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Verdacht auf Prinzmetall-Angina

JWana7x4


Zugegebenermassen isses schon fies, die von Dir erwähnten Symptome zu haben, und dann im EKG sowas zu lesen. Machts nicht grad einfacher, von der Idee "herzkrank" runterzukommen, wenn man Symptome hat, die der eigenen Einschätzung nach dazu passen, und dann auch genau dasselbe im EKG liest. Da war das Schicksal (oder Gott, oder wer auch immer, such Dir was aus, je nachdem woran Du glaubst) wirklich nicht nett zu Dir.

War das denn ein Ruhe- oder ein Belastungs-EKG? Klingt für mich eher nach Ruhe-EKG.

Aber wie schon gesagt – wenn Du relevante Durchblutungsstörunge hättest (worauf die ST-Strecken-Senkung ja hinweist), dann hättest Du die Skating-Tour (und auch das sonstige Sportprogramm) vor Schmerzen niemals durchgestanden. Abgesehen davon das es nicht möglich ist, das sämtliche Kardiologen die Dich untersucht haben das allesamt nicht bemerkt hätten.

Und Aufschluss geben dürfte auch das Belastungs-EKG.. denn dort würden die EKG-Veränderungen bei steigender Belastung ja sehr signifikant werden.

Mach doch mal ein Belastungs-EKG und lad die Kurven (sowohl die in Ruhe als auch die bei maximaler Belastung) irgendwo hoch, damit wir da mal einen Blick drauf werfen können. Wie gesagt, wenn Du wirklich was hättest, dann würde das da mit Sicherheit bei steigender Belastungs zu massiven Veränderungen führen.

Zhaplperloxtt


Jan, was bringt es, wenn wir hier auf die EKGs schauen? Das ist doch wirklich keine gute Idee, oder bist du Arzt? Ist hier ansonsten ein Arzt, der Neq ernsthaft mit irgendwas helfen könnte über das Internet? Er ist doch in Behandlung vor Ort und da sollten wir ihn ganz ehrlich auch lassen.

Bei mir sind die ST-Veränderungen immer da gewesen, auch im Belastungs-EKG, aber nicht schlimmer geworden. Gleichbleibend halt.

J5an74


einerseits bin ich einfach neugierig, andererseits haben wir dann eine fundiertere Grundlage, auf der wir auf sowas eingehen können. Arzt bin ich sicher nicht, aber mit einem EKG-schrieb kann ich trotzdem bissi was anfangen.

J9ans7x4


Aber eigentlich isses wirklich quatsch.. hab mich eh gewundert dass die überhaupt ein EKG "wegen Herzstolpern" gemacht haben. Das ist ja nun wahrlich nicht das erste, und auch nicht das erste mit dieser Streckensenkung, und wird garantiert nicht zu irgendwelchen anderen Erkenntnissen führen als alle anderen vorher.. mit rational sinnvollen Erwägungen hat das gar nix zu tun. Gibt auch keinen Grund, nervös auf die Auswertung zu warten, die wird nicht anders ausfallen als all die Male vorher.. es ist alles angstgeprägter, irrationaler Blödsinn.

CVha-eTu


Sich jetzt hier das EKG anzuschauen, halte ich für ausserordentlich kontraproduktiv. Neq hat meiner Meinung nach eine schwere Angststörung (Organangst) und wenn wir uns jetzt hier noch seinem EKG widmen (was wir gar nicht können! Sorry, Jan, bei aller Wertschätzung, aber ein EKG kann nur ein Arzt SINNVOLL lesen und interpretieren!), kann das bei ihm bewusst oder unbewusst das Gefühl auslösen "Aha, dann ist da doch was nicht in Ordnung, wenn die das sehen wollen...". Wir widmen dem Ganzen sowieso schon VIEL ZU VIEL Aufmerksamkeit, was einem Angstpatienten NIE gut tut....

Gruss

JDanh74


Also in komprimierter Form gehts mir um den Punkt -

treten die St-Senkungen in Ruhe auf? Oder werden sie bei Belastung schlimmer?

Diese Info hätte ich von Neq halt gerne. Wenn letzteres nicht der Fall ist (wovon ich ziemlich überzeugt bin) kann man ja mit Gewissheit sagen "da ist nix".

Ich find ja gerade diese Unsicherheit in Bezug auf die Fakten, und das Unwissen des Patienten, problematisch. oh, oh, St-Strecken-Senkung. Hilfe! Da ist es doch sinnvoll, sich Klarheit drüber zu verschaffen, was das überhaupt bedeutet, und die Tatsache, dass diese Senkungen dann ein Hinweis auf Durchblutungsstörungen sind, wenn sie auf dem Belastungs-EKG bei stärkerer Belastung verstärkt auftreten. Aber hier eiert neq rum in einer Wolke aus Halbwissen. Klarheit wäre da hilfreich, und offenbar weihen ihn auch die Ärzte da nicht genug ein.

Also so Aussagen wie "diese st-Senkung ist harmlos und hat nix zu bedeuten". Dann neq: "wieso denn das, das ist doch ein Hinweis auf Durchblutungssstörungen". Sinnvolle Antwort vom Arzt wäre dann "das ist es nur dann, wenn es verstärkt bei Belastung auftritt!". Dann wäre neq geholfen. Aber solche Aussagen scheinen von den Ärzten nicht zu kommen, weswegen neq in Unsicherheit verbleibt. Um solche Sachen gehts mir. Und wenn die Ärzte da nicht weiterhelfen und zu kurz angebunden sind, dann muss man sich als Patient m.M. nach selber kompetent machen.

Cxha-MTAu


dann muss man sich als Patient m.M. nach selber kompetent machen.

Das versuchen Angstpatienten im Übermasss, sonst hätte Doktor Google nicht solche Macht über sie.

Gruss

Jaanw74


Ich weiss nicht.. also mir gehts schon so, wenn ich irgendwas auffälliges bei mir bermerke, und ein Arzt sagt "das ist harmlos", aber mir nicht sagt, WIESO es harmlos ist, bin ich auch nicht beruhigt. Von daher kann ich das in dem Fall wirklich nachvollziehen. Wenn ich eine Auffälligkeit im EKG hab und der Arzt sagt "harmlos" und mir dann nicht erklärt, wie er zu dieser Aussage kommt, bin ich nicht beruhigt. Wobei ich da auch nicht neurotisch google und so, sondern einfach einmal klar wissen will, wie die Faktenlage ist.

Und in dem Fall ist es ja wirklich banal einfach, geht ja nur darum wie sich die ST-Strecke unter Belastung verhält.

Gruß zurück und allen mal ein schönes Wochenende.

Neexq


Meine Angst ist doch nun berechtigt?

Die Schwester hier sagen das ist alles vom Kopf.... Das EKG hat sich nur durch den Kopf verändert....

Sorry aber sowas zieht nicht. Steht ja nicht umsonst auf dem EKG Bogen.

Ceh,a-Tu


Meine Angst ist doch nun berechtigt?

Das war's dann.. Klasse :-(

JuaZnx74


Genau sowas meine ich.

Diffuse Aussagen von Ärzten (mir kommts oft auch so vor als ob die erwarten, das man das was sie sagen, als "Halbgott in weiss", einfach so akzeptiert und glaubt und ja nicht in Frage stellen darf oder weitere Erklärungen erwarten darf, was aber offenbar nicht jedem Patienten gelingt), die den Patienten nicht mit den notwendigen Informationen versorgen, weswegen er verunsichert bleibt.

Aussagen von Schwestern wie diese, die die Unsicherheit noch weiter verstärken.

Das EKG verändert sich natürlich nicht durch den Kopf. Das ist ja völliger Quatsch (mal abgesehen davon das pychische Anspannung natürlich die Pulsfrequenz erhöht). Aber daraus den Umkehrschluss zu ziehen "ich bin herzkrank" ist genausolcher quatsch. Aber zumindest muss man sagen, das Verhalten der Ärzte und Schwestern verschlimmert die Problematik offenbar eher.

Ist Deine Angst berechtigt?

Eine St-Strecken-Veränderung KANN auf eine Durchblutungsstörung hinweisen. es kann aber auch einfach "gar nix" sein, siehe Zapperlott.

WENN eine solche vorliegt, hat man massive ST-Veränderungen auf dem Belastungs-EKG.

Und ausserdem hat man dann starke Beschwerden bei Belastung und ist nicht zu 7,5 km inline-skaten in der Lage.

Also kannst Du Dir die Frage "ist meine Angst berechtigt" eigentlich auch selber beantworten, oder? Du gehst auf meine Frage nach dem Belastungs-EKG zwar nicht ein, aber wenn da Veränderungen wären, hätte das mit Sicherheit Einfluß auf die Handlungen der Ärzte gehabt (und sie würden nicht mehr "da ist nix" sagen), ausserdem bist Du zu derartigen sportlichen Handlungen in der Lage.

C[ha>-Tu


Sorry, nicht die Ärzte haben Neq verunsichert, sondern diese Beiträge in den letzten Stunden. Ich habe keine Lust mehr...

J6an7x4


Es is echt bitter wie diese blöde st-strecke deine Angst nährt und aufrecht erhält..

man möchte Dich packen und schütteln und in die Tischkante beissen.

Absolut rein gar nix spricht für "herzkrank" und all Deine Symptome lassen sich psychosomatisch erklären und wurden auch besser im Rahmen der Therapie. Du bist mit Sicherheit kerngesund. Trotzdem schaffst Du es nicht die Angst loszulassen.

Ich schwanke echt grad zwischen Trauer und Aggressivität. Man kann Dir offenbar nicht helfen. Wieder die Klinik, noch die Leute im Forum. Wenn DU nicht bereit dazu bist die Angst endlich mal loszulassen wirst Du sie bis ins hohe Rentenalter mitnehmen müssen.

Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah

neq es ist so frustrierend mit Dir!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Jxanx74


@ Cha-Tu

Abgesehen davon das ich Dir da widerspreche, wäre die einzige Konsequenz dann, gar nicht mehr auf sowas einzugehen, oder?

Was soll man denn dann noch schreiben (ausser halt "nix")?

Ich finde es etwas unfair, wenn eine simple sachliche Erklärung der Faktenlage als "Verunsicherung" bezeichent wird.

Allerdings finde ich es durchaus naheliegend, das man bei solchen Fällen am besten gar nix mehr schreiben sollte, weil virtuell alles zu gefährlich, und nur die realen Ärzte und Psychiater sich damit beschäftigen sollten-

Zdapper4lotxt


@ Jan:

Ja, teilweise ist es virtuell dann zu gefährlich, weil es den logischen Schritt, sich im richtigen Leben Hilfe zu suchen, rauszögert.

Was das angeht, ist das Internet wahnsinnig bescheuert, weil man an Informationen kommt, die dermaßen ihre Relation verlieren, dass einem schwindlig wird.

Ich kenn es von mir selbst auch und ich habe mir zeitweise die Internetseiten blockiert, damit ich eben in schwachen Momenten nicht gucken kann, was da theoretisch alles sein könnte.

Da glaubt man irgendwelchen Internetseiten mehr als dem Arzt und spätestens dann hörts definitiv auf, weil dann Fachpersonal keinen Zugang mehr hat.

Neq eiert in einer Wolke aus Halbwissen, weil das Internet ja sooooo toll (Achtung, Ironie) Informationen bereitstellt, die natürlich (Ironie) alle gleichgewichtet werden können. Früher wussten viele Leute gar nichts von Krankheiten. Aber heute guckt fast jeder direkt bei Google, was XYZ sein könnte und dann läuft es völlig aus dem Ruder. Und er eiert auch durchs Halbwissen, wenn Laien hier anfangen wollen, ernsthaft EKGs u.a. wie du schreibst aus "Neugier" sehen zu wollen. Die Infos hier reinzustellen bedeutet für Neq nur, sich damit WIEDER zu beschäftigen, ohne aber von einer kompetenten Person dazu was zu hören.

Das Internet hilft, was sowas angeht, überhaupt nichts mehr ab einem gewissen Punkt, der über "du solltest dir Hilfe suchen, du entwickelst / hast eine Angsterkrankung" herausgeht.

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