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Bluthochdruck und Schweißausbrüche

C hFa-Tu hat geantwortet


Danke, liebe Zapperlott, das wünsche ich Euch allen auch.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

coarme(n1121p1x970 hat geantwortet


Liebe Zapperlott, Lieber Cha-Tu,

ich danke Euch für Eure lieben Wünsche.

Ja, ich denke, das meine Nieren wieder soweit okay sind. Habe zwar oft dort "Schmerzen", als wenn es sich dort aufstaut, wenn ich mal zur Toilette muß und das tut dann verdammt weh. Das sind wie Krämpfe, die danach aber wieder nachlassen. Vorletztes Mal waren Blut- und Urinwerte beim Hausarzt nicht so dolle, jetzt aber wieder besser.

Ich wünsche auch allen hier ein schönes Weihnachtsfest und ruhige und besinnliche Festtage.

Liebe Grüße Carmen

clarmen1x1211970 hat geantwortet


Hallo,

vorgestern hatte ich nach längerer Zeit wieder eine starke Schwindelattacke. Diesmal stärker, als alle vorigen. Bekomme plötzlich starken Druck auf der Brust und extremen Schwindel, dann ist urplötzlich alles wieder vorbei, als wäre nichts gewesen. Vorgestern war es dann so stark, das ich richtig die Augen verleiert habe (sorry kanns nicht anders beschreiben) und als der Druck/Luftprobleme so stark wurde, das ich dachte, jetzt kippst du um, da war es plötzlich wieder vorbei.

Mein Hausarzt sagte, ich solle den Puls in diesen Situationen fühlen, was mir bisher noch nie gelang. Ich war immer erst hinterher dazu in der Lage, wenn alles vorbei war. So war es dann auch wieder bei der starken Attacke, aber diesmal hatte ich "Glück", das als ich danach den Puls fühlte, noch eine leichtere hinterher kam. Ich merkte deutlich eine kurze Pause, merkte aber keine ES. Können das trotzdem ES sein, die solche Attacken auslösen? Auch so selten, obwohl ich sonst sehr oft ES habe und keine derartigen Symptome dabei ?

Liebe Grüße Carmen

CWh.a-Txu hat geantwortet


Liebe Carmen,

es ist unheimlich schwer, zu Schwindel etwas zu sagen, weil dieses Symptom so viele Ursachen haben kann. Ich kann mir aber bei Deiner Ausgangslage vorstellen, dass das Extrasystolen mit recht langen Kompensationspausen sind, denn je länger die Pausen, um so grösser kann (nicht muss!) der Schwindel sein... Ich habe diese Schwindelattacken ja auch hin und wieder, und ich wäre da sicher nicht in der Lage, mir den Puls zu fühlen. Ich bin froh, wenn ich es schaffe, nicht umzukippen.

War bei Dir nicht mal die Rede davon, einen Herzschrittmacher einzusetzen?

Und ganz spontan: Wurde mal daran gedacht, einen Eventmonitor für ein halbes Jahr oder so zu implantieren?

Liebe Grüsse

Cha-Tu

cHarmNepn11+211970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

ich danke Dir, das Du mir immer wieder antwortest. @:) Ich hoffe, Ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest und ruhige Feiertage. Wir haben es auch ruhig angehen lassen, bin trotzdem ganz schön fertig.

Ich habe diese Schwindelattacken ja auch hin und wieder

Kommen die bei Dir auch immer von einer Sekunde zur anderen? So plötzlich und vorher war gar nichts?

und ich wäre da sicher nicht in der Lage, mir den Puls zu fühlen.

Ja das ist in diesem Moment unmöglich. Deshalb hatte ich es bisher auch nie geschafft. Immer nur hinterher und da habe ich immer nur gemerkt, das der Puls langsam war und dann wieder schneller wurde. Das eine Mal jetzt war reiner Zufall, weil vorher die starke Attacke war und die zweite gerade auftrat, als ich kontrolliert habe.

War bei Dir nicht mal die Rede davon, einen Herzschrittmacher einzusetzen?

