» »

Lungenembolie mit 23 im Ausland

Ezmboglixsm hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich (m, 23) absolviere zurzeit ein Auslandssemester im englischsprachigen Ausland. Ich bin vor rund sechs Wochen mit einer beidseitigen Lungenembolie nach Thrombose diagnostiziert worden. Für jeden, der nicht alles lesen möchte, hier erst einmal die Kurzfassung. Die Langfassung mit weiteren Infos ist zu Übersichtszwecken im nächsten Post.

Es gab neben dem CT keine besonderen medizinischen Auffälligkeiten. Ich wurde mit Heparin und Warfarin behandelt, mein INR pendelte zuletzt zwischen 2,5-2,6. Die Symptome (ausschließlich akute Atemnot) wurden immer besser und ich konnte auch wieder leicht Sport treiben.

Heute setzte wieder akute Atemnot ein und ich kam erneut ins Krankenhaus. Alle Vitalwerte und Tests waren unauffällig. Auf ein erneutes CT wurde verzichtet. Einzig mein INR war mit 5,2 kritisch. Als Grund für die Symptome vermuteten die Ärzte ein erneutes Gerinnsel, was sich in den Lungen abgesetzt habe. Mir macht die momentane Situation ziemlich zu schaffen. Ich vertraue den Ärzten hier zwar, aber ich stelle mir folgende Fragen:

1. Wieso treten die Symptome nach 6 Wochen wieder derart intensiv auf? Kann das vorkommen?

2. Ist es realistisch, dass ein erneutes Gerinnsel die Symptome verursacht?

3. Gibt es eine andere Erklärung für meine Symptome bzw. könnten weitere Ursachen vorliegen?

4. Auf was sollte ich jetzt achten oder noch untersuchen lassen?

Ich danke euch vielmals für eure Antworten!

Liebe Grüße

Antworten
EMmboIlisxm


Langfassung: Weitere Infos

Als Grund für die Thrombose vermuten die Ärzte mehrere Faktoren. Zwei Wochen vor meinem Flug habe ich mir meinen Fußknöchel angebrochen, dann kam ein 48-Stunden-Flug hinzu und drei Wochen später habe ich mir den angebrochenen Fuß noch einmal schwer gezerrt.

Typische Symptome einer Thrombose wies ich nicht auf. Die Lungenembolie wurde diagnostiziert, nachdem ich mit extremer Atemnot und Kreislaufbeschwerden in das Krankenhaus eingeliefert wurde. Schmerzen hatte ich keine. Alle Vitalwerte wie Sauerstoffsättigung und Blutdruck waren gut, beim Herzschlag wurden keine Unregelmäßigkeiten festgestellt, ein Ultraschall des Bauches sowie ein Röntgenbild der Brust waren unauffällig. Beim CT stellten die Ärzte dann eine beidseitige Lungenembolie fest. Ein Ultraschall meiner Beine zeigte, dass sich in den Venen keine weiteren Gerinnsel befanden.

Ich wurde daraufhin mit Heparin behandelt und auf Warfarin (10mg/d) eingestellt. Erneute Symptome wie Atemnot habe ich nicht gezeigt, wenngleich ich aber gemerkt habe, dass ich noch nicht wieder vollständig fit bin. Mir ging es daraufhin von Woche zu Woche spürbar besser und ich konnte auch wieder langsam anfangen Sport zu treiben. Mein INR schwankte zuletzt zwischen 2,5-2,6.

In den letzten drei Tagen spürte ich dann, wie das Atmen wieder schwerer wurde. Heute wurde ich dann wieder mit extremer Atemnot in das Krankenhaus eingeliefert. Alle Symptome waren in fast derselben Intensität wieder vorhanden. Die Ärzte konnten jedoch wiederum keine weiteren Auffälligkeiten entdecken. Die Vitalwerte waren ausgezeichnet und ein Ultraschall der Brust unauffällig. Angesichts des kurzen Zeitabstandes zum letzten CT verzichtete man darauf, dies erneut auszuführen. Einzig mein INR war mit einem Wert von 5,2 kritisch. Ohne weiteren Befund wurde ich darauf mit dem Hinweis entlassen, dass man nichts Weiteres für mich tun könne. Das Warfarin müsse zwar neu eingestellt werden, aber ansonsten wäre an der Therapie nichts weiter zu ändern.

Im Krankenhaus vermutete man heute, dass ein erneutes Gerinnsel nachgekommen sei. Angesichts des hohen INR-Wertes ist das aber unwahrscheinlich. In der Überbrückungsphase zwischen Heparin und Warfarin hatte ich insgesamt 3 Tage Pause vom Heparin, weil sich die Lieferung des Heparins verspätet hatte. In dieser Zeit habe ich darauf geachtet, mich genug zu bewegen um neue Gerinnsel zu verhindern (mein INR lag dort bei weiterer Warfarin-Einnahme bei 1,5).

Lp3BAgNA


Hallo Leidesngenosse,

wenn du eine Thrombose hattest, kann diese im ersten jahr (risiko abfallend) immer wieder spucken, sprich du kannst immer wieder eine LE bekommen. Zwar ist das Risiko sehr gering, aber es ist möglich.

auch unter marcumar kann man Thrombosen und LE bekommen, diese lösen sich zwar meistens wieder auf, aber auch das ist möglich. passierte mir z.b nach 4 wochen.

dann kann es sein, dass wenn fall oben nicht eingetreten ist, dass dein körper einfach noch zu schwach ist, auch in der lunge kann sich narbengewebe bilden und auch muss dein körper das erstmal verkraften, evt. hast du dich einfach nur übernommen.

mein rat an dich, lass deine gerinnung kontrollieren, ob du evt. genmutationen hast.

und du kannst auch eine schulung machen, um seinen INR selbst einzustellen, vielleicht gibt es das in dem land, in dem du jetzt bist auch.

entschuldig bitte meine tippfehler, ich hab nur einen minilaptop zur zeit, mit dem das schreiben nicht so einfach ist.

gute besserung @:)

E\mbol/isxm


Hallo L3ANA,

danke für deine Antwort! Auf eine Gerinnungsstörung wurde ich getestet, allerdings wurde eine solche bei mir nicht festgestellt.

Dass ich vielleicht noch nicht fit genug bin, kann schon sein. Allerdings bin ich heute gerade einmal 300 Meter gegangen, als die Symptome eingesetzt haben...und da war ich auf dem Weg zum Arzt. Stattdessen musste ich mir mit der Ambulance ein teures Taxi bestellen :/ Da ich vorher sogar schon wieder leicht Sport machen konnte, hat mich der Rückfall ziemlich erschreckt.

Als bei dir erneute Gerinnsel aufgetreten sind, hast du die Symptome ebenfalls wieder schlagartig gespürt? Wie lange ist denn deine LE her, fühlst du dich wieder fit?

Liebe Grüße :-)

LL3AxNA


Du solltest dich mal an einen guten niedergelassenen Pneumologen wenden, es können von einer Lungenembolie auch Folgeschäden zurückbleiben, oder sich auch bilden.

Sollte es wirklich nicht besser werden, solltest du dich auch von einem Kardiologen untersuchen lassen.

Viel Glück @:)

Ezmbol%ism


Heute spürte ich plötzlich einen starken Schwindel, der schlimmer war als die Atembeschwerden; ich hatte Herzrasen und war am ganzen Körper taub. Per Ambulance kam ich wieder ins KH. Daraufhin nahm man meinen Zustand ernst.

Zum einen wurde erneut ein CT angefertigt. Das Ergebnis war, dass keine neuen Gerinnsel nachgekommen sind, jedoch ein Gerinnsel seine Position geändert hätte. Nichtsdestotrotz sind die Ärzte besorgt und der Ansicht, dass meine Beschwerden nicht allein von der LE herrühren. Vielmehr sei mehr im Spiel, wobei der Verdacht beim Herzen liegt.

Ich bleibe hier über Nacht und werde morgen weiter durchgecheckt.

B/randxor


Ich drück dir schonmal die Daumen – gute Besserung.

Xspisxto


Hi, ich habe selber mit 18 eine Lungenembolie bekommen und ca. 6 Monate nach Absetzen von Marcumar wieder eine Lungenembolie. Beidseitige LE der Unterlappenaterien....

Seitdem *klopf auf holz* ist keien LE mehr aufgetreten. Bei mir wurde festgestellt, dass das Protein C nicht so funktioniert wie es soll, nach einer Gen Untersuchung wurde festgestellt, dass das Protein falsch getränkt ist oder sowas. Weiterhin habe ich noch ein erhöhtes a Lipoprotein und hyperhomocysteinämie, wobei letzteres laut neusten Erkenntnissen nicht mehr als eigenständiger Risikofaktor für Thrombosen und kardiovaskulären Erkrankungen gilt. Dennoch ein lebenlang MArcumar. Meine Lungefunktion ist erste Sahne sogar über durchschnitt, sodass glücklicherweise trotz zwei LE´s keine Folgen vorhanden sind. Auch ich habe ab und an Atemstörungen und Atemnot, was jedoch auch sehr auf psychische Hintergründe zurückzuführen ist weil wir durch unser erlebtes geprägt sind.

Ich muss sagen, dass ich die Ärzte vor Ort nicht versethen kann, denn bei einem INR von 5,2 kann sich eigentlich kein Gerinsel bilden. Bei einer LE spricht man von 2,5-3,0 die wohl sehr gut Vorbeuegen. Ich verstehe dass leider nicht und glaube auch nicht dass sich bei einem solchen INR ein Gerinsel bilden kann...

Weiterhin muss man die Aussage immerwieder korriegieren, dass sich Blutgerinsel auflösen. Das stimmt nicht! EIn Blutgerinsel welches sich einmal gebildet hat bleibt ewig. EInzige möglichkeit es wurde gesprengt oder abgesaugt. Das macht man nur wenn ein vollständiger Verschluss der Arterie vorhanden ist. Das Blutgerinsel verwächst mit der Zeit mit der Innenwand der Arterie und bleibt dann dort ewig.

Zu deinem jetzigen Zustand kann ich dir sagen, dass es mir vor einem Jahr genauso ging. Ich werde jetzt einfach mal behaupten, dass du durch die Atemnot immer wieder und wieder atmest und atmest. Vielleicht auch um zu testen ob du wirklich noch Luft kriegst. Wenn ich richtig liege dann sag Bescheid sonst nehme ich alles zurück :) Wie dem auch sei, ich habe auch imemr wieder geatmet und geatmet bis mir schwindelig wurde und verschiedene Teile meines Körpers taub wurden, das ganze ist Hyperventilieren. Dennoch finde ich es vollkommen legitim und auch wichtig, dass du dich im KH vorgestellt hast und du dort jetzt untersucht wird. Ich mache seit der Lungenembolie bei jeder Kleinigkeit einen Schwenker zu der Notaufnahme und denke, dass werde ich ein lebenlang so machen da ich traumatisiert bin, genauso wie Millionen andere Menschen?! Ich stoße in meinem Umkreis auf viel unverständnis was das angeht und dennoch ist es mein Leben an dem ich hänge und da warte ich lieber 2 Stunden in der Ambulanz als zu spät zu kommen...

Trotzdem möchte ich dir damit sagen, dass vieles von der Psyche kommen kann und Atemnot nicht immer mit einer LE in Verbindung gebrahct werden muss. Meine Symptome waren nichtmal Atemnot sondern starke RÜckenschmerzen beim einatmen und Blut im Auswurf. Ich bin erst nach 1 Woche ins Krankenhaus, damals war ich noch ein "nicht zum Arzt Gänger".

Ich wünsche dir alles Gute und halt uns auf dem Laufenden. PS: Eine Herzuntersuchung solltest du alle 1-2 Jahre dein lebenlang machen. Es dient nicht nur deinem herzen sondern auch deiner Seele :)

X;pisxtxo


PS: Ichw eiss nicht ob das gesund ist, miur wurde allerdings nach der LE Sport untersagt. Man sprach von 6-12 Monaten. Ich denke dass sollte man auch so machen, denn frische Blutgerinsel können durch einen stark zikulierenden Blutkreislauf z.B. durch Sport ja immer wieder abgeschossen werden und weiter befördert werden....

Also bei dir ist das wirklich alles sehr frisch, und so eine LE kann eine Rechtherzbelastung hervorrufen, sodass eiegntlich wirklich Ruhe angesgat ist. Achte auch darauf, dass du Kompressionsstrümpfe trägst zumindest die erste Zeit lang.

Und wenn du in Deutschland bist, wende dich an eine Uni Klinik. Ich weiss nich woher du kommst, aber die Uni Klinik Düsseldorf ist da eine gute Adresse.

Ich fühle mit dir....

EImbol|ism


Hallo zusammen,

erst einmal vielen Dank für die Antworten und die Besserungswünsche! Ich bin gestern entlassen worden, nachdem man zahlreiche Tests durchgeführt hat. Eines vorweg: Einen konkreten Befund gibt es nicht.

- Ein erneuter CT zeigte, dass sich die Gerinnsel in meiner Lunge bereits verkleinert haben.

- Bei einer Ultraschalluntersuchung der Beine und des Bauches wurden keine neuen Gerinnsel gefunden.

- Durch eine Echokardiographie konnte Lungenhochdruck ausgeschlossen werden.

- Weitere Untersuchungen meines Blutes zeigten keine Besonderheiten.

- Durch einen Abstrich meiner Nasenschleimhäute konnte eine Infektion ausgeschlossen werden.

- Laut dem durchgeführten Lungenfunktionstest habe ich die Lunge eines Spitzensportlers. (Ich habe bis zur Diagnose auch Leistungssport betrieben.)

In Summe: Ich befinde mich medizinisch auf dem Weg der Besserung und es gibt keine offensichtlichen Gründe für meine Symptome. Allerdings gehen die Ärzte aufgrund des Ausschlussverfahrens davon aus, dass das Auflösen der Gerinnsel solche Komplikationen verursacht – dies kann vorkommen. Nichtsdestotrotz halten die Ärzte die Intensität und ebenso das Auftreten der Symptome nach einem so langen Zeitraum seit Diagnosestellung für ungewöhnlich.

Mir persönlich geht es nach wie vor schlecht und für mich klingt es wie Hohn, dass mit mir alles in Ordnung sein soll – denn es fühlt sich nicht so an. Ich habe mittlerweile mehr mit Kreislaufproblemen und Schwindel zu kämpfen, denn mit Atemproblemen. Hinzu kommt, dass ich quasi nicht belastbar bin.

Liebe Grüße

@ Xpisto

Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Es tut mir leid zu hören, dass du gleich zweimal eine Embolie mitmachen musstest! Wie lange hat es denn bei dir gedauert bis du wieder auf dem Dampfer warst? Würdest du sagen, dass du zumindest körperlich wieder vollkommen okay bist? Dass die Embolie auch bei mir psychische Folgen wie besondere Vorsicht haben wird, davon bin ich überzeugt.

In deinen Ausführungen kann ich mich auch wiedererkennen. Du hast Recht, teilweise atme ich, weil ich testen möchte ob ich noch tief einatmen kann.

Ich werde schauen, dass ich so schnell als möglich zurück nach Deutschland komme. Da ich ganz aus der Nähe Mannheim/Heidelberg komme und beide Unikliniken einen exzellenten Ruf haben, dürfte ich bei weiteren Untersuchungen gut aufgehoben sein.

LO3A?NA


Dann wünsche ich dir gute Besserung :)^ Hört sich schonmal gut an.

E>mbolpisxm


In einem anderen Krankenhaus bin ich nochmals auf Anzeichen innerer Blutungen getestet worden. Negativ. Allerdings habe ich bei dem dortigen Bluttest endgültig das Vertrauen in meinen bisherigen Doktor verloren. Trotz des zuvor hohen INRs hatte er mich wieder 10mg Warfarin täglich nehmen lassen. Mein INR war, nachdem er zuvor im Krankenhaus austariert worden war, nach 2 Tagen mit 10mg wieder bei 3,7.

Ich habe daher heute meinen Arzt gewechselt und auch einen sehr kompetenten Mediziner gefunden, der sich viel Zeit für mich genommen und mich eingehend untersucht hat. Meine jetzige Dosis Warfarin liegt jetzt bei 7mg täglich und wird diese Woche wieder kontrolliert.

Da mir die Situation nach mittlerweile 4 Krankenhausaufenthalten über den Kopf gewachsen ist und ich bei den kleinsten Anzeichen von Atemnot oder dergleichen Panik bekomme, habe ich zum Einschleichen zunächst 30mg Duloxetine täglich verschrieben bekommen.

Ich bin normalerweise ein wirklich stabiler und auch mental starker Mensch. Grundsätzlich würde ich Anti-Depressiva oder dergleichen ablehnen. Doch in dieser Situation kann ich mir nicht selbst helfen.

LT3ANxA


Embolism, du bist vor kurzen dem Tod von der Klippe gesprungen. Es ist NORMAL, dass es dir so geht @:)

Und es ist nicht verwerflich, dass du psychisch stark angeknackst bist und Medikamente nimmst, damit du etwas runter kommst. Es ist auch normal, dass du Atemnot hast, dein Körper hat schweres zu verdauen und klar merkt er die Veränderung in deiner Lunge.

Es ist wie bei einem Knochenbruch, nur weil der Knochen wieder zusammengewachsen ist, kannst du trotzdem eine Zeit lang nicht so rumhüpfen wie vorher. Da muss auch erst wieder der Muskel augebaut werden, das Bein muss ich an die Belastung gewöhnen. Wieso sollte das bei einem Organ anders sein? ;-) :)_

Im Moment leide ich etwas mit dir, vielleicht hilft dir das ja auch. Ich liege auch flach mit einer Thrombose, gestern durfte ich wieder aus dem Krankenhaus heim. Vor einer Woche hatte ich wegen einer anderen Thrombosesache eine größere Op. Und ich beschwer mich heute, dass ich auch nicht fit bin ;-D von daher kann ich dich sehr gut verstehen. Aber wir sind keine Maschinen und alles braucht seine Zeit.

Es ist gut, dass du den Arzt gewechselt hast, vielleicht kannst du ihn mal darauf ansprechen ob für dich diese Schulung in Frage kommt, damit du deinen INR selbst messen kannst und selbst die Kontrolle über die Menge der Tabletten hast. Auch würde ich dir zu einen "Magenschutz" raten, ich nehme dafür z.B. Pantoprazol, da mir dieses Medikament sehr auf den Magen schlägt. Vielleicht merkst du ja nix davon, aber wenn du psychisch eh etwas angeschlagen bist und das schlägt sich ja auch gern mal auf die Verdauung aus, wäre es vielleicht eine Überlegung wert. Vielleicht hast du auch Glück und du verträgst es besser.

E`m1boljism


Hallo zusammen,

noch einmal vielen Dank für die Antworten. Ich wollte mich noch einmal zurückmelden und berichten, wie es mir mittlerweile geht. Gerade was Langzeitberichte angeht, klappt das bei vielen Threads ja nicht immer.

Ich bin vor einigen Monaten wieder gut in Deutschland angekommen. Ich habe noch einmal unzählige Arztbesuche über mich ergehen lassen, um mich vollständig durchchecken zu lassen. So viel vorweg: Es sind keine körperlichen Auffälligkeiten oder Ursachen diagnostiziert worden.

Dennoch leide ich noch immer unter den Erlebnissen und das wird bestimmt auch noch eine Weile so bleiben. Das subjektive Gefühl, oft und gerade auch bei harmlosen Situationen noch unter Atemnot zu leiden, ist geblieben. Es schwankt und manchmal habe ich gute und manchmal auch weniger gute Tage. Gerade bei Stresssituationen tritt die Atemnot auf.

Ich habe daher eine Verhaltenstherapie begonnen, die mir teilweise auch schon geholfen hat. Ich merke allerdings, dass ein so einschneidendes Erlebnis lange nachwirkt.

Liebe Grüße

C8ha-xTu


Ich finde es ja schön, dass Du Dich nochmal meldest...

Meiner Meinung nach machst Du es sehr richtig, dass Du eine Therapie machst. Und ja, so ein Erlebnis ist einschneidend, ich habe das ja mit zwei Herzinfarkten vor 19 Jahren selbst erleben müssen. Es hat mich verändert und geprägt, und heute muss ich sagen, dass es sogar positive Folgen hatte: Ich sehe das Leben und mich selbst heute anders, besser, tiefer, als damals.

Alles Gute

Cha-Tu

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH