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Verdacht auf Prinzmetall-Angina

Nxeq hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr lieben,

einige von euch kennen mich und meine Vorgeschichte ja ganz gut. Da mir ja nichts geholfen hat und ich immer noch mit den Schmerzen fast täglich rum laufe war ich heute noch mal bei meinem Arzt. Dort hab ich geschildert das ich auch immer wieder mal unter Migräne leide und meine anderen Schmerzen dann nicht mehr da sind, sobald aber die Kopfschmerzen weg sind die anderen wieder auftauchen. Sie frage mich ob ich nach dem Rauchen auch diese Beklemmungen / Enge bekommen würde und ich sagte ab und zu schon...Dann hat sie meine Akten noch mal durchwühlt und sagte einen moment, sie hatten ST-Streckenhebungen in V2, keine Troponin oder CK anstiege. Ich fragte was los sei und sie sagte sie kann nicht ausschließen das ich vll unter PMA leide. Ich sollte dann vorhin zu einem Kardiologen im Krankenhaus und mit ihm sprechen (dieser Arzt kennt mich ziemlich gut) der aber leider erst am Montag wieder im haus ist. Ich rief meine Hausaärztin noch mals an und dann sollte ich vorbei kommen mir "Amlodipin-CT 10mg" abzuholen und davon 1/2 Tablette am Tag nehmen und gucken ob besser wird. Jetzt sitz ich hier völlig aufgelößt, hab mir die Tablette genommen und meine Schmerzen sind weg, wie sie mir es sagte. Jetzt schlussfolgere ich daraus das ich unter PMA leide :°( seit über 1 1/2 Jahren und keiner konnte das dann feststellen?

LG

Neq

Antworten
Czha'-Tu hat geantwortet


Dass die Tablette gewirkt hat, bedeutet NICHT zwangsläufig, dass Du unter Prinzmetal-Angina leidest...

Was GEGEN die PMA spricht, ist, dass Du diese Beschwerden dauernd hast. Hier im Forum ist eine Frau, die PMA hat, und soviel ich weiss, hatte sie diese Schmerzen nicht dauerhaft, sondern genauso wie eine "echte" Angina-Pectoris unter Belastung. Du hattest das ja auch in Ruhe...

Ich versuche mal, die Frau zu kontaktieren, vielleicht erzählt sie dann hier was.

Gruss

Cha-Tu

NYexq hat geantwortet


hallo cha-tu,

nett mal wieder von dir zu lesen ;-) .

Ja die gute Frau hatte mir schon mal eine Nachricht geschrieben mit vielen einzelheiten. leider ist diese nicht mehr in meinem Postfach und den name weis ich leider auch nicht mehr. Mir wurde erklärt das PMA eig nur in Ruhe bzw nicht unter Belastung vorkommt. Deshalb sind Belastungs Ekgs ja dort nicht brauch bar. Und naja ich hab sie nicht Täglich aber mindestens alle 2 bis 3 Tage dann auch gerne den Ganzen Tag über mit Unterbrechungen drin. dann mal wieder nen Tag oder 2 Nichts und es fängt wieder an. Auch das ich unter Migräne leide so sagte mir die gute Frau hier im Forum, sei bzw könnt ein Indiz dafür sein, da Migräne ja auch eine Verkrampfung bzw Spassmuss der Gefäße ist. W

Würde mich freuen wenn hier vll jmd mit PMA zu tun hat und mich etwas aufklären bzw etwas erläutern könnte, wie symptomatik, Diagnostik, Therapie möglichkeiten etc.

LG

Cwha-Txu hat geantwortet


Hallo, Neq,

das ist (gottseidank) eine seltene Krankheit. Ich kenne nur diese eine Userin, die das hier im Forum jemals gehabt hat. Ich habe sie angeschrieben, aber sie ist natürlich nicht jeden Tag im Netz.

Ich selbst kann da leider gar nicht helfen, da ich so einen Fall auch nur einmal selbst gesprochen habe, eine Frau, die bei mir in der Herzsportgruppe gewesen ist. Leider habe ich zu dieser Gruppe seit Jahren keinen Kontakt mehr, ich lebe ja nicht mehr am Rhein.

