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Freundin zweimal wiederbelebt, Lebensgefahr, völlig fertig

CIha-=Txu hat geantwortet


Danke, Robert :-)

ZoappSerloxtt hat geantwortet


Alles Gute und viel gute Besserung und Kraft! :)* :-)

VIic'i+Pjhillixp hat geantwortet


Wach und trotzdem der blanke Horror!

Hallo zusammen!

Ich bin komplett am Ende! Und Vici auch.

Ich dachte, wenn sie erstmal aus dem Koma wach wird, dann wird alles besser! Aber anstelle von besser wird es schlimmer.

Ich habe ja momentan Ferien und nach der Lungenembolie sollte Vici ja nun Freitag aus dem Koma ausgeleitet werden und wir haben uns alle tierisch gefreut, aber es war der absolut blanke Horror!

[...]

Ich hab gefragt, ob man das nicht abbrechen könne und ob das wirklich sein müsste, aber ich bekam nur die Antwort, dass wäre normal und wenn man die Medikamentendosis runterfahren würde, wäre es ganz normal, dass Menschen verwirrt sind.

Das war nicht normal!

Ich selber habe keine Ahnung, wie so etwas normalerweise abläuft, aber so kann ich mir das nicht vorstellen!

Ich habe direkt Vicis Mama angerufen (musste ja arbeiten) und die hat dann ihren "Asthmaarzt" angerufen – [...]

Das war vorgestern. Vici war nach dieser ganzen Situation völlig neben sich, sie hatte immer noch Probleme mit ihrer Atmung, hat Sauerstoff bekommen und schlief ca. 6 Stunden.

Sie sah ziemlich friedlich aus, [...]

Nachmittags sollten dann die beiden Drainagen gezogen werden. Vici war jetzt fit, sie hatte geschlafen und hatte wenig Schmerzen.

Der erste Kuss seit 4 Wochen :-) ;-) :-D

Es war ein so tolles Gefühl, die Person die man so sehr liebt wieder "lebendig zu sehen"

Sie hustete zwar immer noch Schleim aus (blutig!) aber es wurde.

Doch plötzlich hatte sie mit Übelkeit zu kämpfen, sie erbrach sich praktisch durchgehend und wollte, dass ich gehe.

Ich konnte sie doch nicht alleine lassen. [...]

Ich holte den Arzt, der aber nur sagte, dass das normale "Komplikationen" wären.

Ich verstand die Welt nicht mehr!

Erst die Geschichte am Morgen, jetzt das. Ich hatte das Gefühl, sie nahmen diese ganze Situation überhaupt nicht ernst!

[...]

Vici lässt keinen Arzt mehr an sich ran, sie lässt sich die Drainagen nicht ziehen.

Sie hat nun panische Angst, dass irgendetwas passiert.

[...]

Ich weiß nicht mehr weiter!

C>ha:-Txu hat geantwortet


Also, da läuft aber eine MENGE falsch.

Erstens: Es ist ungeheuerlich und soviel ich weiss, auch gar nicht erlaubt, dass Du dabei gewesen bist, als man ihr die Beatmungsschläuche entfernt hat. Ich bin fassungslos!

Zweitens: Genauso fassungslos bin ich, auf welche unsanfte Weise das geschehen ist.

Drittens: Genauso fassungslos bin ich, dass man DICH mit all dem alleine lässt! Egal, ob die Mutter arbeiten muss oder nicht, aber DU kannst doch nicht entscheiden, was getan werden soll und auf welche Weise das zu geschehen hat, und DU musst den Ärzten doch nicht sagen müssen, wie sie vorzugehen haben. Damit bist Du überfordert hoch zehn!

Dass Vici momentan "dicht" macht, ist klar. Das würde jedem so gehen. Stell Dir mal vor: Du bist im Koma, weisst das aber nicht. Dann wirst Du derart brutal aus dem Koma gezerrt. Du weisst ja in den ersten Stunden gar nicht, wo Du bist, was man mit Dir macht. Du siehst das in jedem Fall als Angriff auf Dein Leben und reagierst einfach nur ganz archaisch, also so, wie auch die Urzeitmenschen schon reagierten, wenn nicht wussten, was mit ihnen geschieht.

Die Ärzte werden SICHER eine Möglichkeit finden, ihr die Drainagen zu ziehen. Aber ich finde, sie müssen Dich da viel mehr raushalten. Du kannst und darfst das alles nicht so hautnah mitkriegen. Erstens wirst Du damit nicht fertig. Und zweitens kann das Eure Beziehung später enorm belasten, denn für Vici wird das immer ein Trauma bleiben, und da darfst Du nicht zu sehr im Zentrum dieses Traumas stehen...

Ich bin wirklich fassungslos.

LIebe Grüsse, ich denke an Euch.

Cha-Tu

Vaic1i+Ph8illixp hat geantwortet


Danke Cha-tu,

also zu Mama's Verteidigung muss ich sagen, dass sie mich da komplett raushalten wollte und ich eigentlich auch von ihr Krankenhausverbot hatte. Sie ist aber mit ihrer Praxis "zugange" und wollte nicht, dass Vici Morgens ausgeleitet wird. Das wurde über ihren Kopf hinweg entschieden.

Und ich wollte nur kurz vorbeischauen und dann war ich schon mittendrin.

Es ist einfach so unfassbar, was da alles innerhalb kürzester Zeit abgelaufen ist.

[...]

Ich kann einfach nichts mehr nachvollziehen.

PSauluinex11 hat geantwortet


Du weisst ja in den ersten Stunden gar nicht, wo Du bist, was man mit Dir macht.

Nicht nur Stunden, das kann noch mindestens einige Tage immer wieder sein. Aber es muss nicht sein, dass er deswegen "im Zentrum des Traumas" stehen wird. Ich hab mal auf Intensivstation meinen Mann wochenlang jeden Tag angezofft (war auch zeitweise verwirrt), aber später sieht man das als Episode.

V9ici+P*hi6llip hat geantwortet


@ Pauline11:

Verwirrt ist sie nur noch ab und an, eigentlich ist sie schon relativ fit für 2 Tage wach sein. Ihr Problem ist eher ihre Übelkeit. Sie erbricht sich noch ca. 5-9 Mal am Tag, weil sie einfach so viele Medikamente im Körper hat (47kg).

Die Ärzte bezeichnen das allerdings als ganz normal...

Ich weiß nicht, ob ich Zentrum des Traumas sein werde, ich gehe eigentlich nicht davon aus. Sie sagt, dass sie froh ist, dass ich da bin & das ich sie nie alleine lassen sollte.

Werde ich in nächster Zeit auch nicht tun! Sie braucht mich ja gerade mehr denn je und da haben meine Freunde auch vollstes Verständnis für :)^

JKu;lianxia hat geantwortet


Ich glaube auch nicht, daß du im Zentrum des Traumas stehen wirst. Solange du nichts traumatisches mit ihr machst (zum Beispiel die Drainagen selbst ziehen oder so ;-) ), sollte deine Präsenz eher stabilisierend und beruhigend wirken.

Eine Psychotherapie zur Bearbeitung des Traumas wäre für Vici eventuell eine gute Idee, wenn sie erstmal wieder aus dem Krankenhaus ist. Je nachdem, wie schlimm sie es selbst erlebt, selbstverständlich.

S\ea6net7or hat geantwortet


Die Wahrnehmung eines (minderjährigen?) Laien im Vergleich zu medizinisch geschultem Personal geht zwangsweise auseinander. Von daher glaube ich, dass über die medizinischen Vorgänge hier einfach keine Diskussion möglich ist.

Es gibt schon gute Gründe, warum man keine nicht-mediziner im Raum haben möchte, wenn man so etwas macht. Warum man in diesem Fall von dieser für Mediziner eigentlich obligaten Verfahrensweise abgewichen ist, kann ich nicht nachvollziehen.

Gruß

S%eanetC7or hat geantwortet


Die Schilderungen der Extubation erscheinen mir übrigens ziemlich normal.

Gruß

PEustebleumex65 hat geantwortet


Ihrgendwelche Schläuche aus physiologischen oder extra angelegten Körperöffnungen ziehen, tut nun mal sehr weh. Das ist normal, aber notwendig.

Und das ein Mensch nach eine künstliche Koma/Narkose tagelang verwirrt ist und dann um sich schlägt, schreit und schimpft habe ich auch schon erlebt.

Das man so einen Menschen zu seinem eigenen Schutz dann fixieren muss, ist doch wohl klar.

Grund sich aufzuregen wäre gegeben, wenn die Fixierung nicht erfolgt wäre und die Patientin sich im Wahn verletzt hätte/gestützt wäre.

D=oc _Schül}lexr hat geantwortet


Ich schließe mal an dieser Stelle. Mit realen Geschehnissen in Kliniken hatten die Schilderungen zuletzt nicht mehr viel gemein, zumindest nicht in der hier vorgetragenen Interpretation. Ich kann auch nicht erkennen, wie solche fortgesetzten Berichterstattungen irgend jemandem helfen sollen, zumal es dem Fadenstarter ja offenbar weniger um ein Verstehen der medizinisch angezeigten Maßnahmen geht.

Dem Fadenstarter kann ich nur dringend empfehlen, sich mit den behandelnden Ärzte über die notwendigen anstehenden Maßnahmen zu unterhalten, schon um seine Freundin nicht noch zusätzlich zu belasten. Zwangsläufig sich im Spekulativen erschöpfende Kommentare hier im Forum zu spekulativen und stark emotional geprägten Interpretationen des Fadenstarters helfen niemandem weiter.

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