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Verdacht auf Prinzmetall-Angina

CFha-Txu hat geantwortet


Siehst Du, Neq, wenn Du die Beiträge, die man für Dich schreibt, auch lesen würdest, wäre Dir jetzt eine Sorge erspart geblieben und ich müsste mich jetzt nicht wiederholen.

Dass Nitrospray wirkt, bedeutet keineswegs, dass die Ursache der Schmerzen das Herz war. Das Spray entspannt nämlich die Adern im Brustkorb, auch die, die die Muskulatur durchbluten und auch die Kopfadern, usw. Aus diesem Grunde sind Kopfschmerzen auch oft Nebenwirkungen beim Nitrospray, eben weil sie auch die Kopfadern weiten.

Und die T negativierung war schon öfter da und ist wieder verschwunden. Meine Hausarzt sagt das habe dann so keine Bedeutung... Stimmt das?

Warum sollte der Arzt Dich belügen? Und warum glaubst Du Medizin-Laien in einem Internetforum mehr als Deinem Hausarzt?

Gruss

JAamnx74 hat geantwortet


Neq, welche Bedeutung sollen die T-Negativierungen denn in Deinem Fall haben? Was konkret stellst Du Dir unter "da ist was Herzen" eigentlich vor?

Wenn Deine Herzkranzgefäße in einem Zustand wären, der so desolat ist, das Deine Schmerzen die Folge davon sind, hätte man das bei den vielen, vielen Untersuchungen auch gesehen (und zwar nicht hin und wieder, sondern immer). Ausserdem hättest Du dann auch noch ganz andere Beschwerden – schwimen gehen wäre gar nicht drin z.B. (daher auch meine ständige Frage mit dem Fahrrad. Du solltest wirklich mal ordentlich radeln). Und mit sowas würdest Du auch nicht über 1 Jahr lang rumlaufen, ohne das irgendwas passiert, ausser das es halt weh tut. Aber das steht hier ja auch schon mehrfach ;-).

Und selbst beim CT kam nix raus – es gibt wirklich nix was man Dir da noch sagen könnte. Du musst dagegen an, Dich ständig so in diese Angst fallen zu lassen. Eine andere Chance, den Kram loszuwerden, hast Du vermutlich nicht. Wenn Du darauf wartest, das man entweder eine kardiologische Erklärung für die Schmerzen findet, oder die Schmerzen weggehen, bevor Du bereit bist, die Angst loszulassen, wirst Du Dein ganzes Leben in dem jetzigen Zustand verbringen müssen.

Der Weg gegen eine Angststörung ist – TROTZ der Angst und der Symptome dagegen an gehen. So rum, davon gehen die Symptome weg. Der andere Weg, erst warten bis die Angstsymptome verschwinden und dann wieder aktiv werden, führt nur zu permanenter Verschlimmerung. Dann kann man es wirklich schaffen, 30 Jahre mit so einer Krankheit rumzuschlagen (was im Endeffekt weggeworfene Lebensjahre sind).

Seufz..

NKeq hat geantwortet


@ Jan und Cha-Tu

Die T Negativierung ist ohne Bedeutung.

Jetzt noch ein Paar fragen. Wenn ich mich aufrege streite oder "erregt" werde bekomme ich auch die von mir geschilderten schmerzen. Komm ich dann wieder zu ruhe gehts wieder. Belastungs Ekg soll ja ok gewesen sein. Heute 2x 180 Stufen hoch gelaufen und immer wieder bekamm ich Druck im oberbauch und leicht in der Brust. danach war mir schwindelig und ich war benommen. Also sorry das kann ich mir nicht vorstellen das es die Psyche ist die das macht.

Mein Bauch sagt mir einfach immer wieder da stimmt was nicht !

N:elJa hat geantwortet


Heute 2x 180 Stufen hoch gelaufen und immer wieder bekamm ich Druck im oberbauch und leicht in der Brust. danach war mir schwindelig und ich war benommen. Also sorry das kann ich mir nicht vorstellen das es die Psyche ist die das macht.

Du glaubst gar nicht, was die Psyche alles machen kann!!! Die kann noch einiges mehr, als einem nen Druck im Oberbauch und ein paar Schmerzen zu verursachen. Was deine Symptome nach dem Treppensteigen angeht, sowas krieg ich dann auch. Allerdings nicht durch meinen Körper oder durch die Psyche verursacht, sondern durch meine Untrainiertheit :=o

Gbrau+am"sexl hat geantwortet


@ Neq

Mein Bauch sagt mir einfach immer wieder da stimmt was nicht

Dein Post ist zwar nicht an mich gerichtet... Du machst mich langsam sauer. "Dein Bauch" will die Ergebnisse der Untersuche nicht wahrhaben, die Äusserungen der Ärzte nicht und die Ratschläge von uns Laien nicht. Warum lässt Du Dich immer wieder untersuchen? Warum stiehlst Du den Ärzten Zeit weg und belegst ein Krankenhausbett? Warum schreibst Du hier immer wieder? Du bist nicht bereit, irgend etwas anzunehmen, weil "Dein Bauch" Dich dran hindert. ICH wäre glücklich und froh, könnte ich 1x20 Stufen zügig hochlaufen ohne Beschwerden - Du schaffst 2 x180 Stufen, was etwa einem 9stöckigen Hochhaus entspricht. Das empfinde ich jetzt als Jammerei auf höchstem Niveau.

Ich hoffe, dass Dir der Psychiater helfen kann, bei dem Du ja einen Termin hast. Oder will "Dein Bauch" mit einem Seelendoktor nichts zu tun haben?

m$nef hat geantwortet


Also sorry das kann ich mir nicht vorstellen das es die Psyche ist die das macht.

Oder eben völlige Untrainiertheit. 180 Stufen sind da schon sowas wie ein Marathon ;-D

Juan7x4 hat geantwortet


Was mir noch aufgefallen ist.. Du hast ja eigentlich erheblichen psychischen Leidensdruck. Du bist durch die Sache Deinen Job und Deine Freundin losgeworden, bist vermutlich arg eingeschränkt, was Lebensqualität und "Tage mit Inhalt füllen" angeht, die Angst schränkt Dich massiv ein, macht Dich unfrei und hat Dir zwei ganz elementare Lebensinhalte genommen.

Ich wäre arg depressiv verstimmt in so einer Situation (und ich kenn das ja ansatzweise auch selber).

Dennoch erwähnst Du diese Dinge fast nie. Deine sorgenvollen Gedanken und Themen kreisen immer wieder nur um kardiologische Befürchtungen. Dabei müsste eigentlich der Leidensdruck durch die erwähnten Dinge enorm sein. Aber sie treten scheinbar in den Hintergrund, hinter Deine Herzangst. Ich kann das nicht verstehen, wenn ich Du wäre, würden mich diese Dinge mental so fertig machen, das mir die Angst irgendwann sch**ssegal wäre. Ich mag einach mein Leben nicht so einschränken lassen, bzw. ich hab keine so große Leidensfähigkeit das ich es ertragen könnte. Ich würde alles dran setzen, wieder aktiv am Leben teilzunehmen und die Angst zu überwinden, und wenn mir die Kardiologen auch nur ansatzweise bescheinigen das ich wohl gesund bin und mir keine Sorgen machen muss, würde ich das, was ich tun muss um glücklich zu werden, auch tun, Schmerzen und Angst hin oder her. Ich könnte es einfach nicht anders ertragen.

Was sagt uns das über Dich? Ist die Angst noch viel größer als die Trauer über den Verlust von Job, Freundin und sonstigen Lebensinhalten? Oder verdrängst Du diese Dinge (die sich dann möglicherweise als psychosomatische Symptome anderweitig Sprache verschaffen, als Ventil)?

Von einem kannst Du aber sicher ausgehen- wenn Du eine schwere Schädigung der Herzkranzgefäße hättest, hättest Du nach den vielen Treppen Schmerzen, die Du kaum ertragen könntest.

C}ha-Tou hat geantwortet


Heute 2x 180 Stufen hoch gelaufen und immer wieder bekamm ich Druck im oberbauch und leicht in der Brust. danach war mir schwindelig und ich war benommen. Also sorry das kann ich mir nicht vorstellen das es die Psyche ist die das macht.

