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Extrasystolen, Befund vom Professor in Klinik nach Vorstellung

F?ill hat die Diskussion gestartet


Hallo Forum,

ich mache es mal schnell für Neue ganz kurz.

Habe eine Aortenklappeninsuffizienz der Stufe I-II. Gehe jedes Jahr zur Untersuchung zum Kardiologen. Zeitweise im Sommer (30°C+ für mehrere Tage/schwül heiß) Kreislaufprobleme durch erhöhten Blutdruck. Trotz Beta Blocker manchmal RR bis 165/75 mit Puls bis 90 auf der Arbeit. Zittern der Hände, Schwindel und Übelkeit. Dann auf der Sanitätsstation nach 1/2 Stunde Ruhe RR 130/60 Puls 70.

Medikamentation (laut Bericht):

Metoprolol 25mg 1/2 – 0 – 1/2

Wobei ich nicht wirklich "1/2 – 0 – 1/2" nehme. Die zweite halbe Tablette nehme ich nach etwas mehr als 8 Stunden.

Letztes Jahr zu Weihnachten hatte ich furchtbar viele ES! (Habe ES nur ganz wenig) Jeder 5. Herzschlag war eine ES!

Das hat dann rund 3 Wochen angehalten. War dann beim Hausarzt, der mich zum Kardiologen überwiesen hat. Auf dem Ultraschall und dem Belastungs-EKG wurden die ES auch aufgezeichnet. Alle waren nur in Ruhe. Auf dem Belastungs-EKG wurden die ES immer weniger, je höher die Herzfrequenz stieg und der Kardiologe sagte das sie "gutartig" wären und das wieder aufhört. Ein 24h-EKG habe ich auch gemacht.

Am selben Abend hörten dann die ES schlagartig auf. Nach einer Weile ging ich dann zum Hausarzt für den Befund und bekam einen Termin in einem Klinikum bei einem Professor. Dieser teilte mir aber laut dem Befund des Kardiologen mit, das mein Herz mit 200 kw Belastung und der Herzklappe gesund ist. Trotz geringer ES und einer 4-er Salve wäre das nicht bedenklich und ich solle mir da keine Gedanken drüber machen. Er würde eine medikametive Behandlung auf jeden Fall vorziehen und evtl. 1/1 – 0 – 1/1 empfehlen, wegen der 4er Salve.

Was sagt ihr dazu?

Ich messe meinen Blutdruck regelmäßig und trage das in eine Excel Tabelle ein.

Mein Wert seit rund einem Jahr ist im Schnitt : RR 133/66 P 74

Gestern habe ich mal schön warm gebadet und hatte dann eine Weile wieder ES.

Ein Kollege hatte mir dann empfohlen so Electrolyte-Pulver zu trinken. Bekam mir sehr gut. Heute keine Probleme!

Grüße *:)

Antworten
CJha-xTu hat geantwortet


1/1 – 0 – 1/1

Hallo, Fill,

das ist immer noch eine sehr geringe Tagesgesamtdosis, ich würde es einfach mal versuchen. Falls es Dir möglich ist, versuche aber einen 12-Stunden-Rhythmus hinzukriegen, das könnte die Wirkung noch optimieren. Also z.B. morgens 8 und abends 20 Uhr, oder morgens 10 und abends 22 Uhr.

Gruss

n`ancIhxen hat geantwortet


Ich kenne mich mit Blutdruck nicht so super aus, aber ich denke das Verhältnis Blutdruck und Puls sieht doch gut aus. So ein Ruhepuls ist ein Traum bei mir. ;-)

Wenn du heiß baden gehst, da kann der Kreislauf man bissl aus der Norm rutschen.

Ich gehe neuerdings so heiß duschen, das ich schon manchmal kurz vorm zusammenklappen bin. ;-D

Fril+l hat geantwortet


Ich habe jetzt viel Resonanz dazu bekommen (auch per PN) – erst einmal Danke dafür!

Generell verlasse ich mich da aber auf meinen Kardiologen und die Aussage vom Professor.

Was ich nicht dazu geschrieben hatte war, das mir der Professor erklärte, das ich mir hier darüber erst (!)evtl. in 25 Jahren Gedanken machen muss! Aus medizinischer Sicht kann es sogar zu diesem Zeitpunkt sein, das man "Aus meinem eigenem Gewebe eine "Funktionierende" Herzklappe züchten kann" – Ich denke der Professor spricht dabei von der Stammzellen-Forschung(?)

Meine Tante leidet ebenfalls unter einer Aortenklappeninsuffizienz mit gelegentlichen ES und ist heute 85 Jahre alt. Meine Oma hatte mit 78. immer wieder Tachykardie (Herzrasen) und wurde behandelt und ist jetzt auch 89. ohne Beschwerden.

Ich werde das Ganze im Auge behalten und abwarten. Solange ich mich nicht schlecht fühle oder Probleme habe.

Was mir aber Sorgen bereitet ist die Aussage das ich

1/1 – 0 /0 – 1/1

probieren soll. Vor Jahren habe ich mit 1/2 – 0 – 0 angefangen. Das hat sich erstaunlicherweise sehr gut auf meine Belastung ausgewirkt. Ich war nach der Arbeit nicht so "Erschlagen"! Aber es hat trotzdem eine Woche gedauert bis sich mein Körper daran gewöhnt hat. Ich fühlte mich immer "Zugeschnürt, war müde, musste oft Gähnen".

Vor einem Jahr dann 1/2 – 0 – 1/2 und wieder das selbe Spiel, aber für fast zwei Wochen! Trotzdem war der Effekt wo ich mich nach der Arbeit besser gefühlt habe, nochmals gestiegen.

Wenn ich jetzt auf eigene Faust 1 – 0 – 1 ** nehme, was würde da denn passieren können? Der Professor meinte damals das meine **1/2 – 0 – 1/2 eigentlich nichts wären und es Leute gibt, die bis zu "5 – 3 – 5" nehmen.

C4hay-Txu hat geantwortet


Mir ist jetzt absolut unklar, was die ÄRZTE Dir denn empfohlen haben?? Welche Dosis sollst Du nehmen? Ich dachte 1-0-1 sei eine ärztliche Anweisung. Jetzt sprichst Du von "auf eigene Faust"... Auf eigene Faust sollte man mit Medikamenten nicht herum spielen, es sei denn, der Arzt hat ausdrücklich gesagt, man dürfte da ein wenig "herum experimentieren". Aber das ist nur bei sehr erfahrenen Patienten sinnvoll, die viele Jahre eine Krankheiten haben und ihren Körper und seine Reaktionen sehr sehr gut kennen.

Mit Deiner Herzklappenundichtigkeit kannst Du 100 Jahre alt werden. Und selbst WENN sie mal ausgewechselt werden muss (in 50 Jahren oder so) wird das bis dahin vermutlich ein ambulanter Routine-Eingriff sein.

Gruss

F(ilxl hat geantwortet


Ja genau davon rede ich ja eigentlich. Habe mich da vielleicht etwas falsch ausgedrückt.

Es ist Ostern und das ist Familienzeit. Da wollen immerhin Eltern, Tante, Oma und Opa gut versorgt sein. Vom "Ich möchte das mal machen", "Ich will das besichtigen" und "Das soll' es zum Abendessen geben, ich (!)helfe dir auch dabei >:( " Da hast halt was zu tun und dein Kopf ist manchmal wo anders.

Unter dem Strich meinte ich:

Der Professor sieht mich mit meinem Herzen und dem Belastungs-EKG von 200 kW als "Gesund" an. Einen operativer Eingriff kann er nicht empfehlen. Die ES werden aus seiner Sicht als gutartig eingestuft, da sie damals – als ich sie noch so oft hatte – nur in Ruhe waren. Jedoch sagte er, das meine Medikamentation mit 1/2 – 0 – 1/2 "gar nichts" sei' . Ich solle doch mit meinem Hausarzt absprechen ob 1 – 0 – 1 nicht sinnvoll wäre. Grade weil mir die Betablocker wirklich sehr gut tun und ich nicht so erschlagen bin am Abend.

Ich werde aber doch lieber warten bis ich beim Hausarzt war. Kann ja nicht so schlimm' sein 1-0-1 zu nehmen. Abgesehen von den Nebenwirkungen in der ersten Woche.

Habe mir heute auch ein neues Blutdruck-Messgerät gegönnt. Da scheint es etwas neues von der WHO zu geben?!? Das Gerät hat so eine Anzeige mit "grün", "gelb" und "rot". Alles was unter 120 ist, wäre gut – bin aber immer so bei 127-135

Außerdem sage ich mir jetzt – "Das ist immerhin ein Professor. Wenn der zu mir sagt, ich solle mir da keine Gedanken machen und es vielen Leuten erheblich schlechter geht" – dann glaube ich ihm das. Alleine nur wegen dem Satz von Ihm "Es gibt Leute die haben jeden 2. Herzschlag eine ES und sind 90 geworden!"

Ich vertraue darauf @:)

a>ginexs hat geantwortet


Habe mir heute auch ein neues Blutdruck-Messgerät gegönnt.

Damit Du an beiden Armen gleichzeitig messen kannst?

CIha-,Txu hat geantwortet


Ich verstehe es immer noch nicht. Beantworte doch einfach mal mit Ja oder Nein.

Du nimmst die 1-0-1 aber noch nicht?

Du willst damit warten, bis der Hausarzt das Okay gegeben hat?

Eine medizinische Indikation für die Erhöhung liegt nicht vor, sondern eher Deine Besorgnis?

*

Diese neuen Ampel-Blutdruckmessgeräte werden die Zahl der Herzangstpatienten in diesem Forum deutlich erhöhen, denn die gehen wieder von Werten aus, die es SO heute nicht oder nicht mehr gibt. Es GIBT keinen generellen Wert, der "gut" oder "schlecht" ist, auch wenn WHO und Pharmaindustrie uns das gerne einreden würden. Das dauernde Absenken sogenannte "Norm"-Werte, dient nur den Herstellern von Blutdruckgeräten und Blutdruckpillen. Beim einen kann 139:89 nämlich ein idealer Wert sein, beim nächsten sollten 120:80 angestrebt werden. Deine Blutdruckwerte sind doch völlig okay, auch wenn die Angabe der Diastolen fehlt (der jeweils untere Wert).

Wie ich diese Neuerungen HASSE, denn das wird die Zahl der Paniker hier im Forum weiter erhöhen ;-)

Gruss

a$gynes hat geantwortet


Es ist fraglich, ob man diese Geräte überhaupt ohne Rezept verkaufen sollte. Unter den Kunden sind wahrscheinlich mehr Ängstler als organische Bluthochdruckpatienten.

C[ha-Txu hat geantwortet


Es ist fraglich, ob man diese Geräte überhaupt ohne Rezept verkaufen sollte.

:)=

Ja, das mein Reden.

Wenn mich mein altersschwaches Hirn nicht irrt, musste man in den 60er Jahren eine ärztliche Bescheinigung für den Kauf haben, und vor allem waren die Dinger so teuer, dass man kaum geneigt war, sich so etwas anzuschaffen. Die Krankenkassen zahlten das damals nur in sehr begründeten Ausnahmefällen (heute gar nicht mehr).

Aber mittlerweile kaufen sich die Leute schon mobile EKG-Geräte und glauben, dadurch der Lebens-Sicherheit ein Stück näher gekommen zu sein.

Gruss

Gnuc_ky0X68 hat geantwortet


Man kann die ja auch mal mit zum Artzt nehmen, ich hatte 2 und das Ergbnis war, wie erwartet.

Das einen hat totalen Mist gemessen das Andere, naja, manchmal nahe dran.

Ich habe mir dann auch ein etwas bessers gekauft (Stiftungwarentest 2.1), mit idotensicher Manschette und seit dem passen die Werte zu dem was der Arzt (oder einmal auch KH |-o ) mißt.

Daher kann ich es schon nachvollziehen, das Fill sich ein Neues gekauft hat.

rnen~tantxe hat geantwortet


Die Krankenkassen zahlten das damals nur in sehr begründeten Ausnahmefällen (heute gar nicht mehr).

Mir wurde vom Hausarzt ein Oberarmmessgerät empfohlen (habe u.a. eine Niereninsuffizienz) und er hat mir ein Rezept ausgestellt( war 2012).

Mit diesem ging ich zur KK (AOK), dort wurde es genehmigt.

Damit ging ich dann in "meine" Apotheke, ließ mich beraten und habe eins bekommen.

Die AOK bezahlt aber nur einen Festbetrag. Was darüber ist muß man selbst bezahlen. Bei mir waren es keine 10 Euro Zuzahlung.

Ich weiß aber nicht mehr, wie hoch der Festbetrag ist, bzw. wieviel das gerät gekostet hat... |-o

Man kann auch in ein Sanitätsfachgeschäft gehen(soll günstiger sein), habe ich auch versucht...

Man konnte mir dort keine Preise sagen, nachdem ich 3x dort war und dem Versprechen, dass sie sich bei mir telefonisch melden – machten sie nicht- war es mir zu dumm und ging in die Apotheke...

Wie gesagt, bei mir war es 2012 so und das kann sich jeder Zeit wieder ändern. Es ist auch bei jeder KK anderst...

Grüße

AFv]imowtxh hat geantwortet


Ich spiel gerne Blutdruck-Messgerät-Verarschen! Das macht Spaß! schnell hinsetzen, messen 140-95, Puls 81, dann hinlegen, zwei bis fünf Minuten warten 95-55 Puls 53.

Ich hab da Spaß dran ;-D. Den Ärzten zuliebe mach ich aber auch 3 vernünftige Messungen am Tag ;-D

Zurück zum Thema:

Mit Hilfe von Stammzellenforschung eine neue Herzklappe aus eigenem Gewebe machen, kling für mich super! Ich glaub die Aortenklappe kann man jetzt auch mit teilmechanischer Klappe per Katheter setzen, ich will mich aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen ;-)

Wenn die Ärzte dir sagen, dass du so und so viele Tabletten nehmen sollst, dann solltest du das machen.

Wie alt du mit deiner Erkrankung wirst, hängt natürlich auch davon ab, wie dein Lebenswandel so ist. Du solltest also nicht zu sehr die Sau rauslassen.

FVilxl hat geantwortet


Also mein Hausarzt hat mir mitte 2010 Betablocker verschrieben, weil ich manchmal Schwindel und hohen Puls etc. (165/75/85) auf der Arbeit hatte und damit von der Werksinternen Sanitätssation zum Hausarzt geschickt wurde.

Das war damals 1/2 – 0 – 0

Da ich aber im Sommer 2012 wieder Probleme hatte (155/70/80) hat er mir gesagt ich solle doch einfach mutig sein und Abends nochmal eine 1/2 Tablette nehmen.

Ist mir sehr gut bekommen und war nicht so erschöpft nach der Arbeit. Der Professor hat ja – wie schon erwähnt – gemeint, das diese medikamentation "gar nichts ist". Ich solle meinen Hausarzt mal fragen was er von 1 – 0 – 1 hält.

Grade eben nochmal gemessen : 133/71/78

Puls ist aber ein wenig höher, weil ich zwei Bier getrunken habe, denke ich.

nNan$chexn hat geantwortet


Ich frage mich, was du dir wegen DEM Puls einen "Kopp" machst? Der ist traumhaft!

Der Puls kann mal höher und mal niedrig sein. Der Professor hat dir gesagt das du DEINE Herzklappe mit ins Grab nehmen kannst.

Jetzt musst du ganz ganz vorsichtig sein, sonst kommst du in die Herzangstspirale!!!

Lass dich hier im Forum nicht verrückt machen.

Leb dein Leben Herzgesund, dass heißt bei einer Grippe oder Erkältung etwas mehr zurück treten; andere machen lassen. Lieber den Abend auf dem Sofa verbringen, den Müll nicht noch eben schnell runter bringen.

Seh zu das du nicht zu arg ins Übergewicht kommst, vor allem hobbymäßig die Audauer trainieren halte ich für sehr sinnvoll. So kannst du erkennen ob nicht sogar bei viel Glück der Blutdruck sich von allein reguliert.

Am besten bringst du dein Blutdruckmessgerät zu deinem Nachbarn und gehst einmal die Woche aufn Kaffee und zum BD messen dahin. ;-)

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