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Heftige Herzrhythmusstörungen nach Belastung – normal?

D_eri Astnroxnom hat die Diskussion gestartet


Hallo,

normalerweise bin ich sportlich nur mäßig aktiv.

Kürzlich habe ich etwas mehr als 300 Kniebeugen (am Stück) gemacht, innerhalb von etwa 10 Minuten. Der Puls stieg auf etwa 180 bis 200 Schläge pro Minute und ich hatte dabei sonst keine Probleme.

In den Stunden danach hatte ich dann immer wieder heftige Salven von Herzrhythmusstörungen (Extrasystolen), was mich sehr verunsichert. Oder ist das normal?

Danke für euere Meinungen

LG der Astronom

Antworten
C_ha4-Tu


Ich würde versuchen, das mal mit einem EKG aufzeichnen zu lassen (Langzeit-EKG und während des Tragens des EKG-Geräts Sport machen). Wenn es (echte) Kammer-Salven sind, sollte das näher kardiologisch untersucht werden (sie KÖNNEN pathologisch sein oder werden, aber ACHTUNG: Es gibt auch harmlose echte Salven)). Wenn es nur Vorhof-"Salven" (unechte Salven oder "SVES-Runs") sind, hat das keine krankhafte Bedeutung.

Gruss

Cha-Tu

D,er ABstroUnom


Hallo,

und danke zunächst mal für die Antwort. Ich sollte noch ergänzen, dass das Problem wirklich erst nach der Belastung auftrat nicht während, also vielleicht eine halbe Stunde später, als der Puls noch bei etwa 120 war. Und die Unregelmäßigkeiten waren im Puls an der Halsschlagader sehr deutlich zu merken.

Ach ja, bin 45 Jahre alt.

LG Astronom

707aerg(reis


Ich würde eher an ein Belastungs Ekg denken. Die Werte an sich scheinen mir in Ordnung zu sein. Wird dir schwindelig oder nur diese Salven oder was genau?

Advim[otxh


aber ein Belastungs EKG nimmt ja nicht auf, was 30 Minuten später passiert. Da ist ein 24h EKG schon sinnvoller.

7]7eArgreixs


aber es wäre mal der versuch ob die Herzfrequenz regel gerecht sinkt oder eher einbricht...

A/vimoZth


Das würde man dann ja beim 24h EKG auch sehen, wenn der Astronom sich dann mit Absicht so belastet.

707ergrxeis


sicher, nur ein belastungs ekg ist ja dafür da um das unter ärtzlicher Kontrolle zu tun ;-)

A|viBmotxh


Aber wenn die Rhythmussstörung tatsächlich erst eine halbe Stunde nach körperlicher Höchstbelastung eintritt und diese erreicht werden muss um die Rhythmusstörung aufzuzeichnen, muss man dann trotzdem noch ein 24h EKG dranhängen. :-P

Einigen wir uns auf beides. ;-D

7/7e^rgreixs


:)^ so schaut es

wobei ich mir vorstellen kann das der Astronom nur die Symptome verpürt , die Ursache sich aber durchaus im Belastungs EKg für einen Kardiologen zeigen kann.

Auvi_moth


Sehr wahrscheinlich, aber auch das unwahrscheinliche muss eine Chance haben ;-)

Der Astronom

Du musst jetzt zum Kardiologen gehen und ein Belastungs EKG machen lassen und natürlich berichten, damit wir wissen, wer mehr Recht hat ;-D

Naja und auch um das abzuklären @:)

7Q7erygrexis


;-D

D*er Anst/ro%noxm


Liebe Leute,

also erstmal besten Dank für die viele Resonanz. Und auch für euere Vorschläge.

Zu diesen kann ich euch folgende Rückmeldung geben:

Ein 24-h-EKG, nebst Bludruckmessung, wurde in den letzten zwei Jahren gemacht, weil angeblich der Blutdruck etwas zu hoch war. Dies hat sich dabei nicht bestätigt, auch traten keine Unregelmäßigkeiten beim EKG auf.

Ein Belastungs-EKG habe ich auch vor längerer Zeit mal machen lassen. Das erfolgte allerdings so, dass (ist wohl Standard) bei Erreichen von 180 Schlägen pro Minute die Belastung abgebrochen wurde. Demzufolge traten keine Rhythmusstörungen auf. Die Ärzte wollen wohl auch kein unnötiges Risiko eingehen.

Bei einem Puls von 180 pro Minute bin ich aber anscheinend noch lange nicht ausgelastet, kann eigentlich mühelos noch die 200 erreichen, was ich dann auch mit den 300 Kniebeugen geschafft habe... Und erst dann trat das beschriebene Problem auf. Mir war nicht schwindlig oder so, aber ich fand es trotzdem sehr beängstigend. Vielleicht gibt es ja hier jemanden, der ein ähnliches Experiment auch schon mal gemacht hat?

Schönen Abend, LG

Der Astronom

C&ha-DTu


Ein 24-h-EKG, nebst Bludruckmessung, wurde in den letzten zwei Jahren gemacht, weil angeblich der Blutdruck etwas zu hoch war. Dies hat sich dabei nicht bestätigt, auch traten keine Unregelmäßigkeiten beim EKG auf.

Da hattest Du das Problem ja auch nicht, das Problem hast Du ja erst seit "kürzlich". Was vor zwei Jahren war, interessiert hier nicht, sondern das, was jetzt ist. JETZT ist da eine Störung und es wäre sinnvoll, die mal auf einem EKG zu sehen. Und das geht anscheinend nur mit einem 24-Stunden-EKG, da das Phänomen ja erst 30 Minuten später auftritt und Du da schon aus der Arztpraxis raus bist.

Es KANN aber auch sein, dass Du Dich schlicht und einfach überforderst. Dass in der kardiologischen Praxis nur bis 180 Puls belastet wird, hat ja seinen Sinn. Und ein Puls von 200 ist für einen 45jährigen definitiv zu viel. Der maximale Belastungspuls nach der Formel (220 minus Lebensalter) wären bei Dir also 175. Der sinnvolle Ausdauerpuls wäre: 70% von 175, also ca. 120-130.

Warum belastest Du Dich denn so extrem? Für einen sportlich nicht sehr aktiven Menschen sind 200 irrsinnig und manchmal auch lebensgefährlich. 45 Jahre kaum Sport machen und dann derart lospowern, ist unsinnig.

Gruss

nqanachexn


Dieses Pensum ist selbst für einen unsportlichen jungen Menschen bis 30Jahre eine enorme Herrausforderung und es wundert mich absolut nicht das du danach Probleme bekommen hast.

In deinem Alter solltest du dich beim Arzt durchchecken lassen, wenn du vorhast Sport zu treiben. Das ist ein muss in deinem Alter.

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