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Angina Pectoris, Reflux oder Rückenthematik?

f<rederi~ck7x3 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

ich bin seit einigen Monaten schwer am rätseln was ich haben könnte, vielleicht kann mir hier der eine oder andere etwas weiter helfen. Ich hab mich in den letzten Wochen durch sooo viele Threads hier gelesen und fand auch die Meinungen vieler sehr hilfreich (auch in meinem Fall) besonders von Cha-Tu und ganz vielen anderen auch, aber letztendlich ist doch noch etwas Ungewissheit geblieben.

Kurz zu meiner Person: 39 J, 1,80 m, 80 kg (letzen Herbst/Winter 7 Kilo zugenommen, Höchstgewicht 83 kg da wenig Ausdauersport und zu viel gegessen ;-) durch Sport hab ich jetzt schon wieder 3 Kilo in den letzten 6 Wochen abgenommen, angepasste Ernährung, abends weniger und nicht mehr so spät essen.

Blutwerte vom 12.03.13:

ausser Cholesterin 234 mg/dl alles o.k.

Blutwerte vom 06.04.13

Blutwerte o.k. ausser:

GGT 72 U/l

Cholesterin 229 mg/dl

LDL-Cholesterin 165 mg/dl

Ferritinwert 344 ug/l

Mein Hausarzt meinte zu den Ergebnissen, dass das alles nicht dramatisch ist.

Aktuell wieder 2x 90 Min. Nordic Walking pro Woche als Trainer, leite 2 Gruppen an), sonst beruflich stark eingespannt (6-7 Tage die Woche sind keine Seltenheit) und enorm gestresst.

Bin Schreibtischtäter, sitze zwischen 8+10 Stunden vor dem Monitor in keiner besonders guten Haltung, habe oft sehr nervige Telefonate zu bewältigen.

Generell aber eher der sportliche Typ als der Couchmuffel.

Seit Jahren schon verspannt im ganzen Rücken (weil ich mir viel zu Herzen nehme) verstärkt im Nacken-/Brustwirbelbereich.

2008 Diagnose Generalisierte Angststörung, zeitgleich Entdeckung eines Angioms mit anschliessendem Aneurysma im Kopf durch Zufallsbefund (wurde 3 Monate später erolgreich embolisiert) weil mir lange Zeit oft bisschen schwindelig/benommen war, wie bei einer leichten See-/Reisekrankheit. Letztendlich war es ne Kombi aus Nackenverspannungen und einer Laktoseintoleranz.

2008-2010 Gruppentherapie wg. der Angststörung

Oktober 2012 Papa an Gehirntumor verstorben

von September bis Dezember massive Überstunden und WE-Arbeit im Job

Februar 2012 Magenspiegelung: alles o.k. bis auf kleine Hiatushernie - bin da hin weil ich seit Jahren mit Reflux zutun habe, dachte die Brustkobbeschwerden kämen daher, ob es ein Roemheld-Syndrom sein könnte hat die Ärztin nicht erwähnt.

Nehme seitdem nehme ich nen Säurehemmer, irgendwas mit P..., fällt mir grad nicht ein, der hilft sehr gut.

Von Februar bis April war ich bei mehreren Kardiologen zur Untersuchung wg. folgenden Symptomen:

Druck- und Engegefühl im Brustkorbbereich mit Ausweitung in den linken Arm, einige Male auch schon mal in den Kiefer und Hals ausstrahlend dazu Rückenschmerzen. Finger können ebenso leicht kribbeln, Zehen/Füße fühlten sich beidseitig schon mal kalt an.

Und jetzt kommt das Eigentliche:

Diese Schmerz-Episoden können mehrfach über den Tag auftreten und halten teilweise auch über Stunden an. Ganz oft im Auto. Auslöser dafür können schon kleine Aufreger im Straßenverkehr oder Termindruck sein, oder ein nerviges Telefon im Job oder auch im privaten Bereich oder morgens beim Duschen wenn ich schwierige Mitarbeitergespräch im Kopf durchgehe oder allein schon das Gefühl bekomme ich komme zu spät zur Arbeit was meinem Chef nicht gefallen würde - scheinbar ist mein Stresslevel schon so niedrig oder es ist tatsächlich was am Herzen.