Ich schicke Dir mal eine PN, weil ich was sagen möchte, das hier nicht hingehört.

Gruss

Cha-Tu

Nxeq hat geantwortet


Danke für deine Nachricht.

Also es heißt ja immer die Schmerzen wären super Stark und nicht auszuhalten und immer mit Atemnot verbunden? ist das richtig? Denn Atemnot hab ich garkeine bei den Schmerzen. Und ich sag mal zu 80% sind die Schmerzen "erträglich" und die anderen 20% sind schon böse aber ich würde sagen nicht unbedingt Vernichtend. Teilweise muss ich jetzt sagen, da ich gerade in diesem moment so leichte schmerzen haben die sich anfühlen wie Rippen brustkorb schmerzen die aber auch bis zum unterkiefer reichen. Dazu noch Ziehende/Krampfende Schmerzen am Hinterkopf bis vorne zur Nase hin. Alles sehr sehr komisch.

Montag wie gesagt geh ich zum Kardiologen im Krankenhaus. Mal sehen was er sagt.

LG

G)rauxamsel hat geantwortet


Ja die gute Frau hatte mir schon mal eine Nachricht geschrieben mit vielen einzelheiten.

Ich weiss nicht, ob ICH diese "gute Frau" war - und ich wiederhole mich vielleicht...

Bei mir war es so, dass PMA beim Herzkathetheruntersuch nach einem Infarkt festgestellt wurde. Während des Untersuchs bekam ich eine Schwerstmigräne (migraine accompagnée). Als der Professor den Herzkathether ins Herz schob, bat ich ihn, mit dem Untersuch aufzuhören, es sei mir speiübel, ich hätte eine Wahnsinnsaura und bald würde ich Migräne haben mit halbseitiger Lähmung. Der Professor zog den Kathether ein Weniges zurück - alle Symptome waren weg! Nach einer Weile fragte er, ob ich mich erholt hätte - er müsse den Kathether noch einmal vorschieben, er wolle doch sehen, wo der Infarkt sitze. Er schob vor und ich hatte dieselben Symptome. -Noch einen kleinen Vorschub müssen sie ertragen, sagte er mitfühlend, ich hab's gleich... -Sehen Sie, hier ist es! (Er klang richtig begeistert!) Das Weisse da, was sich so ringelt, das ist ein Gefäss, was krampft. Das, was da hinten dranhängt, tut keinen Wank. Dieser Teil des Gefässes ist abgestorben. Den noch krampfenden Teil können wir retten, den abgestorbenen nicht mehr. Die sehr seltene Migräneform gehört auch zum Krankheitsbild und ich bin mir sicher, dass Sie PMA haben. Diese Herzkrankheit ist äusserst selten, nicht heilbar, aber gut in Schach zu halten. Und zu den vielen Leuten im Raum gewandt sagte er: -Sie werden eine solche Diagnose in Ihrem Kardiologenleben bloss ein oder zweimal stellen können. Bei mir ist es jetzt das zweite mal und ich bin schon bald 20Jahre "im Geschäft". Erleichternd kam jetzt dazu, dass die Frau bei Bewusstsein ist und ich hören konnte, wie es ihr geht während dem Untersuch...

Seitdem werde ich mit diversen Medikamenten behandelt, die sich bei der Krankheit als wirkungsvoll erwiesen haben.

Ja, ich habe die schlimmsten Anfälle auch Nachts - aus dem Schlaf heraus. Dank der Medikamente sehr sehr selten. Aber auch unter Belastung habe ich Anfälle und das hängt damit zusammen, dass sich am Ort des Infarktes Narbengewebe gebildet hat, das die Durchblutung hemmt. Einen Stent kann man mir nicht setzen, (im äussersten Notfall würden sie es machen), weil ich ja auch während dem Kathether krampfte - das Risiko ist zu gross, dass sie "den Teufel mit dem Beelzebub austreiben" wollten.

Ich habe nie geraucht, nie Alkohol getrunken*, hatte optimale Blutwerte, war nie übergewichtig, Blutdruck und Cholesterin alles optimal. DAS soll auch ein Zeichen sein: kerngesunde Menschen können aus dem Nichts einen Infarkt machen wegen dieser Herzkrankheit. * Alkohol vertrage ich nicht, nach 1Schluck Rotwein wird mir "seltsam" und ich schlafe ein. DAS ist auch ein Zeichen, das PMA-Menschen haben: das Enzym für den Alkoholabbau ist kaum vorhanden.

