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Extrasystolen immer ungefährlich bei gesundem Herzen?

TQheWsaveQs


Ich habe immer das Gefühl, dass es gut gewesen wäre, in der Großstadt zu bleiben. Dass es mir dann jetzt besser ginge. Aber der Schritt, jetzt, nach sechs Jahren, wieder zurück zu ziehen erscheint mir einfach zu gewagt. Ich habe kaum Geld, habe dort keine Arbeit/keine Arbeitskontakte, keine Familie für Babysitterdienste. Wir sind vor einigen Monaten erst umgezogen, die Kinder haben sich gerade erst in einer neuen Schule eingelebt. Wir haben zwei große Hunde.. Kann schon sein, dass all dies Dinge sind, die sich bewältigen lassen könnten, aber sie machen mir eben doch Angst, da ich einfach eine Riesenverantwortung habe und zusätzlich auch noch meine Herzangst in Schach halten muss. Die geht ja auch wenn ich etwas ändere nicht von einen Tag auf den anderen weg..

Und ich war seit Jahren nicht mehr dort, habe das Leben dort völlig verdrängt und versucht mich mit der Kleinstadt irgendwie zu arrangieren. Vielleciht wäre es ein erster Schritt Geld zu sparen und dort mal hinzufahren? Perspektiven zu suchen und zu planen?

Aber was, wenn ich dann wieder nichts daraus mache..?

%-|

a&g nexs


Was spricht dagegen, die konkreten Möglichkeiten zu erforschen? Kannst Du Kinder und Hunde mal ein paar Tage von jemandem hüten lassen?

Würden Deine Eltern in ihrer Ängstlichkeit Dir Steine in den Weg legen oder möchsten sie auf irgendweiner Ebene, daß Du glücklich wirst: Wie habe sie Dein "coming out" verarbeitet?

Wieviel sehen die Kinder von ihrem Vater?

So schwer wie eine Veränderung sein mag, als unglückliche Frau glückliche Kinder aufzubringen ist auch SEHR schwer.

Vielleicht ginge es Dir ja schon ETWAS besser, wenn Du das Thema "Leben in der Großstadt" doch nochmal in´s Auge fassen würdest? Wenn Du nur ma so durch´s Türchen gucken würdest, das Türchen, das eben doch nicht ganz zu ist?

C.ha-xTu


Liebe TheWaves,

ich finde Deine Offenheit sehr überraschend, aber auch ein wenig gefährlich. Ich hoffe, Du hast gewisse Daten in Deinem Bericht geändert, damit man Dich nicht erkennen kann. Aber diese Offenheit zeigt auch die enorme Not, die Du durchleidest, und auch irgendwie, dass das Mass so langsam so voll ist, dass es überläuft...

Ich denke, das Thema "Grossstadt" ist nur ein Symbol für etwas, das noch tiefer liegt. Ich möchte da aber hier nicht wirklich intensiv drauf eingehen, es ist einfach zu öffentlich, um in eine analytische Arbeit einzutauchen, zumal ich das aus der Ferne per Internet auch gar nicht darf, will und kann.

Ich denke aber, soviel sei gesagt, dass das Coming Out noch unverarbeitet ist (ich gehe davon aus, Du meinst mit Coming Out das Offenlegen der Präferenz zu eigenen Geschlecht, oder habe ich da was GANZ falsch verstanden?), aber auch die Abnabelung von den Eltern noch nicht so ganz vollzogen werden konnte.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

T+heW:avexs


Lieber Cha-Tu,

natürlich habe ich das bedacht. Dies ist ein öffenliches Forum in dem solch private Dinge natürlich nicht ohne ausreichende Verfremdungen kommuniziert werden sollten. Meine Geschichte gleicht vielen ähnlichen die hundertfach im Netz an verschiedenen Orten geschildert werden, die Eckdaten, das Geschlecht, die zeitlichen Verläufe sind alle unterschiedlich und auch nur marginal von Bedeutung und somit beliebig austauschbar. Wichtig ist das Ergebnis und das Leiden das daraus entsteht.

Mit Sicherheit wollte ich durch scheinbar schonungslose Offenheit niemanden schockieren oder verunsichern. Ich wollte einen Einblick geben in Zusammenhänge um Rückmeldungen darauf zu bekommen.