Nach bereits 2-maliger Untersuchung beim Kardiologen (2012 und 02/2013 - EKG, Belastungs-EKG und Stress-EKG plus Ultraschall, Ultraschall der Carotis bds.) ohne Befund - lediglich eine harmlsoe ST-Senkung, habe ich erneut bzw. immer wiederkehrende o.g. Symptome.

Am 18.04.13 direkt nach meiner Nordic-Walkingstunde hatte ich wieder sehr starke Schmerzen und Engegefühl im Brustkorbbereich mit Ausstrahlung in den linken Arm, Schmerzen auch im Rücken, daraufhin für ich ins MVZ, das dortige EKG zeigt zumindest suspekte ST Strecken Senkungen in V5 sowie V6 (80 ms nach J-Punkt: 0.1mV) - das steht im Befundbericht den ich vom Herzzentrum bekam weil ich im Tag darauf dort zur Besprechung mit dem Oberarzt war (und ihm das EKG des Vorabends auch zeigte) weil sich die Beschwerden nicht gebessert hatten.

In diesem Herzzentrum in München, dort bekam ich ca. 2 Woche zuvor eine Cardio-CT - hier der Befund:

kein Anhalt für koronare Herzerkrankung, Aortendissektion oder (soweit beurteilbar) für Lengenembolie im Cardio-CT

- aktuell im EKG vom 18.04. (nach Nordic Walking): fraglich signifkiante/spezifische ST-Senkung in V4/V5 (weniger auch V6) diese sind im heutigen Kontroll-EKG (in domo) nicht nachweisbar.

Keine T-Inversionen. Zeiten i.d.N.

Weiteres Vorgehen:

1. In Anbetracht der (wenn auch wenig wahrscheinlichen) Möglichkeit auf Vorliegen eines weichen Plaques im Koronarsystem respektive einer hämodynamisch bedeutsamen Stenose eines kleineren Gefäßes (unterhalb der räumlichen Auflösungsgrenze des CT) sehen wir die Indikation zur invasiven Diagnostik als gegeben.

2. im Falle eines dann ggf. erfolgten invasiven Ausschlusses einer bedeutsamen koronaren Stenose sollte ex iuvantibus eine Therapie mit z.b. Diltiazem per os (mögliche Differentialdiagnose: intermittierende Koronarspasmen) begonnen werden.

3. eine erweiterte Diagnostik hinsichtlich intermittierender Ösophagus-Spasmen (ph-Manometrie) sollte dann ebenfalls angeschlossen werden.

Eine angebotene Herzkatheteruntersuchung habe ich abgelehnt, das Risiko erschien mir damals zu hoch.

Der Oberarzt meinte auf Grund der ST Senkung und in Zusammenhang meiner anhaltenden Schmerzen is da was am Herzen aber was konnte er sich nicht zusammen reimen, auch sein Chef, Prof.Dr., konnte keine Erklärung finden. Alle anderen Ärzte und Kardiologen meinten ich habe ein jugendliches EKG - daher auch die aszendierende ST Senkung, die harmlos ist.

So, jetzt hab ich immer wieder (bestimmt an 4-5 von 7 Tagen pro Woche) diese Symptomatiken: als ob ein Gewicht auf meiner Brust liegt, innere Unruhe, besonders dann wenn ich von einem Termin zum nächsten hetze oder auch wenn ich mich positiv aufrege, angeregte Gespräche können auch schon zu einem Gefühl der Brustenge führen. Oder in Ruhe beim Fernsehen zu Hause.

Habt ihr da eine Erklärung dafür, mir ist schon bewusst, daß ich mich langsam Richtung Herzphobie bewege bzw. schon darin bin, weil ich den unterschiedlichen Aussagen der Ärzte nicht mehr vertraue.

Cha-Tu, ich weiß nicht ob die Schmerzen, die ich habe, wirklich Angina Pectoris Schmerzen sind oder sind. Und ob solche Schmerzen auch über eine lägere Periode hinweg andauern können.

Da ich einige Jahre im Rettungsdienst tätig war weiß ich vieles aber nicht viel genug. Die Schmerzen können ja ganz unterschiedlich beschrieben werden und ich habe auch gelesen, daß es nur ganz leichte Schmerzen geben kann (abgesehen von der stummen AP).

Wie seht ihr das Ganze?

Über euren Input würde ich mich sehr freuen, sorry dass es so lange geworden ist - ich hab mich aber bemüht so knapp wie möglich zu schreiben, aber dann habt ihr gleich nen guten Überblick und vieles muß nicht in weiteren Schritten erklärt werden.

Ich danke Euch schon mal! :-)

LG Frederick

Antworten
Czha-6Txu


Hallo, Frederick,

Aktuell wieder 2x 90 Min. Nordic Walking pro Woche als Trainer, leite 2 Gruppen an),

Angesichts dieser sportlichen Leistung kann ich mir eine schwere AP-Problematik zunächst einmal kaum vorstellen. Aber es kann durchaus sein, dass kleinere Gefässe betroffen sind (wie ja im Herzzentrum angedacht), die durchaus auch bei sportlicher Belastung symptomfrei bleiben können. Allerdings hattest Du ja dann nach einem Walking diese Beschwerden erstmals unter Belastung (verstehe ich das richtig?) und sie sind schon recht typisch für eine AP-Problematik, so dass ich (ich kann natürlich nur für mich reden ;-)) in diesem Fall durchaus eine Katheter-Untersuchung andenken würde. Leider ist eine Cardio-CT/MRT nicht so sicher wie die Katheteruntersuchung, gerade wenn es um die kleineren Gefässe geht. Auch kleinere Gefässe können Infarkte auslösen, eben kleinere, die aber durchaus sehr ernst zu nehmen sind.

sonst beruflich stark eingespannt (6-7 Tage die Woche sind keine Seltenheit) und enorm gestresst.

Das ist natürlich ein grosser Risikofaktor.

Bin Schreibtischtäter, sitze zwischen 8+10 Stunden vor dem Monitor in keiner besonders guten Haltung, habe oft sehr nervige Telefonate zu bewältigen.

dito.

Seit Jahren schon verspannt im ganzen Rücken (weil ich mir viel zu Herzen nehme) verstärkt im Nacken-/Brustwirbelbereich.

Auch das kann AP-ähnliche Beschwerden auslösen, allerdings sind die nicht ganz so drastisch wie Du sie beschrieben hast...

Was wurde denn mit dem Aneurysma getan? Operiert?

Du hast konkret mich gefragt, also antworte ich auch konkret: Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich der Empfehlung des Arztes aus dem Herzzentrum folgen und eine Katheter-Untersuchung machen lassen. Hier scheint eine solche Untersuchung gerechtfertigt, zumal man dann auch versuchen kann, die Koronarspasmen (sofern es welche sind) künstlich auszulösen. Wenn das alles negativ ausfällt (wenn man also NICHTS findet), hat Du wenigstens Herzsicherheit, und kannst Dich weiter auf die Suche nach der Ursache begeben. Ich würde dann am ehesten in Richtung Stress/Angst/Job, aber ggfs. sollte auch eine weitere Abklärung der Ösophagus-Problematik betrieben werden. Gerade Probleme in dem Bereich werden sehr oft mit Herzproblemen verwechselt, manchmal sogar von Ärzten.

In Sachen Angst: Du schreibst, dass Du Dir alles sehr zu Herzen nimmst (!!!) und da frage ich mich, ob Du in so einem stressigen, anscheinend auch sehr verantwortungsvollen und von einem fordernden Chef begleiteten Job an der richtigen Stelle bist...?!

So, habe ich was vergessen? Dann konkret nachfragen. Ich wollte jetzt Deinen Text nicht nochmal lesen.

LG

Cha-Tu

fjrederYick73


Erstmal vielen Dank für Deine schnelle Antwort Cha-Tu.

Ich schreibe heute zum ersten Mal im einem Forum, ich hoffe ich mache alles richtig...

Aber es kann durchaus sein, dass kleinere Gefässe betroffen sind (wie ja im Herzzentrum angedacht), die durchaus auch bei sportlicher Belastung symptomfrei bleiben können. Allerdings hattest Du ja dann nach einem Walking diese Beschwerden erstmals unter Belastung (verstehe ich das richtig?)

Die Schmerzen in der größten Ausprägung kamen direkt nach dem Training als ich mich vor dem Auto umgezogen habe. Dann bin ich zum EKG gefahren, allerdings habe ich schon einige EKG´s gemacht, wo ich auch dieses Engegefühl hatte, sogar auch mit Fahrrad-EKG im Liegen und dabei Ultraschall - der Kardiologe meinte er sieht da im EKG eine Unregelmäßigkeit (ST-Senkung) aber wenn er sich das Herz im Ultraschall gleichzeitig ansieht ist das o.k.

Also hab ich schon einige Male EKG unter diesem "Schmerzzustand" gehabt.

Meine Fragen waren:

Auch das kann AP-ähnliche Beschwerden auslösen, allerdings sind die nicht ganz so drastisch wie Du sie beschrieben hast...

Da ich einige Jahre im Rettungsdienst tätig war weiß ich vieles aber nicht viel genug. Die Schmerzen können ja ganz unterschiedlich beschrieben werden und ich habe auch gelesen, daß es nur ganz leichte Schmerzen geben kann (abgesehen von der stummen AP).

Cha-Tu mir geht´s noch um Folgendes, ich weiß nicht ob die Schmerzen, die ich habe, wirklich Angina Pectoris Schmerzen sind oder was anderes/eingebildete AP Schmerzen sind. Und ob solche Schmerzen auch über eine lägere Periode hinweg andauern können. Ich find´s halt komisch, daß an manchen Tagen teilweise über Stunden hinweg ein "gewisses" Druckgefühl existiert mal mehr mal weniger und ich auch zeitgleich Rückenschmerzen hab. Du hast ja Erfahrung mit diesen Schmerzen - können AP Schmerzen so leicht ausfallen und in der zeitlichen Periode am gleichen Tag so lange und vor allen Dingen seit Monaten immer wieder so gehäuft?

fNrAeIderi#cxk73


Kleine Ergänzung Cha-Tu:

Ich bin nicht der Typ von Patient (wir kennen das Bild) Mann kommt mit Aktentasche aus dem Restaurant nach einem opulenten Essen hinaus in die Kälte und lässt die Zigarette fallen und fasst sich mit der ganzen Hand an die Brust vor Schmerz - so schlimm vom Schmerztyp isses bei mir nicht - bei mir is es eher das Engegefühl mit Ausstrahlen in den Arm.

nPanchxen


Da du Rückenbeschwerden hast, ist es nicht ungewöhnlich auch im Brustkorb sowie in den Fingern Probleme zu haben. Verspannungen in der Halswirbelsäule sollte man wirklich nicht unterschätzen.

Ich an deiner Stelle würde das mit dem Nordic Walking sein lassen, denn das ist nicht so super toll, wenn man Probleme in der HWS hat. Ausserdem finde ich jetzt zweimal 90Min Walking nicht unbedingt so super sportlich. Bei dir fehlt da die Gymnastik die eigentlich nach dem Ausdauersport gemacht werden sollte. Grad für die HWS und BWS solltest du Rückenübungen machen.

UND pass auf mit dem Stress. Irgendwann gehts Richtung Burn out und dann kannste erstmal ein halbes Jahr auf der Couch liegen, weil du nichts mehr kannst.

fQredecri!ck73


Hallo Nanchen,

danke für Deine Antwort.

Ich stell mir auch grad die Frage, ob das alles vom Rücken kommt, ich hab fast täglich Wirbel, wenn ich mich selbst dehne/einrenke oder beim Orthopäde bin, wo dann mind. 2-4 Wirbeln knacksen und sie wieder "reinrutschen", genauso verhält es sich mit den Nackenwirbeln, wenn die "draussen" sind oder auch die Muskeln um die Wirbel und Nerven verspannt sind, kann es sein dass ich "Angst" bekomme und kaum knacksen sie oder die Verspannung geht weg, ist die Angst meist sofort oder kurz drauf wieder weg - diese Beobachtungen mache ich bereits seit einigen Jahren. Wenn meine Verspannungen weg gehen, hab ich´s auch leichter mit Angstthematiken oder Unruhe.

Aber warum kein NW bei HWS Problematik, beim NW kann sich meine Brustkorbverspannung oder Enge oder wie immer man es nennen mag eher noch öffnen - das tut mir gut.

Wir machen natürlich auch Dehn-/Muskelkräftigungsübungen und abends mache ich seit ner Woche vorm TV wieder ein Rückenprogramm von Prof.Dr. Grönemeyer - das ist ganz gut, nur dranbleiben muß ich jetzt. Ich geh auch seit 2 Wochen zum Massieren zum Physiotherapeuten und bin im Juli in einer Schmerzklinik zur Vorstellung - ich mache gerade sehr viel für mich und versuche so einem Burn Out entgegenzuwirken.

Ich versuche auch wieder gemäßigt zu Joggen, allein um mir zu zeigen, das mein Herz belastbar ist und ich wieder Vertrauen zu ihm bekomme.

Aber meine Gedanken kommen nicht von der Herzsache weg.

CLha-Txu


Hallo, Frederick,

das alles kann natürlich vom Rücken her kommen. Rücken und Ösophagus sind sogar viel öfter für solcherart Beschwerden verantwortlich als das Herz. Dennoch würde mich ein Gefühl von ausstrahlender Brustenge immer etwas unruhig machen.

Mehr kann ich dazu leider nicht sagen.

LG

Cha-Tu

fBredderickx73


@ Cha-Tu:

Heute hab ich z.B. wegen Aufregung und Stress morgens im Büro schon den ganzen Tag dieses Engegefühl und innere Unruhe - kann das denn so lange anhalten, wenn es z.B. ein Spasmus der Arterien wäre?

Können die Schmerzen ein besseres Wort wäre Engegefühl denn überhaupt so lange anhalten? Ich suche nach einem Indiz, dass es doch vom Rücken kommt, will da einfach ein Ausschlusskriterium für mich finden.

f{redUer!ick73


Wollte noch anmerken, daß ich Anfang des Jahres auch mehrere Wochen fast täglich Kopfschmerzen und auch Ohrensausen hatte, ich habe eigentlich nie Kopfschmerzen. Hab das dann mehrfach per CT abklären lassen, weil ich damals auch keinem Arzt geglaubt hatte, bzw. es nicht akzeptieren konnte dass da nix is.

Und wegen Bauchschmerzen ging ich dann zur Magenspiegelung (wie schon beschrieben).

Ich denke es kommt vieles von Verspannungen, wenn ich Bauchweh hab, dann merke ich wie´s in den Lendenwirbel verhärtet ist usw.

Czha-Txu


– kann das denn so lange anhalten, wenn es z.B. ein Spasmus der Arterien wäre?

Können die Schmerzen ein besseres Wort wäre Engegefühl denn überhaupt so lange anhalten?

Ach ja, das zu beantworten, hatte ich vergessen: Ich will nicht sagen, dass es unmöglich ist, da ich mich bei einer koronarspasmisch bedingten Angina Pectoris nicht so gut auskenne wie bei der "normalen". Aber bei der normalen ist das nahezu unmöglich. Nach ca. 15-20 Minuten andauernder echter pectanginösen Schmerzen sollte man den Notarzt rufen, da die Wahrscheinlichkeit, dass bereits ein Infarkt vorliegt, durchaus gegeben ist. Aber wie gesagt, bei einer spasmischen AP (Prinzmetalangina) würde ich das zwar sehr sehr ungewöhnlich finden, mag es aber nicht ausschliessen.

LG

Cha-Tu

Cphau-Tu


Ach, nochwas. Was wurde denn bzgl. des Aneurysmas getan? Das ist jetzt irgendwie untergegangen.......

f%re"de3r!ick7x3


Du dann kann man ja sagen, dass es bei mir nicht um eine "normale" AP im Sinne einer stabilen oder instabilen AP handelt :-)

Und eine Prinzmetal-Angina über so lange Zeit anhält ... hm ... sehr unwahrscheinlich glaub ich ehrlich gesagt auch.

f"rede,rick73


Das Aneurysma wurde 2008 embolisiert, d.h. per Katheder durch die Oberschenkelarterie wurde das Gefäß verklebt. Es ist danach verschwunden.

fyre decric%k73


Aber das war damals ein ganz schöner Schock für mich als ich aus der Radiologie rausging mit der Info, wir haben da was in ihrem Kopf gefunden was da nicht hingehört - doofer Radiologe man kann sowas doch auch anders erzählen oder? :-)

Hab auch lange nach einer Behandlungsmethode gesucht und die Ärzte in Großhadern/München sind darauf spezialisiert.

Chh_a-Txu


Du dann kann man ja sagen, dass es bei mir nicht um eine "normale" AP im Sinne einer stabilen oder instabilen AP handelt :-)

Und eine Prinzmetal-Angina über so lange Zeit anhält ... hm ... sehr unwahrscheinlich glaub ich ehrlich gesagt auch.

Ja, klar ist das unwahrscheinlich, Frederick, aber eben nicht unmöglich.

Warst Du denn schon mal bei einer gründlichen orthopädischen Untersuchung?

LG

cha-Tu

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