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Gucky's Leiden

G+uc^ky0u68 hat die Diskussion gestartet


Also im Juni 2012 fing alles an, als ich nach viel Sport sowas wie einen Zusammenbruch hatte.

Was es war ist nicht klar, Herzinfarkt war es jedenfalls nicht.

Dennnoch habe ich eine Herzangst entwickelt, aus der inzwischen eine allgemeine Angststörung + Depression geworden ist.

Es wurde ein Bluthochdruck (ca. 155-105 in Ruhe) festgestellt, durch den mein Herz mittelgradig verdickt ist, später noch ein Block (ÜLT, LAHB,AV-Block I°, unspezifische intraventrikuläre Erregungsstörung). Ausdem ist mein SD leicht vergrößert.

Medikamente:

06.2012 Ramipril 10mg

10.2012 HCT 12.5mg

11.2012 Amplodipin 5mg

seit 07.2013 ersetzt durch Kombipräperat SEVIKAR

Sartan 40mg/Amplodipin 5mg/HCT 12.5mg

02.2013 L-Thyroxin 50

06.2013 Mirtazaoin 15mg (kurzzeitig ausgesetzt)

08.2013 Sertralin 50mg

Die fetten nehme ich aktuell

Untersuchungen:

Kardiologe mehrfach

11.2012

Vitalparameter:

RR 158/90 mm Hg. Temperatur 36,8° C. Sauerstoffsättigung 98%.

EKG:

Sinusrhythmus. AV-Block I. LAHB, inkompl. RSB, RS-Umschalg in V5. Herzfrequenz 50 pro Minute. TNegativierung in V1, aVR, konkordant in aVL, identisch mit Vor-EKG

Echokardiografie

LV. ed. und es. normal weit (50/32mm). Die Wände sind beginnend mittelgradig hypertrophiert (ed. 13/12- 13mm). Keine segmentalen Wandbewegungsstörungen. Die syst. Funktion ist normal (EF Simp. 4ch 71%). Eine diast. Dysfunktion ist wahrscheinlich (DtMk 231 ms; E=A; betonter spätdiast. Pulmonalvenenfluß.). Das li Atrium ist leicht erweitert (24cm2/42mm).

Aortenwurzel und A. th. asc. grenzwertig weit (37mm; 36mm).

Das re. Atrium ist aspectiv gering erwitert. Der re. Ventrikel ist gering erweitert (4ch 47mm). Seine syst. Funktion ist normal (TAPSE 3,1cm).

Trikuspide Aortenklappe mit Randfibrose und geringer zentraler Insuffizienz ohne Stenose.

Mitralklappe ohne Vitienbefund wie auch die Pulmonalklappe. Minimale Trikuspidalklappenregurgitation. Kein Pericarderguß.

Errechnet: RVPs ca24+5=29mmHg; Paact 160ms; damit kein Hinweis auf eine pulm art. Hypertonie.

Kontroll EKG

kein wesentl. Befundänderung zum Vor EKG

Belastungs EKG

Kein Nachweis Belastungskoronarinsuffizienz bis 225 W. Hypertensive Entgleisung bei 225 W mit max 245/100mmHg.

Keine Ap Beschwerden. Keine patholog. ST Streckenveränderungen

07.2013 ÜLT, LAHB,AV-Block I°, unspezifische intraventrikuläre Erregungsstörung

* Neurologe + MRT ohne Befund (Abruch des MRT, wegen PA, reicht aber wohl aus.)

* Röntgen Halswirbelsäule ohne Befund

* Ohrenarzt ohne Befund

* 05.2012 allgemeiner Gesundheitscheck, unter anderem Niere: leichte Ablagerungen

sonst keine Auffälligkeiten

* Augenarzt wegen doppelt sehen (monokular) Veränderung der Arterien Grad I° + Lesebrille 2 Dioptrin

* 03.2013 Verhaltenstherapie Herzangst

* 08.2013 Psychater wegen Depression

Fortsetzung folgt

Antworten
G\uck:y068


Beschwerden (stark)

06.2012 Zusammenbruch bei Sport

02.2013 2 mal Ohnmacht (bei Infektion + wengig Essen, trinken ...)

