» »

Verdacht auf Prinzmetall-Angina

GMrauvamsUexl hat geantwortet


und Job weg und Freundin weg.. Du Armer!

DAS habe ich irgendwie nicht mitbekommen - tut mir auch leid für Dich, dass Deine Freundin nicht mehr konnte/wollte Deinen im Moment steinigen Weg mitzugehen.

Job weg ist auch schlimm - wovon lebst Du jetzt? Kannst Du Arbeitslosengeld beziehen?

Hier in der CH würdest Du bei der Invalidenversicherung angemeldet - vorsorglicherweise - damit bei einer (ärztlich und vertrauensärztlich festgestellten) Invalidität nicht erst die 2-jährige Wartefrist anfängt.

Panikattacken... ich kenne mich da nicht aus, aber vielleicht hat Jan recht, dass solche Attacken in der "Verpackung" daherkommen bei Dir.

Schmerzen hin oder her, Du musst was für die Psyche und gegen die Angst tun..

Ja, und wenn ich lese, dass Du am 10.1. zum Psychologen kannst, hoffe ich, dass das der Anfang der Besserung ist. Schön schrittchenweise natürlich - Dein Zustand kam ja auch nicht von heute auf morgen und wird deshalb auch nicht so schnell besser.

Nxeq hat geantwortet


Hallo Ihr lieben,

ich war ja nun gestern in der Psychosomatischen Ambulanz beim Psychologen, hab ca 40 min mit Ihm gesprochen. Muss ja sagen ist echt komisch was die für Fragen stellen und alles hinterfragen ;-D aber naja. Also er fragte mich z.B was ich mir von der Therapie bzw von den Psychologen erhoffe und vorstellem ich sagte " Das mit die Angst genommen wird bzw ich damit lerne umzugehen oder sogar die Schmerzen los zuwerden" er antwortete daruf " ob die Schmerzen weg gehen kann ich nicht sagen" und 4 Sätze später " Es ist egal ob Sie eine Tiefenpsychologische oder eine Verhaltenstherapie machen beides ist der Weg zum Ziel, wo bei ich Ihnen die Tiefenpsychologische Therapie empfehle." Jetzt frag ich mich erst sagt er nein und dann später das ist der Weg zum Ziel? War das nur Taktik um mich zu "durch blicken" oder wie ??? Auf jeden Fall kann ich mich für die Tagesklinik oder Stationär entscheiden beides hat natürlich wartezeiten und ich muss bevor ich einen Platz bekomme nachweisen das ich für die Zeit nach der Therapie einen Niedergelassen Psychologen habe der mit mir weiter daran arbeitet.

So un nun noch was, ich habe seit 2 Tagen Alpträume wo ich mich an jedes einzelnde Detail erinnern kann, beim ersten mal hab ich mich aufgeregt und nen Herzinfakt bekommen und die Nacht danach bin ich vor eine Wandgelaufen / gefallen wurde Ohnmächtig und bin im Traum wieder aufgewacht bzw wo ich aus der Ohnmacht zu mir kam wurde ich "Richtig" wach... sehr merkwürdig.

LG

Neq

JWan764 hat geantwortet


Irgendwie zeigt Dein Posting gerade ein den starken Wunsch nach Sicherheit und Verlässlichkeit.

Woher soll der Psychologe denn vorher wissen ob die Therapie auch den gewünschten Erfolg hat? Aber es ist nunmal der Weg, obs auch 100% hinhaut weiss man doch immer erst hinterher. Er hat ja auch gar nicht "nein" gesagt, aber er kann doch auch nich verlässlich "ja" sagen. Zumal bisher auch niemand 100% exakt den Grund für die Schmerzen gefunden hat. Aber noch viel wichtiger ist doch, dass die Angst weggeht und Dich nicht mehr so im Leben behindert. Wenn Du "nur noch" die Schmerzen hast, aber die Angst und all das was dran hängt behoben ist, ist das doch schonmal ein grosser Fortschritt.

Aber bei Dir zeigt sich wenig Toleranz (das ist jetzt nicht als Vorwurf gemeint) für solche Antworten, Du willst Klarheit und harte Fakten, Sicherheit und Verlässlichkeit, und ich glaube, das ist bereits Teil des Problems bzw. der Angststörung, oder sagen wir mal, der zugrunde liegenden Unsicherheit, die Du in Bezug auf Dich selber empfindest.

Dann pack es mal an :-).

GBrau'amsexl hat geantwortet


Ich schliesse mich der Meinung von Jan an.

Damals, nach meinem Infarkt, hatte ich eine Verhaltenstherapie (lernen, mit der Krankheit angstfrei umgehen), wobei der Psychiater oft auch Fragen stellte, die in "die Tiefe" gingen. Dabei förderte er Dinge zu Tage (aus meiner Kindheit), von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie noch weiss... (Verdrängung, um zu überleben). Diese "Altlasten" wurden auch bearbeitet.

Mit der Zeit gesundete ich nicht nur körperlich, sondern auch seelisch.

Dein Psychiater, der Dir den für Dich "massgeschneiderten" Vorschlag gemacht hat, wird aus dem kurzen Gespräch herausgehört haben, wo er etwa ansetzen könnte. Du kannst darauf vertrauen, der ist ja Fachmann für Solches.

Zum Vorgehen stationär/ambulant und der Therapie nachher kann ich nichts schreiben, weil das Gesundheitssystem in D anders funktioniert, als hier in der CH. Vielleicht machst Du stationär schneller Fortschritte? Vielleicht weiss unser geschätzter Cha-Tu etwas dazu zu schreiben.

C|ha-Txu hat geantwortet


Hallo, Neq,

ich sehe in den Aussagen des Psychologen keinen Widerspruch. Dass das alles kein leichter Weg wird, ist klar. Und dass Dir eine Therapie die Schmerzen nehmen wird, ist auch nicht sicher, aber sie wird Dich stärker machen, und vielleicht dafür sorgen, dass Du nicht mehr derart verkrampft-angespannt durchs Leben gehst. Ich denke manchmal, Deine Schmerzen sind Folgen dieser Verkrampfung und nichts anderes. Und Therapie ist der Weg dorthin.

Ob nun verhaltenstherapeutisch oder tiefenpsychologisch, das ist zunächst einmal egal. Ich glaube, an erster Stelle muss immer stehen, ob man einen Draht zum Therapeuten hat. Wenn der da ist, hilft das. Lediglich wenn man im Laufe einer Therapie erkennt, dass gewisse Dinge nicht in den Griff zu bekommen sind, sollte man die andere Art versuchen. Um konkret zu sein: Wenn man z.B. eine Verhaltenstherapie macht, in deren Verlauf herauskommt, dass es in der Kindheit viele Verletzungen etc. gab, die ursächlich für die gegenwärtige Situation sein können, dann sollte man u.U. zur tiefenpsychologisch fundierten Therapie wechseln. Oft aber arbeiten Therapeuten heute sowie nicht mehr streng nach Schule, sondern der Verhaltenstherapeut nutzt oft auch sehr tiefgehende analytische Gespräche und der Tiefenpsychologe verwendet durchaus auch verhaltenstherapeutische Übungen.

Stationär oder Tagesklinik. Da würde ich mich auf die Empfehlungen des beratenden Psychiaters/Therapeuten verlassen. Das kann und mag ich aus der Ferne nicht beurteilen.

Dass man heutzutage vor Klinikeinweisung den Nachweis erbringen muss, einen ambulanten Therapeuten zu haben, der mit einem nach dem Klinikaufenthalt weiter arbeitet, das habe ich noch nie gehört. Das war zumindest in meiner aktiven Zeit NICHT nötig.

Gruss & alles Gute

Cha-Tu

Jan und Grauamsel haben alles weitere gesagt, dem kann ich mich nur anschliessen.

N7eq hat geantwortet


Hey danke für eure Antworten und Aufklärungen ;-)

Ich weis ich suche nach Sicherheit und Fakten aber wer will das nicht? Ich renn jetzt schon so lange damit rum keiner kann sagen was los ist nur "vermuten" und dann stellt sich wieder raus ne das ist es doch nicht. Da wird man schon sehr niedergeschlagen.

Nun momentan ist so das ich seit 3 Tagen immer wieder übern Tag verteilt druck in der Brust bekomme mit Atemnot und Todesangst. das hält ca 20-40 min an geht dann weg und kommt irgentwann im laufe des Tages wieder. Dazu gesellt sich Müdigkeit seit mehreren Wochen obwohl ich schon teilweise 12std schlafen um die Schmerzen nicht ertragen zu müssen so wie Sehstörungen (Helle und dunkle Lichtpunkte) die bei Augenbewegung wieder verschwinden sowie Kopfschmerzen im Hinterkopf und druckgefühl auf der Nase und Stirn. Ich bin echt am Überlegen ob ich mich morgen Stationär in eine Psychologische Klinik einweisen lassen soll, nur mein Kopf sagt mir das ist was Organisches mein Herz. Denn irgentwie spricht doch die Psyche dagegen, jeden Tag schmerzen fast immer die gleichen....und das alles in Ruhe. Unterbelastung sind sie meist gleich bleibend oder nur gering Stärker. Mal noch ein Beispiel, Gestern den ganzen Tag "Arbeiten" gewesen bei ca 7-10 C° danach später Heiß duschen und ab da fingen die Schmerzen und atemnot wieder an. Und ich sag mal von beiden Brustseiten aus wie ein Stahlharken bis in den Unterkiefer hoch zum Kinn. Klar woran ich gedacht habe oder?

Ich weis Ihr habt mir schon einiges Empfohlen zu machen auch Kritisiert aber es ist doch nach zu vollziehen das ich solch angst habe das es mit dem Herzen zu tun hat oder nicht? Auch weis ich das alle Ärzte ( 3 Allgemein Mediziner , 2 Internisten, 4 Kardiologen , sowie die Ärzte in den Krankenhäusern) gesagt haben ich sei gesund aber kann ich mich darauf auch verlassen? Klar meine eltern sagen du bist untersucht du hast nix am Herz, aber sie Spüren nicht das was ich Tag für Tag spüre. Und ja stimmt mein Vater wurde untersucht und es wurde bis jetzt nichts schlimmes gefunden bis auf verdickte Herzwände durch zu hohen Blutdruck, Belastungs EKG hat er morgen.

LG

Neq

Gzrauacmxsel hat geantwortet


Oh, Neq - und ich dachte, Du kannst Positives berichten!

Stationär in eine Psychologische Klinik

ich denke, dass DAS das Beste ist. Da bist Du auch unter med.Kontrolle und wirst im Laufe der Therapie lernen, das ewige Misstrauen gegenüber Fachärzten abzulegen.

Wenn Du nicht bereit bist (im Moment nicht bereit sein kannst), den Diagnosen und dem Rat von Fachpersonen zu vertrauen, bessert Dein Zustand nie. Der Psychiater wird, nehme ich an, zu ergründen versuchen, woher dieses Misstrauen kommt. Dann wird er mit Dir an einem neuen Verhalten arbeiten - ob es ihm gelingt, hängt auch von Dir ab: Du musst bereit sein, Dich darauf einzulassen.

teilweise 12std schlafen um die Schmerzen nicht ertragen zu müssen

im Schlaf hast Du keine Schmerzen?

so wie Sehstörungen (Helle und dunkle Lichtpunkte) die bei Augenbewegung wieder verschwinden sowie Kopfschmerzen im Hinterkopf und druckgefühl auf der Nase und Stirn

Das sind keine Herz-Symptome.

Gruss Grauamsel

N/eq hat geantwortet


im Schlaf hast Du keine Schmerzen?

nein da gehts mir gut ;-) auch noch wenn ich morgen wach werde is alles okay. Erst ca 10-20 min danach fängt die Hölle auf Erden für mich an.

Ich will jetzt mal so fragen, nehmen wir an Ihr wärt an meiner Stelle hättet X Untersuchungen hinter euch, alle negativ bis auf regelrechten R/S Umschlag und der ST Hebung wo aber laut Ärzten nix is (darf wohl bis 2.0mv meine war bei 1.6mv) aber nur auf V2. Dazu jeden Tag die Schmerzen die alle aufs Herz passen, 2 Ärzte sagen es kommt nicht von der psyche denken sie mal an PMA und die restlichen Ärzte sagen es ist nix Organisches. Würdet Ihr die letze und gefährlichste Untersuchung machen lassen oder nicht?

Ich werde am Donnerstag noch mal zu meiner Hausärztin gehen, Blut abnehmen lassen weil mein Cholerstrin 3 mal so hoch war (289). Das macht mir auch noch sorgen.....auch wenn ich selbst dran schuld bin (Fast keine Bewegung aus angst des Herzens, Fettiges essen weils schnell gehen muss etc). Und von dem Verdammten Rauchen komm ich auch nicht weg. Mal kommt es mir so vor als wenn es dann schlimmer würde nach bzw bei dem Rauchen, und mal ist garnichts dabei. Habs ja schon eingeschränkt von 20-25 auf 10-12. Ich weis ihr fragt euch wenn du solch eine Angst hast warum Qualmst dann weiter? Na einen guten grund gibts wohl nicht, es ist nur schwer wenn alle im Haushalt rauchen alleine aufzuhören.

Vieleicht kann sich ja der ein oder andere dazu äußern.

LG

Neq

eix323 hat geantwortet


Hattest Du schon Herz CT oder Katheteruntersuchung ?

NOeq hat geantwortet


Hattest Du schon Herz CT oder Katheteruntersuchung ?

ja Herz – CT vor 2 Jahren wegen der gleichen Beschwerden. Antwort vom Kardiologen damals " Ihre Beschwerden kommen nicht vom Herzen, sondern von wo anders".

eyx323 hat geantwortet


Genau das habe ich demnächst wohl auch vor. Aber ich denke in deinem Fall müsste doch alles in Ordnung sein. Dann scheint es wohl auch nicht vom Herzen zu kommen. ich hoffe mir würde es nicht so wie Dir ergehen.

GVrauam9sexl hat geantwortet


Würdet Ihr die letze und gefährlichste Untersuchung machen lassen oder nicht?

Was für einen Untersuch?

Es gibt wohl keinen Untersuch, den Du nicht schon gehabt hast.

Ich vermute, dass es Dir schon mal viel besser geht, wenn Du das Rauchen aufhören könntest und an Gewicht verlieren.

Ich weis ihr fragt euch wenn du solch eine Angst hast warum Qualmst dann weiter?

JA, das frage ich mich auch! Ich selber komme aus einer Raucherfamilie und habe selber nie geraucht, wollte bewusst nicht mit Rauchen anfangen, obwohl es damals "zum guten Ton" gehörte (vor 50Jahren).

es ist nur schwer wenn alle im Haushalt rauchen alleine aufzuhören.

Geh' mit dem guten Beispiel voran! Dein Vater ist ja herzkrank und IHM würde es auch gut tun, wenn er sein Laster ablegen könnte.

Fettiges essen weils schnell gehen muss etc

Kantine? Nimm' Dir doch etwas Gesundes mit auf die Arbeit.

Zu Deinen "medizinischen Daten" kann ich - wie immer - nichts sagen. Ich weiss die meinen auch nicht, wir bekommen keine Ausdrucke von den Berichten.

J+an7x4 hat geantwortet


Also ich hab auch Symptome die man mit Herz in Verbindung bringen kann (wenn auch nur leichte Schmerzen, keine Starken), Druckgefühle, teilweise Atemnot bis hin dazu das es mir den Brustkorb zusammendrückt, ab und an "Herzklopfen" und -Stolpern und hatte noch keine einzige kardiologische Untersuchung *schäm* (bis auf Belastungs-EKGs 1994 und 1995 aber die zählen nicht mehr, denke ich), und hab trozdem keine Angst, aus den Gründen:

- man läuft nich nun mittlerweile fast 2 Jahre mit was wirklich gefährlichem rum, schon gar nicht, wenns so stark weh tut wie bei Dir. Eine Herzkrankheit die derart heftige Schmerzen auslöst hätte Dich nicht so lange am leben gelassen. Du hast es nun auch schon über ein Jahr oder?

- ich fahr 1 std Fahrrad mit 20 km/h durchschnitt ohne die geringsten Probleme. Mir war darüber hinaus noch nie jemals schwindelig oder dergleichen.

Keine Ahnung ob ich mir da selber was vormache aber ich geh rein logisch gefolgert davon aus, das ich mit Sicherheit nix allzu dramatisches hab. Und das kann man bei Dir entsprechend genauso tun. Du lebst einfach, das ist ein Zeichen dass Du nicht todkrank bist.

JFaGn74 hat geantwortet


@ Grauamsel

neq meint den Herz-Katheter

nein, würde ich nicht.

CahYa-&Tu hat geantwortet


Langsam nehme ich das nicht mehr ernst, Neq. Wenn Dein Leidensdruck WIRKLICH so gross wäre, wie Du ihn hier berichtest, hättest Du schon LÄNGST das Rauchen aufgegeben.

Gruss

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH