» »

Bluthochruck und noch viel mehr

cIafemxan77 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich poste das mal in diesen Bereich, da ich unter Bluthochdruck leide, aber da ist noch mehr...

Mann, 36 Jahre, Nichtraucher, 186cm, 108kg, mit 5 Jahren Blinddarm geplatzt, Not-OP

3-4 x die Woche 25-30 Minuten Nordic-Walking

Symptome. Seit ca. 2,5 Jahren:

- Verspannungen und Muskelschmerzen im ganzen Körper, insbesondere im Nackenbereich, Brustbereich

und unterer Rückenbereich (Wärme hilft)

- Gelenkschmerzen in den Händen, Ellenbogengelenk, Füßen und Kniegelenken (Reuma/Gicht mäßig)

- Schwächegefühl in den Beinen, Beine und Füße können den Körper nicht mehr tragen, auch in der linken Hand

- Schwindel und allgemeines Schwächegefühl, wird durch Essen teilweise besser

- Bluthochdruck (Teilweise 110/170) Medikation 5mg Nebivolol

- (Verspannungs-)Kopfschmerzen (Schläfe, Stirn)

- Kribbeln / Ameisen in den Händen, Fingern, Beine und Füße

- Plötzliches Herzrasen im Ruhezustand

- Schmerzen und Druckgefühl, Enge, in der Brust, Brustbein

- Halbseitige "Gänsehaut" auf dem Kopf

- "Elektrische Schockwelle" durch den ganzen Körper, vom Kopf ausgehend mit Schwächegefühl

- Verdauungsprobleme, Blähungen, Schmerzen Magen/Darm Gegend links

- Durchschlafprobleme, wache immer pünktlich um 3.30- 4.00 Uhr auf, kann dann nicht mehr weiter schlafen muss

aufs WC, Urin und Stuhl

- Immer Müde und abgeschlagen

- Empfindlich gegen Kälte (ungewöhnlich)

- Flankenschmerz, rechts stärker

- Ein Nasenloch (rechts oder links) ist immer fast ganz zu

- Seit ca. 4 Wochen: Unverträglichkeit von Kaffee und Alkohol

Was schon abgeklärt wurde:

-Laktose/Fruktose Unverträglichkeit; ohne Befund

- Darmspiegelung; ohne Befund, nichts auffällig

- MRT HWS: Bandscheibenvorwölbungen vorhanden, aber diese sind lt. Arzt nicht für diese Symptome verantwortlich

- Neurologische Untersuchung, EEG + Nervenleitgeschwindigkeit; nichts auffällig

- Schilddrüsenwerte wurden abgeklärt, lt. Arzt nichts auffällig

- Letzter Gesundheits Check Okt. 2012 mit Blutbild, lt. Arzt alles OK, hier mal ein paar Werte die lt. Labor oberhalb der

Norm liegen:

CK: 203

Cholesterin: 252 (!!!)

Neutralfette: 156

HDL: 50

LDL 156 (zum Vergleich)

BZ nüchtern: 105

Monozyten: 8,6

Was die Symptome lindert:

- Physiotherapie, Verspannung werden besser, Kribbeln und Gelenkschmerzen bleiben

- Osteopathie: Bisher zwei Sitzungen, Verspannungskopfschmerzen sind besser geworden

Hausarzt schickt mich zum Psychologen, hilft mir nichts. Ich habe das Gefühl er (Hausarzt) ist von mir genervt. Untersucht mich nur halbherzig, hört nicht zu und lässt mich nicht ausreden. Das die ganzen Symptome langsam aufs Gemüt schlagen brauche ich wohl nicht zusagen.

Ich suche jetzt eingenständig nach einem Ansatzpunkt.

Antworten
PXust7ebluxme65


Wie viel Sitzungen hattest Du denn schon?

Oder liegt das Problem darin, das du garnicht willst, das die Psychotherapie hilft?

Menschen mit Angststörungen haben deine Symptome. Schau hier:

[[http://www.angst-und-depri.info/aengste/angst_symptome.html]]

akug2E3D3


Ich lese nur Erkrankungen – was ist mit dem Rest des Menschen? Beruf, Familie, Umfeld?

Einige der Probleme hätte ich wahrscheinlich bei dem Gewicht auch gehabt; mein Großvater hatte sie als Steinbrucharbeiter nicht.

Was ist der Plan für die nächsten 30 Jahre bis zum Rentenalter?

Was ist in den Gesprächen mit einem Psychologen bisher festgehalten worden?

Sicher gibt es einen Weg aus den vielen Einzelkrankheiten; aber der ist nicht mit einer Autobahn zu vergleichen, eher mit einem Wanderweg über die Alpen.

CJh\a-Tu


Guten Morgen, cafemann,

auffällig ist der grenzwertige Nüchternzucker. Wurde dazu nichts gesagt? Jeder Diabetologe sieht einen Wert über 100 als "bedenklich" an. Zumindest sollte bei einem Wert von 105 mal der Langzeitzuckerwert gemessen werden (der sog. HbA1c-Wert), weil der viel aussagekräftiger ist und auch verhindert, dass Einzelwerte überbewertet werden. Leider sehen viele Hausärzte den Normwert noch bis 110 mg/dl, was in Diabetologenkreisen als falsch gilt...

Falls Dein Arzt es ablehnt, bei einem BZ von 105 den HbA1c zu messen, wechsel den Hausarzt.

Gruss

Cha-Tu

G|uckxy068


Hallo cafeman77

ich hänge mich mal dran, habe fast die gleiche Frage und vllt. hilft Dir das ja auch irgendwie.

Ich bin ebenfalls BHD-Patient, mit Rampril, HCT, Amlodipin aber ganz gut eingestellt.

Ich habe folgende Symptome:

- Schwächegefühl in den Beinen

- Schwindel und allgemeines Schwächegefühl

- Bluthochdruck

- Kribbeln / Ameisen in den Händen, Fingern, Beine und Füße. Nachdem Schalfen, Mittags, Abends eingeschlafene Hände, meist nur der kleine Finger (auch wenn die Arme frei liegen).

- Plötzliches Herzrasen im Ruhezustand

- Schmerzen und Druckgefühl, Enge, in der Brust, Brustbein

- Verdauungsprobleme, Blähungen

- Durchschlafprobleme, wache immer pünktlich um 02:00 Uhr und 4.00 Uhr auf, manchmal kann ich weiter schlafen, manchmal nicht. Muß dann aufs WC, Urin.

- Immer Müde und abgeschlagen

Gestern habe ich schlecht geschlafen und bin dann mit Herzstolpern aufgewacht. Ich wollte zum Friseur und Autowaschen. Vor dem Friseur habe ich Angst, wenn ich da ruhig auf dem Stuhl sitzen muß und so einen Umhang um den Hals habe, kommen meine ganzen Symptome zum Vorschein. Sage mir aber bringst es hinter dich. Der Friseur war aber derart voll, das ich wieder gegangen bin, darüber habe ich mich geärgert. Beim Autowaschen, mit Hochdruckstrahler, wurde mir mehrfach schwindelig, 2 mal so stark, das ich mich für ca. 10 Sekunden abstützen mußte. Mein Kreislauf ist Achterbahn gefahren, hoch, runter ... . Eigentlich wollte ich noch spazieren, aber da hatte ich sofort, so ein Benommenheitsgefühl, irgendwie konnte ich auch nicht mehr richtig sehen. Ich bin dann nach Hause und wollte zum Arzt, aber der HA hat mir die letzten beiden male auch nicht geholfen. EKG 'so schlecht' wie immer und Tschüß. Also bin ich dann doch wieder in die Notaufnahme des Krankenhauses gefahren. Da war die Hölle los, es ging drunter und drüber. Ich bin dann in 1.5 Stunden Abstand von 2 Assistensärzten, befragt und untersucht worden. Nach weiteren 2 Stunden kam dann ein Oberarzt, es war ca. 20:00 Uhr ich war seit über 5 Std. im KH und hatte nicht zu Mittag gegessen und wenig getrunken. Der Oberarzt war dann unfreundlich, was ich eigenlich im KH wolle und wieder die gleichen Fragen gestellt. Er meinte ich sei ein unheilbarer BHD-Patient und das sollte mir klar sein. Er meinte ich könne die Nacht zu Beobachtung, dableiben und am nächsten Tag könnten mich die Kardiologen untersuchen, aber einen Sinn hat er darin nicht gesehen.

Ich war zu dem Zeitpunkt völlig platt und mit dem Nerven am Ende, ich habe ziemlich wirres Zeug erzählt. Ich wußte überhaupt nicht mehr was ich machen soll und wollte dann nach hause, allerdings war mein BD recht hoch. Bei Ankunft 175-105, gegen 20:00 168-108, man hat mir dann was gegeben und nach einer weiteren Stunde war er bei 150-90 und ich konnte nach hause.

In der Nacht habe ich dann so gut wie gar nicht geschlafen, immer wieder Herzziehen und auch dieser Benommenheitsschwindel, sowie ien Keuch- Reizhusten, den ich bislang gar nicht hatte.

Bin ich nun noch verwirrter, als zu vor. Kommen meine Probleme nun vom BHD oder der Angst oder vom Beiden?

Wie auch immer, das Zauberwort heißt wohl Vertrauen (hat Cha-Tu) ja auch schon gesagt.

In erster Linie Vertrauen in mich selbst. Die Symptome sind da, die müssen behandelt werden, dazu fehlt mir aber das Vertrauen in meien Arzt, also werde ich den nun wirklich wechseln.

Aber natürlich muß ich auch dem KH-Personal vertrauen, ich bin eigentlich nur nach Hause, weil ich dachte ich falle denen zur Last, immerhin kann ich noch aufrecht stehen, also gehöre ich nicht in ein KH. Aber dazu muß ich auch erstmal das Vertauen in mich selbst zurück gewinnen.

