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Plötzlich Müde, Kalt und Blutdruckanstieg. Was kann das sein?

H4ybriCdX99 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe ein komisches Phänomen, das sich Ärzte nicht erklären können (bzw. als nichtig abtun und auf die psyche schieben), welches mir doch ein wenig angst macht.

Ca. ein oder zweimal im Monat wird mir plötzlich immer kälter, ich werde müde, fast schläfrig und mein Blutdruck steigt auf 180/100 (seit ich regelmäßig sport mache ist mein BD bei 125/80). Mir wird dann schwindelig und ganz anders. Aber so schnekll wie es kommt, so schnell geht es auch wieder weg. Nach ca 10 Minuten ist der spuk vorbei. Ich habe angst, dass wenn sowas passiert vielleicht noch was schlimmeres dazukommt.

Ich kann leider nicht immer sagen, was ich in den momenten davor gemacht habe. Aber als es gestern passiert ist: Ich war ausgeschlafen (fit), habe getränkekisten weggebracht und neuen sprudel gekauft. Hatte recht wenig gegessen, daher mir nach em einkaufen einen Döner gekauft und diesen auf dem Sofa verknuspert. Dann noch 10 Minuten sitzen geblieben und schon gings los. Den Restlichen Tag (davor und dannach) habe ich auf Klausuren gelernt.

Was kann das sein? Wie geht man damit um? Muss ich bei sowas den Notarzt rufen?

Antworten
M<adfameAxnti hat geantwortet


passiert dir sowas denn öfters nach dem essen? hast du schonmal deinen zucker gemessen?

Hfybrid'X9x9 hat geantwortet


Wie gesagt, ich erinnere mich leider nichtmehr an die Umstände, wann es genau passiert (ich erinnere mich jedenfalls 1 mal noch dran, da war es nicht nach dem essen).

Ich wurde auch schon 2 mal auf Diabetes untersucht, einmal vom HA mit Bluttest und Zuckertest (musste Milchzucker essen und dann alle 30 min messen) und im Krankenhaus wurde mir über eine Woche 3 mal täglich der Zucker gemessen, außer einem "ausrutscher" war da alles vollkommen in Ordnung.

HGybrcidX9x9 hat geantwortet


Kann das damit zusammenhängen, dass ich schwere getränkekisten getragen habe? Kann sowas vielleicht auch vom Rücken kommen (ich habe zur Zeit weider Rückenprobleme, der Termin zum Orthopäden dauert aber:( ). Was auchnoch ist, ich habe derzeit etwas probleme mit magen und verdauung, hatte aber noch keine zeit zum arzt zu gehen, sprich ich bin gerade leicht verstopft...

AamHbiavaloent7x0 hat geantwortet


Schilddrüse ist ok?

HUybridxX99 hat geantwortet


Laut meiner Ärztin (Mein HA ist Internist) ja. Anfangs wurde nur TSH gemessen (der war etwas zu hoch), auf bitten von mir wurde dann auch FT3 und FT4 bestimmt, ich habe die werte nicht da, aber mein HA sagt sie sind OK (und warum sollte der mich anlügen?).

AUmbi7va}lentx70 hat geantwortet


der zu hohe tsh (deutet auf Unterfunktion hin) würde aber gut korrespondieren mit Deinen Beschwerden (frieren, müde etc) ... behalts mal im Auge, bzw. lass es von einem Endokrinologen noch einmal abklären (mit Ultraschall etc). Der Endokrinologe ist der Facharzt für die Schilddrüse ... der Hausarzt hat ja meist nicht das nötige Fachwissen dafür.

H[ybrixdX99 hat geantwortet


Mein HA hat sich speziell auf dem gebiet weiterbilden lassen. Sie hat die SD auch mit Ultraschall begutachtet (war vollkommen OK) und im Krankenhaus im Dezember wurde mir das bestätigt (da wurde mir eh täglich blut gezapft, ich nehme mal an, die haben das da auch gecheckt, mit Ultraschall wurde es auf meinen Wunsch hin auch geprüft).

Mal angenommen, ich hätte probleme mit der SD. Wäre es denn dann möglich, dass es mir, ohne medis zu nehmen, zu 99% der zeit gut geht und ich ab und zu dieses phänomen habe?

A8mbivmalentx70 hat geantwortet


ja ... ich hatte ähnliche Beschwerden, als ich am Anfang meiner Unterfunktion stand. Deshalb dachte ich auch sehr schnell an die Schilddrüse bei dir. Aber wenn Du Dir sicher bist, dass es das nicht ist ... dann nicht ;-) . Kann ja auch was anderes sein ... sollte nur ein Denkanstoss sein.

HTybRri?dX99 hat geantwortet


Was heißt sicher? Ich kann auch nur das wiedergeben, was mir die Ärzte sagen. Das Thema SD wird ja leider überall gern mal unter den Teppich gekehrt. Mein HA hat bei meiner Mutter damals probleme mit der SD festgestellt (aber dank Radiojod jetzt beschwerdefrei). Und sie hat mir versichert, dass sie sich damit auskennt. Im Krankenhaus wurde mir das gleiche gesagt. Also was soll ich da als Patient noch sagen? Was mir immer etwas sauer aufstößt ider der TSH, der war glaube(!) ich bei 3,0 oder sogar 3,3, bin mir nichtmehr sicher. Der Referenzbereich lag aber hoch bis 4.0 und war deshalb OK (im 2 KHs, sowie beim HA). Meinen HA habe ich gebeten FT3 und FT4 zu bestimmen und laut HA war das OK. Soll ich mal um einen Termin beim Endokrinologen bitten, damit der das mal genauer untersucht? Wie frage ich meinen Hausarzt da (ich habe sonst ein sehr gutes Verhältniss, aber mir wäre es unangenehm hinzugehen und zu sagen "ich will ne überweißung zum endo, ich vertraue nicht auf ihre diagnose", und ja, ich muss eine Überweisung holen, da ich in dem *§$"&%$ Hausarztprogramm bin).

Ajmbivtalexnt70 hat geantwortet


der neue Höchstwert liegt beim tsh bei 2,5 .. also warst du mit dem tsh schon gut drüber ;-) .

HEybrxidX9x9 hat geantwortet


scheint ja aber nichts offizielles zu sein. ich hab damals nen Arzt im KH genau darauf angesprochen und der sagte mir, dass die unterschiedlichen werte mit verschiedenen messverfahren einhergingen. Glaube ich ihm zwar nicht, aber gut.

g^ra`mmaQtron hat geantwortet


Mal angenommen, ich hätte probleme mit der SD. Wäre es denn dann möglich, dass es mir, ohne medis zu nehmen, zu 99% der zeit gut geht und ich ab und zu dieses phänomen habe?

Nein wäre es definitiv nicht, mal davon auszugehen dass bei dir die Basalwerte von TSH,T3,T4 allesamt im Normbereich liegen. Von der klnischen Seite her ist das nahezu unmöglich. Was du machen könntest, zum Endokrinologen gehen, der wird dann ne nuklearmedizinische Untersuchung bei dir machen. Rauskommen wird vermutlich ebenfalls wieder nichts.

Was du hast sind wohl atypische Panikattacken und vermutlich sowas wie ne sich anbahnende somatorme Störung.

Die wenigsten 25 jährigen die ich kenne haben alleine nen Blutdruckmesser zu Hause.

M~adamesAynti hat geantwortet


also zum thema rücken kann ich dir nur eine geschichte von meiner mutter erzählen:

sie stand auf dem parkplatz und wollte gerade weg fahren. da bekam sie schweißausbrüche, herzrasen, angst, schwindel... das voll programm. hat auch nur ein paar minuten gedauert. ein besuch beim HA (der auch chiropraktiker ist) hat ergeben, dass ein wirbel blockiert war... ich würde an deiner stelle evtl. auch mal den rücken checken lassen. ich kenn da so viele geschichten, die auf den rücken zurückzuführen sind. bei mir wars der jahrelange schwindel, der von der HWS kam. ne freundin hatte monatelang tinitus, der von der HWS kam... also einfach mal checken lassen kann nicht schaden.

alles gute :)^

HhybIridXx99 hat geantwortet


Danke.

@ grammatron:

Ich glaube auch nicht, das da was ist. Wären die ärzte so drauf gewsen, dass es sich anfühlt wie "abfertigung" würde ich da vielleicht nachhaken. Aber mein HA kümmert sich wirklich um die leute und nimmt sich Zeit und ich glaube ihr auch.

Das ich psychisch nicht ganz richtig bin weiß ich. Ich bin in behandlung bei einer Verhaltenstherapie und habe eignetlich alles soweit im griff. Auch als das passiert ist bin ich relativ ruhig geblieben diesmal. Den Blutdruckmesser habe ich nicht grundlos. Ich hatte mal ein paar probleme, was meinen Blutdruck angeht, aber ich habs ohne Medis mit viel Sport und abenhmen perfekt im griff. Den Messer hab ich auch von meiner mutter ausgeliehen, ist nicht meiner.

@ MadameAnti:

Will ich machen. Problem ist die Zeit. Nen Termin beim Orthopäden hab ich. Dauert allerdings noch etwas. Was ich mal machen will ist zum Ostheopathen gehen, wirkt laut meiner Freundin wunder.

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