04.2013 extreme PA im MRT

08.2013 Ohnmacht (nach Joggen + wengig Essen, trinken ...), wahrscheinlich ausgelöst durch PA

G6uc7khy068


Die lange Liste von Symptomen reiche ich dann bei Gelegenhait nach.

CXha-9Txu


Grüss Dich, Gucky,

Also im Juni 2012 fing alles an, als ich nach viel Sport sowas wie einen Zusammenbruch hatte.

Was es war ist nicht klar, Herzinfarkt war es jedenfalls nicht.

Was wurde damals denn versucht, abzuklären?

Es wurde ein Bluthochdruck (ca. 155-105 in Ruhe) festgestellt, durch den mein Herz mittelgradig verdickt ist,

Dann muss der Hochdruck aber schon sehr lange bestanden haben, denn mittelgradige Verdickung braucht einige Jahr unbehanbdeltren Hochdruck, um zu entstehen. Erinnere ich richtig, dass Du Krafttraining/Bodybuilding gemacht hast? Darf ich fragen, ob Du da irgendwas genommen hast, das Leistungen steigern sollte (ich meine damit noch nicht einmal Doping, es gibt ja auch Vitaminbomben, die verwendet werden, irgendwelche Eiweissdrinks usw.).

später noch ein Block (ÜLT, LAHB,AV-Block I°, unspezifische intraventrikuläre Erregungsstörung). Ausdem ist mein SD leicht vergrößert.

Der Block ist vernachlässigbar. Aber wie äusserte sich denn diese intraventrikuläre Erregungsstörung, bzw. wurde da nicht näher nach geforscht?

06.2012 Ramipril 10mg

10.2012 HCT 12.5mg

11.2012 Amplodipin 5mg

seit 07.2013 ersetzt durch Kombipräperat SEVIKAR

Ist sicher sinnvoll.

02.2013 L-Thyroxin 50

06.2013 Mirtazaoin 15mg (kurzzeitig ausgesetzt)

08.2013 Sertralin 50mg

Mich stört da ein wenig die Kombi eines trizyklischen Antidepressivums und eines SSRI-Antidepressivums. Wurde Dir dafür eine Begründung genannt?

Untersuchungen:

Kardiologe mehrfach

11.2012

Vitalparameter:

RR 158/90 mm Hg. Temperatur 36,8° C. Sauerstoffsättigung 98%.

Der RR ist natürlich zu hoch, aber in einer Praxis durchaus noch hinnehmbar. Solche Werte habe ich beim Arzt auch, obwohl ich keinerlei Angst mehr vor Ärzten habe...

EKG:

Sinusrhythmus. AV-Block I. LAHB, inkompl. RSB, RS-Umschalg in V5. Herzfrequenz 50 pro Minute. TNegativierung in V1, aVR, konkordant in aVL, identisch mit Vor-EKG

Ist der inkomplette RSB immer da, oder trat er nur dieses eine Mal auf?

Echokardiografie

LV. ed. und es. normal weit (50/32mm). Die Wände sind beginnend mittelgradig hypertrophiert (ed. 13/12- 13mm). Keine segmentalen Wandbewegungsstörungen. Die syst. Funktion ist normal (EF Simp. 4ch 71%).

Der EF ist natürlich sehr sehr gut...

Eine diast. Dysfunktion ist wahrscheinlich (DtMk 231 ms; E=A; betonter spätdiast. Pulmonalvenenfluß.). Das li Atrium ist leicht erweitert (24cm2/42mm).

Diese diversen Erweiterungen und Hypertrophierung sind vermutlich die Folge eines lang andauernden Hochdrucks...

Die kleineren Ungenauigkeiten bei den Klappen sind wohl undenklich. Eventuell könnte die "Minimale Trikuspidalklappenregurgitation" etwas bedeuten. Haben die Ärzte dazu was gesagt? Falls nein, kannst Du das vergessen (Die Trikuspidalklappe ist die Klappe zwischen rechtem Vorhof und rechter Kammer. Und bei Dir fliesst ein bisschen Blut an dieser Stelle zurück (Regurgitation), was aber bei sehr geringen Mengen keine weitere Bedeutung hat. Man müsste wissen, wie der Arzt das einschätzt).

