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Mutter hat Linksherzschwäche

CVha-xTu hat geantwortet


Aber gerade ihre Angst verunsichert mich, weil ich sie so absolut nicht kenne. Sie mimt sonst immer die Starke, die nichts erschüttern kann. Sie jetzt so verletzlich zu sehen ist schon komisch.

Itzy,

eine WIRKLICHE Bedrohung durch eine Herzkrankheit macht enorme Angst. Ich weiss nicht, ob Du es Dir vorstellen kannst, dass ich gezittert und geweint habe vor ANGST, nachdem ich meinen ersten Infarkt erlitten habe. Und hätte ich vorher gewusst, wie es möglicherweise um mich steht, hätte ich auch schon vorher diese Angst gehabt. Ich finde, die Reaktion Deiner Mutter ist nicht nur normal, sondern auch gesund! Jetzt die Starke zu spielen, würde den inneren Druck nur vervielfachen.

Gruss

Cha-Tu

I#tz1yBitMzySp^ideXr89 hat geantwortet


Ja, das stimmt wohl.

Ich meine, ich bin der Letzte, der ihr da irgendwie sagen könnte, dass sie keine Angst haben muss (du weißt, wieso), allerdings sind die Ärzte (Kardiologe, die beiden Internisten in der Praxis ihres HAs) sehr zuversichtlich. Beispielsweise beschäftigt sie die Angst vor einem PHT, obwohl Kardiologe und HA es für sehr unwahrscheinlich halten angesichts ihrer momentanen Verfassung.

Da stelle ich mir übrigens die Frage: Wieso geht es ihr so gut? EF bei 35 %, Bewegungsstörungen der Vorderwand und Herzspitze. Flunkert sie oder kann das möglich sein und wenn ja, ist sowas häufiger, dass Betroffene keine Beschwerden trotz eindeutiger Zeichen haben oder eher ein gutes Zeichen?

MfG, Itzy.

Ceha<-Txu hat geantwortet


Guten Morgen, Itzy.

Beispielsweise beschäftigt sie die Angst vor einem PHT, obwohl Kardiologe und HA es für sehr unwahrscheinlich halten angesichts ihrer momentanen Verfassung.

Nun, vielleicht googelt sie auch rum, und das ist das verkehrteste, was man tun kann. Obwohl ich es verstehen kann! Man will ja wissen, was los ist, denn eine Herzkrankheit ist IMMER eine Bedrohung, und das spürt der Patient auch.

Da stelle ich mir übrigens die Frage: Wieso geht es ihr so gut? EF bei 35 %, Bewegungsstörungen der Vorderwand und Herzspitze. Flunkert sie oder kann das möglich sein und wenn ja, ist sowas häufiger, dass Betroffene keine Beschwerden trotz eindeutiger Zeichen haben oder eher ein gutes Zeichen?

Das kann schon sein. Ich habe an dem Tag meines Herzinfarktes noch 11 Stunden gearbeitet, obwohl meine Ärzte nach wie vor der Meinung sind, dass ich schon lange vorher schwer herzkrank gewesen sein MUSS. Ich würde daraus nichts "lesen", weder dass es gut noch dass es schlecht ist. Es IST einfach so.

Wann war nochmal die Katheteruntersuchung?

Gruss

Cha-Tu

I>tzyB2itzyS_pi8d0er8x9 hat geantwortet


Am 29. November. Morgen hat sie einen Termin zur Blutabnahme und zum Vorgespräch, wohin ich sie begleiten werde.

Naja, mit Computern hat sie es nicht so, daher ist googeln eher unwahrscheinlich ;-) Aber sie ist halt auch nicht dumm und weiß, was passieren KÖNNTE. Sie sagt, sie ist froh, wenn sie den Katheter hinter sich hat und weiß was los ist (kann ich verstehen.)

Naja, abwarten und Tee trinken. Da meine Mama bei der letzten Untersuchung sehr nervös war und sich nicht alles behalten konnte, werde ich nochmal mit dem Kardiologen reden, obwohl der mir wahrscheinlich auch erst einmal nicht mehr sagen kann, als das was auf dem Bericht steht.

MfG, Itzy.

C6ha-Txu hat geantwortet


Ich drücke Euch die Daumen, dass das Ergebnis nicht so schlimm ist wie bisher befürchtet. Noch ist ja eigentlich nichts wirklich klar...

Gruss

Cha-Tu

IgtzyBtitz2ySpideTr89 hat geantwortet


Danke, Cha-Tu! *:)

I0tzyBi}tzySpi=dezr89 hat geantwortet


Mama hat den Herzkatheter gut überstanden! :) Wir saßen zwar 12 Stunden im Krankenhaus und die Wunde hat auch noch etwas nach geblutet, aber am Ende war alles okay!

Gefäße sind nicht verstopft und der Kardiologe geht von einer ausheilenden Myokarditis aus, weswegen er in den nächsten Wochen noch einen Kernspint (laut Mama?) machen. (Macht man da nicht eigentlich ein MRT?)

Naja, jedenfalls sind wir jetzt erstmal etwas erleichtert!

MfG, Itzy.

CLh_a-xTu hat geantwortet


Gefäße sind nicht verstopft und der Kardiologe geht von einer ausheilenden Myokarditis aus, weswegen er in den nächsten Wochen noch einen Kernspint (laut Mama?) machen. (Macht man da nicht eigentlich ein MRT?)