Gruß

e5strFelle


Ich denke, die Symptome kommen vom BHD und von der Angst, wobei Angst den Blutdruck noch mehr in die Höhe treibt. Die hohen Werte lösen dann Symptome wie Schwindel und Kopfschmerzen aus, die Angst steigt weiter, der Blutdruck auch...

Es ist eine Spirale. Hier hilft eine Psychotherpie, die aber nicht nur Gespäche über Stress beinhalten sollte, sondern auch ganz konkrete kleine Strategien in solchen Situationen (z.B. spezielles Atmen in Verbindung mit gleichmäßigen leichten Bewegungen, Trinken in langsamen Schlucken, ein Telefonat mit einem guten Freund/in zum Ablenken u.a. ) übermittelt.

Man kann da so allerhand selber tun. Selber tun heißt dann sich nicht mehr ausgeliefert zu fühlen. Allein dieses Wissen vermindert die Angst. "Ich kann etwas gegen meine Angst- und Panikattacken tun", bin nicht nur von Ärzten abhängig." Das hat mir geholfen.

G=uckPy06x8


Danke estrelle,

am Dienstag, geht meine VT los :-) .

Nachdem mir nun klar, ist, das es keine reine Angststörung, sondern eben auch der erhöhte BHD ist, ist mir auch klarer wohnin die VT gehen sollte.

Gruß

c*afe{maxn77


Vielen Dank schon mal für die Antworten.

Bei mir ist es so, das ich keine Situation ausfindig machen kann, in der die Symptome mich dann überkommen. Das kann auf dem Sofa oder beim Einkaufen oder auch im Bett passieren und wenn dann der Schwindel kommt, denke ich was geht denn jetzt wieder ab und das "Programm" läuft los.

Wenn mir klar wäre was es auslößt, aber erkenne keine "Regel" in den Sitationen, in denen es passiert.

War heute übrigens beim Hausarzt zum Ultraschall Abdomen, wegen der Flankenschmerzen, er konnte nichts feststellen, hat sich sogar richtig Zeit genommen und zugehört.

Kurz noch zu mir: Bin verheiratet, 2 Kids (5J und 1,5J) Außendienst Job.

Freue mich noch mehr von euren Erfahrungen zu hören.

pJraxxa


@ Gucky

Wann wurde den das letzte mal, dein Elektrolythaushalt überprüft?

Eventuell können deine Probleme auch von dem Diuretikum (HCT) kommen.

G,unckyJ0x68


Hallo praxa,

danke, bis jetzt gar nicht.

Gruß

C7haq-#Tu


danke, bis jetzt gar nicht.

Das ist aber bei Menschen, die Hochdruckmedikamente nehmen, vor allem Diuretika, dringend nötig. Ich habe momentan eine Hyperkaliämie und meine Ärztin ist regelrecht in Panik, weil das nicht runtergeht und ja bekanntlich nicht ungefährlich fürs Herz werden kann. Also: Ab zum Arzt! Und wenn der das nicht machen will, lass es auf eigene Kosten machen, ist wichtig. Ich bekomme Furosemid, initial habe ich eine Dosis i.v. bekommen, jetzt oral, weil das im günstigsten Fall Kalium ausschwemmt.

Gruss

Cha-Tu

G!uckjy068


Danke Cha-Tu,

kann man den Arzt eigenlich wärend des Quartals wechseln?

Gruß

C7ha-xTu


Hallo, Gucky,

wenn Du kein Vertrauen zu ihm hast, selbstverständlich. Man kann sich ja auch eine zweite Meinung holen, letztendlich ist das nichts anderes.

Gruss

Cha-Tu

GAuckyx068


@ Cha-Tu

Danke und viel Erfolg bei der Bekämpfung der Hyperkaliämie :)* @:)

Gruß

JSan7x4


Nochmal kurz zur eigentlichen Fragestellung..

Wenn es sich um psychosomatische Symptome/Angstsymptome handelt (was ich zumindest teilweise auch vermute), muss das keineswegs an Regeln oder bestimmte Situationen gebunden sein. Im Gegenteil, manchmal verhält es sich auch umgekehrt – wenn Stress weg ist, in Ruhephasen, kommen die Symptome. Zumindest hat man sie ständig, dauerhaft, mal mehr mal weniger stark, aber keineswegs nur punktuell wie Panikattacken in bestimmten Auslöse-Situationen.

Das Gesicht scheint mir ansonsten arg optimierungsbedürftig. Ich hab ja nun selber erfahren was für einen Riesenunterschied sowohl für Puls und Blutdruck, als auch die sonstige körperliche Fitness, als auch das allgemein Wohlbefinden, Entspannung und Neigung zu Angstzuständen es zumindest für mich ausgemacht hat, 16 kg zu verlieren. Halte das für einen wichtigen Ansatzpunkt (nach dem Du ja suchst). Abnehmen+Sport.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH