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Mutter hat Linksherzschwäche

I\tzyB6itbzySpiJderx89


Ein Kardiologe im Internet meinte, dass die Tatsache, dass es ihr momentan mit den 35 % noch so gut geht, doch eher für eine Dilatative Kardiomyopathie spricht, weil die sich scheinbar schleichend entwickelt. Eher nicht so toll...

Jetzt habe ich jedoch schon des Öfteren etwas über eine kardiale Stammzelltherapie gelesen und dass diese ziemlich vielversprechend sein soll, weiß da evtl. jemand mehr?

MfG, Itzy.

C4hax-Tu


Meines Wissens wird die Stammzellentherapie am Herzen nur bei kardialer Ischämie (also nach Herzinfarkt) oder aber bei einer Herzinsuffizienz, die durch so eine Ischämie ausgelöst wurde. angewandt. Das ist ja nach bisherigem Stand der Dinge bei Deiner Mutter ja nicht der Fall.

Aber erkundige da mal an einer der grossen Unis, die darüber forschen, z.B. die Uni Rostock, aber auch die Uni Düsseldorf. Als ich vor ca. 10 oder 12 Jahren das erste Mal davon hörte, habe ich sofort die Uni Düsseldorf kontaktiert. Leider gab es damals nur Erfolge, wenn die Therapie innerhalb weniger Tage nach dem Infarkt angewandt worden ist. Ich glaube aber, dass das heute auch bei Menschen gemacht wird (oder versucht wird), bei denen die Herzschädigung schon länger zurückliegt.

Gruss

Cha-Tu

I-tzyBitz ySpiderx89


Danke, Cha-Tu!

Jetzt habe ich gelesen, dass Medikamente wie Azathioprin auch zu einer (sekundären) DCM führen können.

Beim Erstgespräch mit dem Kardiologen hat meine Mutter das aber nicht erwähnt, weil sie die Tabletten ein paar Wochen vorher abgesetzt hat.

Klammer ich mich hier vielleicht gerade an jeden erdenklichen Strohhalm?

Cuha-xTu


Wogegen nimmt Deine Mutter das denn, wenn ich fragen darf? Auf jeden Fall sollte so etwas der Arzt wissen...

LG

Cha-Tu

IKtzyB|itzyVSpiDderx89


Gegen Morbus Crohn.

MfG, Itzy.

C,ha-#Tu


Bitte unbedingt dem Arzt Bescheid geben.

I$tz`yBitJzySpiderx89


Weiß evtl. jemand, inwieweit die rheumatoide Arthritis und eine Herzschwäche in Verbindung stehen?

MfG, Itzy.

P)eddxi


Das weiß ich leider nicht.

aber ich weiß, dass bei DCM (sofern sie nicht angeboren ist, oder ein Kind sie hat) in Berlin mit Blutwäsche einigen geholfen werden konnte, so dass sich der EF verbesserte.

In diesem Forum wurde sich darüber ausgetauscht.

[[http://forum.herzkrank.net/index.php?page=Thread&threadID=9]]

Alles gute Deiner Mama

C:ha-cTxu


Hallo, Peddi,

diese Therapie betrifft aber nur Menschen mit Herzinsuffizienz und DCM, die eine ganz bestimmte Autoimmunkrankheit haben, die sich gegen das eigene Herz richtet. So viel ich weiss, zahlt die Kasse auch nur in diesen Fällen. Der Bruder meines Schwagers hatte diese Autoimmunkrankheit, er wurde auch mit dieser Methode behandelt (ich glaube sogar, auch in Berlin), aber leider hat es nichts gebracht, er verstarb vor 2 Jahren im Alter von 44 Jahren.

Hallo, Itzy,

alle rheumatischen Erkrankungen können auch aufs Herz gehen. Ich wundere mich allerdings, dass anscheinend kein Arzt mal bei Deiner Mutter nachgefragt hat, weder welche Medikamente sie in letzter Zeit genommen hat, noch welche Grunderkrankungen vorliegen. Das alles ist Sache der behandelnden Ärzte und nicht Sache des Sohnes, der dafür das halbe Internet durchrecherchiert. Ich frage mich ernsthaft, ob Deine Mutter da in guten ärztlichen Händen ist...

Gruss

Cha-Tu

IEtzyBitVzySpRiderg89


Natürlich ist es Sache der Ärzte, @Cha-Tu und es zerrt auch ganz schön an den Nerven. Aber was soll ich denn machen, wenn meine Mutter bis vor kurzem kein Termin bei einem zweiten Kardiologen ausmachen wollte und die Diagnostik des behandelnden Arztes (in meinen Augen) nicht ausreichend ist?

Dazu kommt noch, dass der Hausarzt ihr vor einigen Jahren, als die rheumatoide Arthritis diagnostiziert wurde, geraten hat, diese nicht medikamentös zu therapieren, weil dadurch ein Morbus-Crohn-Schub ausgelöst werden könnte. Aber dass diese Erkrankung, wenn man sie nicht therapiert, weitreichende Folgen haben kann, daran hat er wohl nicht gedacht.

Nun habe ich mich an einen weiteren Kardiologen gewandt und einen Termin ausgemacht, außerdem noch einen Rheumatologen hinzugezogen (natürlich nach Absprache mit meiner Mutter), beide auf Empfehlung guter Bekannter.

Mal sehen.

MfG, Itzy.

IftzuyBi=tzySp,ider8x9


Dazu kommt:

Ich wurde von Kardiologen im Internet besser über die Krankheit, mögliche Ursachen sowie Therapie- und Diagnose-Optionen besser aufgeklärt, als von dem Herren, dem wir gegenüber saßen!

Ich finds irgendwo traurig.

C*ha~-Tu


Nee, Itzy, das hast Du falsch verstanden. Ich finde es gut und richtig, dass Du recherchierst, würde ich auch so machen! Ich bin nur so sauer auf die Ärzte, dass die Deine Mutter (und Dich) da so hängen lassen. Ein einfaches "Es ist nun mal so" sollte in diesem Fall NICHT ausreichen, sondern nach den Ursachen gesucht werden, damit die behandelt bzw. beseitigt werden können. die ÄRZTE müssten Euch so informieren, dass Recherchen gar nicht mehr nötig wären. Ich bin da voll auf Eurer Seite.

Rheumatologen-Termin ist sicherlich sehr sinnvoll. Und Deine Mutter sollte die Krankheit mal etwas ernster nehmen. Weswegen sie keine Zweitmeinung wollte, ist nicht gut. Ich bin wirklich niemand, der vorschnell den Kardiologen-Termin empfiehlt (hier im Forum wird viel zu oft der Kardiologe aufgesucht, wo ein Hausarzt ausreichen würde), aber in so einem Fall wie dem Deiner Mutter ist das sinnvoll.

Gruss

Cha-Tu

IetzyBiVtzySnpiLder8x9


Bin momentan etwas überfordert und durch den Wind, sorry.

Meine Mutter hatte heute um 15:00 Uhr einen Blutdruck von 145 zu 85, Puls 123. Ein paar Minuten später hatte Sie dann 187 zu 120, Puls 105. Sie hatte, wie sie auch selber meint, wohl eine kleine Panikattacke, weil sie sich momentan sehr in die ganze Sache hineinsteigert. Eine Stunde später und als Sie sich etwas beruhigt hatte, war ihr Blutdruck wieder bei den für Sie üblichen Werten, also 116 zu 67, Puls halt noch leicht über 100, weil sie wohl auch Angst vor dem Ergebnis hatte. Dazwischen hat sie nicht gemessen, sondern sich etwas entspannt und abgewartet.

Sollte ich mir Sorgen machen oder war das wirklich nur, natürlich nachvollziehbare, Panik?

C+hax-Tu


187 zu 120, Puls 105

Es gibt sehr schwere Panikattacken, die in Ausnahmefällen solche Blutdrücke auslösen können, aber wenn das kein Messfehler war, würde mich das veranlassen, bei der nächsten Messung in dieser Höhe einen Arzt aufzusuchen. Egal, ob das Herz vorgeschädigt ist oder gesund, solche Drücke MÜSSEN ärztlich "angesehen" werden.

Gruss

Cha-Tu

IctNzyBnitz9ySp)idxer89


Wir wollen morgen sowieso zu ihrem Hausarzt.

Will mir nur nicht wieder die ganze Nacht den Kopf zerbrechen und wach sitzen müssen...

MfG Itzy.

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