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Bluthusten bei chronischer Bronchitis

D$idete.r21 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Leute,

Ich bin teilweise wirklich am verzweifelen.

Folgende Story: Seit 8 Jahren jeden (verfluchten!!!) Winter 2-3 Monate Husten.

Trotz Budesonid Kur hält der Husten ca. 2-3 Monate an. Vor 2 Jahren dann das erste mal Blut um Auswurf. Ab zum Röntgen, alles OK, husten ging langsam weg und fertig. Das Jahr darauf GENAU das Gleiche (Blut im Schleim, Röntgen, Husten weg).

Dieses Jahr kam wieder der Husten, ich ging aber vor 3 Wochen zum Röntgen, ohne Blut im Auswurf zu haben. Alles OK, nur ein wenig verschleimt...

3 Wochen später, das was zu erwarten war: wieder etwas Blut im Auswurf (rote fädchen in weissem klaren Auswurf, nicht im ganzen Auswurf sondern nur 10% des Schleims).

Ist das ein Grund jetzt 3 Wochen Später WIEDER ein Röntgenbild zu veranlassen und zum Arzt zu flitzen?

Würde mich über ein nettes Feedback sehr freuen....

Antworten
CPha-xTu hat geantwortet


Hallo, Dieter,

das klingt nach einer chronischen Bronchitis, eine sehr schwere Erkrankung, die unbedingt sinnvoll behandelt werden sollte. In den Frühstradien ist sie gut beherrschbar, später wird es heikel und kann zur COPD werden (ich weiss, wovon ich rede, ich bin betroffen).

Bist Du bei einem Lungenfacharzt in Behandlung? Das würde ich Dir dringend raten. Er kann eine Bodyplethysmographie machen, mit der ziemlich genau festgestellt werden kann, wie weit fortgeschritten die Erkrankung ist.

Rauchst Du? Falls ja, wäre es sehr sehr gut, aufzuhören.

Gruss

D+iheteOr2x1 hat geantwortet


Ja, bin mindestens 1 mal im Jahr beim Lungenfacharzt. Lungenfunktion ist super, reaktion halt immer auf provokation.

Die restlichen 9 Monate bin ich halt komplett beschwerdefrei. Aber es immer wenn ich mir eine kleine Bronchitis/Erkältung einfange dann dauert es 3 Monate bis es wieder weg ist.

Morgens bis Mittags kaum Husten, im Laufe des Tages dann immer bisschen mehr, und abends im Bett 0 Husten.

Husten ist besonders Stress und körperhaltungsabhängig. (Im liegen kein Husten, im sitzen am Bürotisch mehr).

Geraucht habe ich noch nie!!!

Da mein Vater vor 3 Jahren an Lungenkrebs verstorben ist bin ich beim Thema Blut im Auswurf halt auch sehr vorbelastet (psychologisch).

Habe jetzt 1 Monat Budesonid 4 mg täglich hinter mir, versuche jetzt mal ob 8mg mir besser hilft. Ansonsten bleibt wohl kein anderer weg als WIEDER zum Arzt zu gehen :-(

Vieleicht eine andere Medikation sinnvoll?

CXhal-Tu hat geantwortet


Ich habe Asthma und COPD, und bei mir hat Budesonid nicht optimal gewirkt. Jetzt nehme ich ein Kombispray aus Fluticason und Formoterol und das ist besser. Aber ich denke, generell kann man das nicht sagen. Übrigens nehme ich zur Schleimlösung auch noch Soledum Forte Kapseln, morgens, mittags, abends eine.

Bist Du sicher, dass das Blut aus den Bronchien kommt und nicht aus dem Mund-Nasen-Raum?

Gruss

_{Nixxe_ hat geantwortet


Ich würde auch eine HNO-Abklärung machen lassen.

Bei mir wurde 6 Jahre lang eine Lungenerkrankung behandelt. Nichts half und ich war völlig verzweifelt. Von COPD bis hyperreagibles Bronchialsystem – varriierten die Diagnosen je nach Arzt. Ich erhielt eine Bronchoskopie.......Magenspieglungen, Breischluckröntgen......diverse Lufus......3 HNO´s guggten, rechneten ab und fanden nichts......

Schliesslich hiess es, dass ich psychosomatisch wohl nicht zulassen könne, dass mir etwas hilft. Schliesslich hätte ich ja die besten Medis bekommen – ich müsse also "einen Krankheitsgewinn" haben! Leider glaubte ich diesen Unfug auch noch und akzeptierte so meine massiven Beeinträchtigungen über Jahre hinweg. Keine Nacht verging ohne Husten und Erstickungsanfälle, ich war völlig erschöpft und oft aerbeitsunfähig. Mein Zahnfleich ging durch die Cortisonsprays zurück......

Erst nach 6 Jahren veranlasste ein anderer HNO ein CT der Nebenhöhlen und entdeckte einen Polypen. Dieser Polyp verursachte einen postnasal drip und damit den Husten. Seither bekomm ich Nasenspray und der Schrecken ist eingedämmt. Man hätte dies mit adäquater Diagnostik gleich erkennen können.

Aus der Geschichte weiss ich, dass man die Herkunft des Hustens tatsächlich nicht immer differenzieren kann, man spürts nicht.

Auch beim postnsaldrip gibts Blutspuren im Schleim und duch das ständige "runterlaufen" klang der Husten tatsächlich bronchial. Der "Rotz" lief ja in die Luftröhre und reizte die Bronchien – das sah man dann in der Bronchoskopie deutlich.

Gute Besserung! *:)

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