Das sollte gemacht werden, wenn der Sinusknoten ganz abladiert wäre, bisher ist er es zur Hälfte? glaub ich. Jetzt in der Klinik wurde noch einmal davon gesprochen, den Rest noch zu abladieren, um das Herz vor den Tachykardien zu schützen und dann hätte ich einen Schrittmacher bekommen müßen. naja, aus den Augen aus dem Sinn... :-(

Wurde mal daran gedacht, einen Eventmonitor für ein halbes Jahr oder so zu implantieren?

Nein bisher nicht. Meinst Du, ich könnte meinen Hausarzt mal darauf ansprechen?

Vor einem Jahr wurde bei mir ein intermittierender AV-Block II Typ Mobitz II festgestellt. Ist es möglich, das dieser immer noch zeitweise vorliegt?

Liebe Grüße Carmen

CWha-xTu hat geantwortet


Liebe Carmen,

meiner Meinung nach ist ein AV Mobitz II immer da, der geht nicht mehr weg. Und der ist eine Indikation für einen Schrittmacher. Vielleicht solltest Du die Leute mal daran erinnern. Ich kann mir nämlich vorstellen, dass das bei so einer Fülle an Untersuchungen und Beschwerden untergehen kann.

Ja, bei mir kommt der Schwindel auch immer wie aus heiterem Himmel. Das schrecklichste war mal eine Strassenüberquerung in Mainz, wo ich eine 4spurige Strasse überquert habe und mitten auf der Strasse trat dieser Schwindel auf. Ich konnte nur noch in die Knie gehen, meine Frau signalierte den rasenden Autos um mich herum, dass hier was passiert sei, und nach einigen Sekunden war der Spuk genauso schnell vorbei wie er gekommen war. Der Schwindel dauert immer nur Sekunden, maximal mal 1 Minute.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

c(armen1u12119970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

wie geht es Dir?

Vielleicht solltest Du die Leute mal daran erinnern.

Das werde ich dann machen. Ich habe bisher nie wieder etwas davon gesagt. Im Befund von damals steht- intermittierender Ausfall von QRS-Komplexen im Sinne eines AV-Blockes 2.Grades Typ Mobitz II, aber mir wurde gesagt, das es in 15 Stunden nur sieben Mal passierte und damit sehr selten und nicht der Rede wert wäre. Ob es jetzt noch auftritt, keine Ahnung. An den Medikamenten wurde seither nichts verändert.

Ich konnte nur noch in die Knie gehen, meine Frau signalierte den rasenden Autos um mich herum, dass hier was passiert sei,

Oje :-o .Bloss gut, das die Autofahrer da reagiert haben und das nichts "schlimmeres" passiert ist. Bei mir ist es auch so, das ich dann regelrecht "zusammensacke", zusätzlich dieser immense Druck auf der Brust. Es ist immer ein Gefühl, als wäre urplötzlich aller Sauerstoff weg, es dreht sich alles extrem und wenn ich denke, jetzt hälst du es nicht mehr aus, wie kurz vorm Umfallen, ist es urplötzlich wieder vorbei. Fast vergleichbar mit dem Versuch damals, mit diesem Medikament (Adenosin ???) die Tachykardie zu beeenden. Ich dachte immer an einen Zusammenhang zu Belastungen, aber komischerweise tritt es immer erst kurz NACH einer Belastung auf, wenn ich wieder zur Ruhe komme und dann wenn mein Puls für mich plötzlich "langsam" unter 80 ist. Nie bei meinem "normalen" schnellen Puls. ":/

Insgesamt geht es mir vom Herz her nicht besonders und ich bin froh, wenn ich hoffendlich nach den Feiertagen erfahre, wie es weiter geht. Wenn sich natürlich wieder nichts tut, was ich vermute .... :°( Meine Familie drängt mich zum Essen, weil ich das kaum mehr tue, aber ich kann einfach nicht. Ich habe keinen Hunger, mehr als ein paar Bissen gehen nicht rein. Warum weiß ich auch nicht. %-| Mir tut die Kniekehle weh, Druckschmerz bis in die Mitte der Wade. Es ist nicht dick oder so, aber ich kann mich kaum mehr hinknien, das Bein beugen, habe das Gefühl als wenn da ein Knubbel drin ist, der dann, bis in die Wade rein, so weh tut. Hast Du sowas schonmal gehört? ":/

Ganz liebe Grüße Carmen

cGarm{en112x11970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

zunächst möchte ich Dir und allen anderen hier im Forum noch ein gesundes neues Jahr wünschen und hoffe, Dir geht es soweit gut ???

Ich bin seit einigen Tagen kaum mehr belastbar, habe bei Belastung die bekannten Probleme, Sekunden nach Belastungsabbruch aber jetzt einen wahnsinnigen reißenden Schmerz in der Brust. Dieser hält zwar im Höchstfall nur etwa eine Minute an, kommt und geht ein paar Mal, aber es ist ein Gefühl, als würde mir dann alles aus dem Brustkorb gerissen. Nachdem ich dann gestern nach einem kurzen Einkauf fast umgefallen wäre, seitdem fast nur noch liege, war ich heute nun doch beim Arzt.

Da der Rheumatologe noch nicht wieder da ist, bin ich bei meiner "alten" Hausärztin gewesen.( Beide werden mich zusammen behandeln, was auch wegen der Fahrerei besser ist.) Sie erklärte mir, dass auch das eine Angina pectoris sein könnte. :-o Ich verstehe nicht, warum diese dann erst Nach der Belastung so stark auftritt, aber sie meinte, das wäre gar nicht so ungewöhnlich. ??? Ich bekam eine Überweisung zum Kardiologen, eigendlich zum Kardio-MRT um Wasser am Herz und weiteres auszuschließen. Da ich aber große Platzangst habe erstmal zum Stressecho, bei Auffälligkeiten doch MRT. :-( Das soll dann der Kardiologe entscheiden.

Seit vielleicht 3Wochen habe ich jetzt diesen für mich niedrigen (normalen) Blutdruck, seit einer Woche nun auch normale Pulswerte von knapp 70, meißt darunter. Ich kann mich kaum mehr auf den Beinen halten, fühle mich völlig ausgelaugt. Die Ärztin fragte mich heute, wie der Puls bei Belastung und vor allem danach bei den Schmerzen wäre, ob er dann noch langsamer wäre. Ich konnte das bestätigen und er stolpert dann, aber warum fragte sie danach? ":/ Dann überlegte sie und sagte, vielleicht läge alles aber auch einfach daran, das mein Körper sich erst wieder an die normalen Werte gewöhnen müßte. Immerhin wäre es beim Puls ein Sprung von über 50 Schlägen nach unten. Kann das denn sein?

Liebe Grüße Carmen

C<ha-xTu hat geantwortet


Liebe Carmen,

ich habe gerade erst Deinen Beitrag von gestern gesehen...

Danke für die Wünsche, die ich von Herzen erwidere.

Ich finde, Du solltest Deiner Ex-Hausärztin, sofern sie Dich nun weiter behandelt, aber auch klar machen, dass es so nicht geht, wie es vor Deinem Wechsel war. Sport empfehlen, obwohl der Dich in Deiner Situation umbringen könnte! Oder mit Deiner Tochter über Dich reden. Das geht nicht...!!!

Ja, schwere pectanginöse Beschwerden können durchaus erst nach der Belastung auftreten. Das ist wirklich nicht so selten. Ich habe auch mal gewusst, warum das sein kann, ich glaube, dass bei bestimmten Formen der AP die Adern durch die Belastung quasi ein wenig "geweitet" werden, und dann in der ersten Minuten nach einer Belastung wieder verengen. Das bedeutet aber keineswegs, dass Belastung gut für Dich ist. Ich denke, der Grat zwischen Möglichkeit und Katastrophe ist bei Herzkranken sehr sehr eng.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

coaTrmen112Z11970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

ich danke Dir für Deine Antwort.

Du solltest Deiner Ex-Hausärztin aber auch klar machen, dass es so nicht geht, wie es vor Deinem Wechsel war

Ja, da hast Du recht. Ich war im Dezember schon einmal bei ihr und habe da schon einmal mit ihr geredet. Unter anderem sprach ich meine Unsicherheit an, weil mir immer etwas anderes von den Ärzten geraten wird, an und das mir immer wieder nicht geglaubt wurde, das ich auch so behandelt wurde. Sie fragte mich total verblüfft,ob ich denn wirklich diesen Eindruck gehabt hätte- ja das hatte ich und nicht zu wenig- und sagte, dass das doch sicher nicht bei ihr war. ":/ Am Donnerstag hat sie sich wirklich sehr eingesetzt, auch extra noch wegen dem Befund der Knochenmarkbiopsie anrufen lassen, der nach 6Wochen aber leider immer noch nicht fertig ist. ???

