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Schmerzen Brustbereich, Armbereich

a|dixdan hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich weiß, dass Thema hatten wir hier schon tausend Mal.. trotzdem möchte ich speziell für meinen Fall einen extra Thread eröffnen, da ich mich in keinem anderen Thread zu 100% wieder finden konnte.

Vor ca. 8 Monaten hatte ich Schmerzen im Brustbereich. Ich bin direkt bei meinen Hausarzt, welcher ein Ruhe-EKG sowie ein Belastungs-EKG angefertigt hat. Alles okay meinte er; er meinte, es käme vom Bewegungsapparat.

Vor ca. 7 Monaten war ich dann nochmal bei ihm, weil die Schmerzen einfach nicht besser wurden. Es wurde ein Herz-Echo sowie ein Bluttest der "Herzwerte" gemacht, alles okay. Überweisung zum Orthopäden. – Dieser stellte Verspannungen fest. Krankengymnastik.. ich verspürte kurzzeitig eine Besserung.

Vor ca. 2 Monaten war ich dann nochmal dort, wegen meiner Kurzatmigkeit und dem Herzklopfen. Er meinte, ich wäre herztechnisch so durchgecheckt, dass ich da keine Bedenken haben muss. Er sagte, ich solle langsam Kondition aufbauen, dann wird das nochmal.

Mein Problem aktuell ist aber, dass ich seit ca. 1 Monat wieder diese typischen Symptome wie z.B. Kurzatmigkeit, Herzklopfen etc. habe. Dazu kommen seit ca. 1 Woche auch wieder Schmerzen in der Brust, meistens links, und im linken Arm. Die Schmerzen im linken Arm (meistens Unterarm + Hand) sind in den letzten zwei Tagen stärker geworden. Ich arbeite aber beruflich im Büro, vllt. auch einfach eine Überbelastung?

Jetzt habe ich mit meinem HA telefoniert, er meinte, dass ich mir diesbezüglich keine Sorgen machen brauche. Ich bin zwar übergewichtig und treibe keinen Sport (Er meinte, nichtsdestotrotz muss ich das weiterhin dringend ändern!, denn sonst muss ich mir in ein paar Jahren wirklich dringend Gedanken über das Herz machen (bin ich momentan auch dabei – habe z.B. in den letzten zwei Wochen durch eine Ernährungsumstellung bereits 3,5kg verloren :-) -)) Er sagte aber, dass mein Herz vor 7 Monaten Kerngesund war und es jetzt auch noch ist; es absolut keine Auffälligkeiten gab, und auch die Herzwerte okay waren. Er meinte, bei einem 19 jährigen verändert sich dieser Zustand nicht innerhalb von 7 Monaten so drastisch. Er benutze die Worte: "Herr x, es dauert Jahrzehnte bis sich da Ablagerungen festsetzen; machen Sie sich da keine Gedanken". Weiter sagte er, dass sogar "Herzkranke"-Menschen nur einmal pro Jahr zur Kontrolluntersuchung gehen müssen. Er meinte, ich solle wieder mehr Vertrauen in mein Herz fassen.

Stimmt das so? Kann ich mich auf diese Aussage verlassen? Oder sollte ich doch lieber nochmal bezüglich eines EKGs hinfahren? Mach ich mir vllt. auch einfach zu viele Gedanken?

Ich meine, ich habe dann immer ein schlechtes "Gewissen" (Kann man das so nennen?), wenn ich da hinkomme, sämtliche Untersuchungen gemacht werden, die aber völlig okay sind, und im Wartezimmer vllt. jemand warten tut, der es dringend nötig hat, dass eben genau diese Untersuchungen durchgeführt werden...

Für Antworten wäre ich dankbar :-)

Grüße

Antworten
Cchax-Tu


In ALLEM, was Dein Arzt sagt, hat er Recht. Da ist NICHTS, dem ich nicht zustimmen würde! Und ja, selbst schwer Herzkranke (ich gehöre nach zwei Infarkten und daraus resultierender Herzinsuffizienz dazu) gehen in der Regel nur einmal im Jahr zur Kontrolle.