Mein Infarkt war also keine Gefässverstopfung, sondern ein Gefässkrampf. Der Auslöser war extreme Kälte. Bei -25% wollte ich zügig zum Bahnhof gehen... soweit kam es nicht mehr. Ebenso könnte bei extremer Hitze ein Infarkt eintreten. Der Kreislauf der PMA-Leute ist nicht der beste.

Ja, Atemnot habe ich auch, wenn ein Anfall ist, sowie ein leises Ziehen im Unterkiefer. Ich habe einen Spray, der dann zum Einsatz kommt - er heiss Isoket. Für die PMA-Menschen hat der den Nachteil, dass er als Nebenwirkung tierische Kopfschmerzen verursacht, die ein paar Tage anhalten können. Aber die Kopfschmerzen sind dann das kleinere Übel...

Noch zur Therapie. Da nehme ich eben gewissenhaft meine Medis. Es wurde mir psychiatrische Begleitung angeboten, damit ich lernen kann, ein möglichst angstfreies Leben zu führen und diesem "Damoklesschwert", was jede Sekunden herunterfallen kann - oder auch gar nie im Leben. Ich habe die Begleitung angenommen und muss sagen, am meisten hat sie mir geholfen. Ich kann nun mit dieser Krankheit gut umgehen, schone mich dort, wo es angesagt ist - im Übrigen denke ich schon lange nicht mehr jeden Tag ans Damoklesschwert.

Schwere Anfälle habe ich 3-4 im Jahr, leichte Anfälle vielleicht alle Monate einmal - und Beschwerden ziemlich oft, aber ich habe einschätzen gelernt, ob die nun "ernst" sind oder "nur so Geplänkel". (Man hat ja auch manchmal ein bisschen Bauweh, nimmt das zur Kenntnis und geht zur Tagesordnung über.)

Ob ich Dir weiterhelfen konnte? Ich möchte erreicht haben, dass Du keine Panik schiebst, das wäre nicht gut. Und wenn Du eine Kardio-Abklärung bekommst, bist Du ja in besten Händen.

Nyexq hat geantwortet


Ich weiss nicht, ob ICH diese "gute Frau" war – und ich wiederhole mich vielleicht...

Ja Sie waren die "gute Frau" ;-)

Ich bedanke mich nochmals für die Mühe alles hier aufzuschreiben.

Beschwerden ziemlich oft

Wenn ich fragen darf, alle 2-3 Tage oder eher weniger?

Ja, Atemnot habe ich auch, wenn ein Anfall ist,

Bei jedem Anfall auch bei den leichten oder sogar den Beschwerden?

Ja, ich habe die schlimmsten Anfälle auch Nachts – aus dem Schlaf heraus

Also da muss ich von mir aus sagen das ich Nachts schlafe wie ein Stein und noch nie deswegen wach geworden bin oder damit aufgestanden bin. Es fängt meist nach dem Aufstehen so ca 5min-50min danach an, aber auch nicht immer.

Ich möchte erreicht haben, dass Du keine Panik schiebst, das wäre nicht gut

Panik ist bei mir momentan sehr sehr stark und leider schieb ich auch immer wieder Panik seit dem Arztbesuch heute und vorallem nach dem ich das Medikamet "Amlodipin-CT " nehme. Denn die Schmerzen sind fast ganz weg.

Ich hoffe ja immer noch auf eine andere mögliche Ursache für diese Schmerzen. Aber laut Arzt "Allgemein Medizienerin" sieht es doch stark danach aus.

Tut mir leid das ich soviel frage aber die Angst sitzt mir im Nacken und ich hab keine ruhige Minute mehr.

LG und alles Gute

Neq

GFrauaxmsel hat geantwortet


Hallo Neq - bitte schön, gern geschehen!

Wenn ich fragen darf, alle 2-3 Tage oder eher weniger?

