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Erfahrung mit Katheterablation bei Svt

B2adGxal


Meistens nur wenige Minuten, kann aber auch fast den ganzen Tag sein, bes. bei leichten körperlichen Anstrengungen...hab dabei aber auch ziemliche Atemnot...

AHurorxaAngel


Hallo Tom,

auch ich (26) habe im Juni 2012 wegen AV-Reentry eine Katheterablation durchführen lassen (müssen).

Jahrelang habe ich unter diesen "Anfällen" gelitten, die teilweise nur wenige Minuten, oft aber auch über mehrere Stunden gingen. Wann sie kommen bzw. wieder gehen, war nie absehbar.

Da ich bereits seit meiner Kindheit damit zu kämpfen hatte, war es für den Kardiologen dementsprechend schwierig, die Ablation durchzuführen, da das Herz bereits ziemlich "festgefahren" sei und er brauchte einen weiteren Eingriff, um tatsächlich abladieren zu können, daher würde ich dir raten, den Eingriff schnellstmöglich durchführen zu lassen.

Dass man keine Beruhigungsmittel bekommt, stimmt so auch nicht. Beim ersten Mal bekam ich keine, weil die Schwestern es vergessen hatten! Beim zweiten Mal bekam ich dann eine ordentliche Dosis Valium, weil mein Herz so empfindlich auch den Katheter reagiert hat und ich nach dem ersten Mal echt Panik hatte.

Für mich war die Ablation wie die Hölle, aber das liegt auch daran, dass mein Herz direkt, als der Katheter eingeführt wurde, angefangen hat zu rasen und der Kardiologe echt Probleme hatte, das Ganze zu unterbinden. Fühlte sich an wie eine Ewigkeiten, war aber sicher nur ca. 1/2 Minute.

Auch das Unterbrechen des Herzrasens war für mich (ohne Vorwarnung) schockiernd, da mein Brustkorb durch die Elektrostimulation plötzlich die ganze Zeit hochgesprungen ist (wie bei nem krassen Schluckauf).

Ich will dir keine Angst machen, aber ich wäre froh gewesen, ich hätte vorher gewusst, was mich erwartet, damit ich mich darauf einstellen kann. Falls du noch Fragen hast, nur zu! :-)

LG Aurora

K1at#hrinch'en68


Hallo,

ich habe vor 2 Wochen meine 2. Katheterablation wegen AVRT hinter mich gebracht, weil die 1. leider erfolglos verlaufen ist. Die 2. scheint aber (toi, toi, toi) endlich geholfen zu haben. Genau weiß ich das aber erst in einigen Wochen.

Was ich an dieser Stelle beitragen möchte, ist, dass es auf die Klinik ankommt, ob man ein Beruhigungsmittel bekommt oder nicht. Meine Ablationen haben in unterschiedlichen Kliniken stattgefunden, daher habe ich den Vergleich. Bei der 1. hat man mir Valium angeboten, das ich mir vorsichtshalber habe verabreichen lassen, da ich ja nicht wusste, wie ich den Eingriff erleben würde. Nötig wäre es aber nicht gewesen. Bei der 2. Ablation wurde ich erst gar nicht danach gefragt, und ich hätte auch kein Beruhigungsmittel gebraucht. Aber ich denke, dass das von Patient zu Patient verschieden ist, wer welche Untersuchung wie wegsteckt. Ich fand beide Eingriffe nicht schlimm.

Meine Arme hatte ich beide Male nicht hinter dem Kopf, sondern rechts und links neben dem Körper abgelegt.

Das anschließende stundenlage Liegen ist eigentlich noch das Unangenehmste. Leider hatte ich beim 2. Mal das Pech, dass es nachgeblutet hat und ich noch eine Weile länger liegen musste. Aber so wie es momentan aussieht, hat die Prozedur nun geholfen (drückt mir mal die Daumen!), und dafür habe ich gerne ein paar unangenehme Stunden in Kauf genommen.

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