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Extrasystolen immer ungefährlich bei gesundem Herzen?

Jsan874 hat geantwortet


*heute doch tatsächlich auch etwas nervös bin *anmerk

Ja, manchmal hat man dann vielleicht einfach Angst.. kann man ja auch mit leben, oder? Akzeptieren, das man ab und an Angst hat. Solangs nicht andauernd ist..

Fzrauc]hezn10 hat geantwortet


Nein, damit leben ist fürchterlich. Aber das ist dann glaub ich der Punkt an dem das Unverständnis anfängt bei denjenigen die diese absolute Panik vor dem Herzstolpern nicht kennen.

MZarulabnaum hat geantwortet


Die Leute die ihre Angst überwunden haben, was genau habt ihr getan? Was habt ihr euch gesagt wenn die Angst kam? Mich würde das wirklich mal interessieren, anstatt immer nur die Empfehlung zur Therapie.

Therapie, Therapie, Therapie, psychosomatische Klinik, psychosomatische Klinik, psychosomatische Klinkik, wieder Therapie, noch mal Therapie.

So ist das eben. Noch mal und noch mal und noch mal.

Von gefühlt 100 % Herzbubbbbb bubbbb stolper bubbb stolper bubbb bubbb stolper bis zu nix mehr.

Es lohnt sich.

Warum wird eine Therapie so vehement abgelehnt? Viele psychosomatische Kliniken arbeiten mit Techniken, die ein normaler Therapeut gar nicht anwenden darf, klinisch aber geht das. Und ungeheuer effektiv.

Alle herkömmlichen Methoden wie Verhaltenstherapie sind langwierig und nicht effizient. Das habe ich bis vor 4 Jahren so erlebt, jetzt haben Kliniken da wesentlich mehr drauf.

Kurze Behandlungsdauer – und sehr gute ERgebnisse bei nur 4 – 5 Wochen Klinikaufenthalt.

Aber wenn man meint das bringt nüschte, dann leidet man eben länger......

G{uckyJ06x8 hat geantwortet


Hi Marulabaum

und wie komt man da daran? HA fragen, einfach selbst hinfahren?

Bei der VT bin ich nämlich auch skeptisch, irgendwie ist mir das zu theoretisch (okay hatte noch keine und kann es nicht wirklich beurteilen).

M$aruAla{bau$m hat geantwortet


Hi Marulabaum

und wie komt man da daran? HA fragen, einfach selbst hinfahren?

Man kommt dahin mit einer Akuteinweisung. Vom Hausarzt oder Internisten oder Psychiater, oder sogar vom Kardiologen. Eben wer meint, da sei die Psyche im Spiel. Eine gute Klinik hat trotz Akuteinweisung ein lange WArtezeit. Meine inzwischen sogar 9 Monate, weil die öfter mal als sehr gut in der Presse angeführt wird. Da wollen sie eben gerne alle hin. Mich haben die Wartezeiten nie gestört.

FMraurchoen10 hat geantwortet


Entschuldige aber ich war in zwei Kliniken, und in zwei ambulanten Therapien. Ich habe auch nicht gesagt es bringt nichts, aber mir hat es eben nichts gebracht. Das Patentrezept für alle gibt es nicht.

Frrauch3en1+0 hat geantwortet


Davon abgesehen geht es hier nicht darum die ES abzustellen "bis zum nix mehr". Ich werde meine immer haben, ein Leben lang. Sie sind nicht von meinem psychischen Zustand abhängig.

mSid~niguhtladxy41 hat geantwortet


also als ich noch angstattacken hatte habe ich mir antrainiert mich auf einen anderen körperteil zu konzentrieren zb den großen zeh. ich habe mich abgelenkt. zuerst aber muss man selbst begreifen, dass einem die angst so sehr zu schaffen macht. verstanden habe ich das erst, als mich merkte, dass symtome weg waren bei ablenkung zb gespräche mit anderen oder schreiben im forum. wäre es was ernstes zb am herz, würden die symtome ja trotzdem bleiben.dieses ablenken u begreifen lernen ist nicht einfach und ich hatte eben hilfe vom therapeuten.

ein beispiel ist wenn man zb denkt man hat was am zahn. man denkt nur noch daran, fummelt solange mit der zunge dran rum, bis es wirklich weh tut – lenkt nman seine aufmerksamkeit aber davon weg, dann sind die schmerzen auch weg.

bei meiner angst , hatte ich schon angst vor der angst und daraus wurden regelrechte panikattacken. ich habe immer nur in mich reingehorcht und dann ging mein puls hoch, ich konnte nur flach atmen, bauchweh, hitze u kälte zugleich. ich konnte nichtmal ruhig sitzen( vor allem nachts) mich kannte jeder notarzt u auch die telefonseelsorge rief ich an. selbst am tag hatte ich diese probleme, es war gar nicht mehr schön für mich u meine familie . unser kater war schon sauer u ging mir aus dem weg, weil ich ihn nächtelang rumgeschleppt habe.

bin dann zur neurologin, die mir zuerst ein leichtes medikament verschrieb und eins für den notfall und mich an einen therapeuten überwies. das leichte medikament war für die erste zeit genau richtig und durch den therapeuten wurde es immer besser. das medi für den notfall habe ich noch nie gebraucht. und heute kann ich gut mit dieser angst umgehen, denn auch die klopft bei mir ab u zu noch an, aber ich lasse sie nicht rein.

lass die angst nicht zu nahe an dich ran, wenn du eine ES merkst ist sie ja auch fast wieder vorbei, dann denk ok , ist ja eh schon vorbei, warum soll ich mich da jetzt noch aufregen. atme tief durch , denk an was annderes. das geht natürlich nicht sofort, aber du kannst das antrainieren.du könntest dir zb ein hobby suchen. bei mir war es das töpfern, da war ich total abgelenkt. lass dir eine ergotherapie verschreiben.

FIra#uchqe9nh10 hat geantwortet


danke für deinen konstruktiven Beitrag! Wenn es eine ES ist, dann geht es noch. Schlimm ist es bei mir wenn es vermehrt auftritt. Gutes Beispiel, ich leg mich ins Bett und jeder zweite Schlag ist eine ES. Es dauert keine 2Minuten und ich bin in der Panik drin. Wie gesagt habe ich meine Extraschläge auch in guter psychischer Verfassung, bei mir hängt es nicht von einer Panikattacke ab. Die kommt dann durch das Herzstolpern.

Sehr wichtig ist natürlich, wie du schon richtig geschrieben hast, zu erkennen das nicht das Stolpern das Problem ist, sondern die Panik davor. Das mir in dieser Situation bewusst zu machen ist sehr schwer. Da möchte ich nur das eklige Herzstolpern weghaben...

mHidni?ght0ladxy41 hat geantwortet


ich weiß, es ist nicht leicht – jeder reagiert eben anders oder einer brauch länger als der andere um mit zb herzstolperern zu leben.solange der kardiologe dir sagt, dass es nix schlimmes ist, dann musst du versuchen mit den herzstolperern zu leben u ihnen nicht so viel aufmerksamkeit zu geben. wie gesagt ablenken und versuchen gar nicht erst in panik zugeraten oder eben wieder schnell aus der panik rauszukommen. ich habe das auch nicht von heut auf morgen gekonnt. es hat schon seine zeit gedauert u ich hatte auch einige die mir gut zuredeten, die sich im forum wegen mir einen wolf schrieben |-o .ich drücke dir fest die daumen, dass du aus dieser angst heraus findest :)* :)*

mfidnightbla+dy41 hat geantwortet


übrigens habe ich das auch gehabt , kaum lag ich im bett kamen symtome u angst.konnte nicht lange liegen. ich habe mir dann angewöhnt im kühlen zu schlafen kopf etwas höher gelagert u ich habe mit dem handy gespielt bis die augen zufielen. manchmal bin ich sogar mit handy in der hand eingeschlafen u später hab ich es noch auf den nachtschrank gelegt u konnte dann gut schlafen.buch lesen geht zb auch.

Jwan7x4 hat geantwortet


@ Frauchen

ich finde, man liest aus Deinen Beiträgen, das Du verbissen dagegenan kämpfst. Und das dürfte ein Teil des Problems sein. Du bist dadurch sicherlich völlig verspannt. Das klingt sicher immer furchtbar altklug, aber lerne, die Dinge erstmal zu akzeptieren, und ggf. auch die damit verbundene Angst. Das ist der erste Schritt zur Besserung, denke ich.

Ansonsten muss es ja nicht immer nur die Psyche sein.. ES haben eine Vielzahl an möglichen Ursachen, von Psyche über nix bis, offenbar sehr relevant, Rückenmuskulatur, Wirbelsäule, Schilddrüse, Verdauung (Roemheld-Syndrom). Das kann man ja alles mal versuchen anzugehen. Bei mir ist die Herzsymptomatik (und damit die Angst und Panik) viel viel besser geworden durch Sport und Gewichtsreduktion.

Ich habe auch Phasen wo im Bett liegend gefühlt jeder 2. Schlag ein Stolperer ist, und mich versetzt das trotzdem nicht in Panik. Frag mich nicht wieso.

CZha:-Tu hat geantwortet


Natürlich hilft Psychotherapie nicht immer. Aber sie hilft sehr oft, und man sollte es wenigstens mal versuchen, bevor man sagt "Es ist nichts Psychisches". Diese Halsstarrigkeit, die bei diesem Thema bei einigen hier zu spüren ist, ist es, die ich nicht verstehen kann.

Wenn man kardiologisch gründlich untersucht ist, und wenn Psychotherapie nicht hilft, dann muss man eben mit der Angst leben. Es gibt nicht für alle Menschen und für jedes Problem perfekte Lösungen. Das ist leider nun einmal so. Aber es ist SINNLOS, dann weiter kardiologisch nach einer Ursache suchen zu lassen. Das ist genauso sinnlos wie immer wieder neue Therapien anzufangen, wenn zwei oder drei ergeben haben, dass es nichts hilft.

Gewisse Dinge im Leben muss man einfach akzeptieren, auch wenn sie sehr sehr unangenehm sind.

p#rxaxa hat geantwortet


Wenn man kardiologisch gründlich untersucht ist, und wenn Psychotherapie nicht hilft, dann muss man eben mit der Angst leben.

Wenn einem allerdings gar nichts hilft und die ES das ganze Leben bestimmen, dann bleibt im absoluten Notfall, immer noch eine Ablation oder ein Herzschrittmacher.

Allerdings habe ich bei vielen gesehen, dass eine Ablation oft nur kurz hilft und einen Herzschrittmacher, wird man nur bekommen, wenn die ES gefährlich sind.

Also bleibt unter dem Strich, wirklich nur:

Gewisse Dinge im Leben muss man einfach akzeptieren, auch wenn sie sehr sehr unangenehm sind.

CCha-Txu hat geantwortet


Guten Morgen, Praxa,

ja, die Möglichkeiten bleiben, theoretisch. Aber hier im Forum geht es meistens nicht um eine Anzahl von ES, die mehrere Zehntausend Stück umfassen, sondern um einzelne oder von mir aus auch um ein paar hundert am Tag. Ich kenne wirklich keinen Kardiologen, der einen Patienten mit weniger als 10000 ES abladieren würde, und selbst dann nur, wenn zahllose Salven, Bigemini etc. darunter sind. Aus einem anderen Forum kenne ich eine Frau mit 8000 ES, der die Ablation verweigert wurde, weil es alles schöne, harmlose ES sind.

Und Du hast Recht: Die Leute, die abladiert wurden, haben sie oft nach eins, zwei Jahren wieder, und leider oft sogar in grösserer Anzahl als vorher. Auch daher raten Ärzte davon ab.

Lieben Gruss, und Dir alles Gute für 2013!

Cha-Tu

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