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Gucky's Leiden

BCadUGdal hat geantwortet


Das BadGal-Prinzip :D

Jan74

Cool, jetzt bin ich schon famous. ;-D

Ja, das kenne ich, hab' ich ja selber kaum Risikofaktoren für Dinge, die meine Beschwerden erklären würden...aber deshalb muss man manchmal wohl hartnäckig bleiben.

Mag sein, dass Ärzte viel wissen, studieren sie doch auch so lange, aber nicht jeder Patient präsentiert sich mit Beschwerden wie im textbook.

a#gInes hat geantwortet


weil er Angst vor einer schlimmen Diagnose hat

Oder weil er ahnt, daß da nichts zu finden ist?

Ich kann nicht nachvollziehen, warum Ihr Euch so sicher seid, daß er außer dem Hypertonus noch was anderes hat.

J@anx74 hat geantwortet


Naja, sagen wir mal so, ich bin mir sicher, dass die geschwollenen Fü0e und die Ohnmachtsanfälle und die Sehstörungen nicht psychosomatisch sind. Oder zumindest so sicher wie man da als Laie drüber denken kann. Natürlich kann das alles Folge von der lv-hypertrophie-Geschichte sein, aber auch das sollte dann mal zweifelsfrei so festgestellt werden, allein schon damit man weiss woran man ist und diese Unsicherheit verschwindet.

Gucky, tut mir irgendwie Leid das wir hier so über Dich reden. Fühlt sich grad blöd an, zu schreiben.

aMgne3s hat geantwortet


ich bin mir sicher, dass die geschwollenen Fü0e und die Ohnmachtsanfälle und die Sehstörungen nicht psychosomatisch sind

Wie hoch ist das Ödem? Gleich an beiden Seiten? Ständig? Nur abends?

Warst Du bei einem der Anfälle dabei? Wie genau sah das aus?

Wie gesagt, solange man jemanden nicht "von außen" gesehen hat, also nicht nur aus seiner eigenen Sicht, halte ich solche Sicherheit für sehr fraglich.

Jnanx74 hat geantwortet


Die einzige Sicherheit, von der ich rede, ist, das man mit Sicherheit das wirklich alles mal gründlich abklären sollte. Hast Du dagegen was einzuwenden? Ich finde nicht, das die beschriebenen Symptome nach etwas klingen, was man einfach so verschleppen oder ignorieren sollte.

a.gmnpes hat geantwortet


Wenn sich jemand in Situationen bringt, in denen Gesunde in "Ohnmacht" fallen", und es dann tut, was gibt es da abzuklären?

Mit einer EF von 70% kriegt man keine kardialen Ödeme. Das Herz hatte lange mit hohem Blutdruck zu kämpfen, das an sich verursacht keine Symptome. Seine Blutwerte sind sicher gemacht worden.

Meint Ihr, daß er irgendeinen Tropenwurm hat, der so selten ist, daß ihn noch keiner gefunden hat?

Leute zuzureden, daß sie unbedingt organisch weitersuchen sollen, wenn schön alles mögliche gemacht worden ist, kann erheblichen Schaden anrichten.

Ich verabschiede mich hier. Ich wünsche dem TE, daß er sein Problem so schnell wie möglich in den Griff bekommt.

PS : Badgal hat meiner Meinung nach ein anderes Problem, Vorsicht mit dem KAtegorisieren.

GVucky0.6x8 hat geantwortet


Also ich stimme am ehsten agnes zu.

Die im KH haben das untersucht weswegen ich da war, einmal Herz-Probleme und einmal Herz-Probleme + Thromboseverdacht, Herz wurde gründlich untersucht, Thrombose ausgeschlossen.

Wegen der Augen wurde ich von einer Augenärztin gründlich untersucht, festgestellt wurde Nah- und Fernfehslichtigkeit (2 Dioptrin) und ich habe nun ein Lesebrille, außerdem sind die Augenarterien geschädigt, Grad I.

Unklar ist die Stabsichtigkeit, die Ärztin meint nein, ich sage eindeutig ja, aber vermutlich war das auch ein Kommunikationsproblem.

Das Ödem ist beidseitig, aber Rechts nur minimal, Links teilweise so, daß ich die Hausschuhe nicht mehr anziehen kann. Wenn ich spaziere geht es zurück, beim langen Sitzen wird es stärker. ich sehe da einen Zusammenhang, mit der Umstellung der BD-Medikamente. Da habe ich wohl die Wahl zwischen Ödem oder noch mehr Schwindel :-( . Übrigens ist diese Gefühl, schlecht Luft u bekommen, seit der Umstellung auch stärker. Vllt. hat sich da ein Lungen-Ödem gebildet ???

