Dir nicht hilft, und bei den Ärzten endlich mal auf den Tisch zu hauen (glaube mir: mit MIR würde man das nicht machen, ich würde notfalls mit Luftmatratze und Schlafsack einen Sitzstreik machen, aber sowas würde ICH mir nicht bieten lassen!!!), geht in Deinem Kopf ständig der Satz durch: "Vielleicht ist es ja gar nicht schlimm, vielleicht gibt es eine harmlosere Erklärung". Ich hoffe, Du verstehst, dass das kein Vorwurf ist. Im Gegenteil!

Liebe Grüsse

Cha-Tu

Tuhyj6a77 hat geantwortet


Liebe Carmen,

mir geht's soweit ganz gut, danke... :)_ bissi erkältet aber nicht so tolle zum Glück...

Ansonsten sehe ich es eigentlich auch eher so wie Cha-Tu – > im Grunde hast du ja bei einem Arztwechsel nichts zu verlieren...sicher hast du deinen Hausarzt schon sehr lange und vllt. nimmst du manche Sachen auch gar nicht mehr sooo krass war, weil man sich mit der Zeit auch an die Situation gewöhnt aber ich weiß nicht...für mich klingt es nicht danach, als ob er dich irgendwie weiterbringt...v. a. tut er solch ernsthaften Erkrankungen und Komplikationen wie z. B. deine Nierenproblematik oder eben auch den Perikarderguss so ganz nebensächlich ab.

Also wenn ich mir da andere Leute vorstelle und wie sich deren Ärzte schon bei weitaus kleineren Beschwerden engagieren, koordinieren aber auch selbst steuernd eingreifen kann ich mir kaum vorstellen, dass der andere Arzt noch weniger tut...

Letztendlich ist es natürlich deine Entscheidung aber vllt. hast du ja einfach mal die Möglichkeit einen Termin bei ihm auszumachen und zumindest zu fragen, ob er sich eine Behandlung bei deinem Beschwerdebild zutrauen würde.

Da habe ich nun z.B. in dem Hämatologen jemanden, der wirklich die Behandlung wie vorgeschlagen, trotz der Risiken (auch für ihn selbst) versucht und immer wieder habe ich irgendwelche Probleme. |-o |-o :°(

Ja, das ist nun mal seine Aufgabe, eine für dich optimale Behandlung zu finden und du kannst da wirklich am allerwenigsten dafür, wenn die Medikation nun mal ungeeignet ist. Sicher hat er noch weitere Ideen zu entsprechenden Behandlungsmöglichkeiten und vllt. kommst du damit sogar besser, weil man anscheinend in manchen Bereichen leider auch erst nebenwirkungsärmere Medikamente erhält, wenn die ursprgl. Medis unverträglich bleiben – und gerade im Zusammenhang mit dem dir verordneten Medikament hab ich dazu traurigerweise Parallelen auch schon in anderen Foren gelesen... von daher, nur Mut! :)*

Hat sich denn Marburg nochmal gemeldet? Das zieht sich m. E. auch alles viel zu sehr in die Länge...

LG

cxarmesn112;11970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu, Liebe Thyja,

danke für Eure lieben Worte.

Ich gehe davon aus, dass es keine 210 mml, sondern 210 mg gewesen sind,

Ja, es waren mg/dl, Sorry |-o

"Vielleicht ist es ja gar nicht schlimm, vielleicht gibt es eine harmlosere Erklärung".

Ja, genauso ist es. So versuche ich zu denken, weil mich das Verhalten der Ärzte regelrecht irre macht. :°( Ich rede es mir schön, weil ich überall nur Sackgassen sehe. :°( z.B. der Erguss jetzt. Ich habe keine Ahnung, wie groß er ist, ob überhaupt rellevant. Auf der anderen Seite geht es mir immer schlechter. Aber der Hausarzt tut von selbst nix, zum Kardiologen kann ich nicht so ohne weiteres. Erstens habe ich keinen Termin und was ist, wenn er nur ganz klein ist, der Hausarzt mich deshalb nicht hinschickt, ich mich "lächerlich" mache, umsonst gedrängelt habe. |-o

Ich weiß nicht, wie ich meinen Hausarzt einschätzen soll. Auf der einen Seite ist er der einzige, der sich damals meiner annahm, auf der anderen Seite ist es oft so unbefriedigend für mich. Er ist heute so und morgen so. Einmal geht es mir, für mich gefühlt, gar nicht so schlecht, aber er sieht mich schon sterben, redet mir ins Gewissen wenn ich nicht in die Klinik gehe, hat mich so oft in die Klinik geschickt. Ein ander Mal sind Symptome und Befunde viel schlimmer, er sagt, wie beim letzten Termin, er wäre erstaunt das ich noch lebe :-o , aber wirft einfach solche Dinge in den Raum, ohne etwas zu tun. Sicher hat er gesagt, ich soll den Notarzt rufen, wenn es nicht geht, aber mit den anderen Dingen fühle ich mich allein.

Wie gesagt, ich habe immer wieder Für und Wieder abgewogen, bin immer wieder zu dem Schluss gekommen, das ich gar nicht wüßte wohin sonst. Mich wollte damals niemand behandeln, ich war zu komplex und heute wird das nicht anders sein. Ich habe Angst, woanders ganz neu anzufangen, auf die Nase zu fallen und dann ganz allein dazustehen.

bissi erkältet aber nicht so tolle zum Glück...

Gute Besserung :)_

und gerade im Zusammenhang mit dem dir verordneten Medikament hab ich dazu traurigerweise Parallelen auch schon in anderen Foren gelesen...

Meinst Du, im Bezug auf die Nebenwirkungen?

Sicher hat er noch weitere Ideen zu entsprechenden Behandlungsmöglichkeiten

Ich werde morgen zu ihm fahren. Es bietet sich geradezu an, da er nur Dienstags Sprechstunde hat. Habe nun noch Fieber bekommen, mir gehts elend. Aber zumindest merke ich kaum mehr Stolperer.

Hat sich denn Marburg nochmal gemeldet? Das zieht sich m. E. auch alles viel zu sehr in die Länge...

Nein bisher nicht. Ich wage mich aber auch nicht nachzufragen, will mich nicht aufdrängen. Die anderen warten ja auch.

Ganz liebe Grüße an Euch :)_ :)_ , Carmen

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