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Verdacht auf Prinzmetall-Angina

J3anx74 hat geantwortet


Das mit dem "Leistungsknick" bedeutet, nach allem was ich weiss, wirklich gravierendste Einschränkunen im Alltag (frag mal Cha-Tu und praxa..). So dass bereits die Stufen vom Erdgeschoss ins Hochparterre zur Herausforderung werden und sowas wie "geh ich schwimmen?" gar nicht mehr zur Debatte steht. Arge Einschränkungen in der normalen Lebensführung. Und Du läufst, fährst und schwimmst ja ganz normal, fit und belastbar, rum (nur halt mit den Schmerzen), oder? Aber ohne extrem schnell Luftnot und Erschöpfung zu bekommen und gar keine Kraft mehr zu haben.

Mein Vater hat sich mit seiner koronaren Herzkrankheit in der Phase kurz vor der bypass-OP keine 100 m zu Fuß mehr zugetraut bzw. vor Schmerzen unmöglich, andere Leute berichten das selbst Einkaufstüten hochtragen nicht mehr geht.. also wirklich eine sehr gravierende Einschränkung halt.

Cainder}el)la68 hat geantwortet


Der Arzt sagte zwar ist nichts akutes aber es sei wohl was.

Nach so einer besonders "differenzierten" ärztlichen Aussage hätte ich auch Angst. :|N

m1nef hat geantwortet


Die Frau am Telefon sagte eigentlich soll ich sofort ins Krankenhaus das macht mir echt sorge.

Wer war denn die Frau am Telefon und was hast du ihr gesagt? Dass du einen Termin wegen schlimmen Brustschmerzen brauchst? – die antwortet auch nur auf das, was man ihr sagt. Vielleicht hatte sie in ihrem Kopf einen sich vor Schmerz windenen Mann, der auf Biegen und Brechen nicht zum Arzt will, den man quasi selbst in einer akuten Situation förmlich zwingen muss. Würde sie deinen Fall en detail kennen, hätte sie das nicht gesagt.

Ich habe eine T negativierung und aber alle Herz Enzyme sind ok. Er sagte was von ner nabe oder evtl Stress Hormonen die sowas machen könnten. Naja ich bin echt am ende nur noch heulen und angst. Werde wohl ne weile hier bleiben. Aber endlich wird mal richtig geschaut.

Eine T-Negativierung, die vorher nie da war, aus heiterem Himmel?

Mir hat mal eine gute, langjährig praktizierende Kardiologin gesagt "Wissen Sie, da braucht es mehr, als das EKG Lesen eines jungen Assistenzarztes, der in jedem Zacken was sieht, was dann bei mir zur Kontrolle landet". Klar kann ich nicht mit Sicherheit sagen, was da ist und was nicht – diese eventuelle Auffälligkeit ist aber noch nicht die Diagnose einer Herzkrankheit oder eines zurückliegenden Infarkts (Das würde heißen du hattest die Symptome aber noch keinen Infarkt, der wäre schon vorher während deiner kardiologischen Odyssee aufgefallen.)

C7h<a-xTu hat geantwortet


Ich finds ja grundsätzlich gut das neq mal so gründlich untersucht wird.

Ja, das finde ich auch. Aber ich gehe jede Wette ein, dass ihn das nicht beruhigen wird, egal, wie das alles ausgeht.

Das Zitat der Kardiologin von mnef ist klasse. Und noch wichtiger ist, nicht auf die Interpretationen von Computern zu vertrauen, was manche Patienten leider machen. Ich erzählte hier bereits mehrfach, dass mir mal mein Kardiologe während eines EKGs sagte "Ach, Herr Cha, der Computer meint gerade, Sie seien soeben verstorben". Er hat das dann per Reset abgebrochen und neu angelegt.

Brombeerküchlein, BadGal, Jan, etc. ich danke Euch...

Cha-Tu

NHeq hat geantwortet


Morgen ihr lieben. Doch glauben tu ich ihnen das akut nichts ist. Auf die Nachfrage mit der T negative bekomme ich keine Antworten. Heute auch nur das EKG gestern war völlig in Ordnung. Das ja schon und gut aber die Antwort bzw warum da die Welle war bleibt offen. Ich mit meiner angst da so zu liegen ohne antwort is nicht so toll.

Crhay-Tu hat geantwortet


Hallo, Neq.

Es gibt in EKG oft Artefakte, das sind "Ausschläge" im EKG, die nicht am Herzen liegen, sondern am Gerät oder an den Elektroden. So etwas kann es doch gewesen sein. Häng Dich doch nicht an EINE (!!) Abweichung, die anscheinend auch noch einmalig war und nun wieder verschwunden ist. So etwas kann nun einmal passieren...

Gruss

NSeq hat geantwortet


Ja das ist richtig. Nur es waren 2 verschiedene Geräte und ein Zeit unterschied von 6 Std dazwischen. Aber so weit ich weiß nur in 1 Ableitung zumindest hat er mir das so gezeigt

CWhah-TEu hat geantwortet


Aber warum beisst Du Dich daran fest, dass das sogleich der schlimmste Fall ist? Das kann auch bei einer Erkältung passieren, bei einem Infekt, usw. T-Negativierungen, die sich z.B. bei Belastung wieder aufrichten, sind Normvarianten, auch temporär. Du beisst Dich in Deiner Angst in EINE Möglichkeit von vielen fest, und (sorry) langsam kommt mir der Verdacht, Du WILLST geradezu krank sein, warum auch immer.

Übrigens sogar Elektrolytstörungen (besonders bei Kaliummangel oder -überschuss) kann es zu EKG-Veränderungen kommen, obwohl das Herz gesund ist.

Gruss

N>eq hat geantwortet


Okay ich hatte vor 2 Woche ne dicke Grippe. Nein ich will wieder gesund sein!! Vor allem wieder arbeiten und nach vorne sehen können. Ich Danke dir aber für deine mühen und hoffe dir geht's etwa besser, sowie ich gelesen hatte ging es dir nicht so gut. Von mir aus alles gute Cha-Tu.

Der Neq

C7ha-Txu hat geantwortet


Okay ich hatte vor 2 Woche ne dicke Grippe.

Das wäre eine Erklärung. Hast Du das den Ärzten gesagt? Würde ich auf jeden Fall machen.

Danke für die Wünsche, kann's brauchen.

Gruss

Nge(q hat geantwortet


Nein hab ich nicht. Jetzt renn ich wieder mit dem Druck auf der brust und atemproblemen rum. Ich mach mir sorgen. Auch die anderen Schmerzmittel helfen nicht richtig :-(

CCha-TQu hat geantwortet


Das würde ich den Ärzten UNBEDINGT sagen...!

Jwan74 hat geantwortet


Was mir generell auffällt.. bei Dir, und bei anderen Herzneurotikern (z.B. hier [[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/645894/]] ).. diese starke Unsicherheit, oder, sagen wir mal, Bereitschaft, sich verunsichern zu lassen. Obwohl nach diversen Untersuchungen alles ok zu sein scheint, reicht ein unbedachter Satz (bei der Dame vom Apotheker, und bei Dir von irgendwelchen jungen Assistenzärzten) aus, um die Angst- und Grübelmaschine wieder anzuschmeissen.

Allgemein scheint "Vertrauen in sich selber" wenig ausgeprägt, der Wunsch nach Beruhigung und Sicherheit dafür sehr stark. Vermutlich sollte man psychologisch lieber mal in die Ecke weiterforschen, als immer neue EKGs zu machen (mal mit, mal ohne T-Negativierung..).

Würde mich nicht wundern wenn man da entsprechende Sachen in der Kindheit findet.. die das "Urvertrauen" beschädigt haben, was dann zu einem Leben führt, welches generell von Angst und Unsicherheit und dem Wunsch, an Sicherheiten festzuklammern, führt (um mal die Laienpsychologen-Keule zu schwingen ]:D ). Unabhängig davon, was kardiologisch nun final rauskommt, würd ich das Thema "Therapie" allein schon deswegen unbedingt mal in Angriff nehmen.

Mein Schwiegervater ist das krasse Gegenteil. Der hat vom Arzt eine Leberzhirrose mit Ösophagusvarizen diagnostiziert bekommen, verdrängt schön, trinkt weiter und denkt, er sei gesund. Liegt in der Familie, Angst und Sorgen kennt man da nicht so sehr. Geht dann auch nach hinten los wenn mans übertreibt ;-).

Nxeq hat geantwortet


EKG geschrieben und Blut abgenommen. Sie sagten gegeben falls kommt der Arzt dann. Beschwerden sind immer noch da, macht auch keiner was gegen

B[rombe#erküMchl(exin hat geantwortet


Herr Gott nochmal – du bist im Krankenhaus!?

Was soll dort passieren? Du stehst unter Beobachtung und weißte was? Selber schuld wenn du ihnen nicht sagst das du ne dicke Grippe hattest. Hellsehen können die dort auch nicht. Wenn die Ärzte irgendwas für nötig halten werden sie es schon machen. Mich wundert echt das noch kein Wochenendnotfallpsycho an deinem Bett sitzt. Bei uns war das Standard wenn einer so Herzängstlich war.

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