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Verdacht auf Prinzmetall-Angina

N-exq hat geantwortet


Gerade kam eine Schwester zu mir und sagte das ich auch schon am 4.4 diese unspezifische abnorme st Senkung hatte. Sie meinte der Arzt sagte es hätte keinen Krankheitswert aber im gleich Satz ich solle mich nicht aufregen und keine Horror filme gucken..

Z\apperl ott hat geantwortet


Ja, weil du genau das tust.

Sie müssen dich informieren, was mit der ST-Senkung ist und du wirst lernen müssen, so etwas auszuhalten. Es hat keinen Krankheitswert, das heißt, dass du gesund bist.

Man kann lernen, damit umzugehen, dass da vllt. zeitweilig oder dauerhaft diese ST-Senkung besteht.

Sie hat schon Recht, wenn sie sagt, dass du jetzt hier nicht Panik schieben sollst. Du bist gesund, das sagt sogar der Facharzt, also versuche, dich deinen richtigen Problemen (Über- und Falschinterpretation) zuzuwenden.

Freu dich, dass der Arzt es als harmlos betrachtet und gut.

Jma n7x4 hat geantwortet


Naja, neq ist ja nun in der Klinik.

Mir fällt es wohl auch schwierig, nachzuvollziehen, wie man SO irrational sein kann. Ich gehe eigentlich mit Logik an die Sachen ran und wenn irgendwas von der Faktenlage her klar ist, dann gelingt es mir damit in der Regel auch, gegen Ängste anzugehen. Wenn ALLES gegen "herzkrank" spricht und schon eine nun wohl fast dreistellige Anzahl EKGs von einer zweistelligen Anzahl Ärzte gemacht und begutachtet worden ist, will es mir nicht in den Kopf, wie man dann nun schon wieder auf diesen Trip geraten kann. Die Frage, ob die Angst berechtigt ist, ist dieselbe wie vor einem Jahr als der Spuk losging.

Aber ich finde auch durchaus, das "den Ärzten glauben" schwierig ist, wenn sie einen einfach nicht wirklich aufklären (wie ich schon geschrieben hab), da hab ich ja durchaus meine eigenen Erfahrungen. Wie soll man denn Vertrauen aufbauen wenn einem eine Krankenschwester sowas erzählt, wo einem doch irgendwie klar ist dass das quatsch ist (und man daraufhin den naheliegenden, aber falschen Schluss zieht, es liegt doch was organisches vor)? Find ich mindestens genauso gefährlich wie das Internet in so einem Fall. Oder der junge Assistenzarzt, der die Idee mit der PMA hatte.

JVand74 hat geantwortet


Sie meinte der Arzt sagte es hätte keinen Krankheitswert aber im gleich Satz ich solle mich nicht aufregen und keine Horror filme gucken..

Schon wieder sowas.. wo die Ärzte die Patienten verunsichern!!!! Es regt mich auf. Wie kann man jemandem wie neq sowas sagen ??? ??? ??? ??? ??? ??

Ich nehme an, es handelt sich bei diesem Satz einfach um einen schlechten Versuch, einen Scherz zu machen.

Z\apperlxott hat geantwortet


Jan, du kannst deine Logik nicht auf Menschen anwenden, die mittendrin stecken, da hätte ich dir vor 1-1,5 Jahren auch einen virtuellen Vogel gezeigt und gesagt "Ja, aaaaaber...".

Klar ist "den Ärzten glauben" schwierig, aber bei Angstpatienten, die dermaßen überreagieren, ist es meiner Ansicht nach auch schwierig, da ein richtiges Maß zu finden. Die Ärzte müssen darüber informieren, dass XYZ vorliegt, aber die Auswertung einfach dauert, bis man SICHER etwas sagen kann, sonst würden sie auch Google anschmeißen.

Äußerungen wie die der Krankenschwester, die Neq garantiert schon kennt, was seine Angstprobleme angeht, sind natürlich subjektiv gesehen kontraproduktiv, aber was soll sie denn sagen? Sie weiß doch eh, dass er googeln wird. Was sollte sie deiner Meinung nach denn sagen außer "regen Sie sich nicht auf" oder "das ist nicht schlimm"?

Jfagn7x4 hat geantwortet


Sorry falls ich euch nerve, mich wiederhole etc..

Also was sie nicht sagen soll ist "Ihre EKG-Veränderung ist psychosomatisch!". Weil das absoluter Quatsch ist und neq weiss dass das Quatsch ist und nur dazu führt das er denkt "ich weiss das das quatsch ist, das hat also andere Ursachen! also doch krank".