Errechnet: RVPs ca24+5=29mmHg; Paact 160ms; damit kein Hinweis auf eine pulm art. Hypertonie.

Das ist schon mal gut, denn eine pulmonale Hypertonie (Lungenhochdruck) ist was GANZ Fieses... Ich gebe zu, dass ich da ein wenig den Verdacht bei Dir hatte, aber hier wird das ja verneint.

Belastungs EKG

Kein Nachweis Belastungskoronarinsuffizienz bis 225 W. Hypertensive Entgleisung bei 225 W mit max 245/100mmHg.

Wurde da abgebrochen? Vermutlich ja. Aber das ist nun nicht so dramatisch, weil 200 W in Deinem Alter (Du bist, glaube ich, über 40, gell?) durchaus okay sind.

07.2013 ÜLT, LAHB,AV-Block I°, unspezifische intraventrikuläre Erregungsstörung

Ich wüsste halt gerne, was diese unspezifische IV-ES ist. Oder soll das nur die Zusammenfassung der ersten Werte sein?

* Neurologe + MRT ohne Befund (Abruch des MRT, wegen PA, reicht aber wohl aus.)

Warum hat man Dir vorher kein starkes Sedativum gegeben? Ich halte es in diesen "Röhren" auch nicht aus, da kommt meine seit Jahrzehnten beherrschte Panikstörung immer voll zur Blüte. Ich nehme vorher 2 mg Valium (Tropfen, unter die Zunge) und nach 5 Minuten können die Ärzte dort mit mir machen, was sie wollen... ;-)

* Augenarzt wegen doppelt sehen (monokular) Veränderung der Arterien Grad I° + Lesebrille 2 Dioptrin

Auch hier wieder ein Hinweis, dass der Hochdruck schon sehr lange bestehen muss. Denn die Veränderung der Arterien an der Netzhaut tritt erst nach Jahren unbehandeltem Bluthochdruck auf...

Wurde der Augenhintergrund mit weit gestellter Pupille befundet? (Geweitete Pupille: Man bekommt 1-2mal Augentropfen, die nach ca. 30-60 Minuten die Pupille weitstellen (man kann dann nicht mehr autofahren) und dann wird der Augenhintergrund "gespiegelt")

* 03.2013 Verhaltenstherapie Herzangst

* 08.2013 Psychater wegen Depression

Warum wird das nicht von EINEM Therapeuten behandelt? Halte ich für sinnvoller.

Beschwerden (stark)

06.2012 Zusammenbruch bei Sport

02.2013 2 mal Ohnmacht (bei Infektion + wengig Essen, trinken ...)

04.2013 extreme PA im MRT

08.2013 Ohnmacht (nach Joggen + wengig Essen, trinken ...), wahrscheinlich ausgelöst durch PA

Hattest Du vor den ersten Herzbeschwerden schon jemals eine PA?

Das soll es erst mal sein. Vielleicht kommen wir noch weiter, wenn die Fragen beantwortet sind. Und vielleicht hat ja einer der anderen lieben Menschen hier eine Idee, Gedankenblitz, Eingebung...

LG

Cha-Tu

G0ucky0x68


Hallo Cha-Tu :-) danke für die sehr ausführlich Antwort!

Erstmal nur zu

unspezifische intraventrikuläre Erregungsstörung

der Rest folgt später.

Nein wurde nichts zu gesagt. Im Bericht steht aber noch.

Echokardiografie transtthorakal 15.07.2013

LV.ed und es. normal weit (54/29mm). Die Wände sind leicht bis mittelgradig hypertrophiert (ed. 12-13/12-13mm). Keine segmentalen Wandbewegungsstörungen. Die syst. Funktion ist normal (EF Simp. bp. 72%). Die diast. Funktionsparameter liefern widersprüchliche und keine eindeutigen Daten (E/A=1,0; DtMk=253ms; E/e=6-7; erhöhter spätdiast. Pulmonalvenenfluß). Das linke Atrium ist gering dilatiert (23cm²/43mm).

Die Aortenwurzel ist grenzwertig weit (36mm). die A.th. asc. ist nicht erweitert.

Das re Atrium ist leicht erweitert (22cm²). Der re Ventrikel ist erweitert, seine syst. Funktion ist normal (TAPSE 2,4cm). Die Trabekulierung ist leicht betont. Im Farbdoppler-Modus ergeben sich keine Hinweise eine shuntvitium.

Trikuspide Aortenklappe mit geringer Randfibrose. Dadurch kommt es zu einer hämodyn. nicht relevanten Regurgitation zwischen li- und acoroaner Tasche ohne Stenose. Mitral-, Trikuspidal- und Pulmonalklappe sind morpholog. und fde. ohne Vitienhinweis.

Kein Pericarderguß.

Die Paact von 132 spricht gegen eine pulm. Hypertonie.

Wenn Du das entziffern kannst, bist Du der Held ;-D , ich kann es kaum abschreiben.

Also Krafttraining habe ich über fast 30 Jahre gemacht und nie was genommen.

Die letzten Jahre habe ich aber viel Ärger auf Arbeit gehabt und selbst festgestellt, das ich zeitweise voll unter Druck stand und auch ein paar mal ausgerastet bin.

So jetzt gehe ich meinen EF verbessern ;-) .

J~an7x4


Hallo, ich schreib auch mal.

Ich find bei Dir die Sachlage ja auch kompliziert weil wohl eine Mischung aus körperlichen und seelischen Sachen vorliegt. Bei so vielen Leuten kann man sagen "das ist nur die Psyche, das sind Verspannungen", aber das ist bei Dir ja definitiv anders. Aber in anderen Fäden darf man das nicht schreiben damit man niemanden triggert. Aber hier ist das ja Dein Faden, also darf ich das hier ;-).

Ich denke, bei Dir ist es in der Tat eine Kombination aus der Hypertrophie, lange Zeit unbehandeltem Bluthochdruck, welcher nun medikamentös in den Griff bekommen werden muss; dann kann sich das ja auch wieder zurückbilden, soweit ich weiss.

Dazu kommt aber auch sowas wie "Burnout", Erschöpfungsdepression, denke ich. Du hast viel zu lange unter einem Druck gestanden, der nicht gut war, und da keinen Ausweg gefunden. Das hab ich ja selber auch erlebt. Und das zusammen macht nun beides Symptome, schaukelt sich wahrscheinlich gegenseitig hoch, und was von was kommt, kann man gar nicht mehr so eindeutig sagen.

Das sind m.E. zumindest die beiden Baustellen, um die es bei Dir geht. Den Bluthochdruck dauerhaft behandeln und was für die Seele und die Entspannung tun, alles Gute wünsch ich :-).

J+axn74


Glaub auch, die richtige Sport-Dosierung ist wichtig. Nicht zu wenig aber auch nicht zu viel und vor allem nicht das Falsche. Kein Krafttrainig mehr. Ich bin ja für moderat Schwimmen und Fahrrad.

GtucPky0a68


Weitere Antworten.

2012 Zusammenbruch

Nein wurde nie geklärt, auch nicht versucht. Ich vermute Kreislaufschwäche und vllt. auch schon PA.

Es wurde ein Bluthochdruck (ca. 155-105 in Ruhe) festgestellt, durch den mein Herz mittelgradig verdickt ist,

Nein, nie irgendwelches Zeugs genommen, aber teilweise 2-3 Stunden am Stück trainiert.

unspezifische intraventrikuläre Erregungsstörung)

Weiß ich nichts weiter zu, außerdem was im Bericht steht, siege vorherige Antwort.

seit 07.2013 ersetzt durch Kombipräperat SEVIKAR

Seit dem ist mein BD teilweise sehr niedig 105-115 zu 55-65 und nach Sport noch niedriger.

Mich stört da ein wenig die Kombi eines trizyklischen Antidepressivums und eines SSRI-Antidepressivums. Wurde Dir dafür eine Begründung genannt?

Auf der einen Seite habe ich halt ein sehr schlechten Schlaf, auf der anderen Seite bin ich sehr antriebslos. Nach Telefonat, mit Psychaterin, soll ich Mirtazapin sogar auf 30-45mg erhöhen. Habe nachher einen Termin bei der HÄ und werde die nochmal fragen.

Ist der inkomplette RSB immer da, oder trat er nur dieses eine Mal auf?

