» »

Verdacht auf Prinzmetall-Angina

G r`auPaMmsexl


Bist ein feinfühliger, lieber Sohn, dass Du Dir solche Sorgen um Deinen Vater machst und quasi mitleidest - unterbewusst natürlich. Nun kannst Du diese Art von Symptomen einordnen, denn Du hast es geschafft, "Dich herunterzufahren".

Dein Vater ist wohl schon "über 50", wie Du schreibst - aber noch lange ist es deshalb "aller Tage Abend". Wenn er eine Diagnose bekommt und behandelt werden kann, geht es ihm sicher bald besser. 50Jahre sind heute "kein hohes Alter" mehr, aus Deiner jungen Optik sieht das natürlich so aus. Die heutige Lebenserwartung liegt bei weit über 70Jahren.

Gmraufamxsel


....NICHT "aller Tage Abend" ----- sollte es heissen.

Jta<n7x4


Mein Vater hat/hatte das auch, er war auch ein einziger wandelnder Risikofaktor (Stress, Übergewicht, Rauchen, Alkohol..), hats jahrelang verschleppt, inkl einem ersten Infarkt (den der Hausarzt nicht diagnostiziert hat!), bis irgendwann nix mehr ging, da war er 67 und brauchte eine Bypass-OP, die er bestens überstanden hat, und nun gehts ihm eigentlich wieder richtig gut.. also ich denke auch, das man da noch eine Menge machen kann und wenn das nun vernünftig behandelt wird, er beste Chancen hat. Sofern es überhaupt sowas ist. Alles Gute!

N3exq


Ich packs einfach nicht....ich hab nur noch angst durch die Schmerzen....hab gestern noch mal ne Amlodipin genommen und mir gings danach wieder besser.....jetzt denk ich die ganze Zeit an PMA, hab gestern noch mit einem Kardiologen Telefoniert bei dem ich schon ein paar mal war (er hat mich nicht untersucht) und er meinte ich soll mir PMA aus dem kopfschlagen....Aber so wie ich gelesen habe kann man PMA nur ausschließen/diagnostizieren in dem man einen Kathereruntersuchung macht und dabei einen ACH-Provokationstest durchführt. Die ungewissheit macht mich kaputt und ich hab nur noch Angst. Keiner in meinem Umfeld will mehr was davon hören etc alle sagen du hast nix bist doch untersucht usw. Mein ganzes Leben ist dadurch kaputt gegangen.

JJan74


Du Armer.

Ich hatte ja auch massive Einschränkungen durch Herzangst bzw. seltsame Symptome, aber bei mir war die Frustration und der "Lebenshunger" einfach grösser als die Angst.. mich der Angst wegen so sehr einzuschränken (und ich war schon ziemlich eingeschränkt) macht mir derart depressive Stimmungen, das die irgendwie qualvoller als die Angst und die Schmerzen (wobei letztere bei Dir allerdings wesentlich grösser sein dürften). Also eher "Augen zu und durch".

Musst Du dann entscheiden, ob das geringe Restrisiko der Katheteruntersuchung weniger schwer wiegt als die Ängste und Einschränkungen. Da Du ja jung und gesund bist, denke ich, kann man das relativ risikofrei machen, oder? Wäre dann wohl doch zu überlegen.. klingt ja schon seit einiger Zeit so als wäre das das einzige, was Dir noch wirklich helfen kann.

Gruß+alles Gute!

CCha-T"u


Musst Du dann entscheiden, ob das geringe Restrisiko der Katheteruntersuchung weniger schwer wiegt als die Ängste und Einschränkungen.

Nein, nein und nochmals nein! Laut diverser Quellen lag die Todesrate (TODES-Rate!!!) im Jahr 2009 bei knapp 1%, d.h. jeder 100. stirbt bei dieser Untersuchung (3.986 Tote von 418.847 Patienten mit Koronarangiographie). Ich war selbst überrascht über dieser Zahl. Und in etwas weniger als 1% traten nichttödliche Herzinfarkte und Schlaganfälle während des Eingriffs auf. Das ist doch kein "geringes Restrisiko", auch wenn die Medizinindustrie (Krankenhäuser, ambulante Katheterlabors) , die mit Herzkathetern viel Geld verdient, uns das als "sicher" verkaufen will.

Neq, such Dir endlich einen Therapeuten, Du manövrierst Dich in eine totale soziale Isolation, irgendwann erträgt das selbst der beste Freund nicht mehr.

Gruss

Cha-Tu

GirZau,akmsexl


Ich glaube nicht, Neq, dass Du das Ergebnis vom Kathetheruntersuch "glauben" wirst, denn es wird sicher bestätigen, dass Du organisch gesund bist. Die Strapaze kannst Du Dir ersparen, denn dieser Untersuch ist kein Honiglecken.

Überdenke in Ruhe den Post von Jan. Ob Du nicht auch den "Lebenshunger" in Dir drin findest. Ein guter Therapeut könnte Dir sicher helfen.

Cha-Tu hat vollkommen recht! Ich selber hätte (wegen Verschlechterung des Gesundheitszustandes) im letzten Sommer einen Stent bekommen sollen. An der Infarktstelle hatte sich zusätzliches Narbengewebe gebildet. Der Chef-Kardio vom ausschliesslich auf Herzkrankheiten spezialisierten Institut riet mir, mit den Einschränkungen leben zu lernen, denn das Risiko bei einem Herzkathethereingriff sei doch auch zu beachten, PMA-Patienten machen während einem solchen Eingriff gerne einen Gefässkrampf... Sie würden den Stent dann setzen, wenn die Einschränkungen für mich nicht mehr tragbar seien.