Ist auch wetterbedingt. Wenn grosse Luftdruckunterschiede sich anbahnen, habe ich öfters Beschwerden, als wenn schön stabile Hoch- oder Tiefdrucklagen sind.

Bei jedem Anfall auch bei den leichten oder sogar den Beschwerden?

Bei Beschwerden bin ich müde und etwas kurzatmig. Bei kleineren Krisen habe ich Druck der Brust und das Gefühl nicht mehr richtig durchatmen zu können. Bei einem Anfall habe ich ziemliche Schmerzen. Inzwischen weiss ich, dass es an DER Stelle ist, wo der Infarkt war. Diese Schmerzen strahlen aus in den Kiefer und ins Schulterblatt. Ich habe mir sagen lassen, dass Frauen Infarkt- und Herzschmerzen anders empfinden, als Männer. Bei mir sind Ausstrahlungen in Ellbogen und Hände nicht so stark. Unangenehmer sind die Ausstrahlungen in den Kiefer.

Schmerzen... die empfindet ja jeder anders und ist deshalb etwas "Persönliches". Weil ich eine weitere Besonderheit habe (heisst Synästhesie), "sehe" ich Farben, wenn ich Schmerzen habe. Lange glaubte ich, dass ALLE Leute den Schmerz farbig sehen. Als ich dem Notfall-Kardio nach dem Infarkt sagte, dass ich solche Schmerzen habe, dass es mich blendet, wie ein Feuerwerk genau vor meinen Augen, grell und hellgelb, guckte der zum Professor und sagte, was fangen wir damit an? Ich weiss ja jetzt immer noch nicht, wie stark die Schmerzen sind. Dann sagte der Professor eben, dass das Phänomen Synästhesie heisst, und fragte mich: -Wenn Sie eine Schmerzskala von 1-10 vor sich haben, welche Zahl ist Ihr Schmerz? -Mindestens 12, gab ich zur Antwort, ich habe noch nie solche Schmerzen gehabt und doch zwei Kinder geboren.

"Amlodipin-CT "

Warum schiebst Du Panik, wenn das Medi doch hilft?

Ich hoffe ja immer noch auf eine andere mögliche Ursache für diese Schmerzen

Was für eine? Orthoädischer Art?

Schau', wenn Du PMA als Diagnose bekommst, so hat das Ding doch einen Namen und es gibt gute Behandlung dagegen. Für MICH wäre die absolute Horrordiagnose, wenn mir ein Arzt sagen müsste, dass ich unheilbar krebskrank wäre. PMA kann man behandeln, es dauert halt seine Zeit, bis die Medis und deren Dosis gefunden und gut eingestellt sind.

Es ist gut, dass Du am Montag zum Spezi kannst, dann hat die Ungewissheit ein Ende. Und bis dann würde ich mir eine schöne Zeit machen. Vielleicht ins Kino gehen oder mit Freunden zusammensitzen - grübeln und hirnen bringt nichts, denn Du kannst es nicht ändern, machst Dich nur selber fertig.

LG und guten Mut. Grauamsel

Nxeq hat geantwortet


Schau', wenn Du PMA als Diagnose bekommst, so hat das Ding doch einen Namen und es gibt gute Behandlung dagegen

Ja das ist schon richtig dann hätte der Teufel einen Namen. Aber noch steht die Diagnose ja noch nicht und diese soll ja auch recht schwer sein. Ich für mich hoffe nur das es nicht PMA ist, ich wüste nicht wie ich damit umgehen sollte, vorallem die Angst dadurch einen Herzinfarkt zu erleiden ist jetzt schon übergroß.

Warum schiebst Du Panik, wenn das Medi doch hilft?

Also im Grund ist es ja gut das es hilft, aber es festigt ja den "Verdacht" auf die Krankheit. Das wiederum will ich ja nicht warhaben. Und ich will jetzt nichts hoffen oder der gleichen doch Cha-Tu Sagte ja Dass die Tablette gewirkt hat, bedeutet NICHT zwangsläufig, dass Du unter Prinzmetal-Angina leidest... das macht mir wiederum etwas hoffnung.

