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Verschluckt, ausgehustet, nun Sorge wegen Lungenentzündung

t!atuxa hat geantwortet


Selbst anrufen erscheint mir etwas fragwürdig in so einer Situation, aber vermutlich geht die Atmung auch wieder, sobald man erstmal bewußtlos geworden ist. Und vielleicht erstickt man sogar nicht am eigenen Erbrochenen, wenn man in stabiler Seitenlage oder quer über dem Stuhl mit Kopf nach unten hängend herumliegt... Ich bin noch nicht sicher, ob ich mich beim nächsten Mal in eine stabile Seitenlage oder günstige Ablaufhaltung bringen kann, aber wenn nicht, ist es halt Pech.

Was sollen die Leute dir denn sonst raten, außer einen Notruf abzusetzen?

Wenn diese Art Aktion zu deinem neuen Hobby wird – Hausnotrufsystem.

Sonst – lieber früher anrufen, weil du ja wie du selber erkennst schlecht reden kannst, wenn du schon bewusstlos mit dem Boden kuschelst. Wenn du die 112 anrufst und dich nicht mehr verständlich machen kannst wirst du geortet und die Rettung kommt mit der Feuerwehr , so dass notfalls deine Wohnung aufgebrochen werden kann.

Ich will kein HNS, weil ich die blöden Armbänder unsexy finde, aber ich klippe mir immer ein schnurloses Telefon an, damit ich im Notfall 112 anrufen kann.

J=uliagnixa hat geantwortet


Naja. Es hätte ja sein können, daß irgendwer mir die relevanten Infos für "Kann irgendwas bis morgen früh passieren?" hätte geben können:

1. Fieber tritt innerhalb weniger Stunden auf und ist hoch => nein, nicht bis morgen warten, sondern sofort Notarzt anrufen
2. permanenter Hustenreiz im Lungenbereich => Notarzt anrufen
3. sonst irgendwie abgeschlagen => auf jeden Fall spätestens am nächsten Tag zur Hausärztin, damit sie mal abhorcht und im Zweifel ein Thorax Röntgen organisieren kann.

Also die Infos, die mir der Logopäde und die Hausärztin heute mitgaben. Deswegen fragte ich hier.


Ich bin mir auch nicht sicher, wie ich in so einer Position und mit Nase und Trachea voller Erbrochenem telefonieren soll, aber Ärzte und Praxis halt. Der Logopäde war etwas praxisnäher mit dem Rat, bewußtlos quer über dem Stuhl herumzuliegen... aber selbst dazu weiß ich nicht, ob ich das hinkriegen kann. Ich trainiere das nun ein paarmal fürs nächste Mal, und der Arbeitskollege darf die stabile Seitenlage nachschlagen. Der Arbeitskollege war gestern nämlich Zeuge des "jeder verschluckt sich mal" Prozesses und bestand darauf, daß ich ihm eine Gebrauchsanweisung für's nächste Mal erstellen soll.

J2ulisanixa hat geantwortet


Ach so, wenn man die 112 anruft und in den Telefonhörer kotzt, röchelt und hustet, dann orten sie einen irgendwie?

Das ist auch eine hilfreiche Info. Danke.

t"atxua hat geantwortet


Ich bin mir auch nicht sicher, wie ich in so einer Position und mit Nase und Trachea voller Erbrochenem telefonieren soll, aber Ärzte und Praxis halt.

wie ich schon geschrieben habe – zur Not reicht es, unartikuliert in den Hörer zu stöhnen, oder zu röcheln.

Die Leitstelle kann (und wird) die Adresse des Anschluss feststellen und umgehend die Kavallerie in Marsch setzen.

Falls dir so etwas öfter passiert oder wenn du sehr abgelegen wohnst, solltest du dir Gedanken über andere Absicherung machen.

MnissG]eo hat geantwortet


Du kannst hier doch nicht losmeckern, nur weil dir die Infos nicht gefallen haben. Und wie schon gesagt wurde: an einer Lungenentzündung stirbt man nicht über Nacht... %:|

t+atuqa hat geantwortet


Um es noch mal genau zu machen – über Festnetz gibt es ein Verzeichnis der Anschlußadressen, was die Polizei und Rettungsdienste haben.

Mobil würden bei einem Smartphone die GPS-Daten ausgelesen, falls möglich, ansonsten kann man versuchen über Handymasten die Postion zu triangulieren.

Ersteres (Festnetz) geht schnell, letztes ist eher eine unsichere Bank, wenn es um Minuten geht – ergo ... mach den Notruf über einen Festnetzanschluss, falls vorhanden ;-)

D!er kleinae Pxrinz hat geantwortet


Nur eines noch: warum ist das Verschlucken eines Mandarinenstückchens so viel gefährlicher als das Verschlucken eines Brotkrümels?

t"atxua hat geantwortet


@ Kleiner Prinz

am einem Brotkrümel... Krümel – nicht Stück kann man nicht ersticken. An einem Mandarinenstückchen schon.

Es gibt ja mindestens zwei Komplikationen für Nahrung, die ins falsche Halsloch kommt – akut ersticken, weil Luftröhre dicht oder Probleme durch die Narungsreste in den Bronchien /Lunge, wie u.a. Lungenentzündung. (Oder, wenn man Agnes' link folgt eine Baumschule in der Lunge ;-D )

EYhema-liger N?utze#r (x#393910) hat geantwortet


Juliania

Den Logopäden und die Schluckstörung hast Du definitiv NICHT in Deinem Eingangspost erwähnt. Du weisst selber, dass viele nur den Eingangspost lesen. Von daher steht es Dir nicht zu, so extrem zu kritisieren.

Wenn Du so Angst davor hast, nicht mehr telefonieren zu können, warum hast Du dann nicht schon längst eine Hausnotrufanlage?

Die Dinger sind echt praktisch und haben schon so einige Leben gerettet. Denn zum Knopf am Gerät oder am mobilen Sender drücken, wirst nach dem Verschlucken wohl schon noch kommen. Die rufen dann über die Sprechanlage zu Dir rein und entweder du kannst antworten, dann handeln sie nach Deinen Angaben zur Situation und wenn keine Antwort kommt, schicken die automatisch einen Rettungswagen los.

Djer8 kle!ine Prxinz hat geantwortet


tatua und Avimoth,

dass ein Brotkrümel und ein Mandarinenstückchen sich prinzipiell unterscheiden, ist mir schon klar. Ich habe nur deswegen gefragt, weil oben jemand schrieb, er habe große Angst, wenn er ein eine Mandarine essendes Kind beim Spielen oder Laufen sehe.

Das mit dem Brot war nur ein Vergleich: was ist daran weniger gefährlich als an einer Mandarine? Warum kann man ein Stückchen Brot aushusten und eine Mandarine scheinbar nicht? Was scheint an einer Mandarine gefährlicher als an einem Apfel zu sein?

Ich halte alles für völlig unproblematisch, der Körper wirds schon raus schmeißen. Warum sollte man Angst haben, wenn ein Kind eine Mandarine ist und dabei spielt oder rumtollt?

Was anderes ists mit Sachen, die sich in der Luftröhre verhaken oder quer stellen können, wie zum Beispiel Fischgräten.

jlalel[afrlxu hat geantwortet


Ich halte alles für völlig unproblematisch, der Körper wirds schon raus schmeißen. Warum sollte man Angst haben, wenn ein Kind eine Mandarine ist und dabei spielt oder rumtollt?

Die Aspiration ist bei Kindern wesentlich gefährlicher als bei Erwachsenen, Kinder sollten grundsätzlich nicht essen und gleichzeitig toben!

Am häufigsten sind Erdnüsse oder Kirschkerne, zu hastiges schlucken.

Gerade Dinge die noch "aufquellen" können, können die Luftwege komplett verschließen.

In diesem Fall war es ein Mandarinenstückchen, es hätte auch eine Bohne sein können.

Tatsache ist, das ein Stückchen Brot sich irgendwann auflöst, eine Mandarine nicht so ohne weiteres.

Kleine Gegegnstände sind übrigens auch sehr beliebt.

A1lXeono-r hat geantwortet


Ich habe einige Beiträge gelöscht und schließe den Faden an dieser Stelle.

Sollte Interesse an einer weiteren SACHLICHEN Erörterung bestehen kann sich gerne bei mir gemeldet werden.

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