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Thrombose trotz Marcumar und Heparin – Blutbildveränderungen

Mjietczchen hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Leser!

Ich bin eigentlich nicht so der "Foren-Fan", verzeiht mir da meine Ehrlichkeit. Aber ich bin gerade nur noch fertig mit den Nerven.

Kurz eine Vorgeschichte:

Ich hatte mit 15 meine erste Thrombose. Weitere folgten und 2009 dann, nach einer Lungenembolie, wurde endlich richtig diagnostiziert: Antiphospholipidsyndrom.

Seither nehme ich Marcumar ein und bei abrutschen des INRs ( Zielbereiches ), spritze ich mir noch zusätzlich Clexane oder ein anderes Heparin...

So weit, so gut.

In den letzten Monaten ging es mir nur noch schlecht. Ich war ständig krank, hatte eine Herpangina, Zytomegalie und dann im Januar die echte Influenza. Alles so weit "gut" ausgestanden.

Seit Wochen, wenn nicht Monaten, sind meine Thrombozyten deutlich erhöht, meine Entzündungswerte ( CRP, Leukos etc... ) entweder deutlich erhöht oder gerade an der Grenze. Plötzlich hab ich

Bin nur noch müde und schlapp.

Jetzt aber der Oberhammer:

Letzte Woche bekam ich ( Marcumar im therapeutischem Bereich und viel Bewegung gehabt ) die thombosetypischen Beinschmerzen. Hab mir erst nichts bei gedacht. Als es Freitag dann unerträglich wurde, bin ich notfallmäßig in einer Gefäßambulanz untersucht worden...

TATSÄCHLICH! Eine Thrombose der Tibiavene!

Ich glaub es nicht! Noch besser: KEINE D-Dimere! Klar, D-Dimere können unter Antikoagulanzien falsch negativ sein.

Aber das ist alles so unglaublich, dass ich und auch die Ärzte im Krankenhaus später, es nicht verstehen können.

Mir wurde geraten, mich dringend bei einem Hämatologen vorzustellen.

Ich weiss auch nicht genau, was ich nun von Euch erwarte. Aber vielleicht hat jemand genau das Gleiche erlebt und kann mich beruhigen...

Muss morgen zur Nachkontrolle des Beines und ich bekomme Strumphosen angepasst.

Oh je...

Danke fürs Lesen und viele liebe Grüße und viel Gesundheit,

Mietzchen :[]

Antworten
M\iet'zch:en hat geantwortet


PS: Sorry für die Fehler im Text. Bin ein bisschen "durch" im Moment...

LK3AjNA hat geantwortet


Dies gibt es tatsächlich. Ganz wichtig, geh zu eiem Hämostasiologen.

Die Mutter meiner Freundin bekommt auch ständig Thrombosen unter Marcumar. Bei ihr wurde es esser, da sie wohl Gerinnungsdefekte hat ( Erbliche Mutationen, die auslösen). Bei ihr spielt die Ernährung tatsächlich eine Rolle, sie reagiert ganz heftig ( warum auch immer, evt. ist das bei jedem anders) auf VitaminK-haltigen Lebensmittel, auch ohne dass der INR sich merklich groß verändert und bekommt dann Thrombosen.

Seit sie mehr darauf achtet und filtert, ist es besser geworden.

Dass du nur noch schlapp und müde bist, kann an der akuten Thrombose liegen, auch damit fühlt man sich krank, oder kann sich krank fühlen.

Und dass du so anfällig bist, kann an der Vorerkrankung liegen, ich bin seit meiner auch nicht mehr fit geworden, sehr anfällig für Grippen und liege auch ständig flach.

Vielleicht ist das etwas womit man leben muss.

Strumpfhosen sind bequem, da brauchst du dir keine Sorgen machen. Wenn du noch keine feste Marke hast, würde ich dir gern die von Sigvaris empfehlen. Ich finde, diese halten länger und leiern nicht so schnell aus, und vor allem sind sie robuster. Vorher hatte ich mediven und war damit sehr unzufrieden, da ich den Eindruck habe, dass sie empfindlicher sind und nicht geeignet sind für Strumpfhosen, da sie schneller reißen.

Allerdings gibt es von Sigvaris keine so schönen Farben und nur wenig Modelle, ich nehme die Magic-Serie und bin damit sehr zufrieden.

Lass dich auch auf HIT untersuchen, dies kann passieren auch unter Marcumar, und bewirkt das Gegenteil was Heparin eigentlich tun soll.

MUSST du denn wirklich dazuspritzen, wenn du aus deinem Zielbereich kommst? Denn in der Regel heißt es, das Blut kann erst gerinnen ab einem Qick von 50%.

M5iet_zcqhexn hat geantwortet


Hallo L3ANA!

Vielen lieben Dank für deine AW! @:)

Also, ernährungsbedingt bin ich fast 3 Jahre viel gesünder dabei, also dementsprechend gibts da wohl keine Korrelation.

Ich hatte in der Zeit auch keine neue Thrombose. Müsste ich dann ja gehabt haben.

Für HIT oder andere Verbrauchsgeschichten, gibt es eigentlich keine Hinweise. Da hab ich extra nochmal nachgehakt.

Ja, ich muss bzw. soll leider dazu spritzen, weil APS ziemlich aggressiv sein kann. Bei manchen hilft auch erst ein INR von 3,5, bis da nichts mehr an neuen Verschlüssen auftritt. Vielleicht hat sich da was bei mir verändert, mit den Jahren...

Ich werde morgen direkt einen Termin im Gerinnungszentrum unserer Uni Klinik machen. Denn so macht das wenig Sinn. Ich bin gerade mal 25 und möchte keine Angst mehr haben müssen, dass trotz Marcumar dennoch was passiert.

Und vielen lieben Dank wegen der Tipps bezüglich der Strumpfhosen! Da hab ich echt schon den Horror vor...

Kannst du mir sagen, ob ich diese selber zahlen muss? Ich hab da echt keine Ahnung von, da ich bis Dato nichtmals Strümpfe hatte ( es hieß immer, genügend Antikoagulation würde reichen... )...

Vielleicht können die mir morgen in der Gefäßambulanz auch noch was zu sagen.

Vielen Dank nochmals und liebe Grüße!

H2i>natxa hat geantwortet


Kompressionsstrümpfe und -strumpfhosen bekommst du vom Arzt verschrieben.

Je nachdem welche KK du hast, wird ein gewisser Grundpreis übernommen, alles was darüber hinausgeht, muss man leider selbst bezahlen.

Mrie tz{cph$exn hat geantwortet


Hallo Hinata!

Danke, gut zu wissen.

Ich lasse mich morgen mal beraten.

Ly3ANxA hat geantwortet


In der Regel ist es so, dass du einen wirtschaftlichen Teil selbst tragen musst, dass ist bei mir bisher immer um die 36€ gewesen. Hast du nur ein Rezept für eine Ausstattung? Dein Hausarzt kann dir nochmal ein Rezept austellen, allerdings muss er da Wechselausstattung drauf schreiben, dann bezahlt dir die KK zwei aufeinmal, da du, wenn du noch keine anderen hast ja eine zum Wechseln brauchst. Allerdings verdoppelt sich deinen Eigenanteil.

Ich würde dir raten auch dieses spezielle Waschmittel dazu zu kaufen, es kostet grad mal 2€ ein paar Gequätschte, hält sich locker 2 Jahre. Denn du kannst diese Strumpfhosen nicht in die Maschine schmeißen.

Gut, das leuchtet mir ein mit dem zuspritzen. Misst du denn selbst?

Und noch eine Frage, sind von deinen Thrombosen irgendwelche Verschlüsse zurückgeblieben? Oder evt. sogar ein PTS? Das kann auch nochmal dazu führen, dass wenn du eh schon APS hast sich schneller was bildet, da es irgendwo hängen bleibt.

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