» »

Starke Übelkeit/Erbrechen nach Nachtdiensten

M uhSzchaf hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe ein vermutlich seltsames Problem, das ich schon seit einigen Jahren habe.

Es tritt nur nach meinen Nachtdiensten auf, die ich max. 1 mal im Monat habe. Ich komme nach Hause bin hundemüde, egal ob ich mich gleich oder 2 Std. später hinlege und schlafen will, es tritt beim Übergang von Wach- in die Schlafphase eine starke Übelkeit auf, die mich hochschrecken lässt. Ich bin dann total zittrig, mir ist leicht schwindelig, aber im Vordergrund steht die starke ÜBelkeit die dann meist zum Erbrechen führt. Dabei ist es egal, ob ich etwas gegessen habe oder nicht, es entsteht ein starker Würzgereiz, auch wenn kein Mageninhalt vorhanden ist. Danach geht es mir dann besser, die Übelkeit lässt zu mindest etwas nach...aber an schlafen ist ann auch noch nicht zu denken, leg ich mich gleich wieder auf flammt diese Übelkeit in der Einschlafphase immer wieder auf....ich stehe dann auch total neben mir, bin benommen, meine Gedanken sind total wirr.

Ich habe ein Arzt mal darauf angesprochen, da hieß es, das seinen Kreislaufprobleme wegen der Übernächtigung, aber der nahm mich, glaub ich, nicht ernst, habe sonst auch keine Beschwerden zu anderen Tageszeiten. Ok, kann natürlich sein, aber was kann man denn dagegen tun? Effortil, Korrodin bringen nix, habe das schon mehrfach versucht vor dem Schlafen gehen zu nehmen und auch schon im Dienst. Es spielt auch keine Rolle ob ich vorher noch etwas Kohlenhydratreiches Esse oder nicht, auch Traubenzucker wenn die Übelkeit auftritt bringt nix....nen starker Kaffee vorm Schlafengehen führt nur zu stärkere Müdigkeit, aber besser gehts mir dadurch auch nicht. Ich habe auch schon Vomex versucht, auch das ohne Erfolg, muss mich meist trotzdem übergeben. Allerdings bin ich mitterweile sogar froh, wenn dies der Fall ist, weil dann die Übelkeit nachlässt.

Trinke auch ausreichend (im Dienst fast 1 Liter Wasser)

Ich bin ansonsten völlig gesund, habe ansonsten fast nie Kreislaufprobleme, nehme keine Medikamente. Blutwerte sind auch Ordnung.

Ich habe auch keinerlei Magenprobleme oder Unverträglichkeiten, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es ein Magenproblem ist, denn wenn ich dann geschlafen habe, geht es mir auch wieder gut.

Habe auch schon an die Psysche gedacht, aber auch da sehe ich keine konkreten Ansatzpunkt. Habe keine Angst vor dem Dienst, mir mach die Arbeit Spaß. Die Übelkeit ist schon von anfang an da, mache schon seit ca. 5 Jahren Nachtdienste, am Anfang war ich ziemlich aufregt vor und während der Dienste, aber das legte sich mit der Zeit, so das die Dienste eigentlich auch keine Belastung mehr sind. Es ist einfach Routine, es gehört dazu.

Was noch seltsam ist, das Übelkeitsproblem tritt nur nach dem 1. Nachtdienst auf. Habe ich noch einen 2. Nachdienst in der Nacht darauf, habe ich das Problem danach nicht, im GEgenteil, ich bin dann richtig müde, lege mich direkt nach dem Dienst hin und schlafe durch, ohne Probleme.

Vielleicht hat ja einer ähnliche Probleme und weiß Rat. Ich habe es zwar schon fast akzeptiere, dass es so ist, aber angenehm ist es trotzdem nicht.

Antworten
m$oo`nSnDixght hat geantwortet


Das kenn ich, ging mir nicht anders. Bin aber jedes mal mit Schädelbrummen aufgewacht und Übelkeit. Denke, dass es einfach die Umstellung ist. :-/

p0hZil0@menxa hat geantwortet


Während des Studiums hab ich auch mal Nachts in einer Verpackungsfirma gejobbt. Mir ging es wie dir. Ich bin morgens nach hause geschlichen, mir war total schlecht und meist habe ich mich vor der Haustür übergeben. Es war schrecklich und ich hab den Job hingeworfen. Das war einfach absolut gegen meinen Biorhythmus.

M-u#hSc'haxf hat geantwortet


Danke für die Antworten.

ok, es tut gut zu hören, dass es anderen genauso geht. Aber ne Lösung scheint ihr ja auch nicht zu haben. Den Job hinschmeißen kommt bei mir nicht in Frage. Es ist mein Traumjob, er macht mir unendlich viel Spaß. Die Arbeit ist ja auch nicht das Problem, stehe die Arbeit ja auch problemlos durch, ohne großartige Müdigkeit oder Übelkeit, die kommt ja erst wenn ich zu Hause bin. Nur Schlafen geht dann nicht wegen der Übelkeit.

Ich habe leider auch noch keinen Weg gefunden wie man vorschlafen kann, das sich die Übermüdung in Grenzen halten würde. Ich bin immerhin meist ca. 22-24 std. wach nach dem Nachtdienst.

Habe sonst wenig Probleme mit der Umstellung, z.b. bei Früh -oder Spätschichten das geht alles recht gut.

Ok, dann werd ich halt weiterhin damit leben müssen und hoffe einfach, dass es dem Körper nicht schadet, wenn ich mich ca. alle 4-8 Wochen übergeben muss.

S6l;avicxa hat geantwortet


Hallo MuhSchaf,

das hört sich für mich an wie ein überreiztes vegetatives Nervensystem. Du kannst allerdings einiges dagegen tun. Vielleicht solltest Du Dich nicht direkt hinlegen vor dem schlafen gehen, und noch 5-10 Minuten meditieren, um den Körper vorsorglich zur Ruhe kommen zu lassen nach all dem Streß! Wir sind keine Roboter, die wir einfach aus der Bewegung ruckartig in den Stillstand kommen lassen.

Auch an dem Tag solltest Du vermehrt auf Deine Ernährung achten-viel frisches Obst, keine Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße in der jeweiligen Malzeit vermischen (z. B. zu Nudeln Brot dazu essen, oder Salat mit Olivenöl zum mit Sonnenblumenöl gebackenen Steak essen etc.).

Viel trinken, kein Kaffee, kein Alkohol, keine Zigaretten, keinen grünen Tee... und den Zuckerkonsum einschränken.

Vielleicht hilfts?! Wäre schön... Gute Besserung Dir! @:)

MruhSfchaf hat geantwortet


mh mit dem überreizte vegetative Nervensystem, davon hab ich noch nie was gehört. Ich weiß nicht, ob das bei mir zu trifft. Es passiert nur nach den Nachtdiensten, bzw. auch nur nach dem ersten Nachtdienst, wenn ich dann irgendwann danach mal geschlafen habe, ich alles wieder in Ordnung und mir gehts auch wieder gut. Es passiert außerdem nie nach dem 2. Nachtdienst (in Folge), sondern nur nach dem ersten. Nach dem 2. Nachtdienst bin ich dann total entspannt müde, das ich mich sofort hinlege und problemlos bis nachmittags durchschlafe. Deshalb denke ich eher, es hat wirklich einfach was mit der Umstellung zu tun, nur warum reagiert mein Körper so heftig drauf? Mit den anderne Schichtwechsel, Früh, Spät usw. hab ich keine Probleme.

Ich habe schon versucht mich noch bis zu 2 Std. nach dem Dienst wach zuhalten und erst dann hinzulegen, bringt auch nur wenig, die Übelkeit ist auch noch da und lässt mich immer nochmal hochschrecken. Yoga wollte ich morgens auch schon mal probieren, aber meist bin ich einfach nur todmüde, es fällt mir schwer mich dann dazu aufzuraffen...meist warte ich einfach darauf, dass die Übelkeit besser wird und ich endlich schlafen kann.

Alkohl trinke ich keinen, ich rauche auch nicht....Süßigkeiten esse ich in der Nacht auch keine, habe generell wenig Hunger in der Nacht, beschränke mich auf leichte Dinge, z.B. Bananen und Brot mit magerer Wurst. Da ich sonst aber nie Verdauungs -oder Magenprobleme habe, schließe ich das eigentlich fast aus, als Grund für die Übelkeit.

Ich habe es schon mit und ohne Kaffee nach dem Dienst versucht, das spielt keine große Rolle. Kaffee macht mich in der Regel sogar eher müde, als das es mich wachmacht.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH