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Verdacht auf Prinzmetall-Angina

Cxha-Tcu hat geantwortet


Hallo, Neq,

ich befürchte sehr stark, dass Du innerlich solche Blockaden gegen die Therapie hast, weil Du nach wie vor der Meinung bist, dass es das Herz ist, so dass ich schon Bedenken habe, ob das was wird...

Und ganz ehrlich: Wenn ICH so "sicher" wäre, herzkrank zu sein, wie Du es anscheinend bist, würde ich keine Zigarette mehr anrühren. So ganz verstehe ich Dein Verhalten nicht.

Dennoch wünsche ich Dir, dass Du Hilfe bekommst. Aber Du musst sie auch annehmen und Deine "Vorurteil", herzkrank zu sein, wenigstens mal zeitweise beiseite legen!

Liebe Grüsse

Cha-Tu

GTrausamJsel hat geantwortet


Auch ich habe mit grossem Befremden gelesen, dass Du immer noch Raucher bist. In meiner Reha damals mussten die Raucher UNTERSCHREIBEN, dass sie aufhören mit den Glimmstängeln - wenigstens solange die Reha dauert. Beim Entzug wurde ihnen beigestanden und geholfen. Wer rauchend auf und hinter dem Klinikgelände angetroffen wurde, musste die Koffer packen und heimreisen - Meldung an die Krankenkasse... Die Idee war: wer auf Kosten der KK und der Allgemeinheit (Beiträge der Kantone und Gemeinden an den sauteuren Aufenthalt) eine Reha bekommt, soll das Seine auch dazu beitragen. Das Aufhören galt nicht nur für die Raucher, sondern auch für die Alkis und anderen Suchtis.

Ich war eine ordentliche Kaffeetante. Seit dem Infarkt habe ich NIE MEHR einen richtigen Kaffee getrunken, nur noch koffeinfreien, weil mir gesagt wurde, dass für PMA-Patienten das Koffein ein rechtes Gift ist. Das Aufhören fiel schwer, aber ich habe es klaglos gemeistert. Probleme mit Rauch&Alk hatte ich nie, weil beides nicht zu meinen "Genussmitteln" gehörte. Aber auch ein "Kaffee-Entzug" braucht Konsequenz - es ist halt ein Ritual, was man aufgeben muss und "Schwachstromkaffee" ist nicht einmal halb so gut, wie ein "richtiger". Ich gewöhnte mich mit dem Gedanken daran, dass meine lädierte Pumpe das schätzt.

Girauamdsexl hat geantwortet


... ich gewöhnte mich UM....

JFanx74 hat geantwortet


fällt mir grad ein, inspiriert durch einen anderen Faden..

wurde die Lunge mal untersucht?

Ndexq hat geantwortet


Hallo hier lieben ;-)

ich wollte mal Bericht erstatten, denn es ist so das sich seit ca 1 Woche doch bemerkbar macht das sich die Angst und auch die Symptome vor allem in der Brust verschwinden. Ich mache hier jeden morgen Sport heißt schwimmen ca 20min lang. Hinzu kommt jeden Dienstag Wassersport am nachmittag und viel draußen rum laufen. Ich würde sagen mir gehts ca 50% besser wie vor 3 Wochen noch. Ich habe noch 3 Wochen Aufenthalt hier und werde das best möglichste draus machen. Ich hoffe ihr lest diese "Guten" Neuigkeiten mit Freude.

LG

Neq

J|anx74 hat geantwortet


Ja! :-) *freu

Weiterhin alles Gute! Klingt doch gut!

(finde ja auch, das Sport eine gute "Therapieform" ist. Solltest Du dann auch "draussen" weiter beibehalten.)

Ctha-xTu hat geantwortet


Ich lese das mit grosser Freude, Neq. Machst Du denn dort auch Psychotherapie oder beschränkt sich das auf Sporttherapie etc.? Wie dem auch sei, Hauptsache es hilft, und Du wirst bald richtig gut leben können.

Alles Gute

Cha-Tu

G'rau5amgsel hat geantwortet


Lieber Neq - wie schön, dass Du es gepackt hast und bereits erste Erfolge hast. Schritt für Schritt kommst Du in Dein normales, früheres Leben zurück - in ein Damals, als Dich die Symptome noch nicht quälten.Ich freue mich mit Dir.

N<exq hat geantwortet


Hallo zusammen ;-) ,

ich dachte ich komme drum rum aber ich muss leider hier eine Frage stellen die sich auf das Herz bezieht bzw auf mich und eine Sportliche Aktivität. Vorab muss ich sagen das ich das schon den Schwestern hier erzählt habe und immer nur eine Antwort bekomme die mich langsam echt Ankotzt, "Das ist Kopfsache"!! So nun mal zum Problem.

Ich war heute Inline Skaten mit meinem Bruder am See. Anfangs war alles prima. Nach ca 1,5 Km merkte ich leichten druck in der Linken Bruststeite und ignorierte ihn. Es ging dann auch wieder weg und dafür kam ein dauerhafter Druck/schmerz im Oberbauch in Verbindung mit Atembeklemmungen. Ich fuhr weiter bis zu unserem Vorgenommenen Ziel. Dort machten wir ca 15-20 min rast. Das Oberbauchgefühl verschwand wieder bis auf ein minimum aber die Atembeklemmungen blieben. Wir sind dann die gleiche Strecke zurück gefahren und es wurde wieder schlimmer. Es waren insgesammt 7,5 km die wir gefahren sind. Ich war total am Ende. Im Auto flauten die Symptome wieder ab. Hinzu kam dagegen Kribbeln und Schweregefühl und beiden Armen. Die Finger fühlten sich wie Blut leer an.

Nun sind die o.g Symptome immer wieder da. Auch in Ruhe wieder. Hier wird immer nur gesagt "Kopfsache" aber sorry das diesmal nicht. Ich verfalle weder in Panik noch in großer oder unfassbare Angst!

Meine Frage: Herz Symptome? Ja oder Nein? Überbelastet? anderes Problem?

Ganz lieben Gruß

Neq

Gdra#uamsexl hat geantwortet


Hallo Neq - schön, von Dir zu hören!

Ich verfalle weder in Panik noch in großer oder unfassbare Angst!

DAS hast Du schon gelernt! Gratuliere! Ich freue mich für Dich; Du hast bereits einen grossen Schritt vorwärts gemacht.

Ich fuhr weiter bis zu unserem Vorgenommenen Ziel.

BRAVO! Du hast Dich selber überwunden und Deinen Symptomen NICHT nachgegeben!

Hinzu kam dagegen Kribbeln und Schweregefühl und beiden Armen. Die Finger fühlten sich wie Blut leer an.

Möglicherweise hast Du hypenventiliert wegen der Anstrengung. Ich selber habe nie solche Symptome, wenn ich eine Herzkrise schiebe.

Gewiss weiss Cha-Tu mehr über solche Symptome - er ist ja (aus der Not heraus) zum Experten geworden.

Zu "Kopfsache" ja oder nein möchte ich mich nicht äussern. Unter "Kopfsache" versteht wohl jeder etwas anderes.

Arbeite weiterhin so an Dir wie bisher. Ich drücke Dir die Daumen.

Wenn Du nächstens bis Mitte Juni von mir nichts hörst, so bin ich in meinem geliebten Schweden und habe dort kaum Zugang zum Internet.

Denk' bloss: ich bin - wie Du weisst - herzkrank und gehe ALLEINE in Urlaub, weil mein x:) nicht in den Norden reisen will. Ich mute mir das zu und weiss, dass mir meine Medis helfen, sollte ich eine Krise schieben.

CJha-xTu hat geantwortet


Hallo, Neq,

ich kann da immer nur dasselbe sagen: Wenn das Zeichen einer Ischämie des Herzens wären, dann wärst Du nicht in der Lage, 7,5 km zu skaten. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Es KANN Angst sein (Hyperventilation), es KANN was an den Muskeln sein, an den Nerven, an was weiss ich. Aber wenn es das Herz wäre, wärst Du nach den Symptomen, die Du in den letzten Monaten so dramatisch beschrieben hast, längst mit einem oder zwei Infarkten "beglückt" worden.

Gruss und alles Gute

Cha-Tu

J%an7x4 hat geantwortet


Ich finde auch, das klingt ziemlich nach Angstsymptomen, Panikattäckchen, Hyperventilation.. hatte ich ja auch alles schon in entsprechenden Krisen-Phasen.

Ich sag mal ganz salopp.. Du beschreibst ja schon große Fortschritte (was wirklich sehr schön ist)! Du hast Dich immerhin an die Tour rangetraut und fällst nicht mehr so in Angst und Herzgegrübel wie früher, sondern gehst anders damit um. Aber es wäre auch ein Wunder, wenn nach diesen wenigen Wochen bereits alle Probleme komplett verschwunden wären.

Meine Strategie wäre.. bewerte dieses Ereignis als "Gruß aus der Vergangenheit". Kleiner Rest-Anflug von Sachen, die alle schon mal viel schlimmer waren. Das wird schon noch.. wenn Du fleissig weiter skatest :-).

Gruß und alles Gute!

GSrauNam4sexl hat geantwortet


Meine Strategie wäre.. bewerte dieses Ereignis als "Gruß aus der Vergangenheit". Kleiner Rest-Anflug von Sachen, die alle schon mal viel schlimmer waren. Das wird schon noch..

SO treffend gesagt, Jan! :)=

NWeq hat geantwortet


Danke, Fortschritt ist zu sehen. Jetzt kommt noch was. Heute wurde wieder ein EKG gemacht auf Grund von herzstolpern. Auf dem EKG Bogen stand in der Auswertung, sinustachekardi und das was mir sorgen macht UNSPEZIFISCHE ABNORME ST STRECKEN SENKUNG. Kann mir wer was dazu sagen. Denn die EKG Auswertung ist erst nächste Woche da.....

LG

Zkap perclott hat geantwortet


Hallo Neq,

ich kann dir dazu sagen, dass ich auch eine ST-Strecken-Senkung hatte/habe (keine Ahnung, was damit jetzt ist), die keinen Krankheitswert hat.

Mehr als abzuwarten bleibt dir leider nicht übrig, nächste Woche hast du ja schon Bescheid. Ich musste damals 5 Wochen warten.

Das packst du :)*

Schön, dass es dir langsam besser geht.

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