Am 01.10 habe ich einen Kardi-Termin, ich hoffe da kann ich meine Fragen unterbringen. Ansonsten gilt, was Cha-Ti schon sagte, genaue Herz-Untersuchung und psychosomatisch-Klinik.

Und halt möglichst vernünftig Leben ;-)

LG

J9an7^4 hat geantwortet


Kann denn so ein Ödem eine Nebenwirkung eines BD-Medikamentes sein?

Und nachtrag zu Deinen letzten beiden Sätzen: Und etwas Geduld, geht halt nicht von heute auf morgen.

Gcuc{ky06x8 hat geantwortet


Also Amplodipin kann das verursachen.

Ich hatte Ramipril 10mg/Amplodipin 5mg/HCT 12.5 mg, da hatte ich keine Ödeme.

Dann umgestelt auf Kombi-Präperat Sartan 40mg/Amplodipin 5mg/HCT 12.5mg.

Und dann fingen die Ödeme an, warum das so ist ???

Nach der Umstellung war emin BD-Wert aber deutlich besser, sogar zu niedrig.

Meine Ärztin wollte das Amplodipin wegen lassen, ich das HCT (wegen Schwindel ...) und meine Ärztin sagte, dann werden die Ödeme aber schlimmer. Tja, Recht hat sie. Wie gesagt, ich kann mir wohl aussuchen, mehr Schwindel oder mehr Ödem >:( .

JKan7x4 hat geantwortet


Hm ja ok, dann ist der Fall ja vermutlich klar.

Meine Strategie wär ja, das man durch natürliche Methoden (Sport, Gewicht, Alkohol, Kaffee, Rauchen..) den Blutdruck soweit senkt, das man die Medikamente deutlich verringern kann (was das Gesamtbefinden dann wiederum steigert), allerdings erst nach einer Phase (1 Jahr oder so?), in der man den BD massiv senkt (wg. der Hypertrophie, damit die sich ein bisschen zurückbilden kann). Aber vielleicht denke ich da auch zu laienhaft.

CGhja-TUu hat geantwortet


Ich denke, ich werde dazu jetzt nichts mehr sagen. Das alles verwirrt Gucky ja mehr als es ihm hilft. Meine Meinung hat er gelesen, die Meinungen der anderen auch, und ER muss jetzt entscheiden, was er tut. Manchmal habe ich das Gefühl, das Wichtigste wäre zur Zeit, dass ihn mal jemand in den Arm nimmt...

Wenn Du zum Thema Psyche Fragen hast, Gucky, kannst Du mich gerne auch per PN kontaktieren.

Gruss

Cha-Tu

Gouc`kLy068 hat geantwortet


Na ja jetzt bin ich halt völlig verunsichert. Zunächst ging es mir ja noch halbwegs gut, nur immer mal wieder Herzdruckgefühl oder sowas.

Und dann hieß es Angst-Patient und irgendwann habe ich das dann auch fast geglaubt. Komisch war halt, das ich immer wieder so Rückschläge hatte, wenn ich was gemacht habe ..., tja und nun habe ich wieder ganz stark das Gefühl, wirklich krank zu sein :°(

War jetzt auch lange spazieren 2.5 Stunden und hinterher sah ich wieder aus wie der Tod, blass total dunkle Augen, BD 118-68 Puls 61.

Gut jetzt eine halbe Std. später geht es mir schon wieder besser.

Andererseits, hat mich halt auch die Angst und die Gedankenspirale, voll im Griff ...

GSupcky=06x8 hat geantwortet


So hier nochmal die ausfühliche kardiologisch Untersuchun, von 11/2012.

Also ich werde da nicht schlau draus ":/

Diagnosen:

1. arterielle Hypertonie mit leichtgradiger Relaxationsstörung des linken Ventrikels,

keine LV Hypertrophie

2. kein Hinweis auf stenosierende koronare Herzkrankheit

3. regelrechte linksventrikuläre Funktion, Ausschluß Vitium cordis

4. dringender Verdacht auf somatoforme Funktionsstörung des Herzens

Anamnese (01.10.2012):

Hochdruck seit 3 Monaten bekannt, Werte 155-160/95-105 mmHg, nehme jetzt 12,5 mg HCT 1-0-0 und 10 mg RamipriI1-0-0 ,jetzt Blutdruck 120-125/80 mmHg.

Ziehende Beschwerden in linker Brust und Druck links neben Brustbein, Druck mehr bei

Belastung (z.B. Spaziergang), Dauer bis 30 Minuten, selten in Ruhe, fast täglich Beschwerden,

seit 3 Monaten. 179 cm, 101 kg, Nachrichtentechnik studiert, arbeite z.Z. nicht, gewollt.

Cholesterin: LDL sei hoch, HDL ebenso, kein Nikotin, kein Diabetes mellitus, FA: KHK leer, Vater

Hochfruck. Im Krankenhaus vor einem Monat Ergometrie mit Bludruckentgleisung.

