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Prednisolon bei Husten (Asthmatiker)

K{arlsponvfomDxach hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe seit Kindheit an Asthma und bin sehr gut eingestellt. Seit letzter Woche habe ich mal wieder sehr trockenen Husten, bin am WE sogar beim Notdienst gewesen. Da es sich nicht besserte, war ich gestern beim Lungenfacharzt. Meine Bronchien sind frei, meine Lungenfunktion sehr gut. Mein Arzt hat mir geraten mein Foradil und Novopulmon vorübergehend zu erhöhen und für den Fall, dass es schlimmer wird, Prednisolon verschrieben.

Heute mittag fühlte ich mch schlapp, habe mich hingelegt und geschlafen, und bin mit leichten Fieber (38,2) erwacht. Ich habe Paracetamol genommen und auch erstmals das Prednisolon. Gerne wäre ich zum Arzt gegangen, aber es ist ja Mittwoch... :-/

Hat jemand Erfahrungen mit Prednisolon?

Antworten
A}vim4otxh hat geantwortet


Hallo KarlsonvomDach,

ich muss fast regelmäßig Prednisolon nehmen, da ich aufgrund eines Herzleidens vermeiden muss Beta-Symptomimetika (wie etwa Salbutamol) zu nehmen, die zu Herzrasen führen können.

Prednisolon ist ein Cortison. Es sollte nicht über einen längeren Zeitraum hinweg verwendet werden. Die Besserung der Atmung tritt in der Regel nach 30-60 Minuten ein.

Eine Einmaldosis von etwa 10mg ist nicht sonderlich gefährlich. Auch Nebenwirkungen halten sich dann in Grenzen. Prednisolon wird im ganzen Körper verteilt.

Cortison schwächt das Immunsystem, wirkt aufschwämmend und führt oft zu Gewichtszunahme, Fieber wird lediglich bei 5% der Anwender beobachtet. Es ist also möglich, dass du durch das Prednisolon erhähte Temperatur hast, möglich wäre aber auch, dass der Husten schon ein Vorbote für einen Infekt war und das Fieber dadurch ausgelöst wurde.

In jedem Fall würde ich aber erneut Fieber messen und zum Arzt gehen.

Ich hoffe, dass das hilfreich war :-)

Koarl^sonRvom6Dach hat geantwortet


Ganz lieben Dank für die Antwort. Ich soll 5 Tage lang 2x1 Tablette nehmen, danach 5 Tage eine.

Ich habe das Prednisolon genommen, nachdem ich das Fieber bemerkt habe. Mein Arzt hatte gesagt, ich soll es nehmen, wenn es schlimmer wird.

Ich habe das Gefühl, dass das Cortison sehr gut anschlägt. Mit dem Aufschwemmen muss ich leben. :-D

Fieber ist seit gestern abend auch weg, ich fühle mich recht gut, wenn nicht dieser blöde Reizhusten wäre.

A3vi#mo!th hat geantwortet


Das kommt mir verdammt bekannt vor. Ich hatte letztes Jahr im August einen Reizhusten und habe auch einen solchen "Cortisonschock" bekommen. Hatte bei mir leider nicht geholfen, Antibiotika erfolglos, Dampfinhalator erfolglos. Ich hab ihn dann einfach ausgestanden.

Ich drück dir die Daumen, dass das bei dir viel besser läuft.

K+arlsjonvsomDacxh hat geantwortet


Zwischenzeitlich habe ich 20 Tabl. Antibiotikum hinter mir. Ganz weg ist es noch nicht. Ich habe zwar kein Fieber und keinen Reizhusten, aber das Gefühl, es sitzt nich alles voller "Hustenschleim". Und ich bin geschafft, kriege nichts geregelt.

Bin ziemlich verzweifelt! :°(

C6ha2-Tu hat geantwortet


Hallo, Karlson,

wenn Menschen mit einer Lungenkrankheit (COPD, Asthma) eine Erkältung oder gar eine Bronchitis haben, ist das keine einfache Sache. Vor allem dauert es lange, bis sich das erholt hat. Du hast es jetzt ungefähr 2 Wochen, gell? Das liegt durchaus im Rahmen. 2-3 Wochen muss man damit schon rechnen, und je nach Virus/Bakterien-Art kann das auch mal 4 Wochen dauern. Ich selbst habe COPD mit Asthmakomponente und meine Erkältungen dauern immer dreimal so lange wie bei meiner lungengesunden Frau. Wichtig ist bei Asthmatikern und COPDlern, dass eine Lungenentzündung verhindert wird, daher ist das Kortison das richtige Mittel der Wahl.

Gute Besserung, und Geduld...

Cha-Tu

K]arl{sornvomDxach hat geantwortet


Danke Cha-Tu für das motivierende Posting!!!!!

K[arlsZonvo)mDacHh hat geantwortet


So ein Mist... seit heute mittag fühle ich mich völlig erschöpft, meine Temperatur liegt wieder bei 37,4.

Ich dahte, mit Einnahme der Antibiotika sei alles ünerstanden!

Hat jemand einen Tipp für mich?

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