Kernspintomographie = MRT ;-)

Wie gut, dass es nicht an den Gefässen liegt. Ich wünsche Deiner Mama, dass sie sich gut von der Myokarditis erholt. Nichtsdestotrotz sollte sie mit dem Rauchen aufhören ;-), denn das kann durchaus ein Warnschuss gewesen sein.

Alles Gute Euch beiden

Cha-Tu

IntzyBi5tzyoSp'iWder89 hat geantwortet


Ja, das möchte sie auch und sie wirds schaffen, da bin ich mir sicher!

Vielen Dank! :)

IrtzyBvitzy{SpidUer8x9 hat geantwortet


@ Cha-Tu:

Denkst du, ich kann meine Mutter heute Abend hinsichtlich der Wunde an ihrem Unterarm (Arterie, kennst das ja vom Katheter) alleine lassen? Habe irgendwie Angst, dass da noch was nachblutet, obwohl inzwischen Kruste drauf ist...

C1ha-xTu hat geantwortet


Natürlich kannst Du sie alleine lassen. Falls sie etwas Angst hat, könntet Ihr zur Sicherheit zwei Pflaster drüber kleben (kreuz und quer), aber ich denke, das alles ist kein Problem. Wenn es eine Kruste gibt, dann ist die Haut da drunter ja auch schon zugewachsen. Also: keine Sorge... Und viel Spass heute abend.

Cha-Tu

IytzyB"itzyWSpidxer89 hat geantwortet


Der Kardiologe meiner Mutter ist ein SCHWACHKOPF!

Will er mir tatsächlich weismachen, dass sich die Pumpleistung des Herzens nach einer HME nicht wieder erholen könne (bei niemandem!) und uns UNBEDINGT eine dilatative Kardiomyopathie/chronische Myokarditis aufs Auge drücken. Meine EF hat sich doch auch wieder erholt? Außerdem meinte ein weiterer Kardiologe, dass das Krankheitsbild, das das Herz meiner Mutter aufzeigt, auch auf eine AUSHEILENDE Myokarditis passt.

Und während der Kardiologe, der den Katheter im Krankenhaus gesetzt hat, noch etwas von MRT erwähnte, verlor er da kein Wort von, obwohl es auf dem Bericht stand.

Ist der Herr einfach nur absolut inkompetent, will er Geld machen oder bin ich gerade einfach nur zu aufgebracht?

Ciha-xTu hat geantwortet


Also so definitiv würde ich nicht ausschliessen, dass sich der EF Deiner Mutter wieder erholen wird. Ob aber der Zustand vor der Myokarditis erreicht wird, ist schwer zu sagen. Dass es bei Dir der Fall war, hat nun einmal damit zu tun, dass Du doch einige Jährchen jünger bist als sie. Und das spielt natürlich auch eine Rolle.

Eine Kardiomyopathie kann man niemandem aufs Auge drücken. Entweder man hat sie, oder nicht. Wenn der Kardiologe meint, Deine Mutter hätte sie, muss er das auch begründen. Hat er das getan?

Was steht denn alles im Bericht des Arztes, der die Katheteruntersuchung durchgeführt hat?

Und eines ist auch klar: Viele Menschen sind nach einer Myokarditis, selbst wenn sie abgeheilt ist, "anfälliger" dafür, noch einmal eine zu bekommen.

Aber das alles ist MÖGLICH. Das aber als quasi zwingend hinzustellen, ist unprofessionell.

Gruss

IstzyBi^tzySMpider89 hat geantwortet


Wirklich begründet nicht, nein.

Er sagt eben nur, dass die Pumpleistung vermindert ist und sich das nicht wieder erholen wird. Fragen meinerseits hat er ziemlich schnell abgetan.

Bei einer Myokarditis würden Herzmuskelzellen absterben und mit ihnen würde sich die EF dauerhaft vermindern.

Außerdem hätte er eine akute Myokarditis sofort im Echo gesehen (ist doch auch Unsinn, oder?)

Ich bin wirklich enttäuscht, denn Anfangs machte er einen sehr kompetenten Eindruck.

Und klar, dass das Herz sich nicht VOLLKOMMEN erholt, verlangt niemand. Aber, dass der gute Herr SO sehr auf eine DCM pocht, finde ich etwas komisch.

MfG, Itzy.

Crha:-Tu hat geantwortet


Bei einer Myokarditis würden Herzmuskelzellen absterben und mit ihnen würde sich die EF dauerhaft vermindern.

Das ist öfter der Fall, aber nicht immer. Beziehungsweise, das muss den EF nicht dauerhaft mindern. Bei mir sind durch die beiden Infarkte ganze Areale des Herzens zerstört worden, nach dem zweiten Infarkt hatte ich einen EF von 25%. Heute bin ich wieder bei 38-43%, je nach Tagesform.

Außerdem hätte er eine akute Myokarditis sofort im Echo gesehen (ist doch auch Unsinn, oder?)

Nein, man kann das manchmal sehen. Zwar nicht direkt als Entzündung, aber das Herz verändert sich manchmal in einer Myokarditis, und das kann ein Kardiologe durchaus sehen. Man kann keine Myokarditis mit dem Ultraschall nicht generell ausschliessen, aber wenn man im US etwas sieht, kann der Kardiologe da schon Schlüsse raus ziehen.

Und klar, dass das Herz sich nicht VOLLKOMMEN erholt, verlangt niemand. Aber, dass der gute Herr SO sehr auf eine DCM pocht, finde ich etwas komisch.

Ich würde mit dieser Frage mal den Kardiologen konfrontieren, der die Kath.-Untersuchung gemacht hat.

Gruss

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