Würde sich schnell Sorgen machen

Befund (01.10.2012):

Keine obere Einflußstauung, Lungen frei, Herztöne rein, 2/6 mittelfrequentes Frühsystolikum

p.m. Herzspitze, Diastole frei, keine Hepatosplenomegalie, keine Ödeme, RR mmHg

Ruhe EKG (01.10.2012):

Sinusrhythmus, Frequenz 52 Imin, überdrehter Linkstyp mit -59 Grad, PQ-Zeit 246 ms, QRS

Breite 128 ms, QT-Zeit 427 ms entsprechend 109 % der Norm, inkompletter

Rechtsschenkelblock, R Verlust V2" dann regelrechter R-Zuwachs in den Brustwandableitungen,

kein pathologisches Q, keine Kammerendteilveränderungen.

Befund Langzeit-EKG 06.11.12 (07:40) bis 07.11.12 (07:27):

Sinusrhythmus, mittlere Herzfrequenz: 61/min, HFmax:112/min (um 13:44), HFmin: 43/min(um 03:04), VES:54(23/h), Sinusbradykardien: 2(längste 43s um 03:04), SVES:43(5/h 08:00), keine

Pausen, keine ventrikuläre Tachykardie

Ergometrie, Fahrradergometer, sitzend unter oben genannter Medikation (24.10.2012):

Abbruch bei 200 W wegen muskulärer Erschöpfung, Dyspnoe, bei 175 Watt für 1 Minute Druck li thorakal, dann unter weiterer Belastungsstegeung verschwindend, Herzfrequenzanstieg von 62 Imin auf 126 Imin entsprechend 80 % der Ausbelastungsfrequenz, Blutdruckanstieg von 152 mmHg 186 mmHg auf 248 mmHg 180 mmHg, durchgehend Sinusrhythmus, zwei ventrikulären Extrasystolen bei 175 Watt, keine pathologischen ST Senkungen.

Sonografie der Thoraxorgane (01.10.2012):

keine Pleuraergüsse, Weite V.c.i.atemmoduliert, kein Perikarderguss, keine Atelektasen.

Echokardiografie (01.10.2012):

Beurteilung: unauffällige systolische LV Funktion, LA gering vergrößert, leichtgradige

Relaxationsstörung des linken Ventrikels mit verlängerte Dezelerationszeit

M-Mode und 2D-Bild : Linker Ventrikel mit 54/33 mm (enddiastolisch/systolisch) normal weit, Septum mit 11 mm nicht verdickt, normokinetische linksventrikuläre Wände. Linker Vorhof mit 43 mm gering erweitert. Mitralklappe zart, normal beweglich, Aortenklappe zart, tricuspide, normale Separation der Segel. Rechtsseitige Herzhöhlen nicht erweitert, Tricuspidalklappe o.B .. Kein Perikarderguss. Doppler und Farbdoppler: Mitralklappe o.B., Aortenklappe mit Insuffizienz Grad I, Tricuspidalklappe ohne Klappeninsuffizienz.Transmitraler Einstrom mit altersentsprechen normaler E/A-Relation von 1,28, verlängerte Dezelerationszeit mit 238 ms.

Echokardiografie (24.10.2012):

normokinetische LV Wände, keine Vorderwand/septale Narbe Doppleruntersuchung der hirnzuführenden Gefäß (15.10.2012): Beurteilung: regelrechte Flüsse, geringe Plaquebildung am Bulbus rechts, Vd. auf Hypoplasie der A vertebralis rechts

Asupratrochlearis re und Ii orthograd. Acarotis communis proximal und distal, Acarotis interna und externa bds. bulbusnah mit normalem Flußprofil. Avertebralis re nicht darstIlbar und links orthograd durchströmt. Asubclavia bds. zentral und nach Abgang der Avertebralis regelrecht mit erhaltenem DIP. Intima-Media-Dicke re: 0,7 und li: 0,5 mm. Plaque an Bulbushinterwand, Dicke 2,1 mm, echoarm

Beurteilung:

Hypertonie unter oben genannter Therapie gut kontrolliert, kein Hinweis auf stenosierende

koronare Herzkrankheit.

Die Thoraxbeschwerden beunruhigen den Patienten sehr, in der Gesamtschau sind sie am

ehesten als psychosomatisch einzustufen. Die Befunde rechtsfertigen z.Z. nicht eine Indikation zu einer invasiven Herzuntersuchung.

Jtan7x4 hat geantwortet


hm, liest sich doch ganz gut.

Gvuck|y068 hat geantwortet


hm, liest sich doch ganz gut.

Sehe auch auch so, zu mindest der geringe Teil den ich verstehe ;-D

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