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Kreislaufprobleme beim säubern von Brustwarzenpiercing

E&lfenenxgel hat die Diskussion gestartet


Hallo,

gestern habe ich mir recht spontan ein Brustwarzenpiercing stechen lassen. Es hat schon weh getan, aber dennoch habe ich es mir zuvor schlimmer vorgestellt, als es letztendlich war (wobei man das wohl immer sagt im Nachhinein). Mir wurde nicht schlecht oder sonst was. Habe keinerlei Kreislaufprobleme oder Komplikationen gehabt.

Ich habe ein paar Stunden danach noch ein pieksen gespürt (jetzt nur noch alle Stunde mal, wenn überhaupt) und wenn man dran kommt tut es natürlich auch weh.

Gestern Nacht habe ich mich dann mit großer Überwindung daran gemacht, das Piercing mit einer Lösung vom Piercer und einem Wattestäbchen zu säubern. Eine Bekannte gab mir davor den Tipp, mich hinzusetzen, weil sie Kreislaufprobleme dabei hatte. So habe ich dann auch getan. Doch trotz Sitzen wurde mir schwindelig, schwarz vor Augen und schlecht. Habe dann ein paar Sekunden Pause gemacht, um anschließend weiter zu machen. Habe das dann relativ schnell durchgezogen und konnte mich im Anschluss in letzter Sekunde aufs Bett retten, wo ich erstmal die Füße hochlegte. Ich hörte auch auf einmal nur ganz schlecht, da das Rauschen in den Ohren immer lauter wurde. So blieb ich dann erst einmal oberköperfrei auf dem Rücken liegen... danach bin ich aufgestanden, habe wieder ein Mullbindenstück draufgemacht und festgeklebt (dass ich nicht hängenbleibe).

Nun sitze ich hier und habe große Angst vor dem erneuten Säubern, was ich eigentlich jetzt schon machen sollte. Ich habe so wahnsinnig große Angst, dass das nochmal so sein wird – das scheint laut Internetrecherche sehr wahrscheinlich zu sein. Ich bin mit den Nerven am Ende und trau mich da nicht ran. Will auch das Mullbindenstück gar nicht abnehmen. Bei meinen anderen Piercings (Septum, 2x Madonna, Lippenbändchen) hatte ich gar keine derartigen Probleme, was meine Angst nur noch mehr steigert. Dazu kommt natürlich noch der Beziehungsstress und dass ich kaum geschlafen habe...

Hatte das auch jemand so extrem und kann mir irgendwelche Tipps geben? Bin echt sehr verzweifelt und bin ernsthaft am Überlegen, das Ding morgen wieder rausnehmen zu lassen (einfach aus dem Grund, dass ich dieses Kreislaufproblem nicht länger ertragen möchte, weil ich das echt irre finde und nicht normal – aber bis dahin möchte ich es natürlich säubern, nicht dass da schlimmeres passiert).

Liebe Grüße

Elfenengel {:(

Antworten
B0arcAeloTnetxa hat geantwortet


Mullbinde? Wattestäbchen? Was hast du denn da für Pflegehinweise gekriegt? Für mich klingt das eher Kontraproduktiv, grade bei Wattestäbchen bleiben doch gerne Fädchen hängen.

Ich würde zuerst Mal den Mull wegmachen, so dass auch Luft dran kommt. Dann nicht überpflegen. Auf keinen Fall drehen! Das reißt nur den Stichkanal auf. Ich habe meine Brustwarzenpiercings nur mu physiologischer Kochsalzslösn gespült, bei viel Kruste habe ich sie vorher in ein Kamillenbad gehängt. Das geht alles ohne Rubbeln von alleine weg.

B2arcehlonenta hat geantwortet


Alter Schwede, ich kann mit Touchpads nicht schreiben. Es heißt "mit physiologischer Kochsalzlösung". Die kann man zuhause selbst herstellen.

E>lfen`enge;l hat geantwortet


Danke für deine Antwort. Das mit der Mullbinde habe ich selbst gemacht. Die Piercerin hat mir das nach dem Stechen zwar auch drauf gemacht, aber nur falls es noch blutet. Sie sagte ich kanns dann später abmachen und dann ohne rumlaufen. Trau ich mich aber nicht wegen irgendwo Hängenbleiben.

Ich schätze mal, dass diese Lösung vom Piercer auch so eine Kochsalzlösung ist. Riecht gar nicht streng nach Desinfektionsmittel oder sonst was.

Aber sollte man das nicht drehen, wegen eventuellem Eiter und anderen Wundflüssigkeiten im Stichkanal? Die kommen ja sonst gar nicht raus und bleiben drin .

EQlfe{nenUgxel hat geantwortet


Achja..und drehen, weil es ja vielleicht sonst einwachsen kann.

T%abalxugi hat geantwortet


Warum kommen da eigentlich Kreislaufprobleme? Tat das Säubern so weh, dass einem schlecht wird?

