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Herzklopfen durch das Absetzen von Paroxetin

h%abi~biy2405 hat geantwortet


jetzt weiss es sowiese jeder ;-) ehrlich cha-tu so gut,aber warum brauch ich erst dann ab erst dem 50 lebensjahr wieder?

CWhak-Txu hat geantwortet


Weil Du herzgesund bist.

Warum sollte ein herzgesunder Mensch regelmässig zum Kardiologen gehen?

Das haben sogar die Krankenkassen begriffen. Bis vor einigen Jahren, waren Ruhe- und Belastungs-EKG noch eine übliche Leistung beim Gesundheits-Check "35 Plus". Das ist seit längerem nicht mehr der Fall.

Einem Menschen unter 50 muss nicht routinemässig das Herz untersucht werden, das ist Unsinn. Selbst bei einem älteren Menschen, der herzgesund ist, ist das Unsinn. Das fördert nur die Umsätze der Pharmaindustrie (weil Normwerte immer tiefer angesetzt werden, wodurch immer mehr Gesunde zu Kranken werden) und es fördert den "Wahn" der (gesunden!) Patienten, die glauben, durch ständiges Untersuchen und Kontrollieren "Sicherheit" zu bekommen, die es aber nicht gibt.

Das Leben ist nun einmal lebensgefährlich, wie Wilhelm Busch sagt. Ein Leben ohne Gefahren gibt es nur in der Werbung für Versicherungen.

Gruss

Cha-Tu

ChhUa-xTu hat geantwortet


Ach, Habibi, noch was: Dein EKG zeigt eine wunderbare Nachtabsenkung des Puls (d.h. dass er nachts deutlich tiefer ist als tags) und das ist neben allen anderen guten Ergebnissen auch ein sehr gutes Zeichen!

hQabibli2405 hat geantwortet


Ich kann es mir trotzdem nicht erklären wo dieses Herzklopfen und die Atemnots-Herzrasattacken herkommen.Vielleicht hat sich in dem 1 Jahr doch etwas verändert ":/

B2romHbeerGküch5lein hat geantwortet


Vielleicht hat sich in dem 1 Jahr doch etwas verändert

Vielleicht solltest du aber auch einfach mal akzeptieren das dein Organ Herz völlig gesund ist?!

D6erL_Dude hat geantwortet


Der richtige Ansprechpartner für Deine Probleme nennt sich "Psychotherapeut".

C?ha6-Tu hat geantwortet


Sorry, aber ich ziehe mich jetzt hier raus. Es kostet mit in den letzten Wochen so viel Kraft, hier zu antworten, ich schreibe und interpretiere und dann kommt wieder "Aber vielleicht ja doch..". Die Kraft habe ich nicht mehr.

Habibi, wenn Du den Rest Deines jungen Lebens, also die nächsten 60 Jahre, jedes Quartal zum Kardiologen gehen willst, dann mach es. Es ist DEIN Leben, das Du vergeudest. Aber glaube mir: Wenn Du mal wirklich sehr schwer krank bist, wie ich, wirst Du es bereuen, wertvolle Lebenszeit beim Arzt abgesessen zu haben.

Alles Gute

Cha-Tu

D^exrx_Du:de hat geantwortet


Kann Cha-Tu nur zustimmen. Wenn man medizinisch gesehen gesund ist und irgendwas merkt (ich kann da auch ein Lied von singen), dann muss man lernen damit umzugehen. Die meisten Menschen können das von alleine, andere müssen das dann lernen. Mir hat da ein Psychologe sehr geholfen und trotzdem gibt es immer wieder Momente, wo man damit auf die Probe gestellt wird. Wenn ich mir Dein Langzeit – EKG aber angucke, muss ich mich wirklich fragen, was Du da merken willst? Bei mir sind wengistens ein paar Extrasystolen drin, da kann man auch was merken, wovor man sich erschrecken kann. Aber so – geh zum Psychologen. Wenn Du einen Hausarzt hast, dem Du vertraust, würde ich mit ihm das Thema generalisierte Angststörung mal ansprechen. Er wird Dich dann sicher überweisen. Wenn es ganz schlimm ist, kann/muss man vielleicht auch medikamentös unterstützen.

PIusteb=luxme65 hat geantwortet


Ich kann es mir trotzdem nicht erklären wo dieses Herzklopfen und die Atemnots-Herzrasattacken herkommen.

Die könnten von deiner Angststörung herkommen.

