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Extrasystolen immer ungefährlich bei gesundem Herzen?

Hgerxz33 hat geantwortet


@ Cha-Tu:

ich bin ein Rätsel!

JDan74 hat geantwortet


jeder Kardiologe wird dir sagen, das VES bei Häufigen auftreten und damit meine ich keine 50, 500 oder 1000, damit meine ich über 10000 innert 24 Std., sehr gefährlich werden, auch wenn keine Vorerkrankung vorliegt.

Das widerspricht aber auch dem was man bei google in der Regel zu dem Thema findet.

Aber das ist auch schon rein logisch betrachtet widersprüchlich. Wenn keine Erkrankung vorliegt, tritt etwas sehr gefährliches nicht auf. Wenn etwas sehr gefährliches auftritt, ist das bereits eine Erkrankung. Warum sollte eine sehr gefährliche Funktionsstörung auftreten, und dennoch "keine Erkrankung vorliegen"? Das ist ein logischer Widerspruch.

C.ha-Txu hat geantwortet


ich bin ein Rätsel!

Ach, wo... Du hast Angst, und das ist ja auch verständlich, denn diese Dinger SIND unangenehm. Ich habe ja auch zahllose davon, und sehnen würde ich mich nicht nach ihnen, wenn sie mal weg wären...

Was sagte der Arzt denn dazu, dass vielleicht Deine Schilddrüsenproblematik die ES auslöst? Dann wäre es sinnvoll, die Medikation zu überprüfen, oder habt Ihr das schon gemacht?

Wie lang war Dein längstes LZ-EKG? Diese Geräte gibt es ja bis 7 Tage, und da sollte man so ein Ding doch mal aufzeichnen können.

Wenn all das zu nichts führt, solltest Du überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, statt des Diazepams (von Tranquillizern halte ich NICHTS!) eine Psychotherapie zu machen. Nein, nein, keine Sorge, ich glaube Dir, dass Du diese Dinger hast. Du bildest Dir das nicht ein. Aber man kann über die Therapie lernen, diese Dinger zu akzeptieren und in gewisser Weise auch zu ignorieren. Ich habe das ja selbst erfahren, ich bin ja auch betroffen.

Gruss

Cha-Tu

JTanZ74 hat geantwortet


30.000 / tag = > 20 / min.

*uff

von Tranquillizern halte ich NICHTS!

gar nichts, auch nicht als notfallmedi?

CwhOa-Tu hat geantwortet


Wenn man damit eine Panikattacke stoppen kann, okay. Aber das sollten Einzeldosen sein, die wirklich nur bei ganz schweren Attacken genommen werden sollten. Das Suchtpotential gerade von Tranquilizern ist enorm.

Gruss

HeerLz33 hat geantwortet


@ Cha-Tu:

was hast du eigentlich für eine herzkrankheit? (darf ich das so offen überhaupt fragen?)

Also wegen meiner Schilddrüse, der arzt sagte ja auch das eine Tablette niemals ein fehlendes organ ersetzen wird, es hilft zu so unhd soviel % das der Körper "normal" funktioniert, heißt aber nicht das da keine störungen vorliegen können, grad bei der SD die ja komplett den Hormonhaushalt und den kreislauf regelt. nur machen kann man da nicht viel. laut hausarzt der regelmäßig mein blut kontrolliert ist die SD gut eingestellt. ich war jetzt nochmal bei einem nuklearmediziner der so nix finden konnte, seine "genaueren" blutwerte stehen jedoch noch aus.

Im januar habe ich ja mein ersten termin bei einem Psychologen, wo mein hausarzt schon meinte das wird eine therapie werden, worauf ich mich eigentlich auch freue, weil ich einfach nur wieder etwas lebensmut haben will.

mein letztes LZ EKG war im Juli diesen jahres und ging über 24h. den Eventrecorder hatte ich eine woche (jedoch ohne verkabelung, jedes mal wenn ich eine "ES gefühlt" habe, musste ich das ding ja erst auf den brustkorb legen und noch auf start drücken.....das war alles schon zu lange, da waren die dinger längst vorbei), die anderen ekgs waren nur ruhe ekgs und belastungs ekgs. noch ein 24h ekg bekomme ich ja nun nochmal im januar, obwohl es keiner der ärzte für sinnvoll hält, bzw meinten die sowas wie, es ist egal ob wir die zu gesicht bekommen oder nicht, es ändert nichts an ihrem befund herzgesund zu sein. die denken alle schon ich suche regelrecht nach krankheiten an mir oder ich will krank sein :-( . dabei will ich nur keine angst mehr haben müssen. hypochondrische seiten hab ich nämlich mittlerweile auch schon entwickelt....

LG Marlene

H1etrz3x3 hat geantwortet


PS.: das diazepam, nehme ich gaaaaaanz selten, nur wenn ich absolut nicht abschalten und zur ruhe kommen kann und völlig durch den wind bin. ich nehms schon nicht gern weil ich dann im anschluss eh gleich ins bett gehen kann so müde wie man davon wird

JMan7y4 hat geantwortet


Mein Therapeut meinte das das Hirn sich auch schon bei einer einzelnen Benzo-Notfallanwendung merkt "ah, hilft, tut gut", und damit das Problem seinen Lauf nimmt. Wenn man davon ausgeht das die vegetativen Symptome einem körperlich nicht schaden können, sind die Dinger objektiv gesehen wohl in der Tat sinnlos. Aber können wohl (sehr) punktuell die Lebensqualität verbessern. Naja, will nich abschweifen.

@ Herz33

Therapie machen find ich immer gut *Mut mach*

Wenn man in diversen Fäden von den Krankheiten und subjektiven Befindlichkeiten der wirklich Kranken hier (Cha-Tu, praxa und noch einige weniger andere) liest merkt man den Unterschied allerdings sehr deutlich. Es ist was ganz anderes als unser Stolperproblem. Ich krieg dann immer einen Wahnsinnsrespekt..

Ceha-Txu hat geantwortet


was hast du eigentlich für eine herzkrankheit? (darf ich das so offen überhaupt fragen?)

Na, klar. Ich habe zwei Infarkte hinter mir, und daraus resultierend eine Herzinsuffizienz.

Nach dem, was Du schreibst, könnte das tatsächlich an der SD liegen. Menschen mit SD-Problemen haben oft ES, und da Du ja keine SD mehr hast und alles komeopnsieren musst, kann ich mir das sehr sehr gut vorstellen. Da genügen ja ganz minimale Abweichungen von der Norm, um Auswirkungen auf Herz und Kreislauf zu haben.

Im januar habe ich ja mein ersten termin bei einem Psychologen, wo mein hausarzt schon meinte das wird eine therapie werden, worauf ich mich eigentlich auch freue, weil ich einfach nur wieder etwas lebensmut haben will.

Das ist gut!! Und es kann das Leben wirklich wieder lebenswert machen. Ich selbst hatte nach meinem zweiten Infarkt eine schwere Angststörung, die ich bei einer Kollegin behandeln lassen musste, ich weiss, wie belastend Angst sein kann.

mein letztes LZ EKG war im Juli diesen jahres und ging über 24h. den Eventrecorder hatte ich eine woche (jedoch ohne verkabelung, jedes mal wenn ich eine "ES gefühlt" habe, musste ich das ding ja erst auf den brustkorb legen und noch auf start drücken....

Ach, das ist blöd. Diese Dinger sind gut für Menschen, die regelmässige Anfälle von HRS haben, aber nicht für solche, bei denen das nur temporär auftritt.

Ich hoffe, dass die Therapie Dir hilft. Ich weiss, wie schwer es ist, zu akzeptieren, dass solche Herzsensationen "harmlos" sein sollen...

Liebe Grüsse

Cha-Tu

piragxa hat geantwortet


ich bin so sensibel auf die reaktionen meines körpers geworden, das es mich verrückt macht, ich merke einfach alles.

Das ist oft das größte Problem. Man merkt auch Dinge, die einfach nicht vorhanden sind, bzw. man erzeugt sie selber, zb. durch Panik oder einer Erwartungshaltung.

Ich selbst, habe durch meine Herzkrankheit, ja auch oft weit über tausende ES am Tag.

Ich habe mich daran gewöhnt und sie machen mir auch zu 99% auch keine Angst, obwohl bei mir hin und wieder, auch mal gefährliche ES dabei sind (bedingt durch meine DCM).

Man kann sich aber nicht darauf verlassen, dass man die ES auch wirklich richtig wahrnimmt.

Ich hatte schon Langzeit EKG´s wo es den ganzen Tag nur "gerumpelt" hat und das Ergebnis waren nur ein paar hundert ES.

Dann gab es EKG´s, wo ich geschworen hätte, es wären keine ES aufgezeichnet worden und dann kamen über 3000 ES dabei heraus.

Es ist leidig mit den ES, keine Frage, der beste Weg ist aber sie zu akzeptieren. Je mehr man sich dagegen "wehrt", desto schlimmer werden sie.

ich hab einfach angst vor den krassen Herzreaktionen von denen ich vielleicht doch mal umfalle.

Wenn ich noch nicht umgefallen bin, obwohl bei mir die Möglichkeit doch sehr hoch ist, dann musst du dir wirklich keine Gedanken machen.

Nach 2 Echos, nach einem Langzeit EKG/Belastungs EKG und mehreren Ruhe EKG´s, ist die Möglichkeit einer Herzerkrankung, quasi ausgeschlossen.

ich bekomm sie in alles möglichen lagen und situationen, wenn ich sport mache aber eigentlich nicht, also wenn ich mich belaste.

Bei Herzerkrankungen müssten die Beschwerden, aber gerade bei Belastung schlimmer werden.

ich habe nun angefangen jeden zweiten tag für 10 min ergometer zu fahren,.....

Sorry, dass kannst du dir aber auch sparen, 10 Minuten, alle zwei Tage, bringt gar nichts.

Selbst 10 Minuten täglich, wären zu wenig. Du solltest, zum Anfang, 20 Minuten täglich trainieren und dann langsam steigern.

Dein Trainingspuls sollte so um die 130 Schläge liegen, falls dies zu anstrengend wird, dann lieber etwas niedriger.

Jranx74 hat geantwortet


Ich hab klein angefangen mitm Heimradel (nur paar Min jeden Tag, nichtmal 10), immer mehr gesteigert, nu jeden Tag 20-30 min. Denke 10 ist fürn Anfang ok aber man sollte es steigern, ja.

Mfe7ssa+ggixo hat geantwortet


Als junge Frau mit 20 hat mir ein Internist/Kardiologe gesagt: Johann Strauß hätte eine Freude mit ihnen, ihr Herz schlägt im dreiviertel Takt!

Seit dieser Aussage sind einige Jahrzehnte vergangen.........ich habe "es" noch.

Ccha-0Tu hat geantwortet


Als junge Frau mit 20 hat mir ein Internist/Kardiologe gesagt: Johann Strauß hätte eine Freude mit ihnen, ihr Herz schlägt im dreiviertel Takt!

:-) :)^ :)=

JSan(74 hat geantwortet


Du Walzerkönigin!

Mne%ssagxgio hat geantwortet


;-D ,

meine Mama hatte diese Extraschläge ebenfalls, sie wurde über 90!

Was nicht heißen soll, dass es erblich ist, oder doch? Neigung zu hohem Blutdruck, lt. unserem Internisten, ist(kann) erblich bedingt (sein).

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