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Eiseninfusion – Flüssigkeit ins Gewebe gelaufen

A+nja_xMTK hat die Diskussion gestartet


Hi,

ich habe ziemliche grottige HB-werte aufgrund von nem ausgeprägten Eisenmangel (HB bei 6,8, Ferritin bei 1) ... Jedenfalls habe ich Eiseninfusionen bekommen. BEi einer bin ich eingeschlafen (die sollte ca. 3 Stunden lang durchlaufen). jedenfalls machte in dem Zeitraum mein Blutgefäß nicht mehr mit und das Zeug lief halt auch ins Gewebe.

Die Infusion wurde dann abgehangen, aber Fakt ist, die Stelle (mehr als Handtellergroß) tut ziemlich weh, ist arg druckempfindlich und geschwollen. Die haben das so ein bißchen abgetan, gab Heparin-Salbe und das war es.

Kann ich irgendwas dagegen tun? Das ist echt nicht angenehm. Die Ärzte verstanden nicht, daß ich danach nicht noch ne zweite Infusion haben wollte (ja, wie merkwürdig :|N ).

Danke schön und viele Grüße,

Anja

Antworten
B;umpxf


*:) hallo

also ich bekomm auch eiseninfusionen – bei mir ist das letztens auch passiert, der arm tat dann noch nen halben tag weh und dann wars wieder weg.... am besten den arm schonen und nicht anstrengend – hat bei mir geholfen

wie viel ml hatte den die infusion?

*:)

A:nj=ax_MTK


Danke für deine Antwort. :-)

Die Infusion war am Mittwoch und da ich im Krankenhaus lag, habe ich auch nicht so viel mit dem Arm gemacht, aber vielleicht muß ich dann noch weiter Geduld haben. Ich habe ehrlich gesagt, nicht so drauf geachtet, wieviel drin war. War halt eine von einigen Infusionen im Zuge von ner OP ...

SJunflowexr_73


Drei Stunden?! Das ist lang.

Das Zeug im Gewebe:

Man KANN jetzt tatsächlich nichts mehr machen. Ist bei mir auch schon passiert (allerdings von der Menge wohl weniger). Allerdings brannte es direkt und ich hab' die Infusion selber zugedreht.

Die Flüssigkeit muss jetzt schrittweise im Gewebe abgebaut werden. Das kann dauern, auch länger als eine Woche. Und kann noch gut wehtun.

Schone den Arm v.a. jetzt am Anfang und schmier' das Heparin fleißig. Ggf. nochmals einen Arzt draufgucken lassen, weil das Gewebe evtl. Probleme machen kann wg. dem Eisen.

Aber aktuell kann man wirklich NICHTS machen.

Auch normale Infusionen ohne Eisen drin können fies sein, wenn die Vene platzt. Man muss jetzt halt gucken, ob es problemlos abgebaut wird.

S7unflowJer_7x3


Mal als Vergleich:

Ich hatte von einer geplatzen Vene vor einer OP (auf dem Handrücken, kann ich eh nicht leiden), wo wirklich nur beim Legen ganz kurz Flüssigkeit reinlief, über 3 Wochen einen dicken Knubbel auf dem Handrücken.

Und mit dem Eisenzeug dauert der Abbau im Gewebe tendenziell länger. Durchhalten!

A4nGja_MxTK


Vielen, vielen Dank für Deine Antwort. Na, dann übe ich mich doch mal in Geduld.

das letzte Mal habe ich Bluttransfusionen bekommen gehabt. War mir irgendwie sympathischer. Lief durch, ohne Probleme ...

S|unwflowFer_7x3


Naja, die Eiseninfusionen sind halt schon etwas aggressiver. Habe eine Weil mal 2 Stück pro Woche bekommen, und nach 3 Wochen fanden wir wirklich keine Vene mehr, die nicht sofort platzte. Musste ein Mal 7x gestochen werden, bis es dann lief. Irgendwo mitten auf dem Unterarm.

Ich habe noch nie Transfusionen bekommen – und das ist etwas, wo ich irgendwie ein komisches Gefühl bei habe. So wg. Restrisiko übertragbarer Erkrankungen etc.

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