Besser sind die Ärzte, die sagen, "die ST-Veränderung hat keinen Krankheitswert und ist harmlos". Wobei das immer noch eine Aussage ist, die man den Ärzten GLAUBEN MUSS, ohne das dieses Glauben irgendwie faktisch untermauert wäre, und genau das (glauben/vertrauen) ist ja nun eher schwierig.

Optimal fände ich daher ein Belastungs-EKG und ein Arzt der neq die Kurven zeigt und erklärt und sagt, schauen Sie mal, hier ist die ST-Strecke; wenn Sie Durchblutungsstörungen hätten, dann hätten wir bei so und so viel Watt hier gravierende Veränderungen (und im Vergleich dazu vielleicht ein EKG zeigt von jemandem wo sowas der Fall ist, damit er den Unterschied sieht). Das wäre dann eine faktische Absicherung und möglicherweise in der Lage, neq die Gewissheit zu verschaffen, die er braucht, als Basis, um darauf aufbauen zu können.

Und von nun an schweige ich hier für mind. 2 Wochen, es ist vorerst genug gesagt (von mir zumindest).

Ziappe2rloxtt hat geantwortet


1. sehe ich ein, aber nicht, warum du jetzt erklärst und findest, dass schon wieder EKG geschrieben werden soll? So kommt ja auch keine Ruhe bzgl. Körperwahrnehmung rein, weil das wieder eine Bestätigung ist für "Körperliche Untersuchung = da muss körperlich was sein".

Der Arzt kann das auch an alten EKGs erklären ohne wieder Untersuchungsstress zu machen, der direkt wieder auf die Angst wirkt.

Jmani74 hat geantwortet


ja, natürlich.. ein altes Belastungs-EKG reicht da natürlich aus. Danach hatte ich ja auch gefragt.

ZBappedrlotxt hat geantwortet


Ok, dann hatte ich dich missverstanden. Entschuldige bitte. :-)

Jran7x4 hat geantwortet


alles gut. soweit ich weiss gibts halt nur einfach kein altes belastungs-ekg da aufgrund von mangelndem trainig abgebrochen. aber nun schweige ich wirklich. schöne tage euch allen.

CTha-:Tu hat geantwortet


Abgesehen davon das ich Dir da widerspreche, wäre die einzige Konsequenz dann, gar nicht mehr auf sowas einzugehen, oder?

Der Meinung bin ich tatsächlich, Jan. Ab einem gewissen Punkt, kann alles kontraproduktiv werden. Ich habe übrigens NICHT gemeint, dass Du speziell Neq verunsicherst, sondern dass diese Foren-Situation, wo wir uns alle wieder mal sofort auf Neqs Problem stürzen, für Neq wenig hilfreich ist. Er wird IMMER etwas finden, das ihn verunsichert, und jede Reaktion von uns in Richtung "Klarheit schaffen" oder "Abklärung" wird ihn wieder verunsichern. Sollte das als Kritik an DIR rübergekommen sein, tut mir das leid. Aber Du bist ja nicht der einzige, der hier auf den Zug aufgesprungen ist. Ich selbst ja auch.

Ich finde es etwas unfair, wenn eine simple sachliche Erklärung der Faktenlage als "Verunsicherung" bezeichent wird.

Das hat mit unfair nichts zu tun. So ticken Angstler nun einmal. Ich kenne das von meinen Klienten und vor allem: ich kenne es von mir selbst. Ich hatte ja auch zwei Jahre eine Angststörung.

Gruss

Cha-Tu

Ccha-xTu hat geantwortet


Ich gehe eigentlich mit Logik an die Sachen ran und wenn irgendwas von der Faktenlage her klar ist, dann gelingt es mir damit in der Regel auch, gegen Ängste anzugehen.

Ja, so gelingt es DIR, Jan. Aber nicht Angstpatienten. Und solltest Du jemals Angstpatient gewesen sein (was ich mir eigentlich immer weniger vorstellen kann, weil Du eben sehr "richtig" reagierst), dann warst Du da eine grosse Ausnahme. Ich selbst kenne KEINEN Angstpatienten, der logisch reagieren kann. Das ist ja eines der Hauptprobleme in diesem ganzen Komplex.

Gruss

CHha&-Txu hat geantwortet


Schon wieder sowas.. wo die Ärzte die Patienten verunsichern!!!! Es regt mich auf. Wie kann man jemandem wie neq sowas sagen ??? ??? ??? ??? ??? ??

Ich nehme an, es handelt sich bei diesem Satz einfach um einen schlechten Versuch, einen Scherz zu machen.

Oder um den seriösen Versuch einer Realitätsprüfung. Neq muss lernen, so etwas auszuhalten. Eine dauernde Schonhaltung wird er ja auch ausserhalb der Klinik nicht durchhalten können. Wie anders als durch Einübung in einem geschützten Raum (Klinik) soll er lernen, solche Aussagen auszuhalten, ohne sofort in eine Panikattacke zu driften?

Gruss

J7an7x4 hat geantwortet


Joa das stimmt sicher alles. Erleichtert kann ich allem wieder zustimmen :-).

Ich bin bei neq auch nur für EINMALIGE Klärung, nicht andauernd wiederholen. Hab halt den Eindruck das ihm bisher kein Arzt erkärt hat was sich hinter dem ST Dings verbirgt, und das finde ich nicht gut.

Was mich betrifft.. keine Ahnung. Ich hatte schon oft Panikattacken und kenne Vermeidungsverhalten aus Angst auch gut. Ich würde z.B. kein Flugzeug besteigen und auch keinen Fahrstuhl.

Neulich bin ich U-Bahn gefahren (hatte ich ja in "meinem Faden" geschrieben), da war mir durchaus sehr mulmig auf dem Bahnsteig und eine Stimme hat mir ins Ohr geflüstert "wenn Du da jetzt reingehst ist das Dein Ende", und ich hab mir dann gesagt, das ist die Stimme der Angst, ich WEISS, auch wenn ich in er Bahn komische Herzgeschichten krieg (das ist ja die Angst – Angst vor Herztod durch krasse Panikattacke) wird mich das nicht umbringen (weil mir die physiologischen Zusammenhänge klar sind und ich weiss das die Angstreaktion ausser schnellem Puls nix auslösen wird und der schnelle Puls auch nicht gefährlich ist).. Ich hatte dann in der Bahn ca. Puls 110-120 aber es war trotzdem ganz gut zu ertragen (und seitdem mache ich es öfters mal zur Abhärtung).

Für mich (und nach allem was ich weiss, auch ganz allgemein) ist die Basis für derartiges doch erstmal die faktische Absicherung. Das WISSEN, es kann nix passieren, weil die Angst einen einfach nicht tötet. Auf Basis dessen kann man es doch nach und nach wagen, sich der Angst zu stellen.

Wobei bei neq der Fall ja anders ist – es handelt sich ja nicht um so eine "Umkippen durch Panikattacken"-Phobie sondern eine Organangst. Aber auch hier – ich WEISS dass da nix ist, also geh ich der Angst entgegen, fahr Fahrrad, und auch wenn ich wieder komische Gefühle und Beklemmungen krieg, ich radel weiter! Das mach ich ja auch bei mir selber so (bzw hab ich 2011/2012 gemacht). Soweit radeln wie man sich "im Sicherheitsbereich" fühlt (z.B. "das sichere Zuhause ist noch nah genug), und dann ein klein bisschen weiter, bis man merkt, hier fängt die Angst an. Die Symptome dann kommen lassen und bewusst aushalten, und nach und nach immer ein Stückchen weiter.

Scheissgegner, die Angst.. an sich so harmlos aber kann einem das ganze Leben komplett vermiesen.

JMan7v4 hat geantwortet


Kleiner Zusatz – bei mir war/ist der Leidensdruck halt auch immer enorm. Wenn ich eine Konfrontationsmöglichkeit habe, muss ich mich, quasi wie eine Sogwirkung, dieser in der Regel auch stellen. Das "feige kneifen" macht mich ziemlich depressiv verstimmt; das erfolgreich konfrontieren hebt meine Laune für den Rest des Tages deutlich. Und insgesamt ist die Einschränkung durch die Angst für mich, was die Stimmung angeht, so desolat, das ich das Konfrontieren bevorzuge. Das mag bei anderen Leuten natürlich anders sein. Aber ich kanns einfach nicht ertragen, dieses von-der-Angst-eingesperrt-sein.

Auch wenn ich mir das bei neq anschaue.. Freundin und Job weg durch den Mist! Mir würde da massiv "der Kragen platzen" der Angst gegenüber, wenn das solche Ausmaße annimmt. Aber wie gesagt, da kann ich ja auch nur für mich selber sprechen. Aber ich sehe in meinem Umfeld viele Leute, die deprimiert vor sich hin Leiden, weil sie von einer Angst gefangen gehalten werden, der sie sich eigentlich auch problemlos stellen könnten, dies halt nur (aus Angst halt) nicht tun.

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