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Gucky's Leiden

G:uckyb06n8


@ agnes

Das ist alles schon durch diskutiert ;-)

@ Jan

Ich war doch auch schon mehrmals im KH und bin dann auch 2 mal 3 Tage da behalten worden. Und da habe ich wirklich keinen großen Bedarf, das zu wiederholen, so schön ist es da nicht.

Und das ist hal die Frage, sowas wie heute das oder halt was Ähnliches das habe ich täglich. 5 Minuten später geht es mir wieder top, normal halt.

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War gerade in der Stadt, meine HÄ hat tatsächlich Urlaub (16.08-30.08), zum anderen Arzt gehe ich dann erst wenn es mir wirklich schlecht geht.

Habe auch mal den noch fehlenden Untersuchungsbericht, vom Kardiologen geholt.

Ist ziemlich ausführlich, werde ihn wohl, mal einscannen.

Er kommt zum gleichen Ergbenis, wie die im KH, Hypertonie sonst nur Kleinigkeit, die im Abschluß nicht erwähnt werden.

J`an7H4


Ich finds schwer vorstellbar, das man mit

- geschwollenen Füßen

- Ohnmachtsanfällen

- Sehstörungen

ins Krankenhaus geht, und dort "ohne Befund" nach 2-3 Tagen entlassen wird. Irgendeinen Grund hat das ja, und ich kann nicht glauben, das die Ärzte Dich mit der Einstellung "wir wissen nicht woran es liegt, aber wir haben auch keine Lust, weiter danach zu suchen; Leben Sie einfach damit" entlassen. Ehrlich gesagt, einzig plausible Erklärung – Du willst auch gar nicht wirklich gründlich untersucht werden und wirklich wissen woran es liegt, und/oder setzt Dich nicht genug für Deine eigenen Interessen ein (und bewirkst damit, dass Du eine angemessene Untersuchung/Behandlubg bekommst). Und das würde durchaus ins Bild passen. Immer so ein bisschen rumgeeiere, nicht WIRKLICH konkret werden.

T&iRnaLZandsjhut


Jan, nichts ist für mich mehr unvorstellbar. Ich bin mit einer aktiven/akuten Thrombose mit Schmerztabletten heimgeschickt worden, weil ich keine der drei größten Risikofaktoren erfülle und somit einfach eine Thrombose ausgeschlossen wurde. Ich persönlich finde es unmöglich, jedes kleinste Wehwehchen auf die Psyche zu schieben, wenn die Ärzte Kenntnis einer bestehenden Angsterkrankung haben. DAS ist nicht gut und für mich unvorstellbar. DAS macht mich gerade fertig. Weil ich insgeheim noch die Hoffnung hatte, dass es eben keine Thrombose ist. Für einen Paniker ist so eine Diagnose schlimmer, weil es die negativen Gedanken antreibt, wie ich bei mir selbst festgestellt habe. Heute ist der erste Tag, an dem ich wieder etwas entspannter war und nicht geheult habe.

Viele von den Dingen, die Gucky oder andere Angstler hier beschreiben, kenne ich nur zu gut. Bis jetzt hatte ich immer Glück und es war bisher nichts ernstes dabei, aber eine Thrombose ist etwas ernstes, mit dem man nicht einfach wieder heimgeschickt werden möchte. Denn das ist etwas, das leider noch zu oft passiert und das Vertrauen in unsere Mediziner nicht unbedingt fördert. Doch versuche ich das Beste daraus zu machen. Leider habe ich heute erfahren, dass meine Therapeutin noch bis Ende August im Urlaub ist, denn ich denke, alleine komme ich aus dieser Angstschiene nicht heraus. Am meisten ärgert mich, dass ich schon auf einem so guten Weg war und mich unheimlich auf unser neues Heim gefreut habe. Diese Diagnose hat mich meilenweit zurück geschmissen und ich habe noch immer Probleme, zu glauben, dass ich außer Gefahr bin.

Sorry, aber das musste jetzt einfach mal raus.

a*gnxes


einzig plausible Erklärung

Es gibt auch eine Alternative.

Ihr seht Gucky durch seine Augen. Ärzte sehen ihn durch ihre eigenen.

P5ustUeblxume65


Liebe Tina

eine Thrombose wird nicht in jedem Fall stationäre behandelt.

