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Perniziöse Anämie erblich oder erworben (z.B. durch Diabetes)?

P=etAroxw hat die Diskussion gestartet


Hi,

ich habe den Verdacht, dass ich an der erblichen Form der Perizösen Anemie leide.

Mein Verdacht begründet sich darauf, dass ich verschiedenste, immer wieder beschriebene Symptome habe. Des weiteren habe ich ohne Alkoholmißbrauch einen erhöhten Bilirubin Wert.

Dieser Wert ist bei meinem Vater ebenfalls schon seit Jahrzehnten erhöht.

Bei mir wird gerade mein Verdacht ärztlich abgeklärt.

Im Vorfeld habe ich bereits etwas gegoogelt und nun zu meiner Frage.

Auf einer Seite (die ich leider nicht wiederfinde) wurde beschrieben, dass ein Unterschied zwischen der erblichen Form der Perizösen Anemie und der während des Lebens (also z. B. durch Diabeties oder Alkoholmißbrauch) erworbenen Form unter anderem dieser ist, dass an der erworbenen Form man unbehandelt innerhalb von einigen Jahren verstirbt. An der erblichen Form jedoch nur sehr selten weil der Sauerstofftransport innerhalb des Körpers, anders als bei der erworbenen Form, weiterhin gewährleistet ist.

Leider finde ich dazu im Internet nichts mehr.

Kann mir jemand dies bestätigen bzw. (noch besser) einen Link zu diesem Thema senden?

Schonmal danke im Vorraus

Kleiner Zusatz: Ich befinde mich am Anfang der ärztlichen Diagnostik. Hausarzt und Neurologe sind eingeschaltet, sind aber nicht Sattelfest. Überweisung zum Hämatologie ist erfolgt.

Antworten
PAetfrow hat geantwortet


Noch eine Zusatz Frage.

Seit ca. 2 Monaten nehme ich 10 Mikrogramm B12. Vor ca. 1 Woche wurde mir Blut zur Bestimmung des B12 Wertes entnohmen. Leider ist dieser dann doch nicht bestimmt worden.

Kurz danach fing ich an, verstärkt (90 - 100 Mikrogramm) B12 pro Tag zu mir zu nehmen.

Soweit ich es merke, haben sich einige Symptome zurück gebildet. Z. B. ist meine Sehschärfe besser geworden, meine Füße und Hände kribbeln und meine Leistungsfähigkeit hat sich gesteigert.

Nun wurde mir gestern erneut Blut entnommen um den B12 Wert zu erfassen.

Reicht diese kurze Zeit und die Dosis aus, um jetzt bei der erstmaligen Auswertung des B12 Blutwertes ein unauffälliges Bild zu zeigen, oder musste er (sofern ein B12 Mangel vorlag) immer noch deutlich von der Norm abweichen?

S-chli"tzaugDe67 hat geantwortet


Du hast einen Verdacht, der bislang irgendwie nicht einmal ansatzweise bestätigt wurde?

Du nimmst eigenhändig hochdosiert Vit B 12 ein?

Die Ärzte sind nicht sattelfest, aber Du bist es und weißt mit absoluter Sicherheit, was Dir fehlt? Weil Dein Vater einen erhöhten Blutwert hat ???

":/ :-o

Bevor da nicht hieb- und stichfest was diagnostiziert wurde – vom Arzt – würde ich mir, statt Tante Google zu fragen, keinen Kopf machen. Die Galle oder Bauchspeicheldrüse könnten ja was haben und dann waren alle Gedanken mit der angenommenen perniziösen Anämie eh für die Katz....

Sichlitozaugxe67 hat geantwortet


Überhaupt wären – auch beim Vater – bei einer perniziösen Anämie schon längst allein bei einem stinknormalen Blutbild ganz spezifische Zellen erkannt worden. Da würde jedes Blutzählgerät sofort Alarm schlagen und per Hand kontrolliert werden.... Um eine ziemlich eindeutige und typische Diagnose anzugeben....

Ich gehe davon aus, dass dem Vater, bei dem ja erhöhte Biliwerte offensichtlich bekannt sind, auch schon große Blutbilder abgenommen wurden und deshalb eine perniziöse Anämie bekannt wäre. Man hätte dann logischer Weise bei Dir schon als Kind ebenfall umfangreiche Untersuchungen angestellt und Deine Entwicklung sehr aufmerksam verfolgt.

Davon schreibst Du aber rein nüschte. Da Dein Vater ja rein perniziös offensichtlich auch nicht behandelt wird, wird die Ursache für erhöhte Werte wahrscheinlich woanders liegen.

PveEtCrxow hat geantwortet


Tja da muss ich dich entäuschen, bei meinem Vater sind bisher nie große Blutbilder gemacht worden.

Nehme Vitamin B12 deshalb ein, weil es überall als unschädlich (Allergien ausgenommen) beschrieben wird.

Wollte auch keine Diskussion hier über das Vorliegen anstoßen und auch diese nicht besprechen.

Mir reicht die Antwort auf meine gestellten Fragen.

P*etrxow hat geantwortet


Der erhöhte Bilirubin Wert meines Vaters wurde von dem seit zig Jahren selben Hausarzt immer als irrelevant dargestellt.

SDcChlit6zZaugxe67 hat geantwortet


Tja da muss ich dich entäuschen, bei meinem Vater sind bisher nie große Blutbilder gemacht worden.

Ja eben. Niemand hat bei Deinem Vater jemals perniziöse Anämie festgestellt. Und ich glaube einfach nicht, dass in seinem Leben kein großes Blutbild lief. Kein Arzt der WElt nimmt einfach just for fun nur Bilirubin ab, sondern da läuft eine ganze Palette, wozu auch immer ein Blutbild gehört. Und wenn sein Arzt seine Werte als irrelevant hinstellt, wird er eine perniziöse Anämie auch nicht übersehen haben. Diese Menschen haben nämlich einige Probleme gesundheitlich. Da ist nüschte irrelevant.... :=o

Perniziöse Anämie äußert sich als schlimmes Krankheitsbild, der Vater wäre ohne jegliche Behandlung damit schon längst tot. Da er aber mit einem erhöhten Biliwert offensichtlich ganz munter lebt, hat er diese Krankheit nicht.

Und Du auch nicht. Das beantwortet eigentlich die Frage.

PEetBr%oiw hat geantwortet


Du weißt was ich oben geschrieben habe ??? ?

Wenn man vererbte Anämie hat, verstirbt man daran nur selten weil der Sauerstofftransport, anders als bei der erworbenen Anämie, gewährleistet ist.

J?uliqania hat geantwortet


Zu deiner 2. Frage: Mit der Einnahme des Präparates verfälschst du selbstverständlich die Blutwerte.

Sag mal, was für Symptome hast du eigentlich, außer dem erhöhten Bili-Wert? Und wie hoch ist dieser im Vergleich zu den Normwerten?

P#etrxow hat geantwortet


Ich möchte derzeit bewusst nicht die Symptome beschreiben und auch derzeit nicht zuviel Blutwerte angeben, weil ich bewusst hier zu diesem "zu frühen" Zeitpunkt keine Diagnose und Therapiehinweise möchte, bevor ich noch keine Diagnose von Ärzten habe.

Derzeit bewege ich mich ja auf der Verdachtsebene.

Nur soviel. Die vielfach im Internet beschriebenen Symptome sind zu einem hohen Prozentsatz von mir selber beobachtet bzw. auch einige durch Ärzte behandelt worden ohne das je ein Zusammenhang mit der perniziösen Anämie gezogen wurde.

Mal als Beispiel. Ich hatte die letzten 5 Jahre mehrere Sehnenabrisse in den Händen. Bin aber auch sportlich Aktiv.

Für mich waren es also immer Folgen der sportlichen Aktivität, der Arzt meinte aber letztens als ich Ihm zum ersten Mal von der perniziösen Anämie erzählte, dass dies auch eine Folge von dieser Krankheit sein könnte bzw. zumindestens verstärkt werden könnte.

Das ist aber jetzt nur ein Punkt herausgepickt, darauf beschränkt sich nicht mein Krankheitsbild.

Was eben lange für mich unklar nicht verständlich war ist, dass auf (fast) jeder Seite die sich mit dieser Krankheit beschäftigt, ein früher Tod bei der Nichtbehandlung eintritt (ich vermute mal sobald der Speicher in der Leber leer ist, geht es bergab).

Deshalb war es für mich ja ein Aha Erlebnis, als ich diese eine Seite fand, die ganz klar eine Unterscheidung zwischen der erworbenen und der vererbten Anämie machte, nämlich das bei der vererbten der Sauerstofftransport im Körper gewährleistet ist und deshalb der Tod nur selten eintritt.

Damit passte das wieder in mein Weltbild.

Finde diese Seite aber nicht mehr, daher meine erste Frage dazu, ob das jemand bestätigen kann bzw. Links für mich dazu hat.

Und zu der zweiten Frage erhoffe ich mir eine Aussage - Vermutung dazu, ob der Anstieg auf Normalwerte des B12 im Blut eher rasant erfolgen kann (Dosis siehe oben) oder ob die Aufnahme und die daraus resultierende Verbesserung des Blutbildes in diesem Punkt eher schleppend erfolgt.

Auf den Internetseiten wird ja als Therapie oft Spritzen mit 1000 Mikrogramm täglich über Monate empfohlen und eine erneute Kontrolle des Blutbildes nach ca. 2 Monaten. Deutet also spontan für mich nach einer schleppenden Normalisierung des Blutbildes trotz massiver Einnahme von B12 hin. Bin da aber Laie und deshalb auch diese 2. Frage.

Nochmal zur Klarstellung: Es ist derzeit nur ein von mir geäusserter Verdacht, ob ich tatsächlich an einem B12 Mangel leide und oder er tatsächlich, sofern ich einen B12 Mangel habe, dieser tatsächlich durch perniziöser Anämie ausgelöst wird oder durch eine mir nicht bekannte Krankheit. Dies ist noch völlig offen.

Daher nehme ich auch keine Medikamente auf Verdacht ein. Ich nehme NUR B12 Präperate in erhöhter Konzentration ein weil überall geschrieben wird, das auch eine Überdosierung absolut ohne Nebenwirkungen ist.

Es geht mir ca, ab 2 - 3 Tagen nach Einnahme gefühlt besser. Ob das ein Placebo Effekt ist oder tatsächlich durch einen Ausgleich des B12 Spiegels, lasse ich bewusst bis zu einer umfassenden ärztlichen Untersuchung offen.

Sychlitz0augxe67 hat geantwortet


Nochmal zur Klarstellung: Es ist derzeit nur ein von mir geäusserter Verdacht, ob ich tatsächlich an einem B12 Mangel leide und oder er tatsächlich, sofern ich einen B12 Mangel habe, dieser tatsächlich durch perniziöser Anämie ausgelöst wird oder durch eine mir nicht bekannte Krankheit. Dies ist noch völlig offen.

Also Tante Google Geschwurbel.

Und ja, ich habe in Blutbildern in der Klinik schon perniziöse Anämie gesehen. Die Blutdiagnosegeräte werfen so ein (kleines) Blut schon mal als irgendwas verdächtig raus. Darauffhin erfolgt das Ganze noch mal an zur Kontrolle, und zwar empfiehlt man dann ein großes Blutbild. Auch da schmeißt das Gerät das Blut wieder als verdächtig raus. Und dann geht man manuell ran und differenziert das Blutbild unterm Mikroskop.

Und das Differentialblutbild ist soooo eindeutig, da muß ein Arzt schon sooooo was von gefehlt haben, wenn er das nicht erkennt.....

Du willst hier einerseits Bestätigung, andererseits weist Du darauf hin, Blutwerte oder Details nicht bekannt geben zu wollen.

Fakt ist: Du hast Dir da was angelesen und nun meinst Du, das zu haben. Ohne eine wirkliche klinische Bestätigung....

Aber von der wirklichen Problematik, die diese Menschen haben, wie ich sie in der Klinik erlebt habe, schreibst Du nix. Erzählst dann noch den Schwank, der Vater hätte noch nie ein Blutbild gehabt....

Was nützt Dir eigentlich die Erfahrung der Menschen mit nicht ererbten perniziösen Anämie? Nichts.

Aber diejenigen, die dann eine ererbte haben, werden dies wohl klinisch erwiesen bekommen haben. Nicht von Tante Google. Und die werden dann entsprechend behandelt, eben, weil es auch ihr Überleben erheblich fördern dürfte.

Bin mal gespannt, wann diese Personen hier ihre Erfahrung posten werden.....

S,chlitzhauge6x7 hat geantwortet


Ich wollte noch mal nachgefragt haben, was der Titel eigentlich genau soll.

Was hat Diabetes mit perniziöser Anämie zu tun.

nhanc/hen hat geantwortet


Dieses Kribbeln in Händen und Füßen nach der Vitamin B12 Einnahme ist eine Überdosierung.

Grade die B Vitamine kann man sehr schnell überdosieren.

PXetnrow hat geantwortet


Ich versuche mich mal von einer anderen Seite dem Problem meiner Frage zu nähern.

Schlitzauge schreibt, dass er schon öfter Blutbilder von Leuten mit gesicherter perniziäsen Anemie gesehen hat.

Laut Tante Google ist perniziöse Anemie i. d. R. eine Folgeerkrankung einer anderen Ersterkrankung.

Diese Ersterkrankungen können z. B. (Aufzählung nicht abschliessend) Alkoholmissbrauch, Tumore und Diabetis sein. Ich nenne diese mal "Gruppe 1".

Peniziöse Anemie kann aber auch Folge von Vererbung sein. Ich nenne diese mal "Gruppe 2".

Und jetzt meine Frage an Schlitzauge.

Hast Du zu den Blutbildern von Patienten die gesicherte perniziöse Anemie hatten auch die Information bekommen, ob die Patienten der "Gruppe 1" oder der "Gruppe 2" angehörten ??? ?

Falls Du diese Information bekommen hast, hast du dann in den Blutbildern bzgl. der Sauerstoffversorgung des Körpers Unterschiede feststgestellt ??? ???

J3ulSian:ia hat geantwortet


Wenn perniziöse Anämie genetisch bedingt sein kann (was ich nicht weiß, da ich mich damit nicht auskenne), dann ist es eine absolut zwingende logische Folgerung, daß die genetisch bedingte perniziöse Anämie nicht unmittelbar tödlich sein kann. Die Betroffenen konnten sich schließlich schon vor dem Zeitalter der Vitamin-Supplementierung und Bluttransfusionen vermehren und ihre Gene an die Nachfolgegeneration weitergeben.

Das ändert aber nicht viel an dem Anschein, daß du dir eine Krankheit im Internet ausgesucht zu haben scheinst und nun überzeugt bist, diese zu haben. ":/

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