Enttäuscht nach Krampfader OP

Hallo,

bei wurde vor 4 Tagen eine Crossektomie und Stripping einer Krampfader durchgeführt.

Heute war ich im Krankenhaus zum Verbandswechsel und als ich den Strumpf wechslte habe ich geshen das die Ader immer noch deutlich geschwollen und auch deutlich zu sehen ist.

Genau an der Stelle warum ich mich zu der OP entschieden habe und die konnte man auch nicht übersehen da diese eben deutlich geschwollen war. Auch ist an der besagten Stelle kein Schnitt sonder ca 5cm darüber? Was soll ich sagen ausser das ich mir verarscht vorkomme. die ganze Nachsorge hat doch was sehr Amateurhaftes. Kein Arzt da nur Sprechstunden Hilfen die absolut kein Fachwissen haben. Auf alle Fragen bekomme ich keine Antwort, wie z.B. Wie weit muss ich den Strumpf hochziehen? Warum bekomme ich keine Thrombose Spritzen? Wann kann ich wieder duschen? Wann kann/ soll ich wieder Sport machen. Das kanns doch nicht sein.

Wäre nett wenn mir jemand helfen könnte und mir sagen kann ob ich dagegen etwas unternehmen soll!

S+ckarf6acxe32

Stripping einer Krampfader

Welche Vene war das? war es die Vena saphena magna (vorne innen am Bein)?

Normalerweise wird der Verband am Tag nach der Operation gewechselt. War dieser Verbandswechsel am 4. Tag der erste nach der Operation?

Beim Stripping der Vena saphena magna wird ein tiefer Schnitt in der Leistenfurche notwendig. Hast du dort eine vernähte Wunde?

Kein Arzt da nur Sprechstunden Hilfen die absolut kein Fachwissen haben

Hat etwa seit der Operation noch kein Arzt dein Bein angeschaut?

Wie weit muss ich den Strumpf hochziehen? Warum bekomme ich keine Thrombose Spritzen? Wann kann ich wieder duschen? Wann kann/ soll ich wieder Sport machen.

Ich musste nach der Entfernung der Vena saphena magna den Strumpf bis zu Leiste (Kante zwischen Oberschenkel und Hodensack) hochziehen. Dafür waren meine Strümpfe auch maßgestrickt.

Thrombose-Spritzen sind nicht mehr notwendig, wenn du nicht mehr bettlägerig bist.

Ich habe erstmals am Tag des Ziehens der Fäden wieder geduscht. Bis dahin gab es nur Katzenwäsche.

Zwei Tage nach Entfernung der Fäden fing ich wieder an zu joggen.

ob ich dagegen etwas unternehmen soll!

Du kannst natürlich auf einer postoperativen ärztlichen Beratung bestehen. Krankenschwestern und Sprechstundenhilfen sind dazu nicht befugt.

Wahrscheinlich hattest du eine Vollnarkose und deshalb nicht mitbekommen, was bei deinem Bein gemacht wurde. Ich habe mich mit örtlicher Betäubung operieren lassen. Dadurch habe ich Alles miterlebt und weiß genau, was bei mir gemacht wurde. Der operierende Arzt hat mir während der Operation auch einige von mir gestellte Fragen gerne beantwortet. Er sagte dann einmal zur OP-Schwester, er schätze es, wenn der Patient mitarbeitet.

EXmxax

Genau an der Stelle warum ich mich zu der OP entschieden habe und die konnte man auch nicht übersehen da diese eben deutlich geschwollen war. Auch ist an der besagten Stelle kein Schnitt sonder ca 5cm darüber? Was soll ich sagen ausser das ich mir verarscht vorkomme.

Selbstverständlich ist der OP-Bereich geschwollen. Du hast Wunden im Bein dort wo die Vene entfernt wurde und Wunden schwellen immer an bis zur Abheilung. Deshalb musst Du ja weiterhin Kompression tragen.

Der Schnitt ist an der Stelle, an der die Vene vom Hauptast getrennt und dann herrausgezogen wurde. Also völlig normal. Wird immer so gemacht.

P!ustFe'blumex65

Hallo,

richtig bei mir wurde die Vene in der Leistengegend gezogen und auch sonst am Bein die Adern mittels kleinen Schnitten gezogen. Auch wurde das ganze unter Vollnarkose durchgeführt und war ambulant.

Hat etwa seit der Operation noch kein Arzt dein Bein angeschaut?

Nein bis jetzt noch nicht. Ich wurde nach der Operation vom Anästhesisten entlassen des wars.

Ich hatte eigentlich keinen richtigen Verband sondern große Pflaster und eben den Strumpf bis zur Leiste, der wurde erstmals 4 Tage nach der OP von der Sprechstundenhilfe gewechselt welche sorry den Ausdruck mir nicht ganz nüchtern vorkam und auch sonst keine Antwort auf meine Fragen hatte.

Mit geschwollen meinte ich nicht die Schnitte sondern eben die Ader weswegen ich die OP gemacht habe und eben genau diese immer noch zu sehen ist!! Also diese schimmert nicht durchs Bein sonder ist deutlich gewölbt.

Keine Ahnung ich bin total unzufrieden vor allem mit der Nachsorge und mit der Tatsache das die besagte Ader anscheinend nicht gezogen wurde. Das ganze kommt mir so Amateurhaft vor das ich das ganze nicht glauben kann und das in einem renommierten Krankenhaus in München!?

S$carfxace32

Mit geschwollen meinte ich nicht die Schnitte sondern eben die Ader weswegen ich die OP gemacht habe und eben genau diese immer noch zu sehen ist!! Also diese schimmert nicht durchs Bein sonder ist deutlich gewölbt

Ich schrieb auch nicht von der Schwellung im bereich des Schnittes, sondern von den Wunden im Bein, welche an Stelle der Vene jetzt vorhanden sind.

Dort wo die Vene war, ist jetzt ein Holraum mit einer wunden Wand. Diese wunde Wand bildet kontinuierlich Wundwasser so wie alle Wunden. Diese Wundwasser sammelt sich im Holraum der nicht mehr vorhandene Vene. Und somit sieht dein Bein so aus, als wäre die Vene garnicht gezogen worden.

Trage weiterhin deine Kompression, dann wird sich dieser Holraum bald schließen, das Wasser wird von Körper aufgenommen. Und dein Bein wird dann wieder gut aussehen.

Einen Grund zur Beschwerde hast Du m.M. nach über das nicht stattgefunde Abschlußgespräch.

PSuCste`blumxe65

bei mir wurde die Vene in der Leistengegend gezogen und auch sonst am Bein die Adern mittels kleinen Schnitten gezogen.

mit der Tatsache das die besagte Ader anscheinend nicht gezogen wurde.

Hallo Scarface32,

wenn bei dir in der Leistengegend eine Krampfader gezogen wurde, dann war es wohl die Vena saphena magna.

Beim Versagen der Vena saphena magna treten häufig Probleme im Bereich der dazu vorhandenen Quervenen auf, die mehr Probleme zeigen, als die Hauptvene. So war es auch bei mir. So kannst du den Eindruck haben, dass die besagte Vene nicht gezogen wurde.

Bei mir gibt es auf der Innenseite des Oberschenkels nun nach der Operation eine Verhärtung im Bereich einer Quervene. Ich bin gespannt, was bei der in wenigen Tagen stattfindenden Nachuntersuchung dazu gesagt wird.

Ich hatte eigentlich keinen richtigen Verband sondern große Pflaster und eben den Strumpf bis zur Leiste, der wurde erstmals 4 Tage nach der OP von der Sprechstundenhilfe gewechselt

Bei mir hat der operierende Arzt meine Leiste selbst bandagiert. Am operierten Bein wurde dann anschließend ein (Kornähren-)Verband angelegt, den eine bei der Operation anwesende (anscheinend in Ausbildung befindliche) junge Frau unter Anleitung der OP-Schwester gemacht hat.

Diese Verbände wurden dann 15 Stunden später entfernt und nach Waschen des Beines (von der Jodtinktur) und nach Inspektion durch den Operationsarzt durch meine Kompressionsstrümpfe ersetzt. Bei dieser Visite bekam ich noch ausgiebig Auskunft über mein Verhalten bis zum Ziehen der Fäden.

Ich habe fast den Eindruck, dass das Krankenhaus, welches ja eine Fallpauschale für deine Behandlung erhält, durch das sofortige Anziehen des Kompressionsstrumpfes, die Kosten einer elastischen Binde sparen wollte.

ETmxax

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