Echt, Neq, langsam werde auch ich sauer. Du bist nach unzähligen Untersuchungen als herzgesund entlassen, und schwerst Herzkranke müssen Dich hier trösten und beruhigen. Kommt da in Dir kein Gefühl von "Unangemessenheit" auf?

Wenn ICH 180 Stufen hoch"laufen" würde, wäre ich tot. Und Du jammerst hier rum, weil Du dabei einen Druck spürst, der aller Wahrscheinlichkeit nach vom Rücken kommt. Ärzte und Mitglieder dieses Forums haben schon 100mal darauf hingewiesen, endlich in orthopädische Behandlung zu gehen, aber Du bist dermassen auf das Herz fixiert, dass man das bereits besessen nennen könnte. Allein diese Besessenheit würde ich als seelisch gestört nennen.

Natürlich ist der Druck nicht "psychisch". So naiv ist in diesem Forum niemand, dass er so etwas aussagen würde. Aber wie Du mit dem Druck, der mutmasslich vom Rücken kommt, umgehst, DAS hat mit Deiner Seele zu tun. Es entsteht sofort Panik ("Mein Herz...!") und als psychische Reaktion wird Dir schwindelig und Du wirst benommen.

Noch mal: Wärst Du herzkrank, wärst Du nicht in der Lage, 180 Stufen hochzulaufen und das gleich zweimal. Das würdest Du nicht überleben.

Mann, Mann, Mann, für jeden Herzkranken sind manche Beiträge hier wie eine Verhöhnung...

BMrombe1erküchlxein hat geantwortet


Heute 2x 180 Stufen hoch gelaufen und immer wieder bekamm ich Druck im oberbauch und leicht in der Brust. danach war mir schwindelig und ich war benommen. Also sorry das kann ich mir nicht vorstellen das es die Psyche ist die das macht.

Das liegt ganz einfach daran das du völlig unfit bist! Ich wohne in der 4. Etage und das sind ungefähr 100 Treppen. Die laufe ich schon über 20 Jahre täglich mehrmals und ich habe 3 Kinder bekommen. Das heißt ich laufe sie auch mit schweren Einkaufstaschen mit Nahrung für 5 Personen und mit mehreren Sixpack zu trinken. Das heißt beim wöchentlichen Großeinkauf und wenn noch keiner von meinen Jungs da ist, laufe ich locker dreimal hoch und runter um die Taschen in die Wohnung zu bringen. Meine kleinste kann noch keine Treppen steigen – oder sagen wir mir dauerts zu lange. Das bedeutet für mich nochmal 13 kg hoch und runter tragen. Also sagen wir alles in allem lauf ich diese Treppen mehrmals am Tag runter und wieder rauf. Vor 14 Tagen hatte ich eine Reitzung des Intercostalnervs. Ich bin gelaufen wie ne alte Frau aber ich kann ja nicht unten im Schneegestöber nächtigen – also musste ich hoch. Also sorry ... bei 2 mal 180 Stufen kann ich nur müde lächeln.

Aber:

Also sorry das kann ich mir nicht vorstellen das es die Psyche ist die das macht.

Na klar kann die Psyche das machen. Ich hatte wärend meiner Angsterkrankung auch drei HI pro Treppe – denn obwohl ich diese Treppen gewohnt war hab ich schon auf der ersten Treppe gejapst und keine Luft bekommen.Das sind ganz einfach Symptome seelischer Erkrankungen und wenn man wieder gesund ist, sind auch diese Symptome wieder weg.

Mann, Mann, Mann, für jeden Herzkranken sind manche Beiträge hier wie eine Verhöhnung...

Meine Rede ... :)=

s8phooky7x9 hat geantwortet


Also sorry das kann ich mir nicht vorstellen das es die Psyche ist die das macht.

nein die symptome sind körperlich,und sind auch wirklich da.

nur die entstehung und die ursache liegt in deinem kopf.

ist eigentlich ganz logisch.

denke einfach mal was du dir jeden tag antust.

jeden verdammten tag,hast du ängste, dein ganzer körper ist angespannt,du zuckst bei jedem zipperlein zusammen,du atmest zu schnell ,zu flach,bist nervös.

dein körper ist immer in alarmbereitschaft.jeden tag,immer und immer wieder.

seit wochen,monaten.

irgendwann wird die anfängliche akute hyperventilation chronisch, du atmest unterbewußt zu viel ,zu schnell,zu flach,auch in zeiten ,wo du scheinbar entspannt bist.

das liegt daran das dein co2 im blut schon niedriger ist als bei anderen.

das ist alles reversibel.

aber so lange du dieses angstspielchen weiter treibst ,wird es so bleiben.

J9anx74 hat geantwortet


Ergänzung – durch die ständige Anspannung ändert sich auch die Körperhaltung (ständig in "Abwehr"- oder "Lauer"-Position), was auf Dauer zu orthopädischen Problemen führen kann, Wirbelsäulen- und Rückenkram halt, auch eine mögliche Quelle für Schmerzen und Herzsymptome.

G{rau_aymsel hat geantwortet


@ Neq

Wie gehts Dir? Hast Du mit einer Therapie angefangen?

CQha-nTu hat geantwortet


Ja, das frage ich mich auch, wie es unserem Neq geht...

LG

Noexq hat geantwortet


Wie gehts Dir? Hast Du mit einer Therapie angefangen?

Grauamsel

Ja, das frage ich mich auch, wie es unserem Neq geht...

LG

Cha-Tu

Mir gehts unverändert leider. Habe ein Vorgespräche gehabt bei einer Psychaterin ca 1 std. habe ihr alles so dargestellt wie es ist und war. Sie meinte das ich "evtl" an einer Starken Depression oder Somatoformer Strörung leide. Ich seh das immer noch nicht so. Irgent wie sagt was in mir da ist was im Busch was noch keiner gefunden hat, denn wie zum guck guck soll ich jeden Tag bzw meine "Seele" fast ununterbrochen diese Symptome hervorrufen? Ich nehme seit 3 1/2 Wochen Opipramol 2x 50mg. Es geht mir unverändert auch mit diesem Medikament. Hier ein beispiel von Donnerstag. War bei der Physiotherapie und musste an geräten nacken und schultermuskulatur beanspruchen. danach waren meine Beine dran, heißt ich musste mich liegend mit dem linken bein abstoßen und mit dem rechten auffangen. das ging ca 5-6 mal als ich druck in der Brust verspürte und ich benommen wurde. Ich bin dann nach hause und dort war mir übel -> der Druck war da -> ich hatte luftprobleme und die benommenheit. Jetzt sagt mir mal bitte wo soll das die Psyche sein? es dauerte etwa 2 std dann gings wieder einigermaßen. Ich weis ich bin Xmal untersucht worden, aber bei sowas denk ich mir da wurde was übersehen.

LG

Neq

NVel5a hat geantwortet


Ich weis ich bin Xmal untersucht worden, aber bei sowas denk ich mir da wurde was übersehen.

denn wie zum guck guck soll ich jeden Tag bzw meine "Seele" fast ununterbrochen diese Symptome hervorrufen?

Ja, das dachte sich ein Bekannter von mir auch. Er hatte Kopfschmerzen, teilweise auch Schwindel. Er war bei verschiedenen Ärzten, organisch konnte niemand etwas finden. Die Ärzte sagten, es sei psychsomatisch. Das konnte er nicht glauben. Schmerzmittel versagten oftmals, die Schmerzen wurden ab und an sogar so stark, dass er davon ohnmächtig wurde. Er ging noch einmal zum Arzt, MRT etc. Nein, organisch alles top. Seit Hausarzt wies ihn in eine psychiatrische Klinik ein. Diagnose: starke Depression mit somatoformer Störung. Er ist in Therapie, nimmt auch Medikamente und es geht ihm recht gut *:)

Ich nehme seit 3 1/2 Wochen Opipramol 2x 50mg. Es geht mir unverändert auch mit diesem Medikament.

Gib dem Medikament eine Chance. Wenn es nicht hilft, ist es vielleicht noch nicht das richtige, oder die Dosierung stimmt noch nicht :)*

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