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Verengte Halsschlagader?

l|oui=sa1904 hat die Diskussion gestartet


Wie lange dauert es, bis sich eine Halsschlagader verkalkt ? Ich habe seit ich vor wenigen Tagen auf NDR eine Doku über Schlaganfälle gesehen habe Angst, das ich einen Schlaganfall auf Grund einer verkalkung der Halsschlagader bekommen könnte, großes sowieo kleines Blutbild sind einwandfrei, MRT und EKG Unaufällig, Herz Ultraschall auch einwandfrei. Ich bin 18 Jahre und habe momentan keinen großen Stress, allerdings grade eine große Angststörung (laut Arzt .u. Bekanntenkreis) mein Schreibarm fühlt sich grade oft schlaff oder schwer an, ich hab einen Kloß im Hals und Herzrasen. Sind das Symptome oder ist das einfach nur eine Angst in meinem Kopf? Ich bitte um schnelle Antwort!

Antworten
C^ha-Txu


Also wenn keine angeborene Anomalie vorliegt, dürfte es kaum möglich sein, dass ein 18jähriger Mensch aufgrund einer Arteriosklerose (Arterienverkalkung) einen Schlaganfall bekommt. Damit die Ader derart stark verkalkt braucht es einige Jahrzehnte... Schlaganfälle in dem jungen Alter sind meist durch geplatzte Adern (Hirnaneurysma) ausgelöst, und in dem Alter sehr sehr sehr selten.

Gruss

Cha-Tu

CCo<rneli@a5x9


Meine Mutter hatte so eine Verkalkung der Halsschlagadern. Sie ist erst an der einen, später an der anderen Seite operiert worden, die Verkalkungen werden sozusagen "rausgekratzt", dann wird die Ader wieder zugenäht/geklammert/wasweißichwie verschlossen, und gut is. Meine Mutter war bereits Ende 70, als der Fall bei ihr eingetreten ist.

Erkennen läßt sich das mit Kontrastmittelröntgen, aber auch mit einem einfachen Test, den eine Ärztin in der Notaufnahme an mir mal durchgeführt hat. Sie hat mir einfach eine der beiden Halsschlagadern mit der Hand abgedrückt. In dem Moment übernimmt die andere Halsschlagader die Hirnversorgung in vollem Umfang, und wenn die andere Ader frei ist, passiert gar nichts, man wird nicht bewußtlos, sieht plötzlich schwarze Flecken oder sowas. Das Spielchen wird an der anderen Ader wiederholt, und schon haben die eine grobe Diagnose: mit den Halsschlagadern alles in Ordnung.

Normalerweise ist es auch so, daß die beiden Adern nicht gleich stark/gleich schnell verkalken, das heißt, eine ist fast immer in der Lage, noch die Versorgung zu übernehmen, auch wenn die andere schon fast zu ist. In solchen Fällen kann es allerdings passieren, daß demjenigen beim Aufstehen schon mal schwindlig wird oder schwarz vor Augen. So ist es damals bei meiner Mutter aufgefallen.

Aber Arterienverkalkung im zarten Alter von 18 Jahren? Sehr unwahrscheinlich, es sei denn, du hast jetzt schon Probleme mit deinem Cholesterinwert bzw. eine erbliche Vorbelastung.

CRorneGlixa59


Ach ja, versuch die Sache mit dem Abdrücken nicht selber! Du wirst zwar nichts beschädigen, aber die Chance steht gut, daß du die richtige Stelle gar nicht erst findest! ;-D

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