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Echokardiographie-Befund

bAiosxtar hat die Diskussion gestartet


Hallo Forum, brauche bitte Euren Rat.

Ich war letzte Woche in der Uniklinik zur jährlichen Kontrolle, da ich ja mal wegen sehr starken Extrasystolen dort war. Als erstes war ich bei der Echokardiographie und die Ärztin sagte während der Untersuchung das alles ok ist. Ich sollte dann kurz auf den Befund warten.

Dann habe ich den Befund bekommen und sie sagte, dass jetzt eine Hypokinesie des Apex und der angrenzenden Wandabschnitte anteroseptal und anterolateral vorliegt. Danach ging es zum Oberarzt und der meinte gleich das dies mit einem Herzkatheter untersucht werden muss.

Beim Belastungs EKG habe ich selber bei 275 Watt aufgehört, da ich sehr geschwitzt habe und ich noch auf die Arbeit wollte. Ansonsten waren die anderen Untersuchungen OK. Das Abschlussgspräch beim Prof. war, dass er mir ein Herz MRT vorschlägt, bei dem das Herz gvon aussen gestresst wird. Ich natürlich voll verängstigt heimgefahren und angefangen zu grübeln.

Zum Glück hatte ich abends einen Termin bei unserem Hausarzt der auch Kardiologe ist. Habe ihm den Befund gesagt und er hat gleich mal auch einen Ultraschall durchgeführt und gesagt, dass absolut nichts zu sehen ist.

Jetzt bin ich total verunsichert und fühle mich schon herzkrank. Was mich stutzig macht ist, dass die Ärztin bei der Untersuchung anhand der Bilder gesagt hat es ist alles ok, aber später der Befund auf eine Hypokinesie gedeutet hat.

Was meint Ihr zur dieser ganzen Sache. Ist es besondere Vorsicht wegen "Privat Versichert".

Grüße Bio

Antworten
CDha-Txu


Hallo,

ich würde meinem Hausarzt vertrauen, zumal er ja auch Kardiologe ist. Ich weiss, dass Katheteruntersuchungen und MRTs Privatpatienten gerne schnell angeboten werden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Gruss

Cha-Tu

bJiosCt~ar


Hallo Cha-Tu,

ich hatte gehofft, dass Du auf meine Frage antwortest.

Ich werde, so wie Du es auch geschreiben hast, meinem Hausarzt

vertrauen.

Auch das ich mich jedes Jahr komplett durchchecken lassen muss

kommt mir komisch vor.

Gruß Bio

C>ha-%Txu


Guten Morgen, biostar.

Ich habe das Problem mit der Häufigkeit der Kontrolluntersuchungen für mich so gelöst, dass meine Hausärztin, der ich 150% vertraue, und ich zusammen entscheiden, wann ich zum Kardiologen gehe, um mich kontrolluntersuchen zu lassen. OK, ich bin ja bekanntlich schwer herzkrank, aber ich gehe trotzdem nur maximal einmal im Jahr zur kardiologischen Kontrolle. Ich sehe jetzt an Deinem Befund nichts, das eine jährliche Kontrolle rechtfertigen würde, denn die Mobilitätsstörung scheint ja nur der Herr Professor gesehen zu haben ;-) Und wegen Extrasystolen muss wirklich keine Kontrolluntersuchung gemacht werden. Entweder sie waren bei der Erstuntersuchung harmlos, dann muss da auch nichts mehr kontrolliert werden. Oder sie waren riskant, dann wäre aber medikamentös therapiert worden.

Das ist wirklich das Übel einer Privatkrankenversicherung: Die Patienten werden oft über-untersucht, besonders Krankenhäuser sind darin wahre Meister...

Alles Gute

Cha-Tu

p1rba9xa


Jetzt bin ich total verunsichert und fühle mich schon herzkrank

Du hast 275 Watt erreicht und schreibst du hättest selber abgebrochen, so das wohl noch mehr möglich gewesen wäre.

Wenn du diese Belastung schaffst, dann ist ein Herzproblem wohl eher ausgeschlossen.

Eine Hypokinesie ist eine eingeschränkte Beweglichkeit des Herzmuskels und das du damit 275 Watt oder mehr bewältigt bekommst, halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Ich würde auch sagen, dass du deinen Kardiologen hier vertrauen solltest.

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