Ich habe ein wenig die Besorgnis, als manövrierst Du Dich da in eine Herzangststörung. Pass da auf Dich auf, und versuche, dem Arzt zu glauben und das Thema Herz zu vergessen. Gewichtsreduzierung ist super! Gratulation! Aber pass da bitte auf, dass das Ganze nicht zu schnell geht. Optimal sind 1-2 Kilogramm pro Monat, mehr nicht (wobei anfangs die Pfunde schneller fliessen, da auch Wasser abgebaut wird). Wenn man zu drastisch abnimmt, besteht die Gefahr des Jojo-Effekts. Und wichtig ist BEWEGUNG. Auch wenn man den ganzen Tag im Büro sitzt, kann man für Bewegung sorgen, z.B. zügige Spaziergänge in der Mittagspause, oder den Hin- und/oder Rückweg zu bzw. von der Arbeit zu Fuss gehen. NIEMAND (!) muss auf Bewegung verzichten, und es gibt keine Entschuldigung, es nicht zu tun!

Alles Gute

Cha-Tu

abdidaxn


Hallo Cha-Tu,

ich danke dir für Deine Antwort!

Gut, da ich nicht irgendwann ein totaler Hypochonder mit sämtlichen Angststörungen sein möchte; oder eben wie von dir angesprochen eine Herzangststörung habe möchte, fange ich jetzt einfach mal an zu akzeptieren. Da Du, wie Du sagst, ja bereits zwei Infarkte hattest, weißt Du wahrscheinlich sehr wohl, von was Du sprichst. Ich habe mir hier im Forum noch mehrere Fäden durchgelesen. Das ist ja teilweise schon extrem, was Leute – wahrscheinlich ausgelöst durch Ihre Psyche – durch machen müssen. So möchte ich auf keinen Fall werden – Ich möchte ja was vom Leben haben!

Bezüglich der Gewichtsreduzierung bin ich eigentlich gut dabei, denke ich. Ich mache es jetzt z.B. so, dass ich mein Auto öfters mal stehe lasse und morgens zwar aufgrund der geringen Zeit mit dem Bus fahre, dann aber nach Feierabend mal nachhause laufe (Sind immerhin knapp 6-7km). In meiner Mittagspause anstatt rum zu sitzen, einfach mal einen Spaziergang im Stadtpark mache; oder Abends anstatt vor dem Fernsehen zu sitzen einfach mal ne Runde leicht Jogge. Das fällt mir aufgrund meiner Kurzatmigkeit und dem "Schnell außer Puste sein" zwar noch etwas schwer, aber immerhin habe ich vom Arzt die Aussage, dass ich kern gesund bin; und wenn ich langsam anfange und das Ganze immer konstant steigere, habe ich da in ein paar Wochen/Monaten wohl keine Probleme mehr mit. Ich denke, ich bin da auf einem gutem Weg. :-)

Dir auch alles Gute! :-)

Grüße

7T7eirgrexis


;-D cha hat Recht

Man sollte dem Arzt glauben.

Bewegung, ernährungsumstellung und Entspannung können ne Menge bringen *:)

Czha-xTu


Ich mache es jetzt z.B. so, dass ich mein Auto öfters mal stehe lasse und morgens zwar aufgrund der geringen Zeit mit dem Bus fahre, dann aber nach Feierabend mal nachhause laufe (Sind immerhin knapp 6-7km). In meiner Mittagspause anstatt rum zu sitzen, einfach mal einen Spaziergang im Stadtpark mache; oder Abends anstatt vor dem Fernsehen zu sitzen einfach mal ne Runde leicht Jogge.

Das ist doch super! Das ist genau der Weg, den ich empfehlen würde. Einfach die Bewegung in den Alltag einbauen, Treppen statt Aufzüge nehmen, hin und wieder einen Weg zur Arbeit zu Fuss gehen. Bei anderen Busfahrten eine Haltestelle früher aussteigen, usw. Du machst das richtig, und Du wirst sehen, in einigen Monaten HAST Du Erfolg und bist topfit!

Alles Gute

Cha-Tu

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