Es gab 3 Untersuchungen. Bei der ersten war er da. Kurz darauf eine bei einem anderen Kardiolgen, da kenne ich das Ergebnis nicht, ich galube da war er auch da. Bei der lezten war er dann nicht mehr da.

Die kleineren Ungenauigkeiten

Sieht der Kardiologe auch so, das die vernachlässigbar sind.

Wurde da abgebrochen? Vermutlich ja. Aber das ist nun nicht so dramatisch, weil 200 W in Deinem Alter (Du bist, glaube ich, über 40, gell?) durchaus okay sind.

Ja, damals war mein BD noch nicht eingestellt und der ging zu hoch.

Beim letzten Belastungs-EGK vor 3 Wochen, war aber auch das i.O.. Bin 45.

unspezifische IV-ES

Siehe vorheriges Posting.

Warum hat man Dir vorher kein starkes Sedativum gegeben?

Mein Fehler, habe das erst direkt vorher gelesen und war mit dem Auto da. Dachte das kriege ich auch so hin.

Wurde der Augenhintergrund mit weit gestellter Pupille befundet? (Geweitete Pupille: Man bekommt 1-2mal Augentropfen, die nach ca. 30-60 Minuten die Pupille weitstellen (man kann dann nicht mehr autofahren) und dann wird der Augenhintergrund "gespiegelt")

Ja und läuft halb blind durch die Gegend :-/

Warum wird das nicht von EINEM Therapeuten behandelt? Halte ich für sinnvoller.

Nun die VT habe ich ja schon lange. Um ehrlich zu sein hat mir mein Therapeut zu wenig Ahnung von der medizinischen Seite, außerdem darf er keien Medi's verschrieben.

Hattest Du vor den ersten Herzbeschwerden schon jemals eine PA?

Nicht das ich es wüßte.

Das soll es erst mal sein.

Vielen Dank nochmal lieber Cha-Tu @:)

LG

G~ucEkCy0648


Danke Jan :-)

Ja, Du bringst es ziemlich auf den Punkt.

Ist halt wirklich selbst für mich schwer, die Symptome zu zuordnen, was ist Herz-Kreislauf, was NW von Medis, was Angst?

Fahrrad werde ich mal angehen, also anfahren.

Schwimmen, ne, bin halt wirklich einfach schwer und habe trozdem relativ wenig Fett, ich liege da wie ein Stein im Wasser und mein Hals ist auch nicht allzu lang und ich kriege da Genickstarre.

LG

J'an734


Im Grunde ist der Weg ja klar für Dich, denke ich.. aber was ich noch so denk:

- mit den Antidepressiva wär ich wohl vorsichrtig. Vielleicht zuviele Medis? Ich würds wohl auf die BD-Senker beschränken, das seelische muss auch so gehen (zumal die ja offenbar eh nich so dolle helfen)

- Du musst wohl auch einfach Geduld haben. Wenn sich das mit der Hypertrophie wieder gebessert hat, kann man möglicherweise die BD-Senker auch wieder reduzieren, so dass Du auch wieder bissi fitter bist und nich dauernd ohnmächtig wirst ;-)

- und was woher kommt, ist ja auch gar nicht so wichtig. Wichtiger erscheint es mir, alle Punkte parallel vernünftig in Angriff zu nehmen. Und, wie gesagt, Geduld Geduld Geduld. Hat jahrelang gedauet, dieses Tief zu erreichen; insofern dauerts auch ne Weile, da wieder raus zu kommen.

Aber nu bin ich erstmal still, will nicht altklug erscheinen ;-).

C*ha-Txu


– mit den Antidepressiva wär ich wohl vorsichrtig. Vielleicht zuviele Medis? Ich würds wohl auf die BD-Senker beschränken, das seelische muss auch so gehen (zumal die ja offenbar eh nich so dolle helfen)

Aber auf keinen Fall die AD ohne ärztliches OK absetzen und vor allem auch nicht abrupt! Das Absetzen eines SSRI kann zu MASSIVEN Absetzsymptomen führen...

Mir gefällt nicht, dass das Psychische "so gehen muss". Nee, ganz und gar nicht. Das ist in diesem Fall meiner Meinung nach die BASIS, auf der Herz (hoffentlich) gesunden kann. Man sollte das Psychische nicht unterschätzen.

Schönen Gruss

Cha-Tu

CPha-Txu


Lieber Gucky,

geben die Ärzte denn irgendeine Erklärung der Verdickungen an verschiedenen Stellen? Vielleicht wäre es auch sinnvoll, sie mal nach dieser unspezifischen Leitungsstörung zu befragen.

Das, was Du da unter "Echokardiografie transtthorakal 15.07.2013" abgetippt hast, verstehe ich auch nicht alles. Das, was ich verstehe, ist das, was Du weiter oben ja schon zusammengefasst hast: Einige Stellen des Herzens sind hypertrophiert, es besteht diese Leitungsstörung, die Klappe zwischen rechtem Vorhof und rechter Kammer ist leicht undicht, aber laut Befund nicht relevant, der Blutdruck ist zu hoch, aber eingestellt.

Woher kommen nun die Ohnmachten? Haben die Ärzte dazu etwas gesagt? Denn DAS ist m.M.n. die Kardinalfrage. Ich muss zugeben, dass es zwar bei einer schweren PA zu Ohnmachten kommen KANN, aber dass das doch sehr selten ist. Einfach, weil der Körper gegensteuert. Aber auszuschliessen ist das nicht.

Ich muss gestehen, dass ich da momentan etwas ratlos bin.

Hast Du Dich schon mal in einer kardiologischen Klinik vorgestellt. Kommst Du nicht aus Hamburg? Oder verwechsele ich da was?

Auf jedenfall kann man Dich und Deine Probleme nicht nur in die Schublade "Angststörung" legen, das wäre zu riskant und Dir und Deinen Problemen gegenüber auch nicht angemessen. Ich denke, bei Dir liegt eher ein recht typischer Fall einer psychosomatischen Erkrankung vor, also einer Mischung aus Erkrankung des Körpers und der Seele. Dennoch: Das Herz sollte GRÜNDLICH abgeklärt werden, parallel zur Arbeit an der Seele.

Vielleicht fällt mir ja noch was ein...

Liebe Grüsse

Cha-Tu

G|ucky@068


Hallo Cha-Tu,

also zur Verdickung wurde nichts gesagt, außer das es wohl jahrelanger BHD war.

Ich komme aus der Nähe von Stuttgart, nein ware in noch keiner speziellen Herzklinik.

Meine Ärztin war Ggestern kurz angebunden, hatte keine Zeit :-(

Mein EKG ist unverändert und sie hat mir jetzt

Kombipräperat SEVIKAR

Sartan 40mg/Amplodipin 5mg

also ohne HCT 12.5mg gegeben, da mein BD meist bei 105-115 zu 55-65 war.

Zur Ohnmacht meinte sie, das läge daran, das ich nichts gegessen habe.

In Stuttgart gibt es eine Herzklinik, allerdings auch ewige Wartezeiten.

Gruß

Gmuxck6y0x68


Ich weiß nicht ob die Information was bringt.

So 15-20 Min. nachdem Joggen hatte ich BD gemessen.

1.Ergebnis: 8x-5x Puls 123 (da dachte ich kann nicht sein, sowohl BD, als Puls)

2.Ergebnis: 88-51 Puls 83 (das habe ich dann geglaubt)

Noch mal ca 15-20 Min. später wollte ich wissen ob der BD besser ist.

3.Ergebnis: Da da pulste das Herz erst ganz schnell, dann auf einmal normal und es gab Meßfehler

4.Ergebnis: 101-52 Puls 61

Und wenig später bin ich umgekippt.

Gespürt, das das Puls so hoch ist? habe ich nicht.

Szchl8it(zauge6x7


Ohne auf den ganzen medizinischen Kram eingehen zu wollen/können fallen mir eigentlich nur dies auf:

08.2013 Ohnmacht (nach Joggen + wengig Essen, trinken ...),

2 – 3 Stunden Training.

Wieso muß man mit solchen Problemen zum Sport, wenn man nicht richtig isst und trinkt? Und warum der Ehrgeiz, stundenlanges Training zu absolvieren?

Ich empfehle neben kardiologischer Abklärung mal in eine psychosomatische Klinik zu gehen, um mal einen freundlicheren Umgang und die Achtung vor sich selbst zu erlernen. Hilft auch gegen Burnout und Depressionen....

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