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Extrasystolen immer ungefährlich bei gesundem Herzen?

mRissi~zippxi hat geantwortet


Dürfte einer der langweiligsten kardiologischen Befunde sein die Dein Arzt in letzter Zeit hatte. Du hast ja wirklich absolut gar nix

wie nett ;-D

mich freut es... ;-D

Jvanx74 hat geantwortet


joa, klar.

:-)

TIhekWavexs hat geantwortet


Hallo,

ich reihe mich hier nach einiger Abwesenheit nochmal ein- auch wenn der Thread jetzt schon etwas älter ist.

Ich hatte vor einigen Wochen ein LZ-EKG und auch nochmal eine kardiologische Untersuchung.

Auswertung LZ-EKG in Bezug auf ES:

in 24 h 10 SVES, 6 VES, 10 Bradykardien, 1 Couplet. Herzfrequenz max. 128/min, min. 48/min. Fünf Tachykardien max. 128. Ultraschall alles ok. Belastungs-EKG bis 175 Watt mit einer VES.

Ich weiß, die Anzahl der ES ist minimal, das hat mir der Kardiologe auch gesagt. Von dem Couplet und der Bradykardie hat er im Gespräch nichts gesagt, habe es erst gelesen als ich den Befund schriftlich hatte. Können die Bradykardien vom Betablocker kommen? Mein Hausarzt/Internist rät mir, den Betablocker abzusetzen da ich ihn mit gesundem Herzen sowieso nicht brauche. Ich traue mich aber nicht....

Es ist so schlimm dass ich mir von so wenigen ES so sehr mein Leben vermiesen lasse, ich schaffe es nach wie vor nicht sie zu akzeptieren und meine Angst zu reduzieren %-|

Schon eine VES mit langer Pause kann mich total fertig machen durch die Angst dass danach noch eine und noch eine etc. kommen könnte (und manchmal ja auch kommt..)

Ich habe mich jetzt auch um einen Therapieplatz bemüht, aber leider ist die Wartezeit mindestens vier Monate. Bin völlig frustriert.

Könnt Ihr mir mal bitte virtuell in den Hintern treten und meine Bradykardie-Couplet- Sorgenspirale unterbrechen?

Viele Grüße,

TheWaves

J@anx74 hat geantwortet


Hm, rein sachlich betrachtet, quasi Verhaltenstherapie..

wovor genau hast Du denn Angst, wenns stolpert? Plötzlicher Herztod?

wir wissen – Wahrscheinlichkeit dessen ist durch die erwähnten ES um genau 0% erhöht. Also gar nicht.

Das was bei Dir falsch läuft ist also die Bewetung der ES. Du bewertest die ES mit "erhöhen die Gefahr dass das Herz plötzlich stehen bleibt". Das ist der falsche Gedanke, der bei Dir vorliegt.

Wenn die Angst also kommt, sich ganz rational diesen Gedanken, der in Dir ist, vor Augen führen, und verstandesmässig dagegen an gehen. So in etwa "kognitive Umstrukturierung" (-> google).

h/ezart?chrgis hat geantwortet


Hallo alle zusammen...

Der eine oder andere kennt mich vielleich schon (hi cha-tu)... :)^

Hier habe ich eine seite gefunden dke haargenau das beschreibt was mich seit jetzt

Mehr als 1 jahr quält....mich würde tierisch freuen wenn da mal jemand einen

Blick reinwirft... :-/ und mir vielleicht weiter helfen kann...?!?

[[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/86259/#p19552069]]

Ich bedanke mich schonmal im vorraus....

Mfg chris

J=anx74 hat geantwortet


Frag mich warum man sich (oder Du Dich) "derbe fertig" macht von Sachen, die mehrfach erwiesenermassen harmlos sind. DAS ist das Problem. Nicht die beschriebenen Symptome.