Sie wird mich nun zusammen mit dem Rheumatologen behandeln, ich brauche hier in der Nähe jemanden der im Notfall schneller "greifbar" ist, als erst noch weiter zu fahren, denn manchmal bin ich dazu nur schlecht in der Lage. Zum größten Teil werde ich aber zum Rheumatologen gehen.

Ja, schwere pectanginöse Beschwerden können durchaus erst nach der Belastung auftreten. Das ist wirklich nicht so selten.

:-o Das habe ich nicht gewußt. Wie das heißt, weißt Du nicht mehr? |-o Die Ärztin hatte es mir erklärt, irgendwie dass das Herz durch die Belastung in Sauerstoffnot wäre und dann bei appruten Abbruch nicht so schnell umschaltet ":/ . Ich weiß es nicht mehr. Ich habe bei der Belastung selbst auch deutliche Schmerzen und Luftprobleme, die mich zum Abbruch der Belastung zwingen, aber neuerdings kommt es eben oft vor, das sich der Schmerz danach noch einmal steigert.

Das bedeutet aber keineswegs, dass Belastung gut für Dich ist.

Das sie das nicht ist, merke ich leider sehr deutlich. :-( Ich muß zugeben, ich versuche es, aber mir geht es ja hinterher deutlich schlechter.

Ich denke, der Grat zwischen Möglichkeit und Katastrophe ist bei Herzkranken sehr sehr eng.

Ein sehr wahrer Satz.

Ich hatte heute abend ein Arztgespräch der etwas anderen Art. Habe Tochter und Enkel zum Supermarkt mit den 4roten Buchstaben gefahren, stehe mit beiden an der Kasse und wer steht, einen Meter daneben, an der anderen Kasse? Der Oberarzt hier aus der Klinik, wo ich ja nicht mehr hin sollte. Habe ihn, bevor ich mich damals so bei ihm rechtfertigen musste, schon mehrmals getroffen, immer 2-3Sätze über irgendwas geredet. Heute grüßte ich ihn, er sprach mich an, fragte ob ich nun schon zur Behandlung war. Er erzählte mir das er mit dem Arzt der Uni, wegen einer anderen Sache, erst vor kurzem geredet, dabei auch mich angesprochen hätte und verstand nicht, das dieser sich noch nicht gemeldet hat. Er fragte, ob ich das Ergebniss der Knochenmarkbiopsie habe und meinte, als ich verneinte und sagte das wäre noch nicht fertig, meine Ärztin hätte auch schon nachgefragt, das könne doch nicht sein. Er fragte wer meine Hausärztin/arzt wäre und meinte, er würde am Montag in der Uni und auch wegen der Biopsie anrufen, besser auch beim Rheumatologen. Hinter ihm staute sich derweil die Schlange und hinter mir ebenso. :-/ |-o

Ich weiß nicht, was ich davon nun halten soll. Er ist ein sehr forscher aufgeschlossener Typ, ruft vielleicht wirklich dort an, vielleicht aber auch nicht. Und selbst wenn, wie sollte ich es erfahren? Ich hatte sowiso vor, am Montag Reumatologen zu gehen und nachzufragen, was nun mit der Uni ist, aber ich habe keine großen Erwartungen mehr. Im Grunde wird es doch so sein, das sich keiner wagt. Verständlich auf der einen Seite, denn wer weiß was jetzt von was kommt, wie die Mastozytose reagiert und andersrum die Viren, andererseits wird mir das nicht helfen. Immer wieder denke ich jetzt, wenn das wirklich alles noch so unerforscht ist, dann noch diese Kombination, da wird wohl niemals jemand etwas tun.

Liebe Grüße Carmen

C,hma"-Txu hat geantwortet


Liebe Carmen,

ich weiss leider nicht mehr, wie dieser Mechanismus heisst...

Dass der Arzt sich im Supermarkt Deiner erinnerte, zeigt mir schon, dass Du auch für ihn kein Fall wie jeder andere ist... Hast Du von ihm die Telefonnummer? Ruf doch nächste Woche einfach mal bei ihm in der Klinik an, sagte ihm, er habe ja gesagt, er wolle am Montag mal anrufen, und was dabei herausgekommen ist. Carmen, Du musst da wirklich frecher werden! Ich weiss, wie schwer Dir das fällt. Aber Du erduldest und erduldest und erdultest, ohne auch mal zu fordern oder einfach nur, die Leute an Ihre Versprechen oder Zusagen zu erinnern. Wirklich, das muss sich ändern. Egal, ob Du wieder eine Enttäuschung erlebst, ruf bitte dort an! Du hast doch einfach keine andere Wahl als selbst die geringste Chance auf Hilfe zu nutzen!

Einen lieben Gruss

Cha-Tu

c!arJmen"112?11970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

ich weiss leider nicht mehr, wie dieser Mechanismus heisst...

:)* Ich werde versuchen, morgen beim Rheumatologen danach zu fragen.

Dass der Arzt sich im Supermarkt Deiner erinnerte, zeigt mir schon, dass Du auch für ihn kein Fall wie jeder andere ist..

Naja, er kennt mich ja auch so "privat". In unserer winzigen Stadt kennt eigendlich jeder jeden und ich bin in der Klinik sowiso bekannt wie ein buntes Huhn. Bin ja oft genug da. |-o Er macht immer sehr viel Wind und Hektik, was sich hinterher als laues Lüftchen entpuppt und auch er ist froh, wenn er mich von hinten sieht. Aber eigendlich ist das ja bei fast allen so. In diesem Sinne verspreche ich mir nicht viel von diesem Gespräch. Aber wer weiß, vielleicht überrascht er mich ja. Unpassend war gestern nur, das dieses Gespräch so vor allen anderen stattfand, sodass ich groß gar nichts sagen/fragen wollte/konnte, was mich hinterher ärgerte. Ich hätte ganz anders agiert, aber es muß ja nicht jeder alles von mir wissen. Es lauschten so schon alle und bekamen alles haarklein mit.

Ja, das ist der Arzt der mir schon vor fast 2Jahren seine Handynummer gegeben hat. Er sagte ich könne ihn auch jederzeit privat anrufen, selbst Nachts :-/ , aber ich habe mich bisher nicht gewagt anzurufen, weil ich seine Art kenne und jedes Mal in der Klinik erlebe. Dieses "einfordern" seiner Zusagen ist dann ganz schön schwer und oft sind diese Zusagen auch ganz schnell wieder vergessen. Aber Du hast recht, ich muß es wirklich tun, muß da selbstbewusster werden. |-o Ich warte mal ab, was morgen rauskommt und dann werde ich ihn anrufen und nachfragen. Ich glaube, wie oben geschrieben nicht daran, aber insgeheim hoffe ich ja doch noch, das sich vielleicht doch inzwischen etwas ergeben hat, und der Rheumatologe hat sich einfach nur noch nicht gemeldet hat. Mir geht´s überhaupt nicht dolle und ich wäre so froh, wenn es irgendeine Lösung gebe.

Liebe Grüße Carmen

C@ha-KTu hat geantwortet


Liebe Carmen,

ich denke heute an Dich und bin gespannt, was bei dem Rheumatologen-Besuch raus kommt.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

cPa`rme;n1f12l1197x0 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

dankeschön :)_

Ich bin heute früh um 7.00Uhr losgefahren und gerade eben erst nach Hause gekommen. Der Rheumatologe kam heute, nach stundenlanger Warterei, ins Sprechzimmer und fragte "Na Carmencita, wie geht´s Dir inzwischen?" Da mußte ich erstmal lachen. :)z Auf meine Frage, ob sich denn der Arzt aus der Uni inzwischen gemeldet hätte, sagte er dann, ja das hätte er, ob ich das nicht bekommen hätte. (ich hatte also richtig vermutet ;-) ) Ja der Arzt hat sich gemeldet und zwar mit zwei Sätzen. Er wäre nicht zuständig, die Mastozytose müße erst bewiesen werden :-o und meine anderen Probleme sollten doch kardiologisch abgeklärt werden. Das ist oft genug in eben dieser Klinik geschehen. ]:D

Der Rheumatologe fragte mich, in welche Klinik ich, zur weiteren Behandlungsanfrage, Vertrauen hätte. Ich mußte ihm eine Antwort schuldig bleiben. :-( Wir waren beide ratlos. Als ich ihm dann von der zunehmenden/neuen AP erzählte, meinte er "Warte, ich rufe da jetzt nochmal an." Daraufhin sprach er mit dem Arzt der Uni am Telefon, erklärte meine Probleme, sagte zu ihm "Mensch, wir müßen da doch endlich mal etwas tun, die Frau läuft mit zunehmender AP und Tachykardien bei 150 rum." Er wüßte nicht, in wie weit, die Viren da eine Rolle spielen würden, denkt aber, dass das alles die Mastozytose ist. Der Arzt der Uni verwies ihn wieder an die Kardiologen und sagte "Schick sie doch zum.... (Kardiologe), der kennt sie, dort ist sie doch bekannt." und fertig.

Nach dem Telefonat warf ich ein, das ich dort vor Jahren schon einmal einem Kardiologen runtergeputzt worden wäre, weil das nicht ursächlich ist, ich solle ja nicht mehr kommen. Daraufhin bin ich nie wieder dort gewesen. Der Rheumatologe kannte diesen Arzt, meinte das wäre schon immer ein.... gewesen und zu mir "Mädchen hör auf, das ist egal." "Es ist Deine Gesundheit, lass sie reden." Daraufhin versuchte er den Kardiologen der Uni zu erreichen, was aber nicht gelang. Er versprach mir aber, es weiter zu versuchen.

Ich konnte ihn dann noch wegen einer Ohnmacht am gestrigen Abend fragen, bei der ich mir zum Glück aber nur ein Horn am Kopf geholt habe. Das hatte zur Folge, das ich eine Einweisung zur Synkopenabklärung bekam und sofort in die Uni sollte. Vorher nahm er noch Blut ab (Herzwerte und anderes), danach Ergometrie und noch einmal die Werte. Dann fuhr ich zur Notaufnahme, wo ich bis jetzt zubrachte. Dort herrschte, ob meiner Krankengeschichte, ein totales hin und her. Es könnte kardiologisch sein, aber auch von der Mastozytose. Die Ärztin hielt nochmal Rücksprache mit dem Arzt mit dem morgens auch der Rheumatologe sprach. Der war nicht erfreut, das ich in der Notaufnahme war, dachte ich wolle die Mastozytose behandelt haben... Das wäre nicht sein Gebiet, der nächste Angerufene auch nicht, vielleicht kardiologisch? Auch nicht?

So kam es, das ich nach Blutabnahme, kurzer Untersuchung und EKG, mit dem Hinweis im Brief, auf ambulante Synkopendiagnostik wie LZ-EKG, LZ-Blutdruck und Echo, die Klinik wieder verlies. Man hätte mich irgendwo stationär zwischen geschoben, aber das wollte ich nach dem Kick Hack nicht. >:(

Ich sollte gleich nachdem ich in der Notaufnahme mit einem Arzt Kontakt hatte, den Rheumatologen zurückrufen, was ist und auch versuchen den Kardiologen zu sprechen, den er versucht hatte anzurufen. Auch er würde es weiter versuchen. Ich hatte gar keine Chance. Woher die weitere Synkope nun kam, weiß ich nicht. Sie trat während einer Belastung auf, es schmerzte und stolperte. Aber ich weiß nun, das ich dieser Klinikauch zuviel bin. :-(

Sei ganz lieb gegrüßt Carmen

C4ha-Txu hat geantwortet


Liebe Carmen,

was ich toll fände, ist, wenn hier mal die mitlesenden Ärzte dieses Forums sich zu dieser Sache zu Wort melden. Was SIE dazu sagen. Das ist doch eine Horrorstory nach der anderen, die Du da erlebst. So kann man doch mit Menschen nicht umgehen!

Warst Du eigentlich schon mal bei Deiner Krankenkasse, um dort zu fragen, was Du nun noch tun kannst? Die Kassen haben doch alle einen medizinischen Rufdienst, damit werben die doch sogar. DAS würde mich auch interessieren.

Es tut mir leid, dass ich da absolut nichts Hilfreiches zu sagen kann (ich kann diesen meinen Satz selbst bald nicht mehr sehen!!!).

Liebe Grüsse

Cha-Tu

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