Also am Montag habe ich mir vorgenommen zu dem Kardiologen zu gehen, da meine Hausärztin (nur Allgemein Mediziner) heute auch im Internet nach PMA suchte und mir dann sagte es könnte sein, sie kann es nicht ausschließen überwies sie mich zu ihm. auf der Überweisung steht " V.a Prinz Metal" ... "Therapie mit Amlodipin-CT ?".

Da ich aber weis das der Kardiologe (Oberarzt der Kardiologie des KH) nicht wirklich Zeit hat mir aber angeboten hat jeder Zeit vorbei zu kommen werde ich dort wohl als erstes hin gehen, denke nicht das ich dort sofort Untersuchungen bekomme. Falls doch was wird auf mich zukommen? etwa Herzkatheter :(v ? bin ich nicht so begeistert von da ja auch dort vieles vorkommen kann.

Oder sollte ich mich lieber direkt zu einem Niedergelassenen Kardiologen begeben oder noch besser in das Herzzentrum unserer UniKlinik? Denn irgent wer muss mir ja sagen können ob ich nun an PMA leide oder nicht!

Und es gibt ja noch diesen Besagten Test den ich hier nicht öffentlich erläutern will, Cha-Tu und Grauamsel wissen worum es geht, ihr beiden ich glaub ich komme mir dabei etwas komisch vor wenn ich das den Ärzten vorschlagen sollte...? Aber es geht ja um meine Gesundheit.

CEha-`Tu hat geantwortet


Liebste Grauamsel,

danke, dass Du hierher gekommen bist.

Liebe Grüsse!

Cha-Tu

GNrauaEmXsel hat geantwortet


Aber noch steht die Diagnose ja noch nicht und diese soll ja auch recht schwer sein.

Vielleicht machen sie noch den Test mit dem "heissen" Wasser mit Dir, dann haben sie ein Indiz mehr. Ich musste meine Füsse in sehr warmes Wasser stellen und als sich die Zehen sofort weiss verfärbten, nachher auch der Rest vom Fuss, fand der Arzt, dass das ein weiteres Zeichen für PMA sei. Die "normale Rekation" auf Wärme müsste sein, dass sich die Gefässe erweitern - dann würden die Zehen schön rosig und dann rot. Bei mir zogen sich die Gefässe krampfartig zusammen, alles Blut war weg, deshalb diese "Leichenfüsse".

die Angst dadurch einen Herzinfarkt zu erleiden ist jetzt schon übergroß

Ein guter Psychiater könnte Dir Hilfe zur Selbsthilfe geben, wie Du mit dieser Angst umgehen kannst.

Dass die Tablette gewirkt hat, bedeutet NICHT zwangsläufig, dass Du unter Prinzmetal-Angina leidest...

JAAAAA! Cha-Tu hat recht!

Falls doch was wird auf mich zukommen? etwa Herzkatheter

DAS weiss ich nicht! Bei mir war's ja Notfall und deshalb der Herzkathether. Wie man PMA ohne Infarkt diagnostiziert, weiss ich nicht.

Bei mir gab es nachher eine intensive Anamnese; musste auch Auskunft über die Krankengeschichte meiner Vorfahren geben, soweit mir bekannt. Sowohl auf Mutter- wie auch auf Vaterseite ziehen sich in meiner Familie Herzkrankheiten wie ein roter Faden durch die diversen Biographien. Mit grösster Wahrscheinlichkeit hat mein Grossvater mütterlicherseits PMA gehabt. Alle anderen Verwandten hatten (ziemlich sicher) andere Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Oder sollte ich mich lieber direkt zu einem Niedergelassenen Kardiologen begeben oder noch besser in das Herzzentrum unserer UniKlinik? Denn irgent wer muss mir ja sagen können ob ich nun an PMA leide oder nicht!

Da kann ich Dir nicht raten. Ich lebe nicht in Deutschland und kenne das dortige Gesundheitssystem nicht. Bei uns (Schweiz) ginge das direkte Aufsuchen eines Spezialisten nur dann, wenn man entsprechend versichert ist. Ich z.B. bins nicht, denn die Prämien wären unbezahlbar für uns. Ich durfte/darf jedoch erleben, dass auch "Allgemeinpatienten" die für sie beste Behandlung und Medikamente bekommen.