Es ist mittlerweile normal, stationäre Aufenthalte bei Thrombose zu vermeiden, den Pat. gar nicht erst aufzunehmen und ambulant medikamentös zu behandeln.

a#gnexs


.. und ein kleines Thromböschen behandelt man u.U. überhaupt nicht.

Wie hoch war Deine Thrombose? (in der Annahme, daß sie im Bein war).

J,an7x4


@ Tina

ich möchte die "Schuld" gar nicht den Ärzten geben, sondern (sorry) eher Gucky selber.. der durch bewusstes und unbewusstes Verhalten der Ärzte dahin lenkt, das diese gar nicht weiter forschen, weil ers gar nicht wirklich wissen will. So in etwa war das gemeint. Das BadGal-Prinzip :D

JCa n74


entschuldigung

TQinaLhandshxut


@ Pusteblume

das ist mir alles klar. Darum geht es ja auch gar nicht. Mir ging es darum, dass der Notarzt meinte, ich hätte KEINE Thrombose und mir Schmerztabletten in die Hand gedrückt hat.

Ein paar Tage später hat sich bei der Sono dann herausgestellt, dass es doch eine war...angeblich auch nicht behandlungsbedürftig. Lediglich Heparinsalbe sollte ich drauf machen...

@ agnes

der Befund lautet: ältere, kleine Muskelvenenthrombose. Sie ist übrigens in der Wade.

Und wie ist meine Prognose für die Zukunft?

TTinaLaCndshxut


@ Jan

mir ging es auch mehr um das Unvorstellbare.

und eben darum, dass ich schon auf einem so guten Wege war. Habe wieder Dinge gemacht, die lange nicht möglich waren wegen der Angsterkrankung. Komischer Weise gehen sie nach der Diagnose immer noch. Was mich natürlich freut. Und diese Diagnose hat bewirkt, dass ich wieder viel mehr Wege zu Fuß beschreite und sogar spazieren gehe. Ich leider nicht unter Bewegungsmangel, aber so ein Spaziergang ist dann doch noch mal etwas anderes für die Wadenpumpe, denke ich. Und ich bin immer noch auf der Suche nach einem bezahlbaren Ergometer, jetzt noch mehr als vorher schon. :-)

aNgneEs


Wäre es für Dich besser gewesen, wenn er gesagt hätte "Sie haben keine behandlungsbedüftige Thrombose"? Praktisch nimmt sich das ja nicht viel.

Ich würde da nichts weiter machen. Sollte man eine Gerinnungsstörung finden, was ja nicht sonderlich wahrscheinlich ist, wird Dir potentiell lebensläglich eine Gerinnungshemmer aufgebrummt. NAch einer einmaligen, kleinen Thrombose wäre mir das zu doof.

Nach Langsteckenflügen haben übrigens 10% aller Leute (oder so in der Dimension) ein Gerinnsel im Bein, das sich ohne Symptome auflöst.

TCinaL%anCdshuxt


nein, natürlich nicht, agnes. Aber vom Abtasten her und nur, weil ich schlank bin, nicht rauche und keine Pille nehme, eine Thrombose mal eben so auszuschließen? ":/

Mich stört eben, dass mir niemand geglaubt hat, dass da etwas ist, weil ich ungewohnte Schmerzen in der Wade hatte. Wurde dann auch innerhalb der Familie wieder auf die Psyche geschoben und das ist nicht schön.

aWgnxes


Wir sagen Leuten nicht "Sie haben nichts", sondern "Sie haben nichts, was gefährlich ist oder behandelt werden muß".

Vielleicht ist das die bessere Variante,

Tgina(LManjdshxut


das ist die bessere Variante finde ich.

Mein Hausarzt hat gesagt, dass die Tatsache, dass ich nicht rauche und kein Übergewicht habe dazu beigetragen hätte, dass es nicht schlimmer war...

und dass ich eben bedingt durch mehrere Schwangerschaften eine leichte Venenschwäche hätte, sich diese aber nicht krankheitsmäßig entwickeln muss. Ich hoffe sehr, dass er Recht hat.

JMaxn74


Gerade WENN eine Sache kompliziert, nicht eindeutig ist, und von den Ärzten einiges abverlangt, ist es doch umso mehr die Eigenverantwortung des Patienten, sich dahinter zu klemmen. Und wenn der Patient aber gar nicht so recht selber will (entweder aus mangelndem Ego/Ellenbogen, oder weil er Angst vor einer schlimmen Diagnose hat), ist es doch kein Wunder, das auch nix mit Hand und Fuß passiert.

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