Wenn man nicht in der Lage ist, so ein bisschen mit dem Verstand gegen die ganzen Ängste anzugehen, sondern sich da ständig reinfallen lässt, muss man halt leiden. Ich gestehe, auch mich überkommt da langsam eine gewisse Gereiztheit.

Zumal es wirklich NIX mehr dazu zu sagen gibt. Der typische Angst-Poster hier schildert die Symptome, erzählt das er ja weiss das sie harmlos sind und berichtet von ärztlichen Untersuchungen ohne Befund und erwartet dann trotzdem, das man hier irgendwas kluges dazu sagt. Aber WAS DENN BLOSS ??? ? Kopfkratz. Ihr sagt euch doch schon alles selber. Symptome, Doc alles ok, harmlos. Ja, prima. Dem kann man nix mehr hinzufügen. Was soll all das Gefrage dann noch? Die Angst mit einem Fingerschnipp wegmachen geht nunmal nicht.

Zu dem Symptomen an sich.. naja, eine Mischung aus Angst und chronischer Hyperventilation..

TyhbeW$avexs hat geantwortet


@jan74 sicherlich war es anfangs die Angst vor dem plötzlichen Herztod. Kann sein, dass die auch immer noch unbewusst(er) vorhanden ist.

Die Hauptangst ist bei mir aber mittlerweile dass das Stolpern nicht mehr aufhört und mich sozusagen "nicht mehr zu Verstand" kommen lässt und keiner mir helfen kann. Ich finde das Gefühl einfach so grauenhaft und eklig, dass nach/beim Stolpern alles in mir schreit "ich will dieses Gefühl nicht mehr haben". Es-das Gefühl- verleidet mir alles und ich habe einfach keinen Spaß an nichts mehr und kann nichts mehr genießen. Ich fühle mich permanent dadurch bedroht und denke immer" ach, ich telefoniere jetzt doch lieber nicht/gehe nicht ins Kino/schwimmen/raus/treffe mich nicht mit Freunden-nachher stolpert es doch wieder und mir ist alles verdorben, da kann ich es auch gleich lassen.

Ich kriege es nicht hin es zu akzeptieren. Ich will es einfach nie mehr spüren müssen. %-|

Es ist zum Verzweifeln..

Liebe Grüße,

TheWaves

aFg]nes hat geantwortet


Ich will es einfach nie mehr spüren müssen

Dann solltest Du

telefonieren/ins Kino/schwimmen/raus/ mit Freunden treffen

, dann bist Du abgelenkt.

Übrigens leben Leute, die tatsächlich bald sterben werden, oft intensiver, da sie noch viele Sachen machen wollen, bevor sie nicht mehr können.

Sich in die Ecke setzen und auf ES zu warten ist also Unsinn, on man glaubt, daß sie einen umbringen werden oder nicht.

Ciha-Txu hat geantwortet


Die Hauptangst ist bei mir aber mittlerweile dass das Stolpern nicht mehr aufhört und mich sozusagen "nicht mehr zu Verstand" kommen lässt und keiner mir helfen kann. Ich finde das Gefühl einfach so grauenhaft und eklig, dass nach/beim Stolpern alles in mir schreit "ich will dieses Gefühl nicht mehr haben".

Und genau da würde ein Psychotherapeut ansetzen. Es kann durchaus sein, dass Du die Extrasystolen ein Leben lang haben wirst. Ich habe sie mein Leben lang, merke sie aber erst seit ca. 20 Jahren, und MUSSTE das akzeptieren lernen. Was willst Du denn auch tun? Durchdrehen? Lebenslang Angst haben? Lebenslang Antidepressiva oder Beruhigungspillen schlucken? Deinen Kindern (sofern Du welche hast oder haben wirst) zumuten, dauernd mit einer panischen Mama leben zu müssen?