Und es gibt ja noch diesen Besagten Test den ich hier nicht öffentlich erläutern will, Cha-Tu und Grauamsel wissen worum es geht,

ICH weiss es nicht - Cha-Tu aber ganz bestimmt, denn ER hat grösstes Wissen in Herzsachen.

etwas komisch vor wenn ich das den Ärzten vorschlagen sollte...?

Ich musste mir noch nie komisch vorkommen, wenn ich einem Arzt etwas vorgeschlagen habe. Immer bekam ich Erläuterungen zum Thema und wurde stets ernst genommen.

@ Cha-Tu

bittebitte, gern geschehen! *:)

N#eeq hat geantwortet


Also ich war gestern noch in der Notaufnahme....Ich hatte solche Angst durch die Schmerzen das ich nicht anders konnte. Auf dem Weg dort hin verschwanden meine Symptome fast wieder ganz und kamen in den 2 Std dort auch nicht wieder welche ein wunder. Wie immer Standart Prozedur Ekg , Blut , Blutdruck ..... Die Ärztin sagte mir dann später keine Herzinfarkt, Ekg unauffällig nur etwas schnell sonst nix. Blutwerte erhöhter Cholesterin, muss ich laut ärztin senken! Auf meine frage zu PMA guckte sie mich an und sagte: Ja das ist eine Verkrampfung der Gefäße. Wenn ich doch solche Angst hätte sollte ich zum Kardiologen gehen...na und heute ist wieder so das ich seit Stunden immer wieder Brennen und Druck genau hinterm Brustbein und im Hals/speiseröhre spüre troz der Tabletten...Dazu Luftaufstoßen und leichtes brennen im Unterkiefer. Ich könnt schon wieder ins KH fahren solche Angst hab ich wieder. Es muss doch mal langsam ne Lösung her so kann ich und vorallem will ich nicht weiter leben.

GQrauaemUsel hat geantwortet


Lebst Du alleine? Oft entsteht ein Teufelskreis: Herzsymptome-Angst-verstärkte Symptome-noch mehr Angst... Wenn man alleine ist, hat man "soviel Zeit", sich genau zu beobachten und niemand holt einen auf ein "normales Mass" herunter. Fasse das NICHT als Vorwurf auf und auch nicht als Verniedlichung Deiner Probleme.

Ich weiss das von mir: wenn ich einen Anfall habe und mein x:) ist anwesend - wird's schon nicht so schlimm, weil ich weiss, dass er im absoluten Notfall reagieren würde. Zumeist bringt er mir ein Glas eiskaltes Wasser; warum das bei mir hilft, weiss ich nicht - aber nach zweidrei Schlucken eiskaltes Mineralwasser geht es etwas besser.

Beim Psychiater habe ich (ausser anderem) auch autogenes Training gelernt und eine spezielle Form von Selbsthypnose - auch DAS hilft... wenn man anfängt, bevor sich die Panik anschleichen will.

Ja, das erhöhte Cholesterin muss gesenkt werden. Vermutlich bekommst Du Atarvostatin oder sonst etwas.

Auf dem Weg dort hin verschwanden meine Symptome fast wieder ganz

Ja, das ist wohl normal bei kleineren Anfällen - meine dauern so 10Min bis 1/4Stunde.

Morgen wirst Du ja den Kardio besuchen und der gibt Dir vielleicht einen Nitrospray, welchen Du bei Anfällen anwenden kannst. Ich wette, dass Dir alleine der Spray in der Hosentasche eine gewisse Sicherheit gibt - bei MIR ist es so.

Es muss doch mal langsam ne Lösung her

wenn die Diagnose steht, gibt's auch die Lösung, da bin ich ganz sicher. Medikamentös kann man PMA behandeln und zwar so gut, dass der Patient wieder gute Lebensqualität hat.

Was arbeitest Du? Stressposten? Stress ist nicht gut für PMA-Menschen.

Nweq hat geantwortet


Bin stationär im Krankenhaus und werde jetzt komplett auf den kopfgestellt. Ich werde jeuch dann berichten

Jjan^7x4 hat geantwortet


Mal den neq grüß :)

und alles Gute wünsch

und aber eigentlich nicht glaube das er PMA hat aber das wird man dann ja sehen.

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