Ich habe auch ohne Brustwarzenpiercing die Erfahrung gemacht, dass ich Kreislaufabsacker bekomme, wenn ich an der Brustwarze herumfriemel. Ich habe da manchmal so weiße Punkte, die ich dann mit einem Zahnstocher entferne. Tut kein bisschen weh, aber mir wird total komisch. Ich beeile mich mit dem Entfernen immer ganz schnell um mich dann danach sofort hinlegen zu können.

Ich verstehe das nicht. Das erste Mal dachte ich, es sei ein Zufall, aber es ist fast immer so. Seltsam, vor allem, weil ich da null Zusammenhang mit Brust und Kreislauf sehe.

BUarceloonetxa hat geantwortet


1. vernünftiger Piercingschmuck, der als Erstschmuck lang genug eingestzt wurde und aus Titan ist, kann nicht einwachsen.

2. durch das Beträufeln gelangt die Lösung von ganz alleine in den Kanal. Wie gesagt, wenn du das Gefühl hast, die Kruste klebt zu arg, einfach einichen lassen.

Das Drehen des Schmucks ist eine Pflegeempfelung die so derart veraltet ist, die kommt wirklich direkt aus dem Piercing-Mittelalter. Du verhinderst damit nur das vernünftig Abheilen des Piercings, denn der Stichkanal wird dabei jedes Mal gereizt oder reißt wiedere auf. Das ist ehrlich kontraproduktiv und gute Piercer empfehlen einem das auch nicht mehr.

B^ar5ce$lo$neta hat geantwortet


Einweichen sollte das heißen.

E{lfen^enxgel hat geantwortet


Das Säubern tat nicht wirklich weh, es hat beim drehen nur kurz geziept und war leicht schmerzhaft. Aber nicht so, dass man aufgrund der Schmerzen zusammengeklappt. Da war das Stechen vom Schmerz her schlimmer, aber da hatte ich wie gesagt keinerlei Probleme mit dem Kreislauf.

Ich hatte sowas noch nie. Also generell so extreme Kreislaufprobleme. Habe ich nur manchmal nach dem zu schnellen Aufstehen und da ist es nicht mal annähernd so schlimm wie es das gestern war.

Aber okay...wenn du das hast selbst ohne Piercing, scheint es ja wenigstens nicht so abnormal zu sein.

TOa:balungxi hat geantwortet


Ja ok, dann wird es wohl so ein, dass ein natürlicher Zusammenhang zwischen Brust und Kreislauf besteht, dass einem kreislaufmäßig hundeübel wird, wenn man länger an der Brustwarze herumfriemelt, aus welchen Gründen auch immer.

Ok, dann wäre das auch geklärt. :-|

EwlfeRnenglel hat geantwortet


Hm, auch bei meinem Septum sollte ich drehen und es war zwar entzündet, aber irgendwann war alles völlig normal und habe jetzt auch gar keine Probleme mehr damit. Bei meinen Madonnas habe ich sie auch als gedreht (sofern das halt geht; den Stab einfach gedreht) und da hatte ich gar keine Probleme.

Für mich klingt das echt plausibel, dass man das Piercing drehen soll. Im Gegensatz dazu klingt es aber auch plausibel, dass der Stichkanal dann aufreißt.

Der Ring ist aus Titan, das hat sie meine ich gesagt. Wobei ja ein Ring auch nicht so gut sein soll, habe ich gelesen (wegen schlechter Stichkanal – der Ring ist aber echt groß, sodass der Stichkanal ja nicht mega gebogen ist oder so).

BGarcDelonexta hat geantwortet


Für mich klingt das echt plausibel, dass man das Piercing drehen soll. Im Gegensatz dazu klingt es aber auch plausibel, dass der Stichkanal dann aufreißt.

Früher hat man das auch geglaubt, aber ganz ehrlich, das wird wirklich nicht mehr empfohlen. Das ist einfach ein ganz alter Stand der Dinge. Dinge verheilen immer am besten, wenn man so wenig wie möglich rumpuhlt. Septum zu drehen ist übrigens noch viel, viel unnötiger (hab auch eins) denn Schleimhautpiercings verheilen sowieso schneller als man kucken kann.

BKarceslonetxa hat geantwortet


Der Ring ist aus Titan, das hat sie meine ich gesagt. Wobei ja ein Ring auch nicht so gut sein soll, habe ich gelesen (wegen schlechter Stichkanal – der Ring ist aber echt groß, sodass der Stichkanal ja nicht mega gebogen ist oder so).

Ja, ich hätte auch eher einen Barbell eingesetzt, weil da weniger Bewegung und Druck drauf ist. Hatte/habe ich selbst auch.

E lfen:en~gxel hat geantwortet


Jetzt wird ohnehin kein Piercing mehr folgen. Ich hoffe ich pack das mit dem sauber machen nachher. Hast du eventuell noch sonst welche Tipps?

NHan)ni7x7 hat geantwortet


Entweder Duschen, dann geht evtl Schorf von alleine ab oder ein Stück Küchenrolle nass machen (fusselt nicht) und aufs Piercing legen um evtl. Schorf aufzuweichen. Dann Pflegemittel drauf, am besten Prontolind.

Nicht drehen!

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