Du hast das mit dem coming out schon richtig verstanden, sicher auch die Probleme, die alldem zugrunde liegen. Ich erwarte hier auch keine virtuelle Therapie o.ä. Ich frage mich nur, was ich jetzt konkret tun kann um meine Situation zu verbessern. Und da komm ich nicht wirklich weiter.

Liebe Grüße,

TheWaves

Gyucckyj06x8


Hallo TheWaves,

mir fällt dazu ein etwas dämlicher Spruch, vllt. weil ich ein, na sagen wir mal vergleichbares Problem habe.

Zumindest trifft die Aussage von Jan, Das Gefühl, der Glaube im Leben etwas verpasst zu haben*, auf mich zu.

Also ich habe eine Herzneurose und da fängt man an nachzudenken und mein Therapeut, meint das ist vorgeschoben, weil ich andere Probleme verdrängen will. Und dann denke ich noch mehr nach. Und dann finde ich dies und das, worüber ich nicht glücklich bin.

Aber irgendwie nervt mich das voll, mir ging es gut, bis ich zusammengebrochen bin und dann kam die schxx Herzneurose. Und ja, nicht alles ist toll in meinem Leben.

Aber wer hat das schon, das perfekte Leben? Klar könnte ich mein Leben ändern, nur würde ich dadurch auch sehr viel verlieren, was mir leib & teuer ist.

Also nun mein dämlicher Spruch.

Niemand zwingt Dich zum glücklich sein! ;-)

Ich meine damit nicht, daß Du unglücklich durchs Leben laufen sollst, aber es gehört einfach dazu, das nicht alles perfekt. D.h. man muß nicht umbedingt, sein Leben ändern, sonder vllt. nur die Einstelleung zu den Dingen ...

CwhaH-Tu


Liebe The Waves,

oh, Deine Offenheit hat mich nicht schockiert. Kam das so rüber? Nee, nee. Meine Gedanken galten DEINEM Schutz. Denn ich kenne viele Menschen, die sogar ihre Krankenakten hier reinsetzen, ohne den Namen zu schwärzen. Viele sind halt immer noch in Sachen Internet sehr naiv. Aber wenn das bei Dir klar ist, super!

Um das nochmal zusammen zu fassen:

Eine Therapie machst Du momentan nicht?!

Dein soziales Umfeld ist jetzt also über Dein CO informiert?

Lebst Du in der Nähe Deiner Eltern, oder direkt bei ihnen im Haus?

Weisst Du, so eine ausdrückliche Sehnsucht nach der Grossstadt hat ja immer auch etwas mit Sehnsucht nach Freiheit zu tun, womit man ja "Grossstadt" viel mehr assoziiert wird als z.B. das Dorf in Bayrischen Wald, in welchem ICH lebe, und ich fühle mich hier vollkommen frei. Das mag daran liegen, dass ich mich innerlich, seelisch, geistig, völlig frei fühle. Ich habe einfach das Gefühl (frag mich nicht, warum...), dass Deine Sehnsucht auch dann nicht wirklich gestillt wäre, wenn Du in der Grossstadt leben würdest. Da ist irgendwie "mehr" dahinter...

Mag sein, dass da bei mir nur wieder die therapeutischen Antennen ausklinken, und dass ich mir da was zurecht fantasiere. Aber ich bin wirklich nicht sicher, ob eine Klärung all dieser ÄUSSEREN Schwierigkeiten und Probleme bei Dir eine deutliche Besserung hervorbringen würden.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

aEgnexs


In ihrem zarten Alter ihre Sexualität nicht auszuleben und sich trotzdem glücklich und "frei" zu fühlen finde ich etwas zu viel verlangt.

C\ha-Txu


In ihrem zarten Alter ihre Sexualität nicht auszuleben und sich trotzdem glücklich und "frei" zu fühlen finde ich etwas zu viel verlangt.

Das ist richtig, aber wo steht, dass sie das nicht auslebt?

Gruss

T#he_Wavxes


Lieber Cha-Tu,

da bin ich ja beruhigt... :-)

Also:

in Therapie bin ich nicht, war ich aber zuletzt vor ca. vier Jahren. Ich stehe auf der Warteliste für VT und muss noch mindestens vier Monate warten. Meine Eltern wohnen zwei Häuser weiter, mein Bruder ebenfalls. Meine Familie weiß Bescheid über's CO, mein soziales Umfeld nur in kleinen Teilen. Meine KInder haben meine letzte Beziehung mit einer Frau glaube ich schon wieder vergessen und wissen somit auch nicht wirklich Bescheid. Ich leide darunter, dass so viele es nicht wissen, weiß aber auch nicht, warum, wie, zu welchem Anlass ich ihnen das sagen sollte.

Zum Thema Großstadt: ich glaube Du hast Recht. Ein Umzug in die Großstadt würde sicher nicht meine Probleme lösen. Manches wäre vielleicht einfacher, aber mein grundlegendes Problem, mich unfrei, eingeschränkt etc. zu fühlen, würde sich dadurch allein nicht lösen.Ich habe ständig das Gefühl, mich und meine Gefühle und meinen Körper unter Kontrolle halten zu müssen und dazu ständig um Anerkennung und Zuneigung kämpfen zu müssen.

Ich habe lange versucht, das Beste aus meiner Sitauation hier zu machen und hinzunehmen dass es momentan nunmal so ist. Das klappt aber nicht und mein Körper, mein Unterbewusstsein oder was auch immer macht mir einen Strich durch die Rechnung und legt mich regelmäßig lahm.

Es ist wirklich so schwer... %-|

Liebe Grüße,

TheWaves

Txhe Wavxes


Ich lebe sie tatsächlich nicht aus,meine letzte Beziehung ist fünf Jahre her.... :-(

J-anl74


Sollte der Beitrag mit der Sexualität wirklich hierher? Kam mir so vor als hätte agnes sich im Faden vertan.. bin verwirrt.

Ist ansonsten ja aber sicher auch ein Baustein von vielen.

Sex ist wie Geld – es zu haben, macht nicht glücklich, aber es nicht zu haben, macht unglücklich(er). Finde ich zumindest.

aJg!nexs


Wenn nur 2.5% der Leute, die man trifft, die "richtige" sexuelle Orientierung haben, um als Parter in Frage zu kommen, hat es schon eine gewisse Logik, in der Großstadt leben zu wollen.

Wenn dazu kommt, daß es scheinbar in kleinen Städten für viele immer noch schwerer ist, sich als "anders" zu outen und dann damit zu leben, finde ich es noch sinnvoller, da leben zu wollen, wo es eben einfacher ist. "Pick your fights" sagte ein weiser Mann.

Ein anderer sagte:

"Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."

Ich glaube zwar nicht an Gott, aber ansonsten stimme ich dem vollkomen zu.

aagnxes


Zum Thema "gerade umgezogen": kennst Du "escalation of commitment"?

T`heEWavxes


Liebe Agnes,

ja, kenne ich und ja, trifft nahezu hundertprozentig auf mich zu... %-|

Überhaupt stecke ich permanent unglaublich viel Energie in verschiedenste berufliche Aktivitäten sowie in häufige Umzüge, Renovierungen, sonstige Veränderungen.. Mir kommt es so vor als würde ich die Unlösbarkeit meiner tatsächlichen Probleme damit kompensieren, in Bereichen in denen es möglich ist sozusagen überaktiv und ruhelos zu sein %-| Damit blockiere ich mich aber erst recht total. Und als letzte Fessel dann noch das Herzstolpern... Bombenfest zementiert...Und sobald ich mein Denken und meinen Aktionsradius zaghaft vergrößere wird die Angst wieder größer, dann stolpert das Herz und ich gebe wieder Ruhe...

Schöner Sch...

Liebe Grüße,

TheWaves

m(issiuzixppi


hallo,

bei meinemkind(5 jahre) wurde ein ultraschall und LZ ekg gemacht...ultraschall war top!

ekg sollte trotzdem gemacht werden,weil immer beim abhören ein aussetzer gehört wurde.

heute rief die kinderkardiologin an und sagte,es sind verspätete extraschläge bei!!!

und irgendwas das die von unten kommen und verbreitet...konnte nicht mehr zuhören weil ich baff war und es immernoch bin!ich war wie abweisend.

soll in 4-5 monaten nochmal zum LZ ekg....ich versteh die welt nicht mehr!

was soll denn ein kind in dem alter schon haben??

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