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Wie genau ist das Ekg?

SZhalrky9 hat die Diskussion gestartet


Hallo Forumgemeinde!

Ich freue mich hier endlich zu registrieren, denn ich lese schon lange und sehe ich bin nicht alleine.

Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll. :-/

Ich würde mich beschreiben als hypochondrischen Herzneurotiker in einer Depressionsphase mit generalisierter Angststörung (geht schon fast 10 Jahre so).

Angefangen hat alles mit Vorhofflimmern und Extrasystolen, das mal stärker mal schwächer kommt.

Um jetzt nicht 10 Seiten zu schreiben und Gefahr zu laufen das es keiner durchliest, nur eine Frage.

Kann man mit einem EKG (also das komplette wo auch Füße angeschlossen werden) Herzkrankheiten entdecken? Kann man dort sehen ob

eventuell Arterien verstopft sind oder ob ich schonmal einen Herzinfarkt hatte? Ab und an bekomme ich Angina Pectoris ähnliche Symptome (bin 30 Jahre,

Nichtraucher und 187cm/85kg). War auch schon bei 4 verschiedenen Kardiologen und mehrmals mal im Krankenhaus. Einmal 3 Tage lang wegen Vorhofflimmern (Kaliummangel). Ablation und Katheteruntersuchung habe ich abgelehnt.

War dann beim anderen Kardiologen, der hat dann Ultraschall gemacht (inzwischen die 3. US Untersuchung) und gemeint es ist alles Tip Top und sagte,

gut das ich die Ablation abgelehnt habe denn ich gehöre nicht zur Risikogruppe.

Nun jetzt hab ich wieder Extrasystolen (VHF bleibt zum Glück aus *dreimal auf Holz klopf*) und diese beunruhigen mich.

Versuchen die Angst in mir hochzuschaukeln, aber ich wehre mich dagegen und egal wie ich es versuche, es kommen immer Zweifel ob nicht doch was übersehen wurde. ???

Danke für jede Antwort!

Antworten
Srunfldojwexr_73 hat geantwortet


Herzinfakrt sieht man im EKG; verschlossene Gefäße nicht. Bzw. wenn ein Gefäß ganz dicht ist, führt das zu einem Herzinfarkt, den man sieht. Teilweise verschlossene Gefäße sieht man nicht.

Was machst Du gegen Deine Ängste, außer ständig zum Arzt zu gehen und den Untersuchungsergebnissen doch nicht zu glauben?

SQhar#ky9 hat geantwortet


Hi Sunflower!

Danke für deine Antwort.

Ok das beruhigt mich jetzt nicht :) Aber das habe ich auch nicht erwartet. Wie ich mir helfe?

Tja, ich rede mir ein das es eher unwahrscheinlich ist das ich einen Herzinfarkt bekomme weil ich alle Risikofaktoren eigentlich ausschließen kann. Und Arteriosklerose ist sehr unwahrscheinlich da ich noch jung bin und nicht übergewichtig – außerdem rauche ich nicht.

Ich habe vermutlich so alle Bücher zum Thema Angst und Herzneurosen gelesen wo es zu kaufen gibt. Am meisten hat mir das vom Morschitsky geholfen.

Außerdem bin ich davon überzeugt das auch vieles durch das Röhmheld Syndrom bei mir ausgelöst wird, da alles zutrifft.

Es ist immer so ein Kampf in mir.

Extrasystole kommt oder ein Missempfinden in der SolarPlexusregion welches durch den ganzen Bauch/Brustraum schießt, Angst steigt, dann schon Notarzt und Krankenhaus vor den Augen. Dann noch mehr Angst. Dann kommt die andere Seite welche sagt, das ist vom Magen, Extrasystolen bringen dich nicht um.

Ebenfalls beruhigt mich die Tatsache das nicht das Herz daran schuld ist, sondern die Nervenbahnen die dahinführen und dies auslösen.

Schwer zu sagen was ich generell gegen die Ängste unternehme. Im Winter ist es schlimm, im Sommer habe ich fast nie Angst. Ich kuschele mit meinem Labrador oder lese wieder im Angstbuch über die Symptome und beruhige mich. Oder ich gehe ins Internet und lese in Foren darüber das es eigentlich alles Psyche ist.

COha-4Txu hat geantwortet


Mir fehlt da das Wörtchen "Psychotherapie". Wenn Du wirklich eine generalisierte Angststörung hast, geht ohne Therapie nichts.

Gruss

S5unflow~erx_73 hat geantwortet


Cha-Tu hat es geschrieben: Ohne Psychotherapie geht da NICHTS. Bücher lesen hilft nicht.

r*aupnitbagby2x210 hat geantwortet


[[http://www.lifeline.de/krankheiten/arteriosklerose-arterienverkalkung-diagnose-id51025.html]]

S3harKky9 hat geantwortet


11.12.12 11:46

Cha-Tu hat es geschrieben: Ohne Psychotherapie geht da NICHTS. Bücher lesen hilft nicht.

Diese Meinung kann ich nicht teilen. Bücher lesen hat mir sehr wohl viel geholfen. Wüsste nicht wie ich klarkommen würde ohne das angelesene wissen.

Danke für den Link.

Suunfl=owerx_73 hat geantwortet


Aber für eine dauerhafte Hilfe brauchst Du jemanden, der eben eine ANDERE Perspektive vermitteln kann :)D .

J6ule_&48 hat geantwortet


Hi Sharky,

habe ich das richtig verstanden, dass du seit 10 jahren mit depressionenen u ;-D nd angststörungen zu tun hast und dass dies als folge des VHF aufgetreten ist?

JJaanR7j4 hat geantwortet


Tach sharky,

10 Jahre schon, oh je, ich bin erst 1,5 im Business, das ist ja furchtbar ;-). Am schlimmsten finde ich die depressive Laune, die der ganze Kram direkt oder indirekt macht. Sitze hier auch grad ganz finster druff' rum.

Was Bücher und Therapie angeht stehe ich auf dem Standpunkt – ein bisschen besser ist immer noch besser als nicht ein bisschen besser.. Therapie ist besser als Bücher, aber Bücher sind besser als nichts. Ich glaube, es kommt auf den Einzelfall an.. ein reflektierter Mensch kann sich vielleicht schon mal ein Stückchen selber aus dem Angst-Sumpf ziehen, während ein unreflektierter da keine Chance hat. Zumal Panikstörungen ja eigentlich eine relativ banale Sache sind, wenn man sich dem von der Symptom-Seite her nähert. Ist ja nicht so schwer zu verstehen was da falsch läuft und was man ändern muss (Symptom-Neubewertung und so).

Füße am EKG anschliessen hab ich ja noch nie gehört. Vielleicht auch ein Kriterium für "fortgeschrittenen Herzneurotiker", das der Patient darauf besteht, das die Füße auch miteinbezogen werden.

Was die Angina Pectoris angeht.. mach mal eine ordentliche Fahrradtour, danach bist Du schlauer.

Ansonsten würd ich auch sagen, erster Schritt, versuch den Ärzten zu vertrauen.. nicht alles hinterfragen (wie schon im Titel des Fadens hier). Wenn die Kardiologen sagen "alles ok" wird mit Sicherheit nix gravierendes übersehen worden sein.

Gruß+alles Gute

C4ha-xTu hat geantwortet


Therapie ist besser als Bücher, aber Bücher sind besser als nichts.

Ja. Nicht mehr. Nicht weniger.

J#ule_x48 hat geantwortet


@ sharky

habe ich das richtig verstanden, dass du seit 10 jahren mit depressionenen u ;-D nd angststörungen zu tun hast und dass dies als folge des VHF aufgetreten ist?

der sollte da nicht sein.

alsoo, wie der smiley da rein gekommen ist, verstehe ich nicht....

S#harxkyx9 hat geantwortet


Hi,

Dank für Eure Antworten.

So richtige Panikattacken hatte ich eigentlich schon sehr lange nicht mehr, da ich das Aufschaukeln der Symptome blockieren kann (einigermaßen).

@ Jule_48

Ja. Eigentlich ist der Psychokram als Resultat der ES und VHF aufgetreten.

@ Jan74

Ja die schließen Elektroden überall am Körper an. Ich dachte das ist normal ???

>Was die Angina Pectoris angeht.. mach mal eine ordentliche Fahrradtour, danach bist Du schlauer.

Was meinst du damit?

JauQle_4x8 hat geantwortet


@ sharky

Ja. Eigentlich ist der Psychokram als Resultat der ES und VHF aufgetreten.

ohje, und damit plagst du dich schon 10 jahre. ich denke, du solltest doch noch einmal über eine psychotherapie nachdenken (verhaltenstherapie), ich denbke, dass du damit gute erfolge erriechen kannst und dieses thema danan hinter dir lassen kannst.

Ja die schließen Elektroden überall am Körper an. Ich dachte das ist normal ???

doch, das ist normal :-). mann kann aber auch die elektroden von den füßen am oberkörper anbringen.

J=anx74 hat geantwortet


Was die Angina Pectoris angeht.. mach mal eine ordentliche Fahrradtour, danach bist Du schlauer.

Was meinst du damit?

Naja, bei AP werden die Beschwerden bei körperlicher Belastung stärker bis unerträglich. Bei Herzneurosen ist eher das Gegenteil der Fall (sag ich und viele andere Leute), weil sich dadurch die Muskelverspannungen lösen, alles mal ordentlich durchblutet wird, Adrenalin abgebaut wird usw (vermute ich zumindest mal als Gründe). Wenn Du problemlos sagen wir mal 10 km in ca. 30 min radeln kannst, und Dein Beschwerden dabei tendenziell sogar besser werden, hast Du bestimmt keine AP.

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