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Verdacht auf Prinzmetall-Angina

Jpa.n74 hat geantwortet


Ich hatte grad noch einen anderen Gedanken – wir wissen ja alle nur ziemlich wenig von Dir (ausser über die Herz-Sachen, da sind wir gut informiert).

Wie geht es Dir denn sonst überhaupt eigentlich so? Bist Du (von der Krankheitsgeschichte abgesehen) glücklich oder unglücklich? Oder womöglich gar sehr unglücklich?

All Deine Symptome können schliesslich auch psychosomatische Beschwerden einer "richtigen Depression" sein (die ihre Ursachen ja in ganz anderen Dingen als eventuellen Herzängsten und -Krankheiten haben kann). Wenn man sich die Liste der möglichen körperlichen Symptome durchliest, findet man zumindest alles wieder, was Du beschreibst.

G<raua7msxel hat geantwortet


Hallo Neq - ich bin aus dem Urlaub zurück und möchte wissen, wie es Dir inzwischen geht. *:)

NHeq hat geantwortet


Hallo. Mir geht es bescheiden. Meine Symptomatik ist immer noch vorhanden und wird auch bei belastung schlechter. Ich bin in psychologischer behandlung, aber selbst die gute Psychaterin sagt es ist nichts Seelisches! Sie hilft mir momentan etwas. Es ist so das ich schon nur vom wasser Tragen treppen hoch druck im bauch bekomme und mir schwindelig wird. Ich bekommem momentan Amlodipin 5mg 1x täglich. Also ich habe erlich gesagt die ganze Psychoschiene satt. es bringt nix und es wird immer wieder darauf geschoben. Es nervt tierisch.

Bei einem sind die ärzte sich den Kopf am zerbrechen. Warum bei mir in III immer wieder mal eine Negative T welle vorhanden ist und dann mal wieder nicht. Es kann mir niemand sagen... Hat von euch jemand ein Idee?

Lg

der Neq

Ziappe`rSlott hat geantwortet


Lieber Neq,

es tut mir Leid, dass es dir nicht gut geht. Ich fühle mit dir, das ist Mist :)_ .

Gut, dass die Ärzte dran sind, wir sind überwiegend auch nur Laien hier und kennen außer deinen Schilderungen gar nichts von dir. Lass die Ärzte ihre Arbeit bei dir vor Ort machen, Ferndiagnose aus dem Forum hier helfen dir doch auch nicht weiter.

Wie kommst du denn mit der Psychologin klar? Oder ist das eine Psychiaterin? Welche Ausrichtung macht sie? Verhaltenstherapie? Tiefenpsychologisch?

Alles Liebe :)*

Nxeq hat geantwortet


Hallo Zapperlott. Also die Ärzte machen momentan nix mehr. ich bekomme nächste woche meine Blutuntersuchungen wieder und dann weis ich nicht wie es weiter gehen soll.

Also mit der Psychologin komme ich super klar. Die packt einen nicht so in Watte und redet auch nicht durch die Blume. Sie ist auf Verhaltenstherapie ausgerichtet. Nächste Woche will sie etwas mit Hypnose versuchen.... ":/ na ich bin mal gespannt, erwarte aber erst mal nix.

Meine momentane symptomatik ist folgendermaßen:

- Druck/schmerz im Berreich des Unterkiefers und der Kieferwinkel

- Druck/ziehen/Kribbeln im Berreich der Brust bzw in der Brust (mal links oder mittig)

- Probleme richtig durch zu atmen als wenn ich nicht genug luft bekommen würde was aber nicht so ist.

- Schwindel bei belastung.

- Blutdruck immer bei ca 150/90 links und rechts 140/80. (bekomme seit 3 wochen amlodipin)

- Ruhe Puls zwischen 90-115 bpm.

- Abschlagenheit / Müdigkeit / Antriebslos

Ja das wars soweit erst ein mal.

LG

Neq

ZRapXperlxott hat geantwortet


Wenn die Ärzte nichts mehr machen, was soll das Forum hier denn tun? Wir können dich nicht behandeln oder tippen, was bei dir los ist.

Du bist komplett untersucht und postest das, was du gerade gepostet hast, schon zum wiederholten Mal.

Ich glaube dir, dass du das alles fühlst. Aber wenn bisher nichts gefunden wurde und die Ärzte momentan nichts machen / keinen Handlungsbedarf sehen, wird dir hier auch niemand etwas dazu sagen können, da uns einfach die Ausbildung dazu fehlt.

Welche Erwartungen hast du an die Therapie?

Meine Therapeutin hat z.B. gesagt, dass sie mir glaubt, dass ich bei einer Panikattacke Angst habe, dass ich XYZ am Herz / an der Lunge / sonstwo fühle. Die Gefühle sind real. Aber wenn ich darauf achte und sie erwarte, dann kommen sie und sind subjektiv stärker als sie objektiv ohne meinen "Hau" sind. Und so einen "Hau" hast du auch. Was nicht heißt, dass die Psyche alles macht, aber sie verstärkt und überdreht gewaltig viel, insbesondere bei Ängsten, die den Körper betreffen. Wenn ich nen Kasten Wasser rumschleppe oder mein Fahrrad oder sonstwas, drückt es mir auch im Bauch und ich bekomme schlechter Luft oder muss schnaufen, wenn ich die Treppe hochlaufe. Das gefällt mir nicht und wenn ich einen schlechten Tag habe, macht mir das auch Angst.

Aber so reagiert der Körper nun einmal auf Anstrengung.