JtaMnx74


Finde 1% auch krass und bin erstaunt.

NIe}q


Hey ich hoffe ihr hattet Schöne Feiertage. Also ich leider nicht die Medikamente für Magen und speiseröhrehelfen nicht . Jeden Tag brustschmerzen nicht durchgehend aber immer wieder komment mit Ausstrahlung..... Müssten die Magen Tablett nicht schon geholfen haben? Denn ich es kommt mir vor als das es immer schlimmer wird.

GPra*ua~mYsexl


Vielleicht dauert es bei Dir länger, bis die Medis anschlagen, weil es ja eigentlich eine "alte", verschleppte Sache ist.

Wann gehst Du zum Psycho-Helfer? Wenn er Dir bei der Verarbeitung/Verkraftung vom psychischen Anteil Deiner Beschwerden helfen kann, geht es dann besser, den körperlichen Anteil auszuhalten. (Meine Erfahrung)

NDexq


Hallo Frohes neues Jahr erst einmal ;-)

Bei mir ist es immer noch so wie vor ein paar wochen. Jeden Tag das gleiche. Nur das Brennen hinterm Brustbei ist verschwunden. Dafür fühlt sich jetzt mein ganzer linker Arm so an als wenn er eingeschlafen wäre, es Kribbelt bis in die Fingerspitzen, oder es fühlt sich auch manchmal so an wie wenn einem der Arm abgeschnürt wird und was soll ich sagen ja ich denke wieder an mein Herz. Auch neu ist kribbeln in der Brust und Rücken höhe der BWS gleichzeitig. Ich liege jetzt nachts schon wach weil ich immer wieder denke das ich bald sterbe und von Verzweiflung und Weinen will ich garnicht erst anfangen.

Ich hoffe doch euch gehts allen besser als mir.

LG

G#rzaouamsxel


Danke! Auch DIR ein gutes, gesundes, glückliches 2013.

Ob's in den Halswirbeln irgendwo klemmt? Vielleicht könnte ein Osteopath Wunder wirken.

Nein, wach liegen musst Du deswegen nicht, da kommst Du nur ins Gedankenkreiseln und steigerst Dich noch so richtig rein. Bewahre Verzweiflung und Weinen für Schlimmeres auf!

Sag': hast Du Dich bei einem Psychotherapeuten oder Psychiater angemeldet? DAS solltest Du unbedingt. Er kann Dir helfen, den psychischen Druck vom Ganzen abzubauen.

J<an74


Auch ein frohes neues Jahr!

Das klingt doch nun aber wirklich ganz erheblich nach eingeklemmten Nerven.. und so gar nicht nach Herzgeschichten. Bin grad nicht mehr up to date, aber wurde Deine Wirbelsäule schon mal wirklich gründlich untersucht?

Bist Du informiert was BWS-Syndrom etc. angeht?

Aber nach ner Herzgeschichte klingt das nun wirklich nicht.. (Leitsymptom: Luftnot und andere Probleme bei körperlicher Belastung, Dir dies mal in den Kopp hämmer!)

NFe8q


Hallo, also meine HWS wurde komplett Untersucht mit dem Ergebniss das alles okay ist. BWS wurde so noch nie untersucht.

Aber ich weis nich mehr weiter, jetzt seit 2 Tagen durchgehend mit kurzen pausen druck in der Brust , leichte atemnot und ziehen bis zum Unterkiefer meist auch das gefühl in den Lippen als wenn kein Blut mehr drin ist. Zum Psychologen geh ich am 10.1. also nur noch n paar Tage. Und wie ihr euch vorstellen könnt hab ich riesen Angst das die Beschwerden doch vom Herz kommen speziell PMA. Ich hab sogar Angst mit dem Hund in den Wald zu gehen wegen der Beschwerden. Ihr denkt bestimmt auch mittlerweile der hat sie nicht alle, der ist doch gesund, aber das ist echt schwer zu glauben wenn man so starke tägliche schmerzen hat. Teilweise sag ich sogar, wenn mir jemand sagt du wirst wieder schmerzfrei etc, "Nur wenn ich Tod bin". Ja so am ende bin ich mittlerweile schon.

Lieben Gruß

Neq

JQan7x4


Also ich bin auf jeden Fall gespannt und neugierig, was denn nun die Ursache Deiner Beschwerden ist, wenn die denn endlich mal gefunden wird. Aber dass Du Dir eigentlich keine Sorgen machen musst, was wirklich gefährliches zu haben, da bin ich mir auch recht sicher. Dazu bist Du auch einfach schon viel zu gründlich untersucht. Und Du läufst auch nun schon 1,5 Jahre oder so damit rum ohne das es, ausser das es halt weh tut, zu ernsthaften Komplikationen gekommen ist. Da spricht eigentlich nix für eine Herz-Geschichte.

ich find ja, Schmerzen hin oder her, Du musst was für die Psyche und gegen die Angst tun.. ob man die Schmerzen je wegbekommt ist die eine Sache, aber dass es dermassen Dein Leben beeinträchtigt (und es macht Dich ja anscheinend richtig fertig, depressiv und Job weg und Freundin weg.. Du Armer!) sollte und muss nicht unbedingt sein.

Deine beschrieben Beschwerden klingen allerdings schon arg psychosomatisch. In den Phasen, wo es mir dementsprechend mies ging (Panikattacken im Büro) fühlte sich das ähnlich an wie das was Du beschreibst.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH