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Blutdruck senken - Risiko einer Unterversorgung?

lKinu6x mxan hat die Diskussion gestartet


Hallo Forenmember,

da ich nun Blutdrucksenkende Mittel einnehme, habe ich noch eine kleine Sorge übrig:

der Bluthochdruck wird vom Körper aufgrund einer Ursache ja ausgelöst. Was ist, wenn durch die Blutdrucksenkung die "Schutzfunktion" des Körpers zunichte gemacht wird, und eine Unterversorgung mit Sauerstoff irgendwo auftritt? Im Grunde wird ja jetzt weniger Sauerstoff je Sekunde transportiert.

Antworten
RHeneIss{ancxe hat geantwortet


Mach Dir da mal keine Sorgen; die Nachteile eines Bluthochdrucks überwiegen mit Sicherheit die "Vorteile", falls es solche überhaupt gibt. Der Körper weiß sich bezüglich der Nährstoffversorgung, worin auch Sauerstoff eingeschlossen ist, schon gut zu helfen, Stichwort Homöostase.

Hiierhom hat geantwortet


Hi linuxman,

grundsätzlich kann es vorkommen, dass es in der Einstellung des Blutdrucks zu Schwindel und Kopfschmerzen kommen kann, worüber dich der Arzt, welcher dir das Medikament verschrieben hat hinweisen sollte, dass es zu einer Unterversorgung, als Folge einer Nebenwirkung des Medikaments kommt ist jedoch sehr unwahrscheinlich. Falls du jedoch Schwindel, Kopfschmerzen oder Benommenheit empfindest, solltest du nochmals mit deinem Arzt Rücksprache halten.

Eine andere Frage wäre, waren dies die einzigen beiden Blutdruckentgleisungen und / oder hattest du in der nahen Vergangenheit eine Langzeitblutdruckmessung?

Gruß,

Hierom

l]inZuxman hat geantwortet


Danke für die Antworten.

Ich hatte eine nach dem Vorfall anfang des Jahres eine 24h Blutdruckmessung mitgemacht, wobei der Blutdruck dauerhaft sehr hoch blieb (z.T. über 140/95) wobei auffiel, dass der 2. Wert und der Puls extrem hoch sind (80 Puls).

Laut Herzultraschall ist das Herz in Ordnung. Mein Vater leidet ebenfalls an Bluthochdruck, weswegen das zwar vererbt sein könnte, jedoch hatte er nie deswegen tage- oder wochenlang Schwindel, bzw fühlte sich schwach auf den Beinen.

Mir ist noch aufgefallen, dass sowohl dieses mal, als auch letztens diese Vorfälle am Ende einer Erkältung stattfanden; kann es mir jedoch nicht wirklich erklären. An Medikamenten nehme ich während einer Erkältung maximal Salbei-Bonbons und Mukosolvan Hustensaft.

RxeneAssa^nce hat geantwortet


Also, "extrem" hoch finde ich weder den genannten Blutdruck, noch einen Puls von 80. Ich kenne zwar jetzt nicht den "Vorfall", den Du erwähnst, habe aber den Eindruck, Du machst Dir zu große Sorgen.

l5iEnuxnman hat geantwortet


Der Vorfall war der, dass mir auf Arbeit plötzlich total schwindelig wurde, weich auf den Beinen, und einen Puls von 180 hatte bei gleichzeitigen Kopfschmerzen.

In der Notaufnahme wurde von Blutdruck von 160/102 bei Puls 112 gemessen.

Ich wäre ja beruhigt, wenns nur an der Einbildung liegt und ich in Ruhe schlafen könnte. :)z

R#eneDssaInjce hat geantwortet


Klar, dass Dich der Vorfall kopfscheu gemacht hat. Aber schon Stress kann so etwas bewirken. Kein Grund, dass Du Dich jetzt überängstlich beobachtest. :°_

Nmatujrheilxkunde hat geantwortet


Alleine Blutdruck mit Tabletten zu senken ist auf die Dauer eher schlecht. Dazu gehören Gewichtsabbau(wenn nötig) Ausdauersport andere Ernährung(wenig Fett,wenig Fleisch, kaum Süßes) und Stressabbau(Autogenes Training oder Meditation)

Außerdem kann man mit roter Beete den Blutdruck gut senken.

Hpierxom hat geantwortet


Hi linuxman,

ich kann mich "Naturheilkunde" nur anschliessen. Ein stressbedingter Blutdruck lässt sich eher schlecht mit Medis behandeln, praktische Erfahrung. Gewichtsabnahme und eine kochsalzarme Ernährung erzeugt auch gute Erfolge, jedoch sollte man dieses "Krankheitsbild", ich setze dies bewusst in Anführungszeichen, da der Blutdruck in deiner Langezeit-Messung eher grenzwertig, als hoch zu betrachten ist, geschweige denn von dem Puls, welcher nicht hoch ist, wobei man dies individuell betrachten kann. Bevor man der Sache jedoch zu großes Belangen einräumt, solltest du die Untersuchung beim Arzt abwarten.

Gruß,

Hierom

pgr^axa hat geantwortet


Was ist, wenn durch die Blutdrucksenkung die "Schutzfunktion" des Körpers zunichte gemacht wird, und eine Unterversorgung mit Sauerstoff irgendwo auftritt? Im Grunde wird ja jetzt weniger Sauerstoff je Sekunde transportiert.

Es wird genau so viel Sauerstoff transportiert wie vorher auch, warum sollte auch weniger transportiert werden. Selbst bei sehr niedrigen Drücken sagen, wir mal 90/60, ist die Sauerstoffsättigung immer noch gewährleistet. Der Kreislauf ist nun mal so aufgebaut, dass er auch bei niedrigen Drücken ausreichend versorgt wird.

Im Notfall wird der Körper auch nicht den BD erhöhen, sondern primär die Herzfrequenz.

Weniger Sauerstoff wird transportiert, wenn das Herz zb. nicht genügend Volumen pro Schlag auswirft oder wenn die Herzfrequenz sehr tief ist.

Es kann natürlich schon sein, dass es einem, ab einem bestimmten Druck, schwindlig wird, aber dies ist ja nicht das Ziel einer Therapie. Das Ziel heisst ja nicht, so niedrig wie nur möglich, sondern der BD soll, durch die Medikamente, auf einen normalen Level gesenkt werden.

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