Immerhin sind heftiges Herzklopfen und Atemnot regelmäßige Symptome von Panikattacken und Angststörungen.

hdabCibRi2x405 hat geantwortet


@ Der_Dude

Ich hatte zur zeit des ekg s das herzklopfen noch nicht und ich habe auch 3 extrasystolen gehabt wie auf dem ekg ersichtlich.das ich eine angststörung habe weiss ich aber auch mit der einnahme des medikamentens hatte ich das herzklopfen oder bessergesagt trat das herzklopfen nach ner zeit auf uns nach absetzen vor über 3 monaten ist immer noch da,wie du in meinem beitrag lesen kannst.ich weiss nicht ob ich das medi nicht vertragen habe oder es nicht die richtige dosierung was nur muss ich sagen das ich vorher solche probleme nicht hatte.jetzt ohne medi fühl ich mich wie ne alte frau und trau mich wegen der attacken auch kaum noch vor die tür. :°(

N+ela hat geantwortet


Du weißt aber schon, dass ne Angststörung und Panikattacken nicht von allein oder durch Medikamente allein verschwinden, ja? Man muss dafür auch einiges selbst tun und vor allem tun WOLLEN...

s/taja hat geantwortet


Hallo, ich klinke mich nochmal ein.

Mir geht es nach wie vor nicht besser, mal stolpert das Herz mehrmals am Tag, flimmert vor sich hin und dann gibt es Tage und Wochen, wo alles bestens nicht.

Ich will euch mal einen kurzen Bericht nicht vorenthalten, den ich schockierend finde.

Heute war ich in einer kardiologischen Gemeinschaftspraxis. Belastungs EKG, Herzultraschall usw.

Da ich unter Angststörung leide, habe ich zuhause meinen Blutdruck gemessen: 114:69.

Dort angekommen wurde gemessen 150:80. Ich merkte wie ich vor Aufregung zitterte. Den Arzt ließ das ziemlich kalt. Er glaubte mir nicht.

Naja, nach den ganzen Untersuchungen kam der Hammer: ich habe ein gesundes Herz und alles ist gut. Bis auf den Blutdruck( zur Erinnerung, ich nehme morgens 3/4 47,5 mg Metropolol Succinat und 2,5 mg Ramipril da sonst mein Herz stolpert)

Doch auf meine Frage hin, ob ich die Medikamente senken darf bzw langsam ausschleichen in Kombination mit leichtem Ausdauersport sate der Arzt mir: Nein. Ich müsse die Medikamente mein Leben lang nehmen. Und wie lange ich damit leben kann, kann er mir nicht sagen. Es könne schnell aber auch langsam gehen...

Geht´s noch? Also natürlich blicke ich der Wahrheit ins Gesicht, natürlich macht mir das Angst. Aber dass er mir keinerlei Aussicht auf Erfolg in Aussicht stellt, wenn ich mich gesünder ernähre, etwas abnehme( bin aber schlank mit kleinem Bäuchlein ) und mich mehr bewege und Sport treibe, das kann ich so nicht akzeptieren. Ich bin erst 29, warum sollte sich nicht auf Dauer etwas bessern wenn ich mich aktiv bemühe? Momentan sitze ich jeden Tag viele Stunden am PC, bewege mich nur bei der Arbeit bzw. stehe viel. Da ich ja nicht wusste, ob ich Sport machen darf oder nicht aufgrund der Stolperer.

Jetzt weiss ich also, ich darf Sport treiben und gesünder essen, aber ohne Chancen auf Besserung? Wie kann man einem Patienten denn bitteschön als Mediziner eine logische Hoffnung so kaputtreden? Wenn es nach ihm ginge, könnte ich mein Kreuz schon selber zum Grabe tragen.

Ich finde das in jeder Form sehr unprofessionell, denn wenn einer Sport treiben darf, dann spricht nichts dagegen wenn man es tut. Denn man tut seinem Körper allgemein damit etwas gutes solange man es nicht sofort übertreibt. Oder irre ich mich etwa?

Und 150:80 in bei Aufregung und 114:69 zuhause sind doch jetzt nicht die Welt?! Oder habe ich was falsch verstanden bei der Logik?

Verstehe das einfach nicht.

s~t-ajxa hat geantwortet


Und anmerken möchte ich bei der Sache, dass der Arzt, nachdem ich ihm das mit dem damaligen Cannabis-Konsum erzählt habe, mehr als fragwürdig reagiert hat. Ich arbeite im Beruf mit Menschen zusammen, und dieser Arzt hat mit definitiv in eine Schublade gesteckt nach dem Vorgespräch. Ich will mir nix schön reden, aber sowas gehört sich nicht.

Und außerdem habe ich gerade meinen Blutdruck gemessen: 104:59

Morgen gehe ich zu der Klinik, wo damals meine Panikattacken behandelt wurden. Hoffe, sie können mir weiterhelfen und haben mehr Verständnis für menschliche Fehltritte.

Cwha-xTu hat geantwortet


Hallo, staja,

was war das denn für ein Arzt? Pferdearzt?

Nur weil Du einmal in der Praxis einen LEICHT erhöhten RR hattest, sollst Du sofort ein Medikament nehmen? Und das gekoppelt mit der Aussage

Doch auf meine Frage hin, ob ich die Medikamente senken darf bzw langsam ausschleichen in Kombination mit leichtem Ausdauersport sate der Arzt mir: Nein. Ich müsse die Medikamente mein Leben lang nehmen. Und wie lange ich damit leben kann, kann er mir nicht sagen. Es könne schnell aber auch langsam gehen...

???

Das ist ja irre...

Ich rate sehr selten davon ab, einer ärztlichen Anordnung zu folgen, aber ICH würde bei einem Blutdruck, der zuhause supergut ist und in der Praxis erhöht, sowieso keinen Betablocker nehmen (obwohl ich keinerlei Angst vor Ärzten habe, und meine Ärztin eine ganz wunderbare Frau ist, habe ich in der Praxis IMMER einen zu hohen Blutdruck, das haben sehr sehr viele ("Weisskitteleffekt")).

Und bei dieser geringen Menge, die er Dir verordnet hat (wenn ich das richtig verstehe, dann eine dreiviertel einer 47,5-mg-Tablette, also knapp 35 mg?) von "lebenslang" und "Es könne schnell aber auch langsam gehen" zu reden, ist ja wirklich nicht normal, nein, das ist sogar fahrlässig, weil es dem Patienten Angst machen kann.

Ich darf Dir keinen Rat geben, aber ich darf sagen, was ich als erfahrener Herzkranker täte: Ich würde entweder einen anderen Arzt aufsuchen (da reicht der Hausarzt, es muss kein Facharzt sein!) und das mit ihm besprechen; oder aber ich würde das Ganze vergessen und unter "absurde Erfahrung" abspeichern.

Allerdings frage ich mich, warum Du nochmal in die Klinik gehst. Dein Herz scheint ja gesund zu sein. Und das Stolpern des Herzens sind vermutlich Extrasystolen, die fast jeder Mensch hin und wieder (und viele auch dauerhaft, wie ich z.B.) haben, und die keinerlei Gefahr bedeuten.

Alles Gute

Cha-Tu

sLtaxja hat geantwortet


Hallo Cha-Tu

Es war wirklich eine krasse Erfahrung, welche ich in der Form noch nie hatte. Das macht mich wirklich sprachlos. Ich kann es nun mal nicht verstehen, warum Sport und gesunde Ernährung nix bringen sollte. Ich denke auch an andere Menschen, die solche "Tipps" von diesem Arzt bekommen und bin dem Gedanken nach Hause gehen, bald zu sterben.

Die Medikamente nehme ich seit einem Jahr, und auch in den erwähnten geringen Mengen. Teilweise ist mein Blutdruck schon zu nierdrig, aber bei Ärzten schießt er in die Höhe, da ich da immer sehr aufgeregt bin.

Hab durch meine Panikattacken sehr viel Abgeklärtheit eingebüßt.

In die Klinik gehe ich deshalb, um mich da nochmal beraten zu lassen. Denn das ganze Theater kam nach dem Absetzen des Medikaments Paroxetin. Ich würde gerne meine damaligen Blutdruckwerte haben, wo ich das Medikament noch eingenommen habe. Denn wir mussten damals jeden Tag den Blutdruck messen. Und nach meiner Erinnerung, war dort alles super.

Ich habe ständig Angst, lebe jeden Tag mit dem Gedanken bald zu sterben. Meine Angst ist allgegenwärtig und bestimmt meinen ganzen Tagesablauf. Ich meide sogar bestimmte Orte und sogar den Urlaub, wenn kein Krankenhaus in der Nähe ist.

Ich stecke immer noch in einer Art Angst, die mich besiegt hat. Das habe ich eingesehen.

Und ich denke, dass mir die Fachärzte einen guten Psychologen stellen können, der mir da weiterhilft.

Denn ich denke, dass diese Dauerangst nicht gerade förderlich ist für meinen Blutdruck. Ich möchte auch mal morgens aufwachen und denken, "ist das ein schöner Tag..."

Stattdessen wache ich immer auf und denke: "Wow, du lebst noch..."

Schlimm sowas, und ich habe vor der Angst kapituliert.

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