Vielleicht hast du durch die Anspannung einen verspannten Kiefer, durch die verspannten Schultern das Ziehen links oder rechts in der Brust (hab ich beides häufig und muss mich erstmal dran erinnern, warum). Falsches Atmen kann dazu führen, dass du zu viel Luft drinbehältst und dir deswegen schwindlig wird, das auch zur Belastung, wenn du zu sehr kontrollierst und beobachtest.

Machst du Sport? Leichter Ausdauersport wäre vllt. eine positive Sache, um auch mal POSITIVE Rückmeldung von deinem Körper zu bekommen anstelle von ausschließlich Angstsignalen. Das täte dem Stresslevel, den Verspannungen, der Antriebslosigkeit sowie Puls und Blutdruck gut.

Wenn du Belastungs-EKGs schön fahren konntest, da nichts dolles war und die Ärzte dir auch kein Sportverbot erteilt haben, belaste dich und steigere dich. Gewinne Vertrauen in dich selbst zurück und in das, was dein Körper leisten kann. Und jetzt nichts von der EKG-Veränderung, damit fahre ich auch Mountainbike oder gehe 10km joggen und ich lebe noch.

Nochmal: ich glaube dir, dass du das alles fühlst und dass das nicht NUR von der Psyche kommt. Aber das ist so eng verzahnt, dass du selbst auch mal aktiv werden solltest durch Sport und nicht auf die Ärzte die Pflicht schiebst, alles abzuklären. Für manches findet man einfach keine Erklärung.

Gqraua\msxel hat geantwortet


Danke, Neq, für Deine Antwort.

Für manches findet man einfach keine Erklärung.

So ist es wohl!

Vielleicht kannst Du in der Psychotherapie lernen, wie Du mit Deinem gesundheitlichen Zustand anders umgehen kannst - in der Art, wie es Jan und Zapperlot tun.

Jeder muss wohl den Umgang mit seiner Krankheit lernen und das dauert eine ganze Weile. Ich selber, die schon lange PMA hat, weiss inzwischen, wie die einzelnen Zustände/Symptome einzuordnen sind und deshalb schrecken sie mich nicht mehr. Ich habe es in der Psychotherapie gelernt.

JPan7x4 hat geantwortet


@ Zapperlott

Ich muss neq mal kurz verteidigen.. er hat das alles ja gepostet als Antwort auf die Nachfrage von Grauamsel. Vielleicht ist das untergegangen.

@ Grauamsel

ich hab mittlerweile gar keine körperlichen Beschwerden/Symptome mehr (ausser Heuschnupfen). Alles gut. Bei mir war die Lösung des Problems die Kombination aus psychologischen Dinge (relativ simpel, Angst-Konfrontationstherapie), Abnehmen und Sport Sport Sport.

@ neq

Wie immer alles Gute weiterhin.. :-)

Z%appe8rlott hat geantwortet


Jan, ich weiß, dass er das als Antwort an Grauamsel gepostet hat. Aber als er seine Symptome wieder gepostet hat, habe ich oben das geschrieben. Die Symptome spreche ich ihm nicht ab, ich habe ihm nur jenseits dieser ganzen Herzgeschichte Erklärungen und Lösungen aufgezeigt, die ich an mir selbst erkannt habe und mittlerweile – du ja auch mit dem Sport und so – erfolgreich ausführe.

Jaann74 hat geantwortet


:-)

Aber eins fällt ja schon auf – es wird von Symptomen berichtet, aber nicht mehr so sehr von Ängsten. Das ist auf jeden Fall ein Fortschritt, vielleicht der wichtigste von allen.

Ich meine, schon die lange "Überlebenszeit" nun zeigt ja ganz klar, das nix wirklich dramatisches vorliegen kann.

Aber ich muss auch schon sagen – bei mir – vom Tiefpunkt (Mitte 2011) bis jetzt (quasi beschwerdefrei) waren es ziemlich genau zwei Jahre. Zwei konsequente Jahre mit kontinuierlichem an-mir-arbeiten. Von heute auf morgen ging das nicht.

Z arppEer:lotxt hat geantwortet


Nein, natürlich geht das nicht und es wäre auch komisch, wenn das so flott ginge. Dann könntest du ein Buch drüber schreiben und alle Therapeuten mit Angstpatienten könnten dichtmachen ;-)

Bekommst noch eine PN...

GUrauagmsxel hat geantwortet


Neq: wir haben 1 Monat nichts mehr von Dir gehört - ist das ein gutes Zeichen, oder eine weniger gutes?? Vielleicht hast Du auch Urlaub, liegst am Strand und geniesst das Leben. Ich hoffe es.

CHh7a-8Tu hat geantwortet


Liebe Grauamsel,

doch, er hatte zwischendurch einen kurzen neuen Thread ([[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/657871/ siehe hier]]), in dem er wegen einer Katheteruntersuchung nachfragte. Ich habe ihm darauf geantwortet, aber er hat nicht mehr reagiert. Mittlerweile denke ich fast, dass eine Katheteruntersuchung das einzige ist, was da Klarheit schafft. Wenn da nichts ist, müsste er sein Fixiertsein aufs Herz endlich einstellen (der Preis ist zwar hoch, denn eine Katheteruntersuchung ist ja nicht ohne Risiko, aber irgendwie scheint mir das fast die einzige Lösung), wenn da doch was ist, kann behandelt werden. Aber so geht es doch nicht weiter.

Aber leider hat er nicht reagiert...

Liebe Grüsse

Cha-Tu

A@vivmotxh hat geantwortet


vielleicht haben sie ja auchschlicht etwas gefunden und behalten ihn ein paar Wochen da zur Untersuchung? Ist doch möglich...

C_ha-Txu hat geantwortet


Ja, das ist möglich, Avimoth.

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