Wenn man das alleine nicht hinkriegt, muss man einen Therapeuten aufsuchen. Der kann die Stolperer nicht wegzaubern, aber er kann Dir helfen, sie zu akzeptieren. Ich akzeptiere meine 1000-6000 ES pro Tag auch. Und als Therapeut erwarte ich von einem ERWACHSENEN Menschen, dass er etwas dagegen tut, und sich nicht wie ein Kind, mit dem Bein aufstampfend, hinstellt und weint "Ich will diese Dinger aber nicht spüren".

Gruss

T|heWJavexs hat geantwortet


@cha-tu so komme ich mir tatsächlich manchmal vor- wie ein trotziges Kind :-(

Für mich steht fest, dass ich therapeutische Hilfe für die Bewältigung meiner Angst brauche. Ich habe alles in Bewegung gesetzt um diese zu bekommen- schon allein weil meine berufliche Existenz durch die Angst ständig auf der Kippe steht und auch meine Kinder nicht darunter leiden sollen. Ich stehe bei diversen TherapeutInnen auf der Warteliste- die kürzeste ist jetzt noch vier Monate lang. Als es einige Tage ganz schlimm war suchte ich Hilfe in einer psychiatrischen Ambulanz- der Arzt dort sagte mir, dass er mir leider nicht helfen könne, er könne mich zwar medikamentös behandeln, aber das sei in meinem Fall nicht erfolgversprechend (Cipralex hat nichts gebracht, Diazepam u.ä.auch nicht), ich müsste versuchen bis zur Psychotherapie irgendwie durchzuhalten, da ich mir Krankschreibung o.ä. beruflich und privat nicht leisten könne ohne hinterher einen Riesenberg zusätzlicher Probleme zu haben. :|N

Was also tun? Ich versuche mich abzulenken und arbeite tapfer meine 60h Stunden-Woche ab. Ich manage alles allein und versuche nicht zu verzweifeln wenn ich mal kurz darüber nachdenke was trotzdem alles liegen bleibt und wie desolat meine finanzielle Situation ist. Meine eigenen Bedürfnisse blende ich aus so gut es geht da die sowieso nicht erfüllt werden. Ich kommemir vor wie der Frosch im Sahnetopf der immer weiterstrampelt bis die Sahne zu Butter wird und der rausklettern kann. Nur das in meinem Falldie Sahne seit Jahren immer Sahne bleibt... %-|

Ich finde es so entsetzlich, keine Hilfe zu bekommen und völlig auf mich gestellt zu sein und immer immer weiterdurchhalten zu müssen. Wenn ich mir ein Bein gebrochen hätte o.ä. würde es ganz anders aussehen: ich bekäme schnelle ärztliche Hilfe, hätte "Behinderung" die jeder sehen und nachvollziehen könnte, Freunde und Bekannte würden sich kümmern.... Aber mit einer Angststörung hat man wohl einfach Pech- außer "reiss Dich zusammen,andere kriegen ihr Leben doch auch hin" und "es tut mir Leid, sie brauchen zwar auf jeden Fall dringend therapeutische Hilfe, aber die Wartelisten sind sehr lang" bekommt man nichts.

Tut mir leid, dass das so verbittert klingt, aber so fühlt es sich eben gerade an :°(

TheWaves

Hqer5zil{ein7x7 hat geantwortet


Hallo TheWaves,

mir geht es wie dir. Ich habe Todesangst wegen zweimal plötzlichen sekundenlangem Herzrasen aus dem nichts heraus und denke, dass ich gleich tot umfalle. Ich hab Angst vor der Angst und dass das Herzrasen wiederkommt und die VES doch nicht harmlos sind und, und, und...auch ich warte auf eine Platz. 6 Monate ist das kürzeste. Ich nehme jetzt LAIF 900 und Dociton aber davon gehts mir nicht gut. Müde und schlapp aber meine Angst ist dadurch besser...Du siehts du bist nicht alleine ;-)

aegnGes hat geantwortet


Hier können Ärzte Bücher verschreiben, u.a. wenn eben ein Psychologe nicht machbar ist. Viele Patienten finden das hilfreich. Habt Ihr mal einen Besuch in einer Bibliothek erwogen?

TdheW^aves hat geantwortet


@agnes ich arbeite selbst im therapeutischen Bereich und kenne mich mit der Theorie bestens aus- nur bei der Umsetzung scheitere ich momentan.. Mein Bücherregal ist bestens ausgestattet mit zig Fachbüchern, Selbsthilfeliteratur etc. etc. Viele meiner Klienten hatten Angststörungen, einige auch Herzangst, vielen konnte ich helfen. Das ist aber- leider- überhaupt keine Garantie dafür, dass ich mir selbst ebenso gut helfen kann :|N

Trotzdem danke ich Dir für den Hinweis-dass es Selbsthilfe-Literatur auf Rezept gibt wußte ich nämlich noch nicht.

Liebe GRüße,

TheWaves

J!an74 hat geantwortet


Kann es sein dass Du einfach viel zu viel Stress hast (was sowohl Angst als auch ES begünstigen)? "60-Stunden-Woche" erweckt ein bisschen diesen Eindruck.

Auch wenn das hier umstrtitten ist, ich sehe schon einen Zusammenhang zwischen ES und Stress/allgemeiner Anspannung.

CJha:-Tu hat geantwortet


Hallo, TheWaves,

mir scheint (oder ich vermute), das Problem liegt bei der Todesangst, kann das sein? Hast Du Dich dieser Angst mal "schutzlos" ausgesetzt, also intensiv darüber nachgedacht, was schlimmstenfalls passieren wird, wenn Dein Herz mal "vollends" aus dem Takt gerät?

Zum anderen: Ich stimme Jan da voll zu: Wenn man das so liest, was Du an Stress hast, wundert es mich nicht, dass Du in der einen oder anderen Form seelisch reagierst.

Besteht keine Möglichkeit, diesen Stress erst einmal zu reduzieren? Sag jetzt bitte nicht vorschnell NEIN. Ich habe das auch jahre- und jahrzehntelang gedacht. Erstens war ich beruflich sehr engagiert, zweitens dachte ich, ich sei unersetzlich, und drittens hatte ich ja Verpflichtungen, meiner Frau gegenüber, meiner schwerbehinderten Mutter gegenüber, die damals noch lebte und bei uns wohnte, usw.

Und dann kam der 13.2.1995. Wummm!!! Ein Herzinfarkt vom "Unfeinsten", der mich fast umgebracht hätte. Aber ich war ja unersetzbar, wie gesagt, und meine Verpflichtungen, das Management der Gruppen, die ich therapeutisch betreute, meine Klienten usw. Sogar in der Reha-Klinik hatte ich Telefon und Akten dabei, und rief fast täglich in meiner Praxis an. Denn, Du kannst es Dir schon denken: Ich war ja unersetzbar! ;-)

Und dann machte es nicht mehr Wummm!!!, sondern WUMMMMMMMMMM!!! und ich bekam innerhalb von 18 Wochen meinen zweiten Infarkt. Der erste hatte nicht gereicht, um mir klar zu machen, dass mein Stress, meine 60-Stunden-Woche (oja!) etc. mich umbringen. Also mussten mein Körper und meine Seele dafür sorgen, dass ich diesen Stress zwangsweise ablegen musste: Ich musste danach in Frührente gehen und meine Praxis aufgeben. Seitdem bin ich herzbedingt schwerbehindert.

Ich will Dir damit keine Angst machen, ganz und gar nicht. Ich will Dir aber anhand meiner eigenen Geschichte beweisen, dass es immer einen Weg gibt, dass niemand unersetzbar ist, und dass es Lösungen gibt, die DIESSEITS eines völligen Zusammenbruchs liegen. Man muss (und darf!) es nicht so weit kommen lassen. Hätte ich ca. 2 Jahre vor dem Infarkt andere Wege genutzt, ich glaube, ich hätte mir das alles ersparen können, zumindest den zweiten Infarkt.

